Grüne Halme wiegen sich auf dem Meeresgrund – und ziehen CO2 aus dem Wasser. Über die Photosynthese binden Seegräser das gelöste Kohlendioxid und lagern den Kohlenstoff im Meeresboden ein, wo er über Jahrhunderte eingeschlossen bleibt.
Die 3 Kreise Ravensburg, Sigmaringen und Bodenseekreis haben trotz lauter Proteste keinen zukunftsfähigen Regionalplan bekommen. Wo steht Deutschland, Baden-Württemberg und seine Kommunen aktuell beim Klimaschutz? Welche Möglichkeiten gibt es und wo gibt es Anregungen, die übernommen werden könnten?
Donnerstag, 9. Juli 2026
Update: Seegraswiesen binden CO2 30- bis 50-mal schneller als ein Wald an Land
Freitag, 12. Juni 2026
4 Studien zur Klimakrise
Dr. Stefan Schmitt hier Zeit
4 neue Studien aus dieser Woche haben meine Kollegin Elena Erdmann und ich uns angeschaut (damit Sie es nicht tun müssen) + für DIE ZEIT auf je drei bis fünf Kernbotschaften reduziert:
»Wie die Erde schwitzt, … « (#Klimawandel #Ozeane)
»… und was die Menschen tun« (#Energiekrise #Dekarbonisierung)
Es handelt sich um die Publikationen
- »Indicators of Climate Change« (Copernicus ECMWF / European Centre for Medium-Range Weather Forecasts - ECMWF),
- »World Ocean Assessment 3« (United Nations),
- das Climate Action Tracker-Briefing »Government responses to the US-Israel war on Iran« (NewClimate Institute / Climate Analytics) und
- die Ember-Studie »A clean break«
Zeit Von Elena Erdmann und Dr.Stefan Schmitt 11. Juni 2026
Studien zur Klimakrise: Wie die Erde schwitzt, und was die Menschen tun
1,37 Grad Erderwärmung, der Schock der Energiepreise und Ozeane, denen es schlecht geht: Neueste Klimastudien zeigen, wo die Welt gerade steht. Und was es braucht.
Dienstag, 26. Mai 2026
Gericht verbietet Grundschleppnetz-Fischerei in Meeresschutzgebieten (vorerst?)
Martin Tillich / Utopia
Historisches Urteil für den Meeresschutz in Europa
Ein niederländisches Gericht verbietet Grundschleppnetz-Fischerei im Schutzgebiet Doggerbank ohne Genehmigung und Umweltprüfung.
Sonntag, 15. Juni 2025
Die UN-Meereskonferenz endet mit klarem Bekenntnis zu globalem Meeresschutz
Wichtige Weichenstellungen müssen jetzt politisch umgesetzt werden
Meeresschutz: Deutschland hat viel versprochen, nun zählen die Taten
Gefahr Tiefseebergbau: Präsentes Thema, die Allianz der Staaten gegen Tiefseebergbau ist stark aufgetreten, wenig gewachsen
Ernährungssicherung und Fischerei: Perspektiven zur Überwindung der Klimawirkungen auf Ernährung und menschenwürdiges Leben im globalen Süden fehlen weiterhin
Am heutigen Freitag endet die 3. UN-Meereskonferenz in Nizza. Angesichts des schwierigen geopolitischen Umfelds ist es bereits als Erfolg zu werten, dass sich fast alle UN-Mitgliedsstaaten erneut zur Diskussion und zu Verhandlungen über globale Meerespolitik getroffen haben.
Auf der Konferenz war ein ehrliches Bekenntnis der Staaten zum Schutz und zur nachhaltigen Nutzung der Meere zu erkennen. Gleichzeitig muss sich das Ergebnis der Konferenz nun daran messen lassen, wie ambitioniert die Mitgliedstaaten die Beschlüsse in nationale Politik umsetzen.
Samstag, 12. Oktober 2024
Warum der Schutz von Korallen zum Menschenrecht erklärt werden sollte
Stern hier von Helmut Broeg 07.10.2024,
Sonntag, 11. August 2024
Das Gute zum Wochenende: Mehr Schutz für die Tiefsee
Dienstag, 6. August 2024
Der Seegerichtshof – UN in Hamburg
Der Internationale Seegerichtshof in Nienstedten ist Teil der Vereinten Nationen (UN) und das bedeutendste Seegericht der Welt. Kürzlich wurde dort der vielleicht bisher wichtigste Fall verhandelt.
Lange Zeit war es ruhig um den Seegerichtshof in Nienstedten. Zwar herrschte von Anfang an beträchtlicher Stolz über diese UN-Organisation in der Nachbarschaft, aber nur wenige Fälle erregten die Aufmerksamkeit abseits der Fachwelt. Das hat sich in Zeiten des Klimawandels fundamental geändert. Nach der Klage kleiner Inselstaaten gegen Treibhausgase fällte der Gerichtshof ein Urteil, das zum Präzedenzfall wurde und die Welt verändern könnte.
Dienstag, 16. Juli 2024
Tiefseebergbau wird diskutiert
Grafik links und unten von WWF hier
Montag, 20. Mai 2024
Internationaler Seegerichtshof: Man darf die Meere nicht verschmutzen. Gilt das auch für CO₂?
Ein UN-Gericht in Hamburg könnte im Kampf gegen den Klimawandel Geschichte schreiben. Für die klagenden Inselstaaten ist es auch ein Kampf um die eigene Existenz.
Elbabwärts, im Hamburger Westen, steht eine weiße Villa, wie es an der Elbchaussee viele gibt. Doch diese weiße Villa könnte bald zum Schauplatz einer einzigartigen Entscheidung werden. Hier residiert der Internationale Seegerichtshof, ein eher unbekanntes UN-Gericht, das aber für 70 Prozent der Erdoberfläche zuständig ist: für die Meere und Ozeane. Das Gericht wurde 1996 gegründet und tagt bei Streitigkeiten über die Auslegung oder Anwendung des UN-Seerechtsübereinkommens, das Fragen zum Schutz und zur Erhaltung der Meere regelt.
Nun wird das Gericht eine Entscheidung von bahnbrechender völkerrechtlicher Tragweite bekannt geben: Am 21. Mai veröffentlicht es ein Rechtsgutachten, in dem es um die Pflichten der Staaten zum Schutz der Weltmeere vor dem Klimawandel geht. Und um die Frage: Können Treibhausgasemissionen, die von den Ozeanen aufgenommen werden, als Verschmutzung der Meere gelten?
Dienstag, 30. April 2024
Aktivistin gewinnt "Grünen Nobelpreis" dank Kampf für Mar Menor - Wenn eine Lagune ihre eigenen Rechte erhält
Euronews hier 29/04/2024
Bild: tote Fische am Mar Menor hier Petition und siehe Artikel aus der Süddeutschen Zeitung untenDie Professorin und Aktivistin Teresa Vicente hat den #Goldman-Umweltpreis gewonnen - für ihren Einsatz für das Mar Menor.
Die spanische Jura- und Philosophieprofessorin Teresa Vicente ist eine der sieben Preisträger*innen des Goldman-Umweltpreises. Vicente schwamm in ihrer Kindheit im kristallklaren Wasser des Mar Menor in Murcia in Spanien.
Doch im Laufe der Jahrzehnte litt die Salzwasserlagune zunehmend unter der Zerstörung der Umwelt. Das veranlasste die 61-Jährige dazu, für den Schutz des Gewässers zu kämpfen.
Freitag, 19. April 2024
Konferenz sagt 9,4 Milliarden Euro zum Schutz der Ozeane zu
DW hier 17.04.202417. April 2024
Die Teilnehmer der internationalen Konferenz "Unser Ozean" in Athen wollen mehr als neun Milliarden Euro für die Rettung der Weltmeere bereitstellen. Das gab die griechische Regierung bekannt.
Wie der griechische Regierungschef Kyriakos Mitsotakis mitteilte, kamen von den Delegationen mehr als 400 Finanzierungszusagen im Gesamtumfang von 9,4 Milliarden Euro. "Unser Ozean sendet uns im wahrsten Sinne des Wortes Stressmeldungen. Lange bevor wir den Klimawandel verstanden haben, wurde der Ozean durch Überfischung und Verschmutzung bedroht", sagte Mitsotakis. An der dreitägigen Konferenz in Athen nehmen seit Montag Vertreter von Regierungen, Umweltorganisationen und Unternehmen sowie Wissenschaftler aus 120 Ländern teil.
Sonntag, 7. April 2024
Good news: Wale zu juristischen Personen erklärt – mehr Schutz möglich
Watson hier 06.04.2024, Nathalie Trappe
Wer einmal die einzigartige Erfahrung gemacht hat, einen Wal in freier Wildbahn zu beobachten, dürfte dies als magisches Erlebnis in Erinnerung behalten. Mit einem Gewicht von mehr als 200 Tonnen gilt etwa der Blauwal als größtes Säugetier der Welt, auch die Erscheinung der andere knapp 100 Arten wird häufig als majestätisch beschrieben.
Nichtsdestotrotz wurden Wale in der Vergangenheit lange gejagt, viele Arten gelten mittlerweile auch durch die weltweite Klimakrise als bedroht. Mit einer neuen vertraglichen Regelung wollen indigene Völker in Neuseeland nun dafür sorgen, dass der Wal als Tier international entsprechend mehr Schutz erhält.
Abkommen regelt konkrete Rechte für Wale im Südpazifik
Unter dem Namen "He Whakaputanga Moana", was übersetzt so viel bedeutet wie "Deklaration für den Ozean", wurde auf der Insel Rarotonga im Südpazifik vor Kurzem eine vertragliche Grundlage für den Schutz von Walen geschaffen. An einer entsprechenden Zeremonie nahmen mehr als ein Dutzend hochrangiger Vertreter:innen der Cook-Inseln sowie Tahitis teil.
Konkret regelt der Vertrag künftig die Anerkennung aller Wale als juristische Personen. Damit erheben die Tiere rein rechtlich gesehen Anspruch auf das Recht auf Bewegungsfreiheit und das Recht auf eine gesunde Umwelt.
Montag, 27. November 2023
Hoffnung für den Meeresschutz: Millionen vom Meer
Süddeutsche Zeitung hier 26. November 2023 Von Michael Bauchmüller
Während im Bundeshaushalt die blanke Not herrscht, schwimmen zwei Ministerien buchstäblich im Geld: Sie werden an den Erlösen von Windkraft-Auktionen beteiligt. Das weckt Begehrlichkeiten.
Gekippte Milliarden, ratlose Gesichter und ein Haushalt in Notlage - es sieht schlecht aus für die Staatsfinanzen. In deutschen Ministerien werden schon die letzten Euros zusammengekratzt. Jedenfalls in den meisten. Zwei von ihnen stehen vor einem ganz anderen Problem: Sie müssen Geld ausgeben, mit dem sie nie gerechnet haben. Genauer: 1,3 Milliarden Euro.
Dienstag, 20. Juni 2023
UN verabschieden Abkommen zum Schutz der Weltmeere
Die Zeit hier 20. Juni 2023, Quelle: dpa
Umweltschutz: Zwei Drittel der Ozeane gehören zur Hochsee und waren damit bislang weitgehend rechtsfreier Raum.
Bild links: BR siehe Artikel unten
Nach jahrelangen Verhandlungen haben die Vereinten Nationen ein Abkommen zum Schutz der Weltmeere verabschiedet. Der Pakt schafft unter anderem die Grundlage für die Ausweisung großer Schutzgebiete auf hoher See und legt ein Verfahren fest, um wirtschaftliche Projekte, Expeditionen und andere Aktivitäten in den Meeren auf ihre Umweltverträglichkeit hin zu prüfen. Vor rund drei Monaten hatte es bei den Verhandlungen in New York einen Durchbruch gegeben, nun wurde das Abkommen auch formal von der UN-Vollversammlung in New York verabschiedet.
UN-Generalsekretär António Guterres begrüßte die Verabschiedung, auch als Zeichen des gemeinsamen Handelns der Länder der Welt.
«Ihr habt neues Leben und Hoffnung darein gepumpt,
den Meeren eine Überlebenschance zu geben.»
Sonntag, 4. Juni 2023
Umweltschutz: Australien plant Meeresschutzgebiet von der Größe Spaniens
Zeit hier 4. Juni 2023, Quelle: ZEIT ONLINE, AFP,
Die Fläche des bereits bestehenden Macquarie Island Marine Park vor der Südostküste Australiens wird verdreifacht. Dort leben Millionen Seevögel, Robben und Pinguine.
Australien will ein Meeresschutzgebiet einrichten, das fast so groß ist wie Spanien. Die Fläche des bereits bestehenden Macquarie Island Marine Park vor der Südostküste des Landes solle verdreifacht werden, teilte die Regierung mit. Mehr als 475.000 Quadratkilometer stünden dann unter Schutz.
Fischerei sowie die Ausbeutung von Bodenschätzen würden dort verboten, erklärte die australische Umweltministerin Tanya Plibersek. Bereits bestehende Aktivitäten zum Fang des Schwarzen Seehechts dürften aber fortgesetzt werden.
Die zwischen Australien und der Antarktis gelegene Macquarieinsel sei "ein außergewöhnlicher Ort", begründete Plibersek das von Umweltorganisationen unterstützte Vorhaben. "Es ist ein entlegenes Natur-Wunderland – ein bedeutender Aufzuchtort für Millionen Seevögel, Robben und Pinguine." Außerdem beherbergt die Insel eine subantarktische Forschungsstation.
Das Gute zum Wochenende : Wenn Verbote nützen
ZDF hier von Christian Dezer 03.06.2023 mit einigen eingebetteten Videos
z.B. plan b: SOS Ozean
Verbote, Kontrollen und Überwachungen führen meistens zu Aufschrei, Empörung und Ablehnung. Mitunter können sie aber auch sehr positive Auswirkungen haben. So will die Europäische Union künftig mit schärferen Kontrollen die Überfischung in EU-Gewässern bekämpfen. Seit 2018 wurde darüber verhandelt.
Dienstag, 14. März 2023
Schutz der Hochsee: Das Wunder von New York
Zeit hier Von Andrea Böhm 8. März 2023
Über 190 Staaten beschließen ein Abkommen zum Schutz der Hochsee.
Gute Nachrichten sind rar in diesen Zeiten. Also sollte man sich möglichst lange an ihnen erfreuen. Am vergangenen Wochenende schafften Delegierte aus über 190 Nationen in New York ein Wunder:
Sie einigten sich auf den Text für ein Abkommen zum Schutz der Hohen See.
Also jener 60 Prozent der Ozeane, die nicht unter der Hoheitsgewalt von Insel- und Küstenstaaten stehen und bislang ein rechtsfreier Raum sind. Es ist binnen weniger Monate der dritte Erfolg beim globalen Umweltschutz – und das in einer Ära neuer heißer und kalter Kriege, in der viele den Multilateralismus schon für gescheitert hielten.
Montag, 6. März 2023
Seit mehr als einem Jahrzehnt ringen die Länder der Welt um ein Abkommen zum Schutz der Weltmeere. Nun erzielen die UN einen Durchbruch.
Es ist sicherlich zum Jubeln - doch wie viele bejubelte Projekte wurden gar nicht erst umgesetzt?
Das 1,5° Ziel zum Beispiel... Wir wissen inzwischen leider aus bitterer Erfahrung, dass Politik lieber redet als handelt. Zumindest im Klima- und Umweltschutz.
Heise hier 05.03.2023 Benno Schwinghammer, Valentin Frimmer, dpa
Einigung auf Hochseeschutz – Umweltschützer reagieren positiv
Es brauchte eine fast 40-stündige Marathonsitzung für den Durchbruch. Die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen (UN) haben sich am Samstagabend in New York nach Jahren zäher Verhandlungen auf ein Abkommen zum Schutz der Weltmeere geeinigt. Es schafft unter anderem die Grundlage für die Ausweisung großer Schutzgebiete auf hoher See. Naturschützer reagierten positiv auf das Ergebnis, mahnten aber auch schnelles Handeln an. Der Vertragstext selbst war zunächst nicht veröffentlicht.
Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) sprach von einem "historischen und überwältigenden Erfolg für den internationalen Meeresschutz, der mich persönlich tief bewegt". EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen schrieb auf Twitter: "Wir haben es geschafft!" Der Vertrag werde das Meer über nationale Zuständigkeiten hinaus schützen.
Sonntag, 6. November 2022
Meeresschutzabkommen für Antarktis gescheitert
Blockade von Russland und China Stand: 04.11.2022
Der Erhalt der Antarktis ist für das Bewältigen der Klimakrise laut Wissenschaft unerlässlich.
Die Verhandlungen zum Schutz wichtiger Meeresgebiete scheiterten heute trotzdem - zum sechsten Mal.
Das zähe Ringen um ein Abkommen zum Schutz der Meere in der Antarktis ist zum sechsten Mal in Folge gescheitert. Auch bei der 41.Konferenz der "Antarktis-Kommission zum Schutz des maritimen Lebensraums" - kurz CCAMLR (Commission for the Conservation of Antarctic Marine Living Resources) - kam im australischen Hobart keine Einigung zu Stande. Beraten wurde über die Ausweisung neuer, vier Millionen Quadratkilometer großer Schutzgebiete im Südpolarmeer.
Das Abkommen scheiterte am Veto von Russland und China.
Donnerstag, 26. Mai 2022
Klimawandel: Der Ozean als CO₂-Schlucker ?
Pest oder Cholera - und bei mir verdichtet sich wieder mal der Eindruck, dass wir die Pest mit Cholera auszutreiben versuchen.
Ja, der Klimawandel muss gestoppt werden.
Ja, an der CO2-Speicherung kommen wir nicht vorbei.
Nun werden Milliarden in Forschungsprojekte investiert um danach hunderte von Milliarden in meist technische Projekte zu investieren.
Gut, da kann wieder der ein oder andere ordentlich verdienen, das nutzt (vordergründig) der Wirtschaft und treibt irgendwelche Kennzahlen in die Höhe. Irgendwie scheint dieses künstliche Wirtschaftszahlen-Konstrukt aber bei uns "normalen" Menschen schon längst nicht mehr mit unserer Lebenswirklichkeit zusammen zu hängen.
Pragmatischer wäre zu fragen: Wer zahlt das mit welchem Geld, das dann wo fehlt??
Was könnte man mit diesem Geldsegen nicht alles anfangen im Sinne des Gemeinwohls, das uns allen nützt?
Und welche neuen Probleme tun sich erst durch die aufgezeigten Maßnahmen auf?
Wäre es nicht tausend mal klüger, gleich von Anfang an weniger zu verdienen, um weniger CO2 zu produzieren, das dann mit riesigem Aufwand wieder entfernt werden muss?
Sollte man nicht jede CO2-Produktion gleich auf den Prüfstand stellen, ob sie so dringend notwendig ist, dass gigantische Folgekosten für uns alle anfallen? Dann wäre wahrscheinlich ziemlich schnell Schluß mit der "großen Freiheit" der CO-Freisetzung.....
CO2 Sparen wäre mein Favorit. Ja natürlich - das fängt beim Tempolimit an, das gerade in aller Mund ist. Welch eine Anmaßung, dass die Freiheit des Rasers von der Allgemeinheit finanziell ausgebügelt werden muss. Das ist nur ein Beispiel von vielen - wie können wir als mündige Bürger zulassen, dass Klientel-Politik notwendige und kostenfreie Maßnahmen verhindert? Dass schädliche Subventionen weiter getragen werden?
Beim Kalksteinabbau kennen wir die Problematik aus unserer Region sehr genau- wollen wir noch mehr Abbauflächen haben als bisher? siehe dazu hier
Seegraswiesen - das scheint der natürlichste Ansatz und wäre natürlich allein deshalb mein Favorit, höchstwahrscheinlich würde er auch der Biodiversität nutzen. Die bisherigen Wiesen sind der Schleppnetzfischerei, Baggerarbeiten oder dem Nährstoffeintrag durch die Landwirtschaft zum Opfer gefallen. Aha, da müsste also zunächst auch bei Landwirtschaft und Fischerei was passieren, damit dieser Ansatz von Dauer sein könnte.
Süddeutsche Zeitung hier 29. März 2022 Von Benjamin von Brackel
Nord- und Ostsee könnten für den Klimaschutz genutzt werden, etwa durch Ausbringen von Kalk oder Anpflanzung von Seegraswiesen. Aber wie groß ist der Nutzen solcher Eingriffe, und was sind die Risiken? In einem Großprojekt wollen Forscher es herausfinden.







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