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Samstag, 27. Dezember 2025

Wo der Klimawandel 2025 zugeschlagen hat: Tödliche Hitzewellen und Sturzfluten in Europa

 Euronews  hier  Von Liam Gilliver  27/12/2025

Tödliche Hitzewellen und Sturzfluten: Europas Extremwetter prägte 2025

Extremes Wetter in Europa hat Tausenden das Leben gekostet und die Wirtschaft erschüttert. Wird das 2025 zum düsteren Vermächtnis?

Mittwoch, 9. Juli 2025

Kleines Sammelsurium des Klimawandels: Waldbrände in Europa

 ARD hier 06.07.2025

Lage bleibt angespannt - erste Brunnen wohl erschöpft

Waldbrände in Sachsen und Thüringen

Seit Tagen kämpfen Hunderte Einsatzkräfte im Grenzgebiet von Sachsen und Brandenburg gegen einen Waldbrand. Inzwischen wird an manchen Stellen offenbar die Wasserversorgung schwierig.

Bild Euronews am 1.7.25 hier

Freitag, 4. Juli 2025

Kleines Sammelsurium des Klimawandels: Hitze

hier  HNA   Artikel von Kai Hartwig • 

Waldbrand außer Kontrolle: Katastrophenfall in Deutschland ausgerufen

Landkreis schlägt Alarm

Ein großer Waldbrand in Deutschland ist außer Kontrolle geraten. Der Landkreis Gösseldorf hat am Abend den Katastrophenfall ausgerufen. Es gibt weitere Brände.

Freitag, 30. Mai 2025

Das stetig zunehmende Alltags-Hintergrundrauschen - aber "Klimaschutz ist doch zu teuer !"

Wer wünscht den Betroffenen nicht viel Kraft in diesen düsteren Stunden - doch wie wird das weiter gehen?  Wünschen wir den Betroffenen  immer noch viel Kraft, wenn im Jahr 5 Dörfer verschüttet werden? Oder irgendwann dann 20? Wen interessiert es dann noch, dass die Betroffenen sich einen sicheren Ort zum Wohnen gewünscht hatten, mit allem was dazu gehört? Dass sie versichert waren, aber wahrscheinlich nicht viel rausbekommen. Dass sie jetzt heimatlos sind und irgendwo ganz klein neu anfangen müssen....

Wer hat schon  mitgekriegt, dass die Kanadische Regierung gerade den Notstand ausrufen musste, dass wegen des Flammen-Infernos 17.000 Menschen fliehen mussten? (hier am 30.5.25) oder dass Rumänien  aktuell von große Überschwemmungen betroffen ist (hier). Vor wenigen Jahren war die Aufregung noch groß - doch leider: man gewöhnt sich sehr schnell an solche Nachrichten, sie werden zum Alltags-Hintergrundrauschen - außer natürlich dann, wenn man irgendwann selbst betroffen sein wird ....


Samstag, 15. Februar 2025

Als größtes Sicherheitsrisiko gelten "Extremwetterereignisse und Waldbrände". Auf Platz zwei: die Klimakrise im Allgemeinen

 Standard hier  Benedikt Narodoslawsky  15. Februar 2025

Sicherheitsexperten warnen: Klimapolitik stellt die EU vor eine Zerreißprobe

Sicherheitsexperten warnen: Klimapolitik stellt die EU vor eine Zerreißprobe
Laut dem Bericht der Münchner Sicherheitskonferenz gelten Extremwetter als größtes Sicherheitsrisiko der Welt – vor Russland, Wirtschaftskrisen und Massenmigration

Samstag, 5. Oktober 2024

Wenn das Eigenheim davonrutscht

hier  Von      Konstanze Walther /     Markus Hagspiel  02.10.2024

Im Vorarlberger Pfändergebiet ist die Gefahr für Hangrutschungen besonders groß. Trotzdem wird dort nach wie vor gebaut. Michaela und ihrer Familie ist ihr neues Haus am Rücken des Pfänders davongerutscht.

Montag, 30. September 2024

„Ganze Landstriche werden verschwinden“

Achtung: hier ist nicht die Rede von Asien oder Afrika!
Von Migrantenströmen ist die Rede, die aus den flutgefährdeten Küstenregionen und den unerträglich heißen Städten in kühlere, sicherere Gebiete fliehen müssen
 - Migranten aus Deutschland!

hier  Artikel von Dominik Jung 29.9.24 FR

Meteorologe alarmiert: Deutschland droht Untergang durch Fluten und Extremhitze

In nur 50 Jahren könnte Deutschland unbewohnbar werden. Wetter- und Klimaexperte Dominik Jung warnt: Überschwemmungen und Extremhitze bedrohen unser Überleben.

Mittwoch, 25. September 2024

Hochwasser in Europa: "Stärkster Regen aller Zeiten"

 hier Artikel von Amir Selim 25.9.24

Wissenschaftler schlagen in Studie Alarm -  Forscher mit düsterer Prognose

Die Trümmer der Fluten in Mitteleuropa sind noch nicht weggeräumt, während sich in Deutschland die Lage zuspitzt. Solche Überschwemmungen werden sich häufen, wie Forscher in einer neuen Studie erklären.

Mittwoch, 18. September 2024

Halb Europa versinkt im Hochwasser. Die „Extreme werden immer extremer“, sagen Experten.

hier  Focus -online-Redakteur Frank Gerstenberg  18.9.24

„Extreme werden immer extremer“ -- was hinter dem Extremwetter steckt

In Mittel- und Osteuropa gibt es weiter keine Entwarnung: Mittlerweile sind 18 Menschen in den Fluten gestorben.

Das Ausmaß der Flutkatastrophe in weiten Teilen Mittel-und Osteuropas ist noch nicht absehbar. Die Einsatzkräfte melden mindestens 18 Tote, tausende Menschen wurden evakuiert, zahlreiche Orte sind zerstört. Noch gibt es keine Entwarnung. Experten sehen die Ursachen des tagelangen Starkregens in den Folgen des Klimawandels.

Sonntag, 23. Juni 2024

Unterschätzen wir extreme Hitze? Was auf Menschen weltweit zukommt

 RND hier Saskia Heinze Mit Material der dpa 19.06.2024

Tote in Saudi-Arabien und Griechenland

Saudi-Arabien, Griechenland, die USA: An vielen Orten weltweit kämpfen Menschen mit Temperaturen weit über 40 Grad Celsius. Solche extremen Hitzewellen werden häufiger und intensiver. Die gesundheitlichen Folgen werden oft unterschätzt. Wie sollten wir uns an das neue Normal im Klimawandel anpassen?

Klimakrise: Interaktive Karte zeigt, wie warm es 2080 in Ihrer Stadt sein wird

DER SPIEGEL  hier  22.7.24

Stockholm so heiß wie Kroatien, London wie Bordeaux: Eine Anwendung der Universität Maryland zeigt, mit welchem Klima Großstädte im Jahr 2080 vergleichbar sein werden. Nur für eine Region gibt es keine Vorhersage.

interaktive Karte hier

Berlin könnte sich künftig anfühlen wie die italienische Region Emilia Romagna – und Miami wie Saudi-Arabien: Eine interaktive Karte zeigt jeweils die Stadt oder Region, deren heutiges Klima dem erwarteten künftigen des eigenen Wohnortes am ähnlichsten ist. Der Umweltforscher Matthew Fitzpatrick von der US-amerikanischen Universität Maryland hat die Anwendung »Future Urban Climates« ausgearbeitet.

Die Karte hier zeigt, dass sich Temperatur und Luftfeuchtigkeit nördlicher Regionen durch die Klimakrise bis 2080 Werten angenähert haben könnten, wie sie derzeit für näher am Äquator liegende Kreise typisch sind. Einbezogen sind Daten für mehr als 40.500 Städte und über 5000 Metropolregionen, wie die Universität mitteilte.

Samstag, 8. Juni 2024

Zukunftsforscher: „Ein Parkplatz ist der widersinnigste Ort, den sich eine Stadt leisten kann“

hier  Utopia  Von Lena Rauschecker  6. Juni 2024, 

Zukunftsforscher Stefan Carsten im Utopia-Interview zu nachhaltigen Städten

Wie müssen deutsche Städte aussehen, um Hitze und Hochwasser trotzen zu können? Wie bewegen wir uns in einer nachhaltigen Stadt der Zukunft? Welche Städte können Vorbild sein und wie fangen wir beim Umbau am besten an? Ein Gespräch mit dem renommierten Stadtgeograf und Zukunftsforscher Stefan Carsten.

links: BUND-Kampagne vor wenigen Jahren

3.200 Menschen starben im Sommer 2023 an bzw. durch Hitze (Zahlen bis Mitte September 2023). Durch den Klimawandel erwarten Expert:innen für die nächsten Jahrzehnte eine weitere Zunahme von Hitze und Hitzetoten. Gleichzeitig zeigen Hochwasser wie aktuell im Süden Deutschlands und die Flutkatastrophe im Ahrtal 2021 eindrücklich: Extremwetter-Phänomene treten wegen der Klimakrise häufiger auf – und richten massive Schäden an.

Hitze und Hochwasser – beide Ereignisse können Städte besonders hart treffen. Genau hier setzt Stadtgeograf und Zukunftsforscher Stefan Carsten an. Er entwickelt Leitfäden, um die Mobilität zu verändern und beschäftigt sich mit der Frage, wie die Zukunft von Städten und öffentlichen Räumen aussehen wird.

Donnerstag, 6. Juni 2024

Umweltschützer über Hochwasser in Bayern : „Ein billiges Ablenkungsmanöver“

 hier  TAZ IM INTERVIEW: NORBERT SCHÄFFER

Wer Hochwasser vermeiden will, muss Flüsse renaturieren, sagt Naturschutzverbandschef Schäffer. Er kritisiert Bayerns Wirtschaftsminister Aiwanger.

taz: Herr Schäffer, wenn ich den bayerischen Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger richtig verstanden habe, sind Sie an der Hochwasserkatastrophe schuld. Wie konnten Sie nur?

»Die Kanalisation auszubauen, das ist keine Lösung«

 hier  Spiegel  Ein Interview von Martin Schlak  04.06.2024

Anpassung an Starkregen

Durch die Erderwärmung nimmt extremes Wetter zu, Hochwasser treten immer häufiger auf. Der Geograf Markus Keck erklärt, wie sich das Land am besten für den Starkregen der Zukunft rüstet.

Freitag, 10. Mai 2024

Erderwärmung und Wetterextreme: Landwirte werden vom Spätfrost überrumpelt

Klimawandel in Deutschland ist Fakt. Ein "weiter so" geht nicht mehr lange gut, auch wenn viele Bauern sich -in Verkennung der Tatsachen- gegen jede Transformation stellen. Mag sein dass die Agrar-Industrie noch ein paar Jahre gut verdienen kann mit der üblichen Bewirtschaftung, vielleicht auch nicht.
Was bleibt dann zurück? Und wie ist es dann um unsere viel beschworene Ernährungs -Sicherheit bestellt?
Jetzt muss ein Umbau stattfinden, um die Böden und den Wasserhaushalt zu stabilisieren, um die Bestäuber-Insekten zu retten. Eine Verbesserung kann nicht in einem Jahr passieren.

NTV hier  Von Oliver Scheel  09.05.2024

Die Winter werden nasser, die Sommer trockener - und damit die Probleme für die Landwirtschaft immer größer. Für die Bauern sind die zunehmenden Wetterextreme enorme Herausforderungen, die schnell existenzgefährdend werden können. Das hat 2024 jetzt schon gezeigt.

Bild: aus einer Bauerndemo

Das Jahr ist noch jung, aber die Landwirte kämpfen schon wieder mit dem Wetter: Der Winter war so nass, dass viele Bauern Probleme bei der Aussaat bekamen. Und der späte Frost zerstörte die Erntehoffnungen der Obst- und Weinbauern im Osten Deutschlands.
Was ist los auf Deutschlands Äckern und welche Rolle spielt der Klimawandel dabei?

Frühes Austreiben rächt sich: Frost-Risiko für Laubbäume steigt - trotz Erwärmung

Montag, 6. Mai 2024

Agroforstwirtschaft als Mittel gegen den Klimawandel

ZDF hier  04.05.2024 Das Gespräch führte Peter Scholl.

Agroforstwirtschaft im Fokus: Ideen gegen Klimawandel für Landwirte gefragt

Bild links: Agroforst in Frankreich

Europa ist laut Europäischer Umweltagentur (EEA) der Kontinent, der sich durch den Klimawandel am schnellsten erwärmt. Es drohen Dürren und Ernteausfälle. Neue Ideen sind gefragt.

Samstag, 4. Mai 2024

Wenn der Klimawandel den Wert des Hauses mindert

Der Klimawandel hat längst begonnen - und damit auch die Gefährdung bei uns. Selbst wenn es uns (bisher) nicht ganz direkt trifft, dann doch wenigstens die Geldbeutel von Immobilienbesitzern

Frankfurter Rundschau hier  Stand:24.04.2024, Von: Lisa Mayerhofer

 „Der Klimawandel hat längst begonnen“, schreibt der Gesamtverband der Versicherer (GDV) im Naturgefahrenreport 2023. Mit dem Klimawandel nehmen Naturgefahren und Wetterextreme dramatisch zu, warnen die Versicherer. Auch Deutschland müsse sich auf mehr und intensivere Dürren, Hitzewellen, Stürme, Hagel, Starkregen und Überschwemmungen einstellen. Diese können auch teilweise Häuser stark in Mitleidenschaft ziehen.

Mittwoch, 24. April 2024

LoKlim: Steckbriefe des Klimawandels in unserer Region

 Lokales Klimaportal

hier  findet man die Steckbriefe zu einzelnen Kommunen



Im Klimaportal erfahren Sie die aktuellen Klimaprojektionen für Baden-Württemberg. Hierfür wurden die landesweiten Klimadaten erstmals für die lokale Ebene berechnet und für jede der über 1.000 Kommunen ein individueller Klimasteckbrief erstellt. Über die Karte können Sie den Klimasteckbrief für Ihre Gemeinde abrufen.

Die in der Karte dargestellten Daten basieren auf den Ensembleberechnungen der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) aus dem Jahr 2020. Die Klimaprojektionen für die nahe und ferne Zukunft sind auf Grundlage des „weiter wie bisher“- Szenarios (RCP 8.5) berechnet.
Aufgrund der Unschärfen bei den Klimaprojektionen ist immer die entsprechende Bandbreite des Modellensembles angegeben.

Eine detaillierte Beschreibung der angewandten Methodik finden Sie hier.

Eine Erläuterung zur Interpretation der Steckbriefe finden Sie hier.

Die Aufarbeitung und Berechnung der Daten erfolgte am Lehrstuhl für Physische Geographie der Universität Freiburg

Donnerstag, 18. April 2024

Neue Studie: Für diese Länder wird der Klimawandel besonders teuer

RND hier  Laura Beigel  17.04.2024

Überblick in Grafiken: Der Klimawandel nimmt starken Einfluss auf die Wirtschaftskraft der Länder weltweit.

Der Klimawandel schwächt die Weltwirtschaft massiv. Bis zur Mitte des Jahrhunderts könnte er rund 36 Billionen Euro kosten, wie Forschende berechnet haben. Zwei Weltregionen trifft es dabei besonders.

Der Klimawandel wird uns teuer zu stehen kommen. Nicht nur im übertragenen Sinne, sondern wortwörtlich. Im Jahr 2050 könnte er weltweit Wirtschaftsschäden in Höhe von 38 Billionen US-Dollar verursachen – also circa 36 Billionen Euro. Das entspricht einem Einkommensverlust von 19 Prozent, wie Forschende des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) ausgerechnet haben. Ihre Studie ist am Mittwoch im Fachmagazin „Nature“ erschienen.

Die prognostizierten Schäden bis zur Mitte des Jahrhunderts würden selbst dann eintreten, wenn die weltweiten Treibhausgasemissionen ab heute drastisch reduziert werden würden. Sie sind nach Einschätzung der Studienautorinnen und Studienautoren sechsmal höher als die Vermeidungskosten zur Begrenzung der globalen Erwärmung auf zwei Grad Celsius. „Oft wird der Klimawandel als Öko-Thema dargestellt“, sagt Klimaforscherin und Studienautorin Leonie Wenz vom PIK, „aber er hat auch zentrale wirtschaftliche Auswirkungen – mit Kosten, die höher sind als die des Klimaschutzes.“