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Montag, 12. Mai 2025

Reicher Moos: Das hört sich doch ganz gut an!

 

Liebe Interessierte zur Wiedervernässung des Reicher Moos,

Wer dieses Moor noch nicht kennt- jetzt kommt wieder die Gelegenheit zu einer sehr interessanten Führung, die der BUND anbietet.

Es hat sich einiges getan und es gibt von allen Seiten positive Signale. Um diese Entwicklung zwischen Behörden und anderen Beteiligten nicht zu stören, halten wir uns mit weiterer Kritik zurück,
solange wir tatsächliche Fortschritte in Richtung Renaturierung und Wiedervernässung sehen.  

Über bereits erfolgten Maßnahmen, die unten im  Kurzprotokoll auszugsweise beschrieben sind, finden wohl bereits weitergehende Arbeiten im Reicher Moos statt, über die wir dann sicher später berichten dürfen.

Unterstützen Sie weiterhin unsere Ziele zur Revitalisierung des Reichermoos. 
Denn das Reichermoos ist nicht tot und muss "nur" wiederbelebt werden

Mittwoch, 25. Dezember 2024

Kabinett beschließt Strategie zum Schutz der Artenvielfalt

Auch im Bereich der Biodiversitätsstrategie gab es kurz vor Weihnachten noch einen äußerst erstaunlichen Durchbruch in Deutschland, der Hoffnung weckt, dass ab 2025 eine Veränderung zum Besseren eintreten könnte.

Anhören im Deutschlandfunk hier   Büüsker, Ann-Kathrin | 18. Dezember 2024

Kabinett beschließt Nationale Biodiversitätstrategie

Update für Artenschutz

Eigentlich sollte sie schon zur Weltnaturkonferenz im Oktober beschlossen werden, doch die FDP blockte. Nun wurde die Biodiversitätsstrategie auf den Weg gebracht: 65 Ziele sollen die Artenvielfalt in Deutschland bewahren und Natur schützen.

Ökologische, soziale und wirtschaftliche Krisen sind nicht nur miteinander verknüpft – sie verstärken sich gegenseitig

hier

Wer denkt nicht als Erstes an die furchtbaren, ergebnislosen COPS von 2024. Nun liegen 2 neue Berichte vor zur Vorbereitung des Nächsten COP-Treffens, das endlich mal wieder in einem Nicht-Ölstaat stattfinden wird. Man könnte hoffen, dass es dann mal wieder positive Nachrichten gibt.


Zum Anhören Deutschlandfunk hier und hier Seynsche, Monika | 18. Dezember 2024

UN-Konferenz zur Biodiversität: Die Ergebnisse der IPBES

Biodiversität: UN-Organisation IPBES stellt Ergebnisse vor

Schutz von 30 Prozent der Landfläche bis 2030, nachhaltige Lebensweise für die Menschheit bis 2050 – so die Ziele der UN-Biodiversitätskonferenz von 2022. Jetzt hat die IPBES dafür die wissenschaftlichen Grundlagen veröffentlicht.

Dienstag, 10. Dezember 2024

Renaturierung Donau: "Der Fluss entscheidet ... "Aber wir können ihm vertrauen, dass er aus der Freiheit etwas Schönes macht."

Standard hier Susanne Strnadl  10. Dezember 2024, 

Was passiert, wenn die Donau wieder unreguliert fließen darf

Der zweitlängste Fluss Europas wurde über die Jahrzehnte in ein enges Korsett gezwängt. Östlich von Wien wurde dieses streckenweise wieder entfernt, mit großen Wirkungen

symbolisches Bild einer Renaturierungsmaßnahme


Dienstag, 26. November 2024

"Ich glaube, das ist den meisten nicht wirklich klar, dass es nicht nur um ein bisschen Naturschutzgebiete geht, sondern um unsere Lebensgrundlagen"

Hier ARD 24.11.2024  Von Melina Runde, tagesschau.de

Warum uns Wolf und Wiese wichtig sein sollten


Weltweit gilt mehr als jede dritte Tier- und Pflanzenart als bedroht. Was hat das mit den Menschen zu tun? Eine ganze Menge, sagen Forscher. Nicht nur gilt der Mensch als Hauptursache: Es hat auch enorme Folgen für unser Leben.

"Man kann einen Draht zerschneiden, man kann einen zweiten Draht zerschneiden, und das Netz funktioniert weiterhin. Und plötzlich, wenn man den x-ten Draht zerschneidet, dann hört es auf zu funktionieren." So hat es der damalige Chef der Weltnaturschutzunion, Bruno Oberle, vor zwei Jahren beschrieben: den Verlust der Biodiversität - also der Vielfalt allen Lebens.

Neben dem Klimawandel gilt das Artensterben als die größte Bedrohung für unseren Planten, sagt die Umweltorganisation WWF. Und damit auch für uns. Warum verliert die Natur ihre Vielfalt? 

Freitag, 15. November 2024

EuGH verurteilt Deutschland: Zu wenig Schutz für Blumenwiesen

 Deutschlandfunk hier  14.11.2024

Umweltschutz - Europäischer Gerichtshof: Deutschland muss artenreiche Wiesen besser schützen

Der Europäische Gerichtshof hat Deutschland verpflichtet, bestimmte artenreiche Wiesen besser zu schützen.


Montag, 11. November 2024

 hier  ZDF  von Jochen Klöck  9.11.2024 

Hoffnung für Biodiversität:  Der Natur Kredit geben - und so Arten retten

Deutsche Naturschützer verkaufen "Biodiversity Credits", um in Afrika Lebensraum für wilde Tiere zu schaffen - ein neues Instrument für mehr Artenschutz. So funktioniert es.

Sonntag, 20. Oktober 2024

Weltnaturkonferenz COP16: Krieg oder Frieden mit der Natur?

Deutschlandfunk hier  Von Jule Reimer | 19.10.2024

COP16: Schaffen wir endlich internationalen Umweltschutz?

„Peace with nature“ – unter diesem Motto verhandeln die Regierungen der Welt ab 21. Oktober in Cali in Kolumbien über den Schutz und die Wiederherstellung von Natur. Was sind die wichtigsten Themen? Und welche Erwartungen gibt es an die Konferenz?

Susana Muhamad hat Großes vor: Kolumbiens Umweltministerin will die Weltnaturkonferenz COP16 zu einem Erfolg führen. Lange Küste, Regenwälder, Paramo-Hochlandsteppe – Kolumbien gehört zu den artenreichsten Ländern der Erde. Mit Biodiversität kennt Muhamad sich aus.
Ihr Appell: Wenn wir die Natur schützen, schützen wir uns selbst. 

Sonntag, 13. Oktober 2024

LIVING PLANET REPORT

Newsletter des WWF hier  10.10.24

Am 10. Oktober erschien der neueste Living Planet Report 2024 vom WWF. Die Studie wird seit 1998 veröffentlicht und zeigt in ihrer diesjährigen 15. Ausgabe einen durchschnittlichen Rückgang der Tierbestände um 73 Prozent im Zeitraum von 1970 bis 2020. 

Den stärksten Rückgang verzeichnen die Süßwasserökosysteme mit 85 Prozent, gefolgt von Land- (69 Prozent) und Meeresökosystemen (56 Prozent). Geografisch sind Lateinamerika und die Karibik, Afrika und die Asien-Pazifik-Region am stärksten betroffen.

"Eigentlich fehlt es weder an Ideen noch an Zielen. Die Völkergemeinschaft verfolgt sogar große Ziele: Nachhaltigkeitsziele, Klimaziele, Ziele zum Schutz von Ökosystemen und Biodiversität. Einige davon sollen 2030 erreicht sein. Noch ist alles möglich," erklären Kathrin Samson (Vorstand Naturschutz) und Heike Vesper (Vorstand Transformation Politik & Wirtschaft) vom WWF Deutschland.

Zu den tierischen Verlierern zählen laut aktueller Studie unter anderem die Amazonas-Flussdelfine, die Afrikanischen Waldelefanten und die Lederschildkröten.


hier  ZUM LIVING PLANET REPORT


Donnerstag, 3. Oktober 2024

Egal, ob Säuger, Pflanzen oder Vögel: Beim Agrar- und Offenland haben fast alle Arten einen roten Pfeil nach unten

 hier MDR Wissen  30. September 2024  von Florian Zinner

Faktencheck Artenvielfalt Deutschland

Das Land von Biber und Filzkraut: Deutschlands Artenvielfalt auf dem Rückzug

Ein beachtlicher Teil der Arten in Deutschland sind gefährdet. Aber an manchen Stellen ist bereits eine Kehrtwende sichtbar. Auf über tausend Seiten liegt jetzt Deutschlands erster Bericht zur Artenvielfalt vor, der sich selbst Faktencheck nennt, aber so viel mehr ist: Eine Bestandsaufnahme zum Zustand der Biodiversität, ein Trendbarometer, eine Handlungsempfehlung. 

Unterm Strich kommt raus: Wie auch in der Klimakrise gefährden wir uns und unseren Wohlstand – wenn wir nichts tun.

Mittwoch, 2. Oktober 2024

"Faktencheck Artenvielfalt": Forscher veröffentlichen erste Inventur der deutschen Natur

Zeit hier  Von Friederike Walch-Nasseri  30. September 2024,

Hoffnung trotz Artenschwund: Der "Faktencheck Artenvielfalt" beschreibt Biodiversität in ganz Deutschland. Gut sieht es nicht aus, aber machtlos ist der Mensch nicht.

Der Natur in Deutschland geht es schlecht. Das scheint auf den ersten Blick das zentrale Ergebnis des Faktencheck Artenvielfalt zu sein. Es ist der bislang umfassendste Bericht zum Zustand der Biodiversität in der Bundesrepublik. Auf rund 1.200 Seiten wird schnell klar: Von den etwa 30.000 in Deutschland im Bestand erfassten Tier-, Pflanzen- und Pilzarten sind gut ein Drittel bestandsgefährdet.  Sie werden auf der Roten Liste als stark gefährdet oder vom Aussterben bedroht eingestuft. Tendenz steigend. Rund drei Prozent der Arten, die einst in Deutschland heimisch waren, sind ausgestorben. Und etwa 60 Prozent der untersuchten Lebensräume befinden sich in einem unzureichenden oder schlechten Zustand. 

Die Basis unseres Daseins - die Artenvielfalt in Deutschland- geht zurück - Ein wissenschaftlicher Warnruf

 Deutschlandfunk hier Podcast vom 1.10.24




Riffreporter hier  von Christian Schwägerl  01.10.2024

Faktencheck Artenvielfalt: Ein wissenschaftlicher Warnruf, der gehört werden muss

Faktencheck Artenvielfalt: Ein wissenschaftlicher Warnruf, der gehört werden muss
Am Beispiel der Feuchtgebiete zeigt sich besonders dramatisch, wie fahrlässig und gefährlich der Umgang mit der Biodiversität in Deutschland ist. Ein Kommentar.

Dienstag, 9. Juli 2024

Künstliche Intelligenz: Wie KI beim Artenschutz helfen kann

 Tagesschau ARD hier 25.03.2024 Von Patricia Preis, SWR

Wie können Menschen Tier- und Pflanzenarten besser verstehen? Mit Künstlicher Intelligenz können Arten umfassender beobachtet werden.

Ob in den Meeren, Flüssen, Seen oder an Land: Mit dem Artensterben geht überall die Biodiversität - also die Vielfalt des Lebens - zurück. Und es ist ernst: Neben dem Klimawandel ist das Artensterben die zweite globale Krise.

Allein in Europa ist in den kommenden Jahrzehnten ein Fünftel aller Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht. Das geht aus einer Studie von Wissenschaftlern des Nationalmuseums für Naturgeschichte Luxemburg und der Universität Trier hervor.  

Ein Game Changer? Mehr Überblick und Durchblick mit KI

Mittwoch, 27. März 2024

Nahrungswälder: Eine Alternative zum Nahrungsmittelanbau?

2 kurze Videos

NDR  hier

Klima: Nahrungswälder - Das Gegenteil von Monokultur

Sendung: NDR Info | 25.03.2024 | 

2 Min | Verfügbar bis 25.03.2026

Auf einem Hof im Emsland werden Mandeln, Quitten, Pfirsiche, Nüsse und Beeren zusammen angebaut - eine rentable Idee?


NDR hier

Nahrungswälder: Eine Alternative zum Nahrungsmittelanbau?

Sendung: Hallo Niedersachsen | 25.03.2024 |

4 Min | Verfügbar bis 25.03.2026

Der Klimawandel erschwert den Alltag konventioneller Landwirtschaft. Ein Landwirt aus dem Emsland geht daher neue Wege.

Sonntag, 10. März 2024

Wunderwerke am Feldrain - die Hecke soll zurück

 hier NTV  Von Oliver Scheel  09.03.2024

Alles außer nutzlos: 720 Meter Hecke kompensieren die Treibhausgasemissionen, die ein Mensch innerhalb von zehn Jahren ausstößt.

Vielfach dienen Hecken als Flurstück-Grenze. Doch in den vergangenen Jahrzehnten verschwanden Zehntausende Kilometer von ihnen. Inzwischen hat sich der Blick auf die Hecke gewandelt. Ihre Rückkehr ist dem Bund einen dreistelligen Millionenbetrag wert.

Manche Sachen sind ganz einfach - auch beim Klimaschutz. So sind Hecken ein unterschätzter Helfer beim Kampf gegen die Erderwärmung. Sie helfen der Natur und dem Menschen gleich dreifach: Sie speichern CO2, sind enorm wichtig für die Artenvielfalt sowie den Erhalt der Böden. Damit sind Hecken auch für die industrielle Landwirtschaft von Nutzen.

Doch jahrzehntelang wurden Hecken im großen Stil aus der Landschaft genommen. Sie standen im Weg und störten die Bauern schlichtweg auf ihren Äckern. Und weil die Landmaschinen immer größer wurden und die Landwirtschaft immer effizienter, wurden die Äcker auf die maximal mögliche Größe ausgedehnt. So wurden nach Recherchen der Riffreporter seit den 1950er-Jahren in Deutschland rund 90.000 Kilometer Hecken entfernt.

Freitag, 1. März 2024

Umweltministerin stellt 100 Millionen Euro für neue Hecken bereit

Riffreporter  hier  von Christian Schwägerl  29.02.2024

Dieser Artikel ist Teil unserer Recherche-Serie „Countdown Earth: So lösen wir die Klima- und Artenkrise“.

Klimaschutz mit der Natur: Nicht nur Moore und Wälder, sondern auch Feldgehölze können große Mengen CO₂ binden. Ab 2025 steht für neue Hecken eine Rekordsumme bereit. Werden Landwirte und Grundbesitzer die Chance nutzen?

Montag, 1. Januar 2024

Warum wir 2024 nicht nur über Klima-, sondern auch über mehr Naturschutz sprechen müssen

 hier RND  Kommentar  Alisha Mendgen  28.12.2023

Der Schutz des Klimas und der Biodiversität muss zusammen gedacht werden, sonst droht ein gefährlicher Teufelskreis. Es ist zweifelhaft, ob die Ampel noch die Kraft aufbringen kann für die nötigen Weichenstellungen, kommentiert Alisha Mendgen.

Im neuen Jahr soll alles besser werden. Jedenfalls, was das Tempo von Planung und Bau von Infrastruktur angeht. Das haben Bund und Länder kürzlich beschlossen. Doch bevor ihr Maßnahmenpaket in Gesetzesform gegossen werden kann, kassieren die Pläne scharfe Kritik: Sie schadeten Natur und Umwelt, warnt der Umweltverband Nabu und verleiht den beschlossenen Maßnahmen zur Beschleunigung von Bauvorhaben seinen Negativpreis „Dinosaurier des Jahres“.

Für Kanzler Olaf Scholz sowie die Länderchefinnen und -chefs ist das keine Überraschung. Seit Monaten protestieren die Umweltverbände gegen das Vorhaben und distanzieren sich immer weiter von der grünen Partei, deren Minister das Paket weitestgehend mittragen.

Donnerstag, 28. Dezember 2023

Negative Auszeichnung: In einem Land vor unserer Zeit

 hier Süddeutsche Zeitung  Artikel von Von Claus Hulverscheidt, Berlin  • 27.12.23

Der Kanzler und die Länder-Chefs wollen Bürokratie abbauen und die Öko-Wende vorantreiben - und erhalten von Naturschützern einen Schmähpreis. Sind denn jetzt alle verrückt geworden?

Freitag, 10. November 2023

In der vergangenen Nacht konnten sie sich auf einen finalen Text für das Renaturierungsgesetz einigen ...

aus dem Newsletter der DUH  hier

Meilenstein für den Naturschutz: Das Nature Restoration Law kommt!

Nach langem Bangen und Warten ist es endlich soweit: In der vergangenen Nacht konnten sich die Mitglieder der Europäischen Kommission, Rat und Parlament im EU-Trilog auf einen finalen Text für das Renaturierungsgesetz einigen. Das "Gesetz zur Wiederherstellung der Natur" ist ein wichtiger Schritt, um Mensch und Natur stärker vor den Auswirkungen der Klimakrise zu schützen. Der wohl aufreibendste Krimi in der europäischen Geschichte hat damit das letzte große Etappenziel erreicht.

Das Gesetz ist von historischer Bedeutung und ein zentraler Baustein des EU Green Deals – ein Paket politischer Initiativen, mit dem die EU bis 2050 klimaneutral zu werden soll. In einigen Punkten bleibt das Renaturierungsgesetz jedoch hinter den Erwartungen zurück. Nicht zuletzt um insbesondere den europäischen Konservativen entgegenzukommen, die bis zum Schluss versucht haben, das Gesetz zu verhindern. So haben die Mitgliedstaaten beispielsweise sehr viel Flexibilität bei der Umsetzung, wodurch leicht Schlupflöcher entstehen können.

Ein großer Streitpunkt waren die Verhandlungen zu landwirtschaftlichen Ökosystemen inklusive Mooren - wichtige CO2- und Wasserspeicher. Es ist ein großer Verhandlungsgerfolg, dass Maßnahmen auf landwirtschaftlichen Flächen und die Wiedervernässung von Mooren nun enthalten sind, wenn auch in schwächerer und weniger verbindlicher Formulierung.  

Trotz einiger Kompromisse ist es ein Meilenstein: Endlich bekommen wir verbindliche Ziele zum Schutz unserer Wälder, Moore, Flüsse und Meere. Das Gesetz schafft eine neue Rechtsgrundlage für die Bekämpfung des Artensterbens in allen Ökosystemen auf 20 Prozent der Fläche an Land und Meer. Jetzt muss es nur noch durch den europäischen Umweltrat, Umweltausschuss und das Parlament gebilligt werden. Und dann sind die europäischen Länder dran: Wir machen weiter Druck und werden uns dafür einsetzen, dass das Nature Restoration Law aktiv und ambitioniert in Deutschland umgesetzt wird.
Mehr Informationen

Mit den Arten stirbt auch die Menschheit

NTV  hier  Von Hedviga Nyarsik  08.11.2023

Zwei Millionen Spezies gefährdet:

In einem Ökosystem hat jede Pflanze, jedes Tier und jeder Pilz eine wichtige Funktion. Verschwindet eine Spezies, kann das weitreichende Folgen haben - auch für den Menschen. Eine neue Studie ist daher besonders alarmierend: Es sind deutlich mehr Arten vom Aussterben bedroht als bislang angenommen.

Der Mensch ist auf die Natur angewiesen: "Ob die Luft zum Atmen, sauberes Trinkwasser, Nahrung oder Kleidung, Brennmaterialien, Baustoffe oder Arzneien - auf der großen Vielfalt der Ressourcen, die uns die Natur zur Verfügung stellt, basiert unser Leben, unsere Gesundheit, unsere Ernährung, unser Wohlbefinden", schreibt das Leibniz-Forschungsnetzwerk Biodiversität in einem Bericht. Doch die Biodiversität der Erde ist bedroht. Weltweit stehen zwei Millionen Pflanzen- und Tierarten vor dem Aussterben - in Europa sogar jede fünfte Spezies, wie eine neue Studie zeigt.