Posts mit dem Label NZZ werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label NZZ werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 21. September 2024

Die größte Freiheit im 21. Jahrhundert ist, wenn du da, wo du bist, bleiben kannst.

Der erste Text aus der Zeit gibt ein Interview wieder mit 2 bekannten Personen: Maria Furtwängler und Eckart von Hirschhausen. Es werden interessante Aspekte geteilt.

Im 2. Text geht es um die Biodiversitätsinitiative in der Schweiz. Dort wird am 22.9.24 abgestimmt. Sehr aufschlussreich sind die Zahlen, mit denen sogar von staatlicher Seite argumentiert wird.
Es wird spannend werden!

 Zeit hier  Interview: Dr.Sibylle Anderl  15. September 2024

Biodiversität: "Naturschutz ist nicht irgendein Luxus, kein ‘nice to have’"

Drängt Migration mehr als Klima und Artensterben? Ein Gespräch mit Maria Furtwängler und Eckart von Hirschhausen darüber, was unsere Lebensgrundlage wirklich gefährdet

Sonntag, 14. Juli 2024

«Plötzlich gelangen Teile von Siedlungen und Weilern in Gefahrenzonen, die zuvor über Jahrhunderte sicher waren»

NZZ hier  David Vonplon  04.07.2024,

Hydrologe nach den Unwettern: «Angesichts der drohenden Gefahren müssen wir den Alpenraum neu denken» 
Hochwasser-Experte Rolf Weingartner meint warnend, dass mit der Klimaveränderung plötzlich Siedlungen und Weiler gefährdet seien, die zuvor über Jahrhunderte sicher waren. Möglicherweise müssten einzelne von ihnen aufgegeben werden.

Samstag, 25. Mai 2024

In Zürich sind die Grünen endlich mal glücklich

Ich bin grad völlig von den Socken, wie einfach es ist, die Träume der Grünen zu erfüllen.

Danke NZZ für solch sachkundige Berichterstattung.....

NZZ hier  Isabel Heusser  24.05.2024

Für die Grünen geht ein Traum in Erfüllung: Die Stadt Zürich schränkt den Gebrauch von Laubbläsern stark ein

Künftig dürfen die Geräte nur noch von Oktober bis Dezember verwendet werden – auch zum Schutz der Biodiversität.

Donnerstag, 28. März 2024

Am 9.April ist es so weit: Die Schweiz bekommt ihr erstes «Klima-Urteil»

hier  Neue Zürcher Zeitung  Geschichte von Katharina Fontana • 27.3.24

An grossen und dramatischen Worten fehlt es nicht, wenn über die diversen Klimaklagen berichtet wird, die am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hängig sind......

Einst belächelt, nun gefeiert

Anlass ist eine Klage, welche der Verein Klimaseniorinnen 2020 gegen die Schweiz eingereicht hat. Die Frauen argumentieren, dass der Bund seine Schutzpflichten ihnen gegenüber ungenügend wahrnehme und damit ihr Recht auf Leben verletze. Hitzewellen bedeuteten gerade für ältere Frauen ein erhöhtes Gesundheitsrisiko. Zu Beginn wurde die Gruppe belächelt, das hat sich geändert. Inzwischen gelten die Rentnerinnen weitherum als mutige Pionierinnen, die dem Staat die Stirn bieten und ihn zu einer ehrgeizigen Klimapolitik verpflichten wollen. Sie verlangen, dass die Schweiz beim Klimaschutz ambitionierter handelt und die Treibhausgasemissionen stärker reduziert.

Freitag, 12. Mai 2023

BODENSEEKREIS: Felder für Erdbeeren schwinden extrem

Wenn man in Salem unterwegs ist, kann man fast nicht glauben dass die Anbaufläche zurück geht. Hier haben sich die Erdbeerfelder in den vergangenen Jahren im großen Stil ausgebreitet und führten schon des Öfteren zu der in Wasser-Schwund-Zeiten nicht unwesentlichen Frage: Woher kommt das viele  Wasser mit dem sie bewässert werden?
Dieses Frühjahr scheint die Frage weniger akut, wie`s im Sommer aussieht sehen wir dann.

Die Erdbeer-Bauern konnten sich so weit ausdehnen, weil sie bisher mehr Pacht bezahlen konnten  als die herkömmlichen Bauern - und damit denen die Flächen streitig machten. Anbau-Flächen sind hart umkämpft bei uns und das wird sich durch Photovoltaik-Anlagen noch steigern (siehe auch hier)

Erdbeer-Anbau galt  für viele als Einnahme-Garant. Aufgrund sinkender Nachfrage wurden dann im letzten Jahr plötzlich  erntereife Erdbeeren umgepflügt, das berichtete zumindest die Presse.  Auch das hat zu vielen Fragen geführt, ebenso wie die mit Plastik-Tunneln übersäte Landschaft inzwischen zunehmend kritisch gesehen wird...

Gleichzeitig hören wir von katastrophalen Zuständen im Haupt-Erdbeer-Anbaugebiet Spanien: Der Kampf ums Wasser hinterlässt zerstörte Naturschutzflächen von internationaler Bedeutung und belastet das Grundwasser mit Pestiziden. Trotzdem dehnen sich die Anbauflächen illegal aus.

Dann doch lieber warten wie früher,  bis es bei uns die  Erdbeeren ohne Plastiktunnel reif werden?
Wäre eine gangbare Alternative.


Südkurier hier

Aufgrund der gestiegenen Kosten sinkt die Anbaufläche für Erdbeeren am Bodensee von Jahr zu Jahr. Nach Angaben des Landwirtschaftsamts habe sich die Anbaufläche im Bodenseekreis seit 2015 in etwa halbiert. 

Im Betrieb Hakspiel in Ettenkirch machen Erdbeeren nur noch etwa 15 Prozent der Obstkulturen aus, die dieser anbaut. „Bis vor drei Jahren hatten wir etwa doppelt so viel“, erklärt Verena Oßwald von dem Bauernhof. (sab)

Montag, 26. Dezember 2022

Gedanken zum Jahresabschluss 2022: Wunschdenken hilft auch nicht

 NZZ hier  Richard Haass  25.12.2022

GASTKOMMENTAR: Zehn Lehren aus der Rückkehr der Geschichte

Das Jahr 2022 wird als Zäsur in die Geschichte eingehen. Die Rückkehr des Krieges nach Europa, die vielen als denkunmöglich galt, hat Illusionen zerstört und Gewissheiten zertrümmert. Der Westen täte gut daran, fortan mit dem Unberechenbaren zu rechnen.

Kaum jemand wird 2022 vermissen. Das Jahr war bestimmt von einer hartnäckigen Pandemie, dem Fortschreiten des Klimawandels, von galoppierender Inflation, einem sich verlangsamenden Wirtschaftswachstum und vor allem dem Ausbruch eines kostspieligen Krieges in Europa und der Sorge über womöglich bald in Asien ausbrechende gewaltsame Konflikte. Einiges davon war zu erwarten, vieles jedoch nicht. Und alles legt Lehren nahe, die zu ignorieren gefährlich wäre.

Mittwoch, 21. Dezember 2022

Irgendwann muss doch alles wieder normal werden!

NZZ  hier  Oliver Pfohlmann  21.12.2022

Vielleicht ist Krise die neue Normalität. Aber was macht das mit einer Gesellschaft?

Klimakrise, Pandemie, Krieg, Energieknappheit – nach der Krise ist nicht mehr vor der Krise, weil immer Krise ist: Der Frankfurter Soziologe Stephan Lessenich untersucht in seinem Buch eine «Gesellschaft am Rande des Nervenzusammenbruchs».

Leben im frühen 21. Jahrhundert, das hiess bisher: Nach der Krise ist vor der Krise. Inzwischen aber überlappen sich die Krisen sogar, das Wort von den «multiplen Krisen» macht die Runde. Da ist man gedanklich noch bei der letzten Pandemiewelle und muss plötzlich zur Kenntnis nehmen, dass mitten in Europa Krieg herrscht. Und der Ukraine-Krieg hat mehr als eine weitere Krise ausgelöst: eine Flüchtlings-, eine Weizen-, eine Energie-, eine Inflations- und natürlich auch eine Sicherheitskrise.

Kein Wunder, dass die Nerven blank liegen, zumal im Zeitalter der sozialen Netzwerke, die vor allem als emotionale Durchlauferhitzer fungieren. Kulturwissenschafter sprechen längst von einem neuen «Zeitalter der Nervosität». Konnte man sich etwa in den ersten Wochen der Pandemie noch allen Ernstes fragen: «Wann wird es endlich wieder normal?», so lautet die Frage inzwischen: «Was, wenn es nie wieder normal wird?»

Freitag, 26. August 2022

Bsp. Dänemark: Eine «grüne Wende» von unten

 hier NZZ   Rudolf Hermann,17.08.2022

Wie Dänemark mit lokalen Projekten Erfolg hat

Eine Insel, die schon jetzt klimaneutral ist, und eine Industriestadt, deren Abfall Rohstoff für andere ist: Dänemark hat viele Beispiele für vernetztes Denken, das der Umwelt zugutekommt. Damit sparen die Dänen auch Geld.