e-fahrer hier 20. November 2024 | Sophia Haberkorn
Leistung von 40 AKW: Gigantisches Potenzial für Solaranlagen die keinen störenDie 3 Kreise Ravensburg, Sigmaringen und Bodenseekreis haben trotz lauter Proteste keinen zukunftsfähigen Regionalplan bekommen. Wo steht Deutschland, Baden-Württemberg und seine Kommunen aktuell beim Klimaschutz? Welche Möglichkeiten gibt es und wo gibt es Anregungen, die übernommen werden könnten?
Sonntag, 24. November 2024
Solaranlagen entlang der Fernstraßen benötigen keinen zusätzlichen Platz - und die Energieleistung wäre enorm
Mittwoch, 21. Dezember 2022
Freiburg: Fahrradfahren unterm Solardach
Deutschlandfunk hier Wagner, Thomas · 12. Dezember 2022
In Freiburg gibt es die erste Fahrradstrecke mit Solardach: Es erzeugt Strom und hält die Radelnden trocken. Die Entwickler haben schon viele weitere Anwendungen dieser Technologie vor Augen: Autobahnen, Bahntrassen, aber auch Zäune.
Donnerstag, 6. Oktober 2022
Riesiges Potential
Morgenpost hier 06.10.2022 von dpa
Nach einer neuen Studie könnten Lärmschutbauten zukünftig für Phtovoltaik-Module verwendet werden und so einen großen Beitrag im Klimaschutz und der deutschen Stromversorgung leisten.
Die Lärmschutzeinrichtungen entlang der Bahnstrecken, Autobahnen und Bundesstraßen seien zusammen rund 5800 Kilometer lang, teilte der DWD am Donnerstag in Offenbach mit.
Auf Basis von Satellitendaten hat der DWD ausgerechnet, dass dort durch nachträglich montierte Photovoltaik-Module jährlich rund 1500 Gigawattstunden (GWh) Strom erzeugt werden könnten. Damit könnten rund 450 000 Haushalte ihren jährlichen Stromverbrauch decken.
Lärmschutzwälle entlang der Autobahnen sollen das größte Potenzial bergen. Etwa 80 Kilometer machen Steilwälle aus, also mit Steinen gefüllte Metallgestelle; Lärmschutzwände kommen auf etwa 2500 Kilometer. Bei beiden betrage die für Photovoltaik-Module nutzbare Fläche etwa zehn Prozent.
Das größte Potenzial sollen aber sogenannte Lärmschutzwälle haben, die oft mit Gras bewachsen sind und an Deiche erinnern. Diese Wälle gibt es auf rund 1300 Kilometern entlang der Autobahnen, und sie haben ein jährliches Ertragspotenzial von rund 1200 GWh, wenn 50 Prozent ihrer Fläche mit PV-Anlagen bebaut werden. Die lärm- und betriebstechnischen Eigenschaften der Bauwerke müssten aber erhalten bleiben. Begrünte Lärmschutzbauten seien oft auch naturschutzrechtlich relevant. Diese Einschränkungen seien in den Abschätzungen enthalten.
© dpa-infocom, dpa:221006-99-29380/3 (dpa)
Dienstag, 4. Oktober 2022
Lärmschutzwall soll Ökostrom liefern: Neues Großprojekt soll an der B33 entstehen
Südkurier von Thomas Zoch hier
Freitag, 30. September 2022
PILOTPROJEKT im Hegau: Deutschland testet Photovoltaik-Dach über Autobahnen
Standard hier Julia Beirer 29. September 2022
Der Strom könnte die Infrastruktur selbst versorgen oder ins Netz eingespielt werden. Auch in Österreich experimentiert man mit PV-Modulen als Lärmschutzwände
Die Ausfahrt der "Rastanlage im Hegau" auf der A81 nahe der Stadt Engen im deutschen Bundesland Baden-Württemberg ist wie jede andere Autobahnausfahrt auch. Pkw-Fahrer und Lkw-Lenkerinnen müssen das Tempo auf diesem Streckenabschnitt reduzieren. Danach finden sie einen Parkplatz und eine Toilette, können einen Kaffee trinken oder ein Sandwich essen und sich die Füße vertreten. Kein besonderer Ort also, und trotzdem könnte genau diese Ausfahrt die Abzweigung in die Richtung erneuerbarer Energie weisen.
In wenigen Monaten soll hier nämlich eine Überdachung mit Solarpaneelen über den fließenden Verkehr ragen. PV-Süd heißt das Pilotprojekt, das Manfred Haider vom Austrian Institute of Technology (AIT) leitet. Die Baugenehmigung sei fast durch.
Samstag, 24. September 2022
Autobahn bei Singen wird mit Solarzellen überdacht
futurezone hier 23.09.2022
In Deutschland wird noch dieses Jahr mit dem Bau eines Solardachs über
einer Autobahn begonnen.
Würde man Autobahnen mit Solarpanelen überdachen, könnte nachhaltig Energie
erzeugt werden, ohne dass dafür zusätzliche Flächen umfunktioniert werden
müssten. Außerdem könnte man damit gleich Energie für Elektroautos zur
Verfügung stellen.
Über solche Projekte wird bereits seit längerem diskutiert. In Österreich wird beispielsweise seit 2020 die Überdachung von Autobahnen mit Solarpanelen untersucht.
Nach einem Jahr wird Bilanz gezogen
In Deutschland wird noch in diesem Jahr ein Pilotprojekt in Angriff genommen werden. Es ist geplant, ein 10 Meter breites und 17 Meter langes Dach aus Photovoltaik-Modulen über einer Autobahn zu errichten. Das Solardach soll etwa 5,5 Meter über der Fahrbahn liegen.
Die erste Anlage dieser Art wird auf der Autobahn A81 in der Nähe von
Singen in Baden-Württemberg gebaut. Nach einem Jahr wolle man Bilanz ziehen.
Das hat die Autobahn GmbH gegenüber heise.de bestätigt.
Samstag, 2. Juli 2022
Strom vom Strassenrand
Schwäbische Zeitung hier Philipp Richter
Im Kreis Ravensburg könnte es neue Solarparks geben
....Doch Potenzial für regenerative Energie gibt es auch in Form von ungenutzten Flächen entlang von Bundes- und Landesstraßen, die sich für Photovoltaikanlagen eignen könnten. Dazu gab die Landesregierung eine Marktanalyse in Auftrag, die das Interesse von Energieversorgern abfragen sollte. Teilergebnis: Auch im Landkreis Ravensburg könnte es entlang der Bundesstraßen in Zukunft großflächige Photovoltaikanlagen geben.
In Baden-Württemberg gibt es laut Angaben des Verkehrsministerium des Landes rund 4840 Kilometer Bundesstraßen und etwa 9650 Kilometer Landesstraßen. Im Februar hatte das Ministerium unter Führung von Minister Winfried Hermann (Grüne) Energieversorger aufgerufen, Angebote abzugeben, wenn sie sich vorstellen können, entlang einer Straße große Photovoltaikanlagen für die Stromgewinnung zu bauen. Maßgeblich sollten Böschungsflächen oder Lärmschutzbauwerke in Ost-Westrichtung geprüft werden.
Drei Flächen im Kreis Ravensburg interessant
Nach Ende der Ausschreibung der Marktanalyse Ende April ist nun klar, dass es auch im Landkreis Ravensburg solche Photovoltaikprojekte geben könnte. „Es wurden von drei Interessenten Flächen an Bundesstraßen im Landkreis Ravensburg bekundet. Hierbei liegt das überwiegende Interesse an Innenflächen von Ein- und Ausfahrtsbereichen von Bundesstraßen“, schreibt das Ministerium auf Nachfrage der „Schwäbischen Zeitung“. Wo konkret sich die Flächen befinden, wollte man in Stuttgart noch nicht mitteilen. Zunächst würden die gemeldeten Flächen geprüft. Konkrete Planungen oder Aussagen zu bestimmten Flächen könne man erst nach der Prüfung tätigen.
...Ob die Solaranlagen entlang der Straßen wirklich kommen, ist noch nicht sicher. Das Ministerium: „Im nächsten Schritt werden die gemeldeten Flächen hinsichtlich der Eigentumsverhältnisse, der Ausbauplanungen, naturschutz- und artenschutzrechtlicher Belange, Verkehrssicherheitsbelange, derzeitige landwirtschaftlicher Nutzung beziehungsweise sonstiger Nutzung (zum Beispiel Parkanlagen, Regenklärbecken, Hochspannungsleitungen) und deren Eignung geprüft.“ .....

