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Samstag, 2. Mai 2026

Brownout: Und wieder wird lieber eine Angst geschürt, anstatt die folgerichtigen Anreize zu setzen

Telepolis  hier von Thomas Pany

Brownout durch Solarenergie? Wie stabil das Stromnetz in Deutschland bleibt

Copernicus-Bericht meldet Klima-Negativrekorde und einen Rekordanteil der Solarenergie am europäischen Strommix. Droht deshalb ein Brownout? Eine Einschätzung.

Montag, 12. Januar 2026

"Wir Politiker haben die Pflicht, unsere Demokratie zu schützen" - "Da sind Leute, die es nicht gut meinen mit unserer Demokratie."

Endlich mal ein CDU-Mann mit Anstand. Compass Mitte applaudiert laut und mir geht das Herz auf.
Und natürlich versuchen alle rechtspopulistischen Medien ihn zu diskreditieren.

Unten ein sehr klarer Bericht in Telepolis.

 Stefan Vogt  LinkedIn

Genau so muss das!
Das Aufheulen der Kommentatoren in BILD, BAMS und der WELT zeigt nur, wie sehr von dort ein weiterer Rechtsruck gewünscht ist und gefördert wird.

Sie fordern nichts anderes als eine Zulassung von rechter Propaganda und Hetze als Nachrichten. Entweder ich bin ein journalistisches Nachrichtenmedium oder ich bin eine Schleuder von Propaganda und Hetze, so wie NIUS.

Wenn NIUS ein Nachrichtenmedium sein will, muss es sich an journalistische Grundsätze halten. Nichts anderes hat Daniel Günther gefordert und das ist gut so!

Donnerstag, 17. Oktober 2024

Die Welt steht vor einem neuen "Zeitalter der Elektrizität", in dem fossile Brennstoffe an Bedeutung verlieren

hier  Focus Artikel mit dpa-Material  16.10.24

Nur vier Hürden bremsen noch - Jetzt beginnt die unaufhaltsame Ära der Erneuerbaren Energien

Erneuerbare Energien boomen weltweit und treiben die Energiewende mit nie dagewesenem Tempo voran, berichtet die Internationale Energieagentur. Trotz des Wachstums sind die Klimaziele aber weiterhin außer Reichweite - vier Hürden müssen dazu noch überwunden werden.

Für das, was da gerade passiert, hat Fatih Birol einen prägnanten Satz gefunden. „Nach dem Zeitalter der Kohle und dem Zeitalter des Öls tritt die Welt jetzt schnell in das Zeitalter der Elektrizität über“, sagte der Chef der Internationalen Energieagentur (IEA) anlässlich der Vorstellung des jählichen Weltenergieausblicks.

Montag, 14. Oktober 2024

Atomkraft: Stochern im Laufzeitnebel

Es ist ein wahres Trauerspiel, das sich hier abzeichnet. Es ging nie um wirkliche Wahrheitsfindung, sondern immer nur um polemisches Schau-Boxen gegen den politischen Gegner. Auch interessant ist der Artikel darunter, der dies noch weiter ausführt: "Kehrt Deutschland zur Kernkraft zurück?"

hier  Süddeutsche Zeitung  Von Michael Bauchmüller, Berlin 10.10.24

Wäre es rechtlich überhaupt möglich gewesen, die Atommeiler weiterzubetreiben? 

Wollten Ministerien aus politischen Gründen vereiteln, dass Atomkraftwerke noch länger am Netz bleiben? Ein Untersuchungsausschuss soll das klären, und schon die erste Befragung zeigt: Das wird eine zähe Angelegenheit.

Sonntag, 28. April 2024

Atomausstieg: "Wie der Minister es heute dargestellt hat, ist es völlig logisch"

Ehrlich gesagt: mir entzieht sich völlig,  was hier als Skandal aufgebauscht wird. Die AKW`s liefen doch im Steckbetrieb weiter, so wie vorgeschlagen. Wo liegt also der Vorwurf? Der Text von Telepolis liegt ganz auf meiner Linie.

Süddeutsche Zeitung hier  26. April 2024  Von Claus Hulverscheidt, Berlin

Atomausstieg: "Wie der Minister es heute dargestellt hat, ist es völlig logisch"

Teil eins der Machtprobe ist bestanden - das attestierte dem Bundeswirtschaftsminister am Freitag auch der zuvor kritische Koalitionspartner FDP. Nachdem es noch am Vortag aus den Reihen der Liberalen geheißen hatte, Robert Habeck habe die Bürger in der Atomdebatte des Jahres 2022 hinters Licht geführt und die Interessen der Grünen womöglich über die des Landes gestellt, war 24 Stunden später davon keine Rede mehr: "So wie der Minister es heute dargestellt hat, ist es völlig logisch, wie er entschieden hat", sagte der klimapolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Olaf in der Beek, nach einer Sondersitzung des Bundestagsenergieausschusses, in der Habeck sich den Fragen der Abgeordneten gestellt hatte. Daher mache es keinen Sinn, "über irgendwelche Rücktritte zu philosophieren", so in der Beek mit Blick auf die Union.

Sonntag, 3. März 2024

Windkraft als Bürgerschreck: Energiewende-Mythen und Realität

hier  Telepolis  3.3.24  Geschichte von Jutta Blume

Vorbehalte gegen Windräder sind nicht selten. Aber wie groß ist der Widerstand wirklich – steigt die Akzeptanz durch finanzielle Beteiligung?

Laut einer aktuellen Umfrage lehnt nur eine Minderheit Windkraft ab. Die Stimmung in den Kommunen kann aber recht unterschiedlich sein, sobald es darum geht, konkret Flächen zur Verfügung zu stellen. Wird die lokale Bevölkerung am Anlagenbetrieb oder an den Gewinnen beteiligt, kann dies die Akzeptanz der Windenergie steigern.

Donnerstag, 25. Januar 2024

Atomkraft: Auch Chinesen können rechnen

hier  Telepolis  Artikel von Wolfgang Pomrehn  • 23.12.23

Nach Kostenexplosion steigt China-Partner aus dem Bau von Hinkley Point C in Großbritannien aus. Frankreichs EDF-Konzern steht vor Mega-Verlust. Ein Lehrstück über Markt und Macht.

Neues zum Thema billige Atomkraft. Der chinesische Konzern China Nuclear Power Group (CNG) steigt aus der Finanzierung der britischen AKW-Baustelle Hinkley Point C aus, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet. Der französische Partner, der höchst defizitäre Staatskonzern EDF, könnte allein auf den derzeit auf 32,7 Milliarden Pfund (37,9 Milliarden Euro) geschätzten Baukosten sitzen bleiben.

Freitag, 19. Januar 2024

Chinas Klimawende: Hat der Gigant seinen CO2-Höhepunkt erreicht?

hier  Telepolis  Artikel von Wolfgang Pomrehn  •18.1.24

China wird immer als größter "Klimasünder" bezeichnet. Doch das ist irreführend. Jetzt zeigt sich, wie das Land die Industriestaaten beim Klimaschutz abhängt.

Freitag, 12. Januar 2024

Agrarsubventionen: Wer profitiert wirklich?

Hier Telepolis  11. Januar 2024  Susanne Aigner


Im Osten kaufen branchenfremde Investoren große Ländereien. Kleinere Betriebe leiden.
Warum die Verteilung der Flächenprämien ungerecht ist.

Mittwoch, 20. Juli 2022

Streit um den strahlenden Lösungsansatz


    hier

Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke: 

Die "Ampel" muss erst einmal klären, welche Position "ideologisch" ist – die Deutsche Umwelthilfe droht bereits mit dem Gang vor Gericht.

Samstag, 16. Juli 2022

So wird Stimmung gegen Erneuerbare gemacht

Der Artikel gefällt mir, nicht zuletzt weil klare Zahlen kommuniziert werden.
Was ich allerdings seltsam finde ist die undifferenzierte Klatsche gegen die großen Umweltverbände. 
Greenpeace hatte sich dazu geäußert  hier
Der BUND hat sich dazu geäußert  hier
Selbst der NABU, von Haus aus natürlich besonders mit Vögeln verbunden, hat sich auf den Weg gemacht  hier
Von einer grundlegenden Ablehnung kann meines Erachtens keinesfalls die Rede sein. 

Und natürlich ist nicht alles plötzlich ganz toll, nur weil es dem Klima dient und wir in einer Extremsituation feststecken. Niemand möchte die erschlagene Vögel und Fledermäuse unter den Anlagen zählen. Es ist vollkommen legitim darauf hinzuweisen und Abhilfe zu fordern wenn man gleichzeitig das übergeordnete Klimaziel im Auge hat und wirklich daraufhin arbeitet.
Klimaziele und Natur- und Artenschutz müssen gemeinsam gedacht werden!

.

Telepolis  hier in Auszügen   

Windkraft-Mythenmacher

Rainer Doemen sagt: Windräder beanspruchen relativ wenig Fläche und sind keine Gefahr für Vogelarten. Doch die Windkraft-Mythenmacher schüren Ängste, während die Regierung nur zögerlich die Energiewende-Bremse löst. (Teil 1)

Im Telepolis-Interview erklärt Energieexperte Rainer Doemen vom Runden Tisch Erneuerbare Energien, warum wir keine Angst vor Windrädern haben müssen. Sie seien nicht bedrohlich für Vögel und stellten auch sonst keine außergewöhnliche Umweltbelastung dar. Im Gegenteil: Wir brauchen die Energie von Windrädern, um das Schlimmste in der eskalierenden Klimakrise noch zu verhindern. Die Bundesregierung müsse jetzt beim Zubau von Windrädern noch nachlegen, sagt Doemen, um das Paris-Ziel von 1,5 bis 2 Grad Celsius Temperaturobergrenze halten zu können.

Sonntag, 17. April 2022

CO2-Speicher Holz

Telepolis hier  

Schweden baut Hochhäuser aus Holz und ersetzt damit klimaschädlichen Beton

Wenn die Klimakrise noch halbwegs eingedämmt und die globale Erwärmung im erträglichen Rahmen gehalten werden soll, wird der Atmosphäre im großen Stil Kohlendioxid (CO2) entzogen werden müssen.

Und zwar zusätzlich zu einer drastischen und sehr schnellen Reduktion der Emissionen und keineswegs als deren Ersatz. Das hat nicht zuletzt der jüngste Bericht des sogenannten Weltklimarates, des IPCC, deutlich gemacht.

Einen Königsweg gibt es nicht, wie das CO2 entnommen und dauerhaft gespeichert werden kann, nur eines ist klar: Synthetische Kraftstoffe, von denen mancher in der deutschen Autoindustrie und in der "technologieoffenen" FDP träumt, können es nicht sein, denn das CO2würde durch deren Verbrennung recht schnell wieder in der Atmosphäre landen.

Effektiv würde sich die dauerhafte Entnahme auf jene Menge beschränken, die in den entsprechenden Kraftstoffen in der Zeit zwischen ihrer Herstellung und ihrem Verbrauch gebunden sein würde.

Das Gleiche gilt übrigens auch für Holz, das zum Heizen verwendet wird. Es wächst zwar nach. Aber wesentlich besser für das globale Klima wäre es, das Holz dauerhaft zu lagern, statt zu verbrennen.

Ein Weg dazu könnte die Verwendung von Holz als Baustoff sein. In vielen Ländern lange von Stein, Beton, Stahl und Glas verdrängt, hat der nachwachsende Rohstoff zuletzt mancherorts wieder an Popularität gewonnen. In der nordschwedischen Küstenstadt Skellefteå wird traditionell viel mit Holz gebaut, was in der waldreichen Gegend naheliegend ist. So entfallen schon mal die langen Wege, die es für viele andere Baustoffe braucht.

Außerdem werden die CO2-Emissionen vermieden, die beim Brennen von Zement, dem Grundstoff des Betons, entstehen. Weltweit sind es jährlich immerhin über vier Milliarden, was etwas mehr als dem Fünffachen der deutschen CO2-Emissionen entspricht.

Lange war in Schweden aber das Bauen größerer Holzhäuser mit mehr als zwei Geschossen verboten, doch das ist inzwischen Vergangenheit. In Skellefteå ist, wie die Plattform Euronews schreibt, ein 20 Stockwerke umfassendes und 75 Meter hoher Bau vollständig aus Holz entstanden.

Das Gebäude beherbergt eine Bibliothek, mehrere Theatersäle und ein Hotel mit 205 Zimmern. 12.000 Kubikmeter Holz seien verbaut, womit neun Millionen Kilogramm CO2 dauerhaft gebunden wurden, berichten die Euronews-Journalisten.

Oder mit anderen Worten: Um Schwedens jährliche Treibhausgasemissionen von rund 50 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente (CO2) (und andere entsprechend umgerechnete Gase) kompensieren zu können, müssten Jahr für Jahr 5.000 bis 6.000 ähnlicher Gebäude entstehen.

Das ist natürlich eher unrealistisch und zeigt, dass am Ausstieg aus den Treibhausgasemissionen kein Weg vorbeiführt. Immerhin kann aber das Bauen mit Holz die Emissionen bei der Betonherstellung vermeiden und es kann neben vielen anderen Maßnahmen helfen, CO2 der Atmosphäre wieder zu entziehen und damit den Treibhauseffekt mindern. (Wolfgang Pomrehn)