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Donnerstag, 17. September 2026

Kletteraktivist*innen prangern "Klimakonsens-Lüge" mit Banner am Blaserturm an

Pressemitteilung vom 17.9.2025

"6 Jahre Klimakonsens: – kein Geld – kein Wille ⇒ Klima-Hölle" ist am heutigen Morgen (17.9.2026) in großen Lettern am Ravensburger Blaserturm zu lesen. 

Donnerstag, 3. September 2026

Erst stoppen und dann wieder zurück - kein Freibrief für eine Aufweichung des bisherigen Klimaziels, sondern ein Notfallpfad


Frau Büüsker@uedio.bsky.social

In den nächsten Jahren wird die globale Temperatur plus 1,5 Grad ggü vorindustriellem Niveau erreichen. Und weiter steigen. Das Pariser Klimaziel, die Erwärmung bis zum Ende des Jh. auf 1,5 Grad zu begrenzen, ist damit durch Minderung alleine nicht mehr zu schaffen.

Montag, 31. August 2026

Der Hitzesommer als Chance! Oder doch lieber ein tödliches Weiterwursteln als Politikversagen?

 Aus dem Nachbarland Österreich, aber auch für uns gültig

"Nichts untergräbt das Vertrauen in die Demokratie stärker
als eine politische Klasse, die nicht bereit ist,
das offensichtlich Notwendige zur
Lösung des drängendsten Problems unserer Zeit zu tun,
und sich stattdessen in
Ausflüchten und Beschwichtigungen ergeht."


Daniel Huppmann @danielhuppmann.bsky.social

Fünf Punkte für nationalen Green Deal (Österreich)

1️⃣ Stop Straßenneubau 🚫 🚘🚧 🚫

2️⃣ Konsequent raus aus Öl und Gas 🔌💨☀️🔋

3️⃣ Abbau klimaschädlicher Subventionen 💶

4️⃣ Renaturierung als Chance für Landwirtschaft 🌱

5️⃣ Konstruktive Rolle in der EU 🇪🇺

Donnerstag, 27. August 2026

Wenn Swiss Re in die Grundlagenforschung investiert, dann nicht aus wissenschaftlicher Neugier

Daniel Mautz

Swiss Re rechnet schon damit. Die Bundesregierung redet gar nicht oder über Technologieoffenheit.

Wenn der weltgrößte Rückversicherer in die Grundlagenforschung zur arktischen Bodenthermodynamik einsteigt, dann weil dieser Prozess bereits in Schadenmodelle einfließt. Während Lobbyisten Emissionsbudgets kleinrechnen, kartiert die Versicherungswirtschaft den Permafrost-Kohlenstoff als reales Haftungsrisiko.

Zu meinem Artikel, zu den neuen Ergebnissen und was sie für Klimamodelle bedeuten 

Montag, 24. August 2026

Der Klimaschutz lässt sich nicht aufschieben

Zeit hier  Aus der Kolumne: Fünf vor acht von Samiha Shafy 24. August 2026,

Wetterveränderungen: Hitze? Welche Hitze?

Feuer, Dürren, Tausende Tote: Die Menschen spüren, dass in diesem Sommer etwas Bedrohliches passiert ist. Die Bundesregierung wirkt dagegen seltsam entrückt.

Samstag, 22. August 2026

Es wäre wohl an der Zeit, Landwirtschaftsförderungen an Bedingungen zu knüpfen

egal ob in Österreich oder in Deutschland oder sonstwo in der Welt..

Lukas Pawek / LinkedIn  21. 8.2026

Jede freie Minute bin ich mit meiner Frau in unserem Garten im Weinviertel Hoffentlich wird's nicht bald zu "Steppenviertel" umbenannt.
Dieses Foto hab' ich vorgestern beim Feld eines befreundeten Landwirts geschossen 

Mein Mitgefühl gilt den Landwirt:innen, die hier existenzbedrohende Schäden erleiden. Es gibt aber eine unausgeschöpfte Geldquelle, mit der diese Verluste bezahlt werden könnten. Damit wir allerdings nicht jedes Jahr für steigende Verluste zahlen, wäre es vielleicht an der Zeit, diese Katastrophengelder an Bedingungen zu knüpfen? 


Dürreförderung als Dauersubvention?

Österreich ist stolz auf einen hohen Grad an Nahrungsmittelselbstversorgung. Damit wir diesen auch erhalten, wäre jetzt DIE Chance, Landwirtschaftsförderungen an wassersparende Maßnahmen und einen Agri-PV Ausbau zu knüpfen. Eine Ansichtssache von OEKONEWS-Gründer Lukas Pawek

Dienstag, 18. August 2026

Rumdrucksen, nur um die Worte Klimakrise und Dürre nicht sagen zu müssen....

 

Daniel Mautz

Seit Wochen brennt Deutschland. Flüsse trocknen aus, Ernten verdorren, Städte kochen im Asphalt. Und die Regierung hat ein Allheilmittel gefunden: Schweigen.

Die Bundesregierung vermeidet in dieser Zeit konsequent das Wort Klimawandel, so als würde die Hitzewelle verschwinden, wenn man sie nur nicht beim Namen nennt. Wer die Realität nicht ausspricht, muss auch keine Verantwortung übernehmen, das scheint die Logik hinter dieser orwellschen Sprachdisziplin zu sein. 

Das Ende des Gleichgewichts?

 

Montag, 17. August 2026

Der neue Klimabericht aus Brüssel : Wie aus dem Klimanotstand die Kettensäge wurde

Peter Jelinek / LinkedIn

Die Folgen der Klimakrise (und des Wetterphänomens El Niño) sind im eigentlichen Sinne nicht politisch.

Sie sind lediglich physikalische Gesetzgebungen, vor denen uns eine Reihe an Klimaforscher*innen konstant seit den 1980er Jahren warnen. 

Das Schweigen des Kanzlers und des EU-Rates – und folglich auch der EU-Kommission – wiederum schon. 

Kein Hitzegipfel in Berlin oder Brüssel, nicht einmal ein Notfalltreffen zur kürzlich aufgetretenen Stromkrise in Ungarn oder Rumänien oder zur sich anbahnenden historischen Ernteausfällen, die preislich früher oder später in den Backstuben und damit den Verbraucher*innen landen werden. 

Aber es passt zur Zeit und eben jene Zeit müssen wir uns genauer anschauen, um zu verstehen, wieso das Schweigen so groß wie die derzeitigen Folgen der Klimakrise ist. 


Der neue Klimabericht aus Brüssel  hier 
Peter Jelinek  16. August 2026

Wie aus dem Klimanotstand die Kettensäge wurde

Sonntag, 16. August 2026

Und plötzlich ist der Klimawandel da

 Martin Reinecke / LinkedIn

Die Einschläge kommen näher: Wenn Südeuropa brennt, fragen wir uns ja nur, wo wir nun alternativ Urlaub machen oder ob der Heimflug noch geht. Aber was ist, wenn´s daheim lodert?

Köln in der Klimafalle: Die Lebensader der Stadt, der Rhein, trocknet immer weiter aus.
Und nun beginnt es im Eifler Umland zu brennen.

Plötzlich ist der Klimawandel kein Problem mehr für Staaten und Regionen, in denen es im Sommer schon immer heiß und trocken war, oder deren Landflächen knapp über oder sogar unterhalb des Meeresspiegels liegen.

Na, liebe AfD, was ist euer Plan gegen Dürre und Fluten?

Ich muss ganz provokativ fragen: An welcher Stelle kann man bitte erkennen, dass CDU und SPD einen Plan zum Klimaschutz verfolgen? Der Umweltminister, der sich nie durchsetzen kann, nun gut - aber sonst?

Thomas Frey/dpa : Die lagen mal im Wasser: Sportboote im Hafen von Koblenz-Ehrenbreitstein.

Christoph Bals / Germanwatch

Lesenswerter Kommentar von Michael Bauchmüller, Süddeutsche Zeitung : 

„Was in Deutschland und Europa gerade passiert, wird auch AfD-Wählern nicht entgehen: wenn Autobahnen wegen Waldbränden gesperrt werden. Wenn der Elbpegel bei Magdeburg mittlerweile noch bei 37 Zentimetern liegt. Wenn Maisfelder nicht mehr grün sind, sondern hellbraun. Wenn der Opa nur mit Not Hitzewelle um Hitzewelle übersteht, oder der Hitze gar zum Opfer fällt; wie jene 12 500 Menschen, die nach Zahlen des Robert-Koch-Instituts bis Anfang August daran starben. Das könnte doch manchem zu denken geben, ob nicht diese „Klimareligion“ vielleicht doch mehr ist als eine Glaubensfrage.

Mittwoch, 12. August 2026

Das Schlimmste an diesem Sommer ist nicht die Dürre selbst. Sondern die Duldungsstarre, mit der sie hingenommen wird.

 


Spiegel hier  Meinung 11.08.2026, Der SPIEGEL-Leitartikel von Arno Frank

Die letzte Phase des Sterbens ist erreicht

Unseren Flüssen geht das Wasser aus. Doch das ist nicht die eigentliche Katastrophe dieses Sommers.

Donnerstag, 6. August 2026

Früher hieß es oft, ein bisschen Klimaschutz könnten wir uns schon leisten. Aber zu viel davon schade der Wirtschaft....

RND hier  Ein Kommentar von Markus Decker  04.08.2026,

Niedrigwasser, AKW-Probleme, Ernteausfälle -
Wir können mit dem Klimawandel auch wirtschaftlich nicht leben

Allein die Beeinträchtigung der Schifffahrt auf dem Rhein durch Niedrigwasser zeigt, dass der Klimawandel immer größere ökonomische Schäden hinterlässt. Trotzdem ist von Klimaschutz selten die Rede. Hitzeschutz klingt einfach verheißungsvoller.

Freitag, 31. Juli 2026

Das Scheitern der Forstwirtschaft in Zeiten der Klimakrise

Stefan Schwarzer

Waldbrände in der Gascogne: Mehr als nur Klimawandel

Die schweren Waldbrände in den Landes de Gascogne im Südwesten Frankreichs werden häufig als direkte Folge des Klimawandels dargestellt. Tatsächlich spielt der Klimawandel eine zentrale Rolle – aber er ist nur ein Teil der Erklärung.

Nein, es ist kein Naturgesetz, dass die Welt vor die Hunde geht

hier Zeit  Kolumne von Petra Pinzler 30.7.26

Mich macht die Welt, oder genauer die Menschheit gerade mal wieder fassungslos.                   

Da brennt es wie nie zuvor in Südeuropa. Bei uns tobt die nächste Hitzewelle, und die Reaktion ist Resignation. Oder wie soll man das sonst nennen, wie wir gerade auf die sich verschärften Umweltkrisen - nicht - reagieren. 

Ja, die Feuerwehr löscht. Aber sonst? Wo ist mehr Umweltschutz, wo werden Städte begrünt und war da nicht was mit dem Klima?

Brände, Hitze und vor allem unsere Ignoranz machen mich fassungslos

Montag, 27. Juli 2026

Kleines Sammelsurium des Klimawandels: Tunesien, Algerien und Libyen erleben bis zu 50 Grad

 

Daniel Mautz

Wer glaubt, Nordafrika sei an Hitze gewöhnt, hat 50 Grad ohne Strom noch nie erlebt

Kein Land der Welt ist an 50 Grad angepasst. Kein Stromnetz, kein Krankenhaus, kein Kühlschrank, keine Volkswirtschaft. 

Im Juni 2026 stiegen die Temperaturen in Tunesien, Algerien und Libyen auf bis zu 50 Grad. Die Stromnetze kollabierten. 

Samstag, 25. Juli 2026

Wir sollten uns alle genau an die verantwortungslosen Politiker und Lobbyisten erinnern....

 

Stefan Rahmstorf

Urlaub in der Klimakrise.

Keine KI, einfach ein Handyfoto, das ich vorhin am Strand von Lacanau (Frankreich) gemacht habe.

In welchem Klima wird der kleine Junge aufwachsen? 

Es liegt in unserer Hand, aber die Zeit läuft uns davon.

Donnerstag, 23. Juli 2026

Staaten sind völkerrechtlich verpflichtet, das Klima zu schützen und erhebliche Schäden zu verhindern

 Klimareporter hier

Vor genau einem Jahr stellte das der Internationale Gerichtshof (IGH) in Den Haag in einem Rechtsgutachten fest

Der Klimaspruch kann ein Instrument der internationalen Klimadiplomatie sein, diese aber nicht ersetzen, 

Sonntag, 19. Juli 2026

Acht Industriestaaten, verantwortlich für rund 40 Prozent aller historischen Emissionen, wussten Bescheid

Daniel Mautz

Die Generation, die alles wusste und trotzdem alles verbrannte, erklärt uns heute die Welt.

1957 warnten Wissenschaftler:innen westliche Regierungen vor steigenden Temperaturen, schmelzenden Polkappen und steigendem Meeresspiegel. 

Der gerade veröffentlichte „What Countries Knew"-Bericht des Center for International Environmental Law belegt das schwarz auf weiß. 

Acht Industriestaaten, verantwortlich für rund 40 Prozent aller historischen Emissionen, wussten Bescheid. Die USA nannten den steigenden CO2-Gehalt ein beispielloses und unumkehrbares Experiment.