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Donnerstag, 6. August 2026

Früher hieß es oft, ein bisschen Klimaschutz könnten wir uns schon leisten. Aber zu viel davon schade der Wirtschaft....

RND hier  Ein Kommentar von Markus Decker  04.08.2026,

Niedrigwasser, AKW-Probleme, Ernteausfälle -
Wir können mit dem Klimawandel auch wirtschaftlich nicht leben

Allein die Beeinträchtigung der Schifffahrt auf dem Rhein durch Niedrigwasser zeigt, dass der Klimawandel immer größere ökonomische Schäden hinterlässt. Trotzdem ist von Klimaschutz selten die Rede. Hitzeschutz klingt einfach verheißungsvoller.

Freitag, 31. Juli 2026

Das Scheitern der Forstwirtschaft in Zeiten der Klimakrise

Stefan Schwarzer

Waldbrände in der Gascogne: Mehr als nur Klimawandel

Die schweren Waldbrände in den Landes de Gascogne im Südwesten Frankreichs werden häufig als direkte Folge des Klimawandels dargestellt. Tatsächlich spielt der Klimawandel eine zentrale Rolle – aber er ist nur ein Teil der Erklärung.

Nein, es ist kein Naturgesetz, dass die Welt vor die Hunde geht

hier Zeit  Kolumne von Petra Pinzler 30.7.26

Mich macht die Welt, oder genauer die Menschheit gerade mal wieder fassungslos.                   

Da brennt es wie nie zuvor in Südeuropa. Bei uns tobt die nächste Hitzewelle, und die Reaktion ist Resignation. Oder wie soll man das sonst nennen, wie wir gerade auf die sich verschärften Umweltkrisen - nicht - reagieren. 

Ja, die Feuerwehr löscht. Aber sonst? Wo ist mehr Umweltschutz, wo werden Städte begrünt und war da nicht was mit dem Klima?

Brände, Hitze und vor allem unsere Ignoranz machen mich fassungslos

Montag, 27. Juli 2026

Kleines Sammelsurium des Klimawandels: Tunesien, Algerien und Libyen erleben bis zu 50 Grad

 

Daniel Mautz

Wer glaubt, Nordafrika sei an Hitze gewöhnt, hat 50 Grad ohne Strom noch nie erlebt

Kein Land der Welt ist an 50 Grad angepasst. Kein Stromnetz, kein Krankenhaus, kein Kühlschrank, keine Volkswirtschaft. 

Im Juni 2026 stiegen die Temperaturen in Tunesien, Algerien und Libyen auf bis zu 50 Grad. Die Stromnetze kollabierten. 

Samstag, 25. Juli 2026

Wir sollten uns alle genau an die verantwortungslosen Politiker und Lobbyisten erinnern....

 

Stefan Rahmstorf

Urlaub in der Klimakrise.

Keine KI, einfach ein Handyfoto, das ich vorhin am Strand von Lacanau (Frankreich) gemacht habe.

In welchem Klima wird der kleine Junge aufwachsen? 

Es liegt in unserer Hand, aber die Zeit läuft uns davon.

Donnerstag, 23. Juli 2026

Staaten sind völkerrechtlich verpflichtet, das Klima zu schützen und erhebliche Schäden zu verhindern

 Klimareporter hier

Vor genau einem Jahr stellte das der Internationale Gerichtshof (IGH) in Den Haag in einem Rechtsgutachten fest

Der Klimaspruch kann ein Instrument der internationalen Klimadiplomatie sein, diese aber nicht ersetzen, 

Sonntag, 19. Juli 2026

Acht Industriestaaten, verantwortlich für rund 40 Prozent aller historischen Emissionen, wussten Bescheid

Daniel Mautz

Die Generation, die alles wusste und trotzdem alles verbrannte, erklärt uns heute die Welt.

1957 warnten Wissenschaftler:innen westliche Regierungen vor steigenden Temperaturen, schmelzenden Polkappen und steigendem Meeresspiegel. 

Der gerade veröffentlichte „What Countries Knew"-Bericht des Center for International Environmental Law belegt das schwarz auf weiß. 

Acht Industriestaaten, verantwortlich für rund 40 Prozent aller historischen Emissionen, wussten Bescheid. Die USA nannten den steigenden CO2-Gehalt ein beispielloses und unumkehrbares Experiment. 

Mittwoch, 1. Juli 2026

Die größere Hürde für Klimaschutzmaßnahmen könnte die falsche Annahme sein, dass die Zustimmung fehlt.

hier 30. Juni 2026



Deutsche Politiker unterschätzen die Unterstützung der Bevölkerung für Klimaschutz

Eine Studie mit rund 1.600 Politiker:innen zeigt: Die Bevölkerung steht Klimamaßnahmen deutlich positiver gegenüber als viele politische Entscheidungsträger:innen glauben.

Dienstag, 23. Juni 2026

Früher war es auch schon heiß?

Petra Pinzler /LinkedIn

Während wir am Wochenende die Hitze genießen konnten, wird es jetzt im Arbeitsalltag wieder zäh. Und für manche Menschen tatsächlich tödlich. 

Das liegt daran, dass es Deutschland immer noch an einer flächendeckend Hitzepolitik fehlt. Also nehmen wir den Tod von Menschen in Kauf. Das muss nicht sein - und deswegen ist es besonders bitter. 

Freitag, 12. Juni 2026

4 Studien zur Klimakrise

 

Dr. Stefan Schmitt  hier Zeit

4 neue Studien aus dieser Woche haben meine Kollegin Elena Erdmann und ich uns angeschaut (damit Sie es nicht tun müssen) + für DIE ZEIT auf je drei bis fünf Kernbotschaften reduziert:

»Wie die Erde schwitzt, … « (#Klimawandel #Ozeane)

»… und was die Menschen tun« (#Energiekrise #Dekarbonisierung)

Es handelt sich um die Publikationen 

  • »Indicators of Climate Change« (Copernicus ECMWF / European Centre for Medium-Range Weather Forecasts - ECMWF), 
  • »World Ocean Assessment 3« (United Nations), 
  • das Climate Action Tracker-Briefing »Government responses to the US-Israel war on Iran« (NewClimate Institute / Climate Analytics) und 
  • die Ember-Studie »A clean break«


Zeit Von Elena Erdmann und Dr.Stefan Schmitt 11. Juni 2026

Studien zur Klimakrise: Wie die Erde schwitzt, und was die Menschen tun

1,37 Grad Erderwärmung, der Schock der Energiepreise und Ozeane, denen es schlecht geht: Neueste Klimastudien zeigen, wo die Welt gerade steht. Und was es braucht.

Mittwoch, 10. Juni 2026

Auch das noch? Der freundliche Krisenpodcast

Zeit hier  mit Podcast von Petra Pinzler und Dr.Stefan Schmitt  9. Juni 2026

»Klimaschutz ist vor allem ein Frage der Ungleichheit«

Matthias Quent erklärt, warum Ohnmacht, Krisen und Klimapolitik den Aufstieg der AfD begünstigen. Und was dagegen hilft.

Samstag, 6. Juni 2026

Man hätte das Ende von RCP8.5 als eine positive Nachricht verkünden können, als einen Beweis dafür, dass Klimapolitik funktioniert

Petra Pinzler / LinkedIn

Hä, was für eine Klimakrise?

Ich habe noch mal nachgezeichnet, wie die populistische Rechte schon auf der Höhe der Klimabewegung angefangen hat, die Ergebnisse der Klimaforscher zu diskreditieren. 

Es geht dabei gar nicht darum, unbedingt alle davon zu überzeugen, dass es keine Klimakrise gibt.
Es reicht schon, Zweifel zu sähen - und die wissenschaftlichen Ergebnisse so zu entwerfen.

Dienstag, 2. Juni 2026

Die Antwort zeigt mit vielen Worten, die Regierung hat keine Idee, wie sie die Klimaziele einhalten will

 

TAZ hier  1.6.2026 Anja Krüger

Entkernung des Heizungsgesetzes

Bundesregierung kann Frage zu Klimaschutz nicht beantworten

Das Bundeswirtschaftsministerium will kein Enddatum für Öl- und Gasheizungen. Wie so die Klimaziele eingehalten werden sollen, kann es nicht sagen.

Samstag, 30. Mai 2026

Europa erwärmt sich doppelt so schnell

DW hier  Martin Kuebler  29.05.2026

Warum Europa sich schneller erwärmt als andere Kontinente

Europa stöhnt unter einer frühen Hitzewelle, die Rekorde bricht und schon Menschenleben gefordert hat. Warum der Kontinent besonders heiß ist und wie die Prognosen sind.

Dienstag, 26. Mai 2026

Schwindelerregende Gewinne Weniger, die blind für die Bedürfnisse der Menschen sind

 

Daniel Mautz

Der erste amerikanische Papst hat mehr Rückgrat in Sachen Klimakatastrophe als der amerikanische Präsident.

Man muss weder katholisch noch irgendwie gläubig sein, um zu erkennen, was hier gerade passiert. Leo XIV. besucht heute Acerra bei Neapel, das sogenannte Land der Feuer. 

Dienstag, 24. Februar 2026

MI6 warnt vor Umweltkrisen, das Weltwirtschaftsforum auch - aber wen kümmert`s?

 


ZDF hier 

von Elisa Miebach /Reporterin in der ZDF-Umweltredaktion 21.02.2026 

Folgen für Migration und Konflikte: Britischer Geheimdienst warnt vor Kollaps von Ökosystemen

Hunger, Gewalt und Extremwetter spitzen sich zu. Selbst der MI6 schlägt nun Alarm und das Weltwirtschaftsforum warnt: Klima- und Umweltkrisen werden zum größten globalen Risiko.

Dienstag, 27. Januar 2026

CDU schlittert knapp an interner Klima-Katastrophe vorbei

Bezug auf den Artikel kürzlich hier
Anscheinend ist Andreas Jung aus Konstanz doch noch als CDU-Fraktionsvize aktiv und wurde zur Schlichtung herangezogen.

TAZ hier 27.1.2026   Sabine am Orde und Jonas Waack

Entschärfter Antrag für Parteitag

Der Wirtschafts- und der Sozialflügel der CDU wollten auf dem Parteitag den deutschen Klimaschutz entkernen. Das wusste die Parteiführung zu verhindern.
 
Wirtschafts- und Sozialflügel der CDU wollen im Klimaschutz doch nicht hinter Saudi-Arabien oder Indien zurückfallen – oder die Parteiführung lässt das zumindest nicht zu. Ein entsprechender Antrag für den Parteitag, der im Februar stattfindet, wurde nach taz-Informationen am Montag entschärft. Die beiden Versionen des Antrags liegen der taz vor.

Sonntag, 25. Januar 2026

Abschied von Klimaneutralität: So weit geht nicht mal der Ölstaat Saudi-Arabien

Prof. Dr. Remo Klinger • LinkedIn hier

Jonas Schaible vom DER SPIEGEL berichtet soeben: "So weit geht nicht mal der Ölstaat Saudi-Arabien: die beiden wichtigsten Flügel der CDU wollen sich vom Ziel der Klimaneutralität verabschieden. Das wäre auch für den Kanzler ein massives Problem." 

In der Tat: Vor allem, weil man sich dann fragen muss, ob sich die CDU Deutschlands noch dem Bundesverfassungsgericht verpflichtet fühlt oder ob dies auch egal sein soll. 

Hier der 2. Leitsatz der #Klimaschutzentscheidung vom 24. März 2021:
"Art. 20a GG verpflichtet den Staat zum Klimaschutz. Dies zielt auch auf die Herstellung von Klimaneutralität."


hier  Spiegel  Eine Analyse von Jonas Schaible  23.01.2026,

Beispiellose Kehrtwende: Diese Kräfte wollen die CDU zur Anti-Klima-Partei machen

So weit geht nicht mal der Ölstaat Saudi-Arabien: Die beiden wichtigsten Flügel der CDU wollen sich vom Ziel der Klimaneutralität verabschieden. Das wäre auch für den Kanzler ein massives Problem.

Montag, 12. Januar 2026

Wo bleibt der Klimasozialplan

 Sebastian Breer /WWF Deutschland LinkedIn

Der #Klimasozialplan ist heute Thema des Tages im POLITICO-Newsletter „Energie & Klima am Morgen“.
Zu Recht, dass die Debatte darum wieder an Fahrt gewinnt. Denn er könnte zu einem zentralen Instrument für eine sozial gerechtere Klimapolitik in Deutschland werden. 

Doch die entscheidende Frage lautet: Wo ist dieser Plan eigentlich?

Die Bundesregierung hätte ihn bereits im vergangenen Juni vorlegen müssen. Der Klimasozialplan soll darlegen, wie die Einnahmen aus dem ETS 2 – dem EU-CO₂-Preis für Gebäude und Verkehr – konkret verwendet werden.
Im Fokus stehen dabei Haushalte mit niedrigen Einkommen sowie Kleinstunternehmen, die von steigenden CO₂-Preisen besonders betroffen sind: beim Heizen und Autofahren mit fossilen Energieträgern.