Posts mit dem Label Biberach werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Biberach werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 29. Mai 2024

Kiesgold: Theaterstück über Baumbesetzer im Altdorfer Wald

Schwäbische Zeitung  hier  Veröffentlicht:27.05.2024

Seit drei Jahren besetzen Aktivisten ein Waldstück im Altdorfer Wald, um gegen den dort geplanten Kiesabbau zu protestieren. Jetzt gibt es ein Theaterstück zum Thema.

Im Altdorfer Wald ist eine Kiesgrube geplant, dagegen gibt es Widerstand. Unter anderem leben seit drei Jahren Aktivisten in einem besetzten Teil des Waldes.

„Kiesgold. Aufstand im Altdorfer Wald“ ist ein Theaterprojekt des Theaters ohne Namen. Unter anderem mit dabei sind Roland Roth von der Wetterwarte Süd und Aktivist Samuel Bosch, der die Waldbesetzung mitbegründet hat.

Am Mittwoch, 12. Juni, und Donnerstag, 13. Juni, jeweils um 19.30 Uhr
ist das Stück im Bierkrugstadel der Schussenrieder Brauerei Ott in Bad Schussenried zu sehen.
Die Musik dazu stammt von Peter Zoufal und Albert Bücheler

Laut Ankündigung erwartet das Publikum ein vergnüglicher und zugleich nachdenklicher Theaterabend. Beginn ist um 19.30 Uhr. Einlass in den Bierkrugstadel ist um 18 Uhr. Tickets gibt es im Vorverkauf für 15 Euro zzgl. Gebühr auf der Homepage der Schussenrieder Brauerei unter www.schussenrieder.de, per Mail an reservierung@schussenrieder.de oder unter Telefon 07583/40411.
An der Abendkasse gibt es Tickets für 20 Euro, freie Platzwahl. Speisen und Getränke werden angeboten.

Montag, 19. Februar 2024

Bauernproteste bei Grünen:Wie kam es zur Eskalation in Biberach

ZDF hier  von Luisa Houben und Anna Gürth  15.02.2024 

Der politische Aschermittwoch der Grünen im baden-württembergischen Biberach musste abgesagt werden: zu gefährlich. Was über die Krawalle bisher bekannt ist.

Sonntag, 18. Februar 2024

Biberach setzt Zeichen gegen Ausschreitungen am Aschermittwoch

Innerhalb von 24 Stunden sind in Biberach 350 Personen dem Aufruf zur “Mahnwache für Demokratie und Meinungsfreiheit - gegen Gewalt und Demokratiefeindlichkeit” gefolgt. Bei der Eilversammlung am Samstag, den 17.02. im Stadtgarten neben der Stadthalle protestierten die Bürger:innen gegen die gewaltvollen Ausschreitungen am vergangenen Mittwoch. Auf der Kundgebung wurde unter anderem ein Augenzeugenbericht verlesen und die Perspektive von Landwirt Josef Weber aufgezeigt, der sich deutlich von den Geschehnissen am politischen Aschermittwoch der Grünen distanziert.

Die Versammlungsleitung Carolin Schäfer (21) zitierte aus einem Augenzeugenbericht über den Aschermittwoch: “Ein erheblich alkoholisierter älterer Demonstrant, mit einer Bierkiste in der Hand, der bereits Mühe hatte, geradezustehen, erklärte den Umstehenden, dass er dem Land bereits mehrfach angeboten hätte, eine freiwillige Polizeimiliz „für den Fall einer Islamischen Republik“ aufzustellen und dass er die Politiker gerne alle aufhängen würde.” Viele der Demonstrierenden waren selbst vor Ort gewesen und sind noch immer geschockt. Ein Demonstrant mit Kamera berichtete, wie man ihm am Mittwoch seine Kamera aus der Hand geschlagen hatte - andere seien “nur” beschimpft worden.

“Was sich beim grünen politischen Aschermitwoch abgespielt hat, war nicht nur ein No-Go, das war entsetzlich”, sagte Josef Weber (Landwirt). Er selber sei eine sehr lange Zeit in der Vorstandschaft des Bauernverbands aktiv gewesen, um dort, leider vergeblich, ökologische Impulse einzubringen. “Darum habe ich auch vor einigen Jahren die Mitgliedschaft im Bauernverband beendet”, so Weber.

Samstag, 17. Februar 2024

Mahnwache für Demokratie gegen Demokratiefeindlichkeit

 

Am Samstag, dem 17. Februar, um 18 Uhr wird eine Gruppe an demokratiefreundlichen Personen eine Mahnwache vor der Stadthalle in Biberach (Stadtgarten) abhalten. Ziel ist es, ein Zeichen gegen die demokratiefeindlichen Ausschreitungen am vergangenen politischen Aschermittwoch zu setzen.

“Solche Zustände nehmen wir in Biberach nicht hin”, kommentiert Carolin Schäfer (21) den vergangenen Mittwoch. “Wir sind beängstigt, wie einfach es gelingt, demokratische Veranstaltungen mit Gewalt lahmzulegen. Das können wir so nicht akzeptieren.” Die Veranstalter verstehen die Mahnwache auch als Anlaufpunkt für diejenigen, die sich nach den demokratiefeindlichen Ausschreitungen organisieren wollen, um eine wehrhafte Demokratie zu unterstützen.

“Was wir hier machen, ist keine Versammlung gegen Bauern. Es geht gegen jene, die gemeinsam mit Rechtsradikalen versuchen, die Demokratie mit Gewalt auszuhebeln”, erklärt Theo Döllmann (21) “Wir laden alle Demokratinnen und Demokraten ein, sich der Mahnwache anzuschließen. Eine besondere Einladung gilt auch allen Menschen aus der Landwirtschaft, die sich von Demokratiefeinden abgrenzen wollen.”