Geo hier MEINUNG von Peter Carstens 01.08.202
Die ökologische ist auch eine politische KriseDie 3 Kreise Ravensburg, Sigmaringen und Bodenseekreis haben trotz lauter Proteste keinen zukunftsfähigen Regionalplan bekommen. Wo steht Deutschland, Baden-Württemberg und seine Kommunen aktuell beim Klimaschutz? Welche Möglichkeiten gibt es und wo gibt es Anregungen, die übernommen werden könnten?
Sonntag, 4. August 2024
ERDÜBERLASTUNGSTAG - was soll uns das sagen? Fakten und Gedanken dazu
Mittwoch, 31. Juli 2024
Erdüberlastungstag: Leben, als ob 1,7 Erden verfügbar wären
hier 31. Juli 2024, Quelle: dpa
Mensch lebt über ErdkapazitätDie Menschheit wirtschaftet gerade, als hätte sie nicht eine, sondern 1,7 Erden zur Verfügung.
Ab Donnerstag verbraucht die Menschheit mehr Ressourcen, als die Erde in einem Jahr erneuern kann. Mit anderen Worten: Wir leben so, als ob wir 1,7 Erden zur Verfügung hätten. Das berichtet die Organisation Germanwatch unter Berufung auf Berechnungen des Global Footprint Network mit Sitz in den USA und der Schweiz. Der Tag liegt damit einen Tag früher als noch im vergangenen Jahr. Zur Erdüberlastung zählt etwa der Verbrauch an Fischen, Ackerland oder Holz aber auch die Aufnahmefähigkeit der Erde für Müll und Emissionen.
Sonntag, 5. Mai 2024
Überlastungstag 2.5.24 in Deutschland - Alles aufgebraucht für 2024
Tagesschau hier 02.05.2024 Von Jan Koch, WDR
Überlastungstag: Alles aufgebraucht für 2024
Bild links von ZDF hierFrüher als im vergangenen Jahr hat Deutschland seine natürlichen Ressourcen für ein Jahr aufgebraucht. Was das bedeutet und wie es um Ressourcen- und Klimaschutz in Deutschland steht.
Was heißt Überlastungstag?
Das heißt, dass Deutschland heute seine jährlichen Ressourcen aufgebraucht hat und von heute an mehr nutzt als maximal innerhalb eines Jahres nachwachsen kann. Deutschland und seine Bürger haben also mehr Wälder und Bäume abgeholzt, mehr Rohstoffe genutzt, mehr CO2 ausgestoßen als Deutschland rechnerisch zustehen würde. Ab jetzt leben wir quasi auf Pump.
Montag, 1. Januar 2024
Raubbau an den Ressourcen: Wir verspielen unsere eigene Existenz
Leider muss ich diesem Artikel vollkommen recht geben: "das, was Klimaaktivisten fordern, ist zu wenig, um die Welt zu retten." Wenn man bedenkt, dass schon alleine das nicht erfüllt wird, kann das Herz ganz tief in die Hose rutschen. Doch was nützt es - aufgeben ist keine Alternative, dadurch würde man alles verspielen. Bene Müller von Solarcomplex formulierte es ungefähr so: "wir müssen raus aus unserem Heidiland-Denken! Mit bald 10 Mio Menschen auf der Erde kann nichts bleiben wie es ist"
MEINUNG in t-online hier Ein Gastbeitrag von Kuno Kirschfeld 30.12.2023
Alle Welt redet vom Klima. Dabei sind die Probleme, die auf uns zukommen, viel umfassender: Der ökologische Fußabdruck der Menschheit ist zu groß. Meint unser Gastautor und hat ein paar dringende Vorschläge.
Die Erde stellt Ressourcen für alle Lebewesen zur Verfügung, also auch für uns Menschen. Das Problem: Die Menschheit verbraucht mehr, als die Erde liefern kann. Wenn ein Waldbesitzer mehr Holz entnimmt, als natürlich nachwächst, so verschwindet der Wald nach einiger Zeit – was bleibt, ist ein Grundstück ohne Bäume.
Woher wissen wir, dass die Menschheit zu viel verbraucht? Die Daten stammen aus der Arbeit des Global Footprint Network, einer Non-Profit-Organisation. Jeder hat schon vom ökologischen Fußabdruck gehört oder davon, dass es dreier Erden bedürfte, wenn alle Menschen so leben wollten wie wir Deutschen. Besonders anschaulich ist, was vom Global Footprint Network als der Earth Overshoot Day definiert wurde: Das ist der Tag, an dem die Menschheit so viele natürliche Ressourcen verbraucht hat, wie die Erde fürs ganze Jahr zur Verfügung stellt. Jahr für Jahr verschiebt sich der Earth Overshoot Day.
Grafik rechts: Erdüberlastungstag: Das Datum, wann die Ressourcen eines Jahres eigentlich verbraucht wären, hat sich seit Jahren immer weiter nach vorne verschoben.
Freitag, 5. Mai 2023
Erdüberlastungstag ist erreicht - Deutschland hat alle Ressourcen für 2023 verbraucht
Nachhaltigkeit heißt in der Forstwirtschaft, nicht mehr Holz zu ernten, als wieder nachwächst. Dieses Prinzip kann man auf andere Bereiche übertragen.
Die Menschheit nutzt die Erde, als gäbe es mehrere davon - wenn alle so verschwenderisch lebten wie die Deutschen, bräuchte es drei Erden. Bereits jetzt hat Deutschland alle natürlichen Ressourcen verbraucht, die innerhalb eines Jahres nachwachsen oder erzeugt werden können.
Bereits an diesem Donnerstag, dem 4. Mai wären die für dieses Jahr verfügbaren natürlichen Ressourcen der Erde verbraucht, wenn alle Menschen so leben würden wie die in Deutschland.
Es wären drei Erden nötig, wenn alle Länder pro Einwohner so viele Naturgüter verbrauchten und Emissionen produzierten wie die Bundesrepublik, teilte die Umweltorganisation Germanwatch mit. "Zwei Drittel des Jahres leben wir ökologisch auf Pump", heißt es in ihrer Pressemitteilung dazu.
Mittwoch, 27. Juli 2022
Erdüberlastungstag: Welt hat Ressourcen für dieses Jahr verbraucht
Handelsblatt hier 27.7.22
WIRTSCHAFT
Bereits an diesem Donnerstag hat die Menschheit die für dieses Jahr verfügbaren natürlichen Ressourcen der Erde verbraucht. Der sogenannte Earth Overshoot Day (Erdüberlastungstag) liegt damit etwas früher als im Vorjahr, wie aus Berechnungen des Global Footprint Networks mit Sitz in den USA und der Schweiz hervorgeht. Um die bis Donnerstag verbrauchten Ressourcen zu erneuern, bräuchten die Ökosysteme demnach etwa ein Jahr.
"Wir leben ab Donnerstag bei unserer Erde auf Pump", sagte Christoph Bals von der Umweltorganisation Germanwatch laut Mitteilung. "Momentan verbraucht die Menschheit rechnerisch 1,75 Erden, die Konsequenzen dieser Übernutzung bürden wir insbesondere den Armen heute und den nachfolgenden Generationen auf - und das mit wachsender Intensität."
Einzeln betrachtet hatte Deutschland schon Anfang Mai den ihm zustehenden Vorrat an natürlichen Ressourcen für das laufende Jahr aufgebraucht. Würden alle Länder so haushalten wie Deutschland, wären drei Erden nötig.
Mittwoch, 4. Mai 2022
Erdüberlastungstag
Erdüberlastungstag dpa hier
Mehrere Festmeter frisch geschlagene Baumstämme liegen am Waldrand auf einem Polter in Brandenburg. Schon am 4. Mai sind die biotischen und abiotischen Rohstoffe in Deutschland für 2022 aufgebraucht. Foto: dpa
Bereits nach etwas mehr als vier Monaten hat Deutschland fürs laufende Jahr alle natürlichen Ressourcen verbraucht, die erzeugt werden können. Umweltschützer warnen einmal mehr.
Schon am Mittwoch hat Deutschland seinen Vorrat an natürlichen Ressourcen für das laufende Jahr aufgebraucht.
Der frühe Termin des sogenannten Erdüberlastungstages verdeutliche einmal mehr, "wie sehr wir über dem Limit leben, unsere knappen Ressourcen vergeuden und wie schlecht wir unsere Ökosysteme weiter behandeln", kritisierte hierzu Christoph Heinrich, Vorstand Naturschutz beim WWF Deutschland, laut Mitteilung. Würden alle Länder so haushalten wie Deutschland, bräuchte es demnach über drei Erden. Die Ampel-Koalition habe viele Umweltversprechen gemacht und Erwartungen geschürt, so Heinrich weiter. "Diese muss sie erfüllen und ihre Projekte mit Nachdruck voranbringen."
Der Termin des Erdüberlastungstages wird jährlich sowohl für einzelne Länder als auch für den gesamten Planeten angegeben. Die Berechnungen werden von der Footprint Data Foundation, der York University und dem Global Footprint Network vorgenommen. Ab dem errechneten Stichtag hat die Bevölkerung eines Landes oder die Menschheit insgesamt alle natürlichen Ressourcen verbraucht, die in einem Jahr erzeugt werden können.
Heinrich forderte die Bundesregierung etwa auf, bei der Umsetzung der Energiewende keine Zeit zu verlieren. Diese müsse auch Rücksicht auf Natur- und Landschaftsaspekte nehmen. Zudem müsse der Aufbau einer effizienten Kreislaufwirtschaft im Fokus stehen. "Wir sehen im Koalitionsvertrag viele Weichenstellungen, die in die richtige Richtung gehen, aber noch sieht die Realität anders aus", mahnte er. "Die Klimakrise verschärft sich weiter und bedroht auch in Deutschland Menschen und Ökosysteme."
Ähnlich deutliche Worte wählte Antje von Broock, Bundesgeschäftsführerin beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Deutschland schlage "absolut über die Stränge", und lebe "auf Pump und auf Kosten der Menschen im globalen Süden" teilte sie zum Erdüberlastungstag mit. Der Krieg Russlands gegen die Ukraine zeige besonders, wie begrenzt die Rohstoffe seien. Die Bundesregierung müsse endlich gesetzlich für den Schutz der Ressourcen sorgen.
Mittwoch, 17. November 2021
"Der Tag an dem wir aufhören zu shoppen..."
Spektrum der Wissenschaft hier von Tim Haarmann
Was unser Konsum verursacht
Der Journalist James B. MacKinnon untersucht, was ein Ende der Konsumkultur nach sich ziehen würde, und beleuchtet dafür gegenwärtige Fehlentwicklungen, Gegenbewegungen und geschichtliche Analogien.
Die Fakten liegen auf dem Tisch: Wir leben über unsere Verhältnisse und konsumieren weit mehr, als uns und dem Planeten guttut. Hochrechnungen gehen davon aus, dass jeder Erdenbürger gegenwärtig 2,7 Hektar Land in Anspruch nimmt, während maximal 1,6 Hektar nachhaltig und ökologisch vertretbar wären. Dabei ist die Verteilung extrem ungleich. In reichen Ländern der Welt wird etwa 13-mal so viel konsumiert wie in den ärmeren, was sich auch in der fiktiven Flächennutzung ausdrückt: Würden alle Menschen genauso viel konsumieren wie der durchschnittliche Amerikaner (Europäer schneiden nicht viel besser ab), bräuchte es acht Planeten, um den Bedarf zu decken. Bei einem durchschnittlichen Konsum wie in Eritrea bräuchte es nicht einmal eine Erde – die Fläche des Mondes würde ausreichen.
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Donnerstag, 29. Juli 2021
Klimakrise
Earth Overshoot Day 2021 schon im Juli
Heute ist der sogenannte Earth Overshoot Day (dt. Erdüberlastungstag) an diesem Tag sind rein rechnerisch alle Ressourcen verbraucht, die die Erde in einem Jahr erzeugt und regenerieren kann. Der Earth Overshoot Day ist dieses Jahr drei Wochen früher als 2020.

Samstag, 8. Mai 2021
Zum aktuellen „Klima-Aktivismus“ in Bodensee-Oberschwaben
PM der Organisator*innen der Initiative
Für einen "Zukunftsfähigen Regionalplan"!
Bundesverfassungsgericht legt Grundrecht auf Zukunft fest!
In der letzten Zeit sah die Regionalplan4Future-Inititive als breites Bündnis knapp 40 verschiedener Umwelt-, Future-, Landwirtschafts-, Verkehrswende- und Wandelgruppierungen sich vor die Frage gestellt, wie weit ziviler Ungehorsam gehen darf und ob er überhaupt akzeptabel ist. Ziviler Ungehorsam hat sich in Deutschland als fester Bestandteil von demokratischen Protesten etabliert. Gewalt ist selbstverständlich grundsätzlich abzulehnen.
Die jungen Menschen der unabhängig agierenden Gruppe von Klima-Aktivist*innen, die in den letzten Tagen Kieswerke im Altdorfer Wald blockiert hat, gingen mit ihrer zivil ungehorsamen Aktion ein hohes persönliches Risiko ein. Warum tun diese jungen Menschen das? Warum gefährden sie damit möglicherweise auch ihre berufliche Zukunft?
Warum wälzen wir Mitglieder der Initiative im Ehrenamt hunderte Seiten von Regionalplanungs- Unterlagen, werden „Expert*innen“ für Raumplanung, Bauwirtschaft oder Wasserschutz und Kiesabbau?
Nicht weil das Thema so spannend wäre und uns sonst nichts einfallen würde in unserer wohlverdienten Freizeit: Wir sehen es als unsere Bürgerpflicht an, auf die Nichteinhaltung des aktuellen Regionalplanentwurfs von Klima- und Nachhaltigkeitszielen (1,5°; 3 Hektar Flächenverbrauch täglich im Land) aufmerksam zu machen.
Eigentlich ist es doch die originäre Aufgabe der Verantwortlichen in Politik und Verwaltung, unsere Lebensgrundlagen soweit möglich zu erhalten und zu schützen!
Das Ravensburger Klima-Camp, hier im Altdorfer Wald im März, ist schon seit Ende letzten Jahres Teil der Regionalplan4Future- Initiative (Fotos: Barbara Herzig)
Obwohl die Umweltverbände von Beginn der Planungen an eine Grenze von 1500 Hektar Flächenverbrauch für Wohn- und Gewerbebau sowie Ressourcenabbau in den Landkreisen Bodensee, Ravensburg und Sigmaringen angemahnt hatten, will der RVBO nach wie vor mehr als das Doppelte versiegeln bzw. verbrauchen, dabei sind sehr viele Flächen nach §13b noch nicht mit eingerechnet. Inzwischen haben 40 Wissenschaftler*innen der Region sogar ein Höchstmaß an 1250 Hektar Flächenverbrauch ausgerechnet, sollten die Planungen aus wissenschaftlicher Sicht tatsächlich dazu geeignet sein, die postulierten Ziele in Klimaschutz und Nachhaltigkeit abzubilden.
Schon beim Lesen der Petition (openpetition.de/!regionalplan) wird ersichtlich, dass es in der komplexen Raumplanung auch um Ressourcenschutz, Energie- und Bauwende, Verkehrswende, Erhalt der bäuerlich geprägten Landschaft, Biodiversität, schlichtweg Naturschutz geht oder zumindest gehen sollte und angesichts der existenziellen Krise unbedingt muss!
Gerade auch in der regionalen Raumplanung für die nächsten 15-20 Jahre stellt sich die Frage, wie wir angesichts der voranschreitenden Klima- und Umweltkrise unsere Lebensgrundlagen möglichst erhalten können, wenn es nicht ohnehin schon zu spät ist. Wir haben die Grenzen des Wachstums schon weit überschritten.
Für den 5. Mai berechnete das Global Footprint Network unseren "Erdüberlastungstag“. Deutschland hat in diesem Jahr schon mehr Ressourcen verbraucht, als in den restlichen Monaten auf der ganzen Erde nachwachsen können. Derzeit bewahrheiten sich leider die Worst-Case-Szenarien der wissenschaftlichen Berechnungen zur Klima- und Umweltkrise.
Wir steuern etwa auf 3-5° Erderwärmung und unvorhersehbare Kipppunkte zu.
Die Vereinten Nationen warnten im Dezember 2020 vor kommenden Kriegen um Ressourcen, große Fluchtbewegungen sind jetzt schon im Gange. Wir werden schon bald zu enormen Veränderungen und auch Einschränkungen gezwungen sein, deutlich gravierender als durch die Corona-Krise.
Was sollen die Jugendlichen angesichts dieser Situation denn tun? Das Bundesverfassungsgericht hat vor wenigen Tagen in einem bahnbrechenden Urteil gezeigt, dass „einer Generation nicht zugestanden werden darf, große Teile des CO2-Budjets zu verbrauchen, wenn damit das Leben der nachfolgenden Generationen umfassenden Freiheitseinbußen ausgesetzt würde“ (Bundesverfassungsgericht, PM Nr. 31, leicht gekürzt).
Eine Gesellschaft darf nicht die Freiheit ihrer künftigen Mitglieder beschneiden, indem sie deren Lebensgrundlagen zerstört.
Aber die Zeit drängt, und allerorten lassen die nötigen Veränderungen auf sich warten. Jetzt muss gehandelt werden, nicht morgen. Es gäbe Lösungen in der Raumplanung: Nachhaltiges Bauen mit Innenverdichtung und Aufstockung, zeitgemäße Wohnkonzepte mit kurzen Wegen per modernem ÖPNV zu Arbeit und Einkauf, neue „Dorfstrukturen“ mit sozialen Zentren statt Vereinzelung, bezahlbaren Wohnraum schaffen, usw. und so fort.
Wir fühlen deshalb mit den Jugendlichen, die schlichtweg um ihre Zukunft kämpfen, um den Erhalt ihrer und unserer Lebensgrundlagen.
Barbara Herzig für die Initiative Zukunftsfähiger Regionalplan
Mittwoch, 5. Mai 2021
Der Erdüberlastungstag ist überschritten
In jedem Jahr gibt es einen Tag, an dem wir die natürlichen Ressourcen für das laufende Jahr aufgebraucht haben – rein rechnerisch zumindest.
In Deutschland ist dieser sogenannte Erdüberlastungstag am 5.Mai. Das hat die internationale Denkfabrik Global Footprint Network berechnet. Das heißt, wir haben schon jetzt alle Ressourcen abgeholzt, gefischt, gegessen, verheizt und verschmutzt, die uns 2021 zur Verfügung standen. Letztes Jahr war der Stichtag wegen der Corona-Pandemie etwas später, aber inzwischen liegt der Termin wieder so früh wie in den Jahren davor.
BUND: "Armutszeugnis für die Umweltpolitik"
Dass wir unsere Ressourcen so schnell verbrauchen, liegt laut dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland unter anderem am hohen Energieverbrauch bei uns, dem hohen CO2-Ausstoß im Verkehr, an der Massentierhaltung und an der Verschmutzung von Böden, Luft und Grundwasser. Die Organisation spricht von einem Armutszeugnis für die schlechte Umwelt- und Naturschutzpolitik in den letzten Jahren. Wenn die Menschen in allen Ländern auf der Erde so verschwenderisch leben würden wie wir in Deutschland, bräuchten wir drei Erden.
Das Global Footprint Network berechnet den Erdüberlastungstag – auf Englisch Earth Overshoot Day – nicht nur für einzelne Länder, sondern auch für den gesamten Planeten. Der liegt in diesem Jahr wahrscheinlich im Hochsommer, wann genau, will die Organisation Anfang Juni bekanntgeben.




