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Sonntag, 22. Februar 2026

Social-Media-Verbot für Kinder auch in Deutschland in Sichtweite

Stern hier von Julius Betschka 21. Februar 2026 

CDU einigt sich auf Altersgrenze von 14 Jahren

Die CDU will eine Altersgrenze von 14 Jahren für die Nutzung von sozialen Netzwerken beschließen. Bis 16 Jahre sollen bessere Schutzregeln gelten. Auf einen entsprechenden Kompromissantrag einigte sich die Antragskommission der Partei am Freitagabend. 

Dienstag, 6. Januar 2026

Zukunftsforscher: Wir als Gesellschaft haben das vergurkt. Wir werden in 10-20 Jahren darauf zurückschauen.....

SWR  14.8.2025  hier

Tiktok, Youtube und Co.: Deshalb ist Zukunftsforscher Tristan Horx für Social Media ab 16 Jahren

Tristan Horx forscht an der Zukunft der Digitalisierung, Globalisierung und Nachhaltigkeit. Er ist Digital Native und schaut kritisch auf die Entwicklung von Social Media.

Donnerstag, 6. November 2025

Johann Wadephul schadet der Union – weil sie hinter ihrer Fassade Menschlichkeit als Risiko wahrnimmt

Stern hier  Meinung  von Nico Fried  04. November 2025 

Die Unions-Hysterie um Johann Wadephul ist Ausdruck nackter Angst

Außenminister Johann Wadephul hat die Union in Aufruhr versetzt. Sie fürchtet um das einzige Ergebnis ihrer Regierungsarbeit, das sie bisher als Erfolg verkaufen kann.

Johann Wadephul hat sich bestimmt nicht besonders klar ausgedrückt, als er über Abschiebungen nach Syrien sprach. Aber fest steht: Er hat sie mitnichten ausgeschlossen. Der Außenminister hat, wie man es von einem Vertreter einer christlichen Regierungspartei erwarten kann, in einer Mischung aus Empathie und Realitätssinn schlicht deutlich gemacht, dass Abschiebungen nach Syrien nicht so leicht zu verwirklichen sein werden wie eine Beamtenversetzung von Bonn nach Berlin.

Mittwoch, 27. November 2024

„Die Menge an Plastik auf unserem Planeten ist wie eine einzige große Ölpest"

Stern hier  von Nicole Heißmann  26. November 2024

Kampf gegen Plastik: 5 Antworten zum UN-Plastik-Abkommen

Historische Chance? Was Sie über das UN-Plastik-Abkommen wissen sollten

Gegen die Plastikflut: Im südkoreanischen Busan wird um ein globales Abkommen gegen Plastikmüll gerungen. Was von dem Vertrag zu erwarten ist und was in Deutschland passieren muss.

Samstag, 12. Oktober 2024

Warum der Schutz von Korallen zum Menschenrecht erklärt werden sollte

Stern hier  von Helmut Broeg  07.10.2024,

Weltweit drohen viele Korallenriffe abzusterben. Um dies aufzuhalten und den Korallenschutz zu stärken, fordern Forscher mehr Rechte für die Unterwasserparadiese.

Mittwoch, 24. Juli 2024

Wir haben die Kutschenpferde, den Röhrenfernseher und die Rollfilmkameras erfolgreich ins Museum verfrachtet- Jetzt ist es an der Zeit für den Verbrenner

Stern  MEINUNG von Rolf-Herbert Peters 23.07.2024

Der Verbrenner gehört ins Museum

Neuer Volkssport in Deutschland: Spott und Lügen über Elektroautos auskübeln. Politiker und Medien fordern die Rücknahme des EU-weiten Verbrennerverbots ab 2035. Was für ein Unsinn!


Dienstag, 11. Juni 2024

So sähe Europa (vielleicht) aus, wenn eine Partei machen könnte, was sie will

Sehr spannend. Und unbedingt näher zu betrachten. Mich wundert es jedenfalls nicht, dass AFD-Sympathisanten geschockt sind. Vielleicht sollten mehr solche Bilder im Umlauf sein.

Stern hier

Vor der Europawahl: Dass nur eine Partei alle Stimmen holt, ist natürlich unrealistisch. Aber was wäre, wenn doch? Wie sähe eine EU aus, in der dieses Parteiprogramm zu 100 Prozent umgesetzt würde? KI-Berater Max Mundhenke hat einen Bot befragt – und spannende Bilder erhalten.

Wie würde sich unsere Zukunft wohl entwickeln, wenn man nur einer einzigen Partei freien Lauf ließe? Vorausgesetzt, die Gewählten würden dann auch alles umsetzen, was in deren aktuellem Parteiprogramm zur Europawahl 2024 festgehalten ist. Die Frage ist vielleicht etwas unsinnig. Aber man stellt sich ja auch oft genug vor, was man mit dem nächsten Lotto-Jackpot machen würde, obwohl man wahrscheinlich nie gewinnen wird oder vielleicht gar nicht spielt. Also kann man auch dieses Gedankenspiel ruhig einmal durchexerzieren.

Freitag, 31. Mai 2024

Wärmewende: Gaspreis ist um 25% gestiegen

Stern hier MEINUNG von Rolf-Herbert Peters 30.05.2024,

Steigende Gaspreise: Hätte man mal auf Habeck gehört!

Rund 800.000 Gasheizungen wurde 2023 bundesweit neu montiert. Für Neukunden ist der Gaspreis binnen zwei Monaten im Durchschnitt um 1,6 Cent pro Kilowattstunde gestiegen

Laut einem Verbraucherportal ist der Gaspreis binnen zwei Monaten um 25 Prozent gestiegen. Nutzern von Gasheizungen stehen schwere Zeiten bevor. Doch sie hätten es wissen können.

Mittwoch, 15. Mai 2024

Wie das Heizungschaos die Koalition geprägt hat

Warum ist alles so schwierig? Warum ständig diese aggressiven Diskussionen zu bereits tot-diskutierten Themen? Ich glaube wir sind das alle leid inzwischen. Aber klar: die Widersacher sind hartnäckig, es geht um`s liebe Geld, und sie machen noch immer Stiche damit. Nicht nur in der Ampel-Koalition, auch bei der Opposition. Ich möchte gerne Politiker haben, denen es wirklich um unser Wohlergehen geht!

Stern hier  von Benedikt Becker  13.05.2024

Hält die Ampel? Für Kanzler Olaf Scholz, SPD, und seine Koalition wird der Streit um die Rente zur nächsten Bewährungsprobe

Happy Birthday, Heizungs-Hammer! Ein Jahr nach dem Ampel-Zoff zeigt der Streit um die Rente: Das Chaos von damals prägt das Miteinander in der Koalition bis heute. 

Samstag, 13. April 2024

Volle Deckung, Herr Wissing – da kommt Ihr Bumerang!

ach wie einfach könnte es doch sein - das täte vielen in der Seele gut, die Wissings Autowahn bisher ungläubig verfolgten. Ich fürchte nur, dass man Wissing wieder mal schützt vor seiner eigenen Unfähigkeit.

hier im Stern von Jan Rosenkranz  12.04.2024

FAHRVERBOTE AM WOCHENENDE

Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) schreibt lieber Briefe als Klimaschutzsofortprogramme

Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) droht mit Fahrverboten an Wochenenden. Anders ließen sich die Klimaziele nicht erreichen. Das ist eine Frechheit. Denn Schuld daran ist nicht das Ziel, sondern der Minister.

Ein Bumerang ist ein uraltes Jagdgerät. Wirft man ihn geschickt, erlegt er unterwegs ein Tier. Sonst kommt er zurückgeflogen. Volker Wissing hat gerade einen politischen Bumerang geworfen, in hohem Bogen aus dem Bundesverkehrsministerium heraus. Er soll das Klimaschutzgesetz erlegen, gerne auch ein paar Grüne – aber nun er ist kurz davor, wieder in Wissings Büro einzuschlagen.

Samstag, 10. Februar 2024

Die Stärke von Demokratie besteht darin, dass es viele verschiedene Meinungen gibt. Und dass sie das aushält.

 2 schöne Artikel, die sich mit der aktuell "gefühlten" Unzufriedenheit auseinandersetzen. Gibt es wirkliche, nachvollziehbare Gründe dafür?
Eine rasend schnelle Transformation trifft auf eine überalterte Bevölkerung....das scheint durchaus eine mögliche Erklärung zu sein.

WISSENSCHAFT in National Geographic   hier  INSA GERMEROTT  8. FEB. 2024

Warum sind so viele Deutsche unzufrieden mit der aktuellen Politik?

Eine neue Gesellschaftsstudie bildet die derzeitige politische Einstellung der Bevölkerung in Deutschland ab – und erklärt, warum manche Regionen mehr zu Populismus neigen als andere.

Schon lange war Populismus in Deutschland nicht mehr so „salonfähig“ wie aktuell

Freitag, 15. Dezember 2023

Wie Veggie-Fleisch dem Original den Rang ablaufen könnte

Das finde ich total spannend weil es sich nach einer großen Chance anfühlt. Derzeit wird auf 70% unserer Äcker Tierfutter hergestellt! Und noch zusätzliches Futter importiert. Wir brauchen gar nicht mehr über Flächenknappheit für Nahrungssicherheit zu diskutieren , wenn man sich erst mal diese Fakten vor Augen hält!

Unsere Nachbarn in Dänemark und den Niederlanden haben schon wieder die Nase vorn. Schön ist das, dass tatsächlich überall nach neuen Wegen für die Zukunft gesucht wird. In der Not wird man fündig , das ist die das allerbeste Erkenntnis!

hier  Stern

Vergesst Fleisch! 

Nach Veggie-Fleischwurst und Mett aus Pflanzenproteinen zündet jetzt die nächste Stufe der Fleischalternativen: Steaks, die sich von ihren tierischen Vorbildern kaum mehr unterscheiden. Vorn dabei im umkämpften Markt: deutsche Start-Ups. 

Beim Thema Fleisch und seinen vegetarischen Alternativen kochen die Gemüter hoch. Mit enormer Wucht prallen Meinungen aufeinander, in den Sozialen Medien sowieso, aber auch in der Politik. So beschloss die rechtskonservative Regierung Italiens nach heftigen Debatten als einziges Land in der EU ein Verbot von Fleischimitationen aus tierischen Stammzellen. "Laborfleisch" nennen es die Gegner verächtlich, "Fleisch aus dem Fermenter" heißt es bei den Befürwortern. Der Kampf zwischen Fleischindustrie und Veggie-Anbietern ist längst auch ein Ringen um die Deutungshoheit von Worten. Pflanzliche Alternativen müssen in Italien fortan anders heißen als ihre tierischen Originale. Die Begründung der Regierung ist emotional. Man wolle die italienische Tradition des Essens und Metzgerhandwerks schützen. 

In Deutschland werden Fleischalternativen auf Basis neuer Techniken dagegen als Chance begriffen, wirtschaftlich als auch für die Klimaziele. Keine Woche nach der Entscheidung in Italien, gab der Bundestag 38 Millionen Euro für ein umfassendes Programm zur Förderung der fleischloseren Ernährung frei. Ziel ist die Umstellung der Landwirtschaft, weg vom Tierfutter hin zu eiweißreichen Pflanzen für Lebensmittel. Neben eigenen Sojasorten auch Eiweißpflanzen wie Ackerbohne, Erbse und Luzerne. Finanziell unterstützt werden zudem Firmen mit neuen Herstellungsverfahren für vegetarische Produkte. 

Derzeit wird auf 70 Prozent der Äcker Tierfutter angebaut. Zusätzlich muss die EU aus Süd- und Nordamerika jährlich 35 Millionen Tonnen Soja für die Tierfutterproduktion importieren, der Großteil davon genverändert. Eine von er EU kritisch betrachtete wirtschaftliche Abhängigkeit, die den heutigen Hochleistung-Nutztierarten geschuldet ist. Die optimierte Milchkuh mit fast zehn Tonnen Milch pro Jahr oder das Schlachthuhn, das schon sechs Wochen nach dem Schlüpfen zwei Kilo wiegt, brauchen die hohe Proteindichte des Sojas aus Übersee. 

Sonntag, 10. September 2023

Ziemlich überraschendes Ergebnis: Diese Städte sind am besten vorbereitet bei der Anpassung an die Folgen der Klimakrise

Stern hier von Mirjam Bittner  09.09.2023

Auf den Waldbrand folgt die Flut – viele Regionen in Europa kämpfen mit Extremwetterereignissen. Damit rücken die Konsequenzen der Klimakrise für viele Menschen näher. Welche Städte sind besonders gut vorbereitet?

Dienstag, 16. Mai 2023

Wasserkraft in Österreich: Funktioniert das mit Klimawandel und Dürre?

Stern hier von Christine Leitner 30.04.2023

Bild links: Wasserkraft von Schwarzwald-energy.de

Energieversorgung Wasserkraft in Zeiten von Klimawandel und Dürre: Warum sich Energieversorger keine Sorgen machen – und Umweltschützer schon

Wasserkraft hält das Leben in Österreich am Laufen. Zwei Drittel des Strombedarfs in der Alpenrepublik wird so gedeckt. Aber kann das in Zeiten von Klimawandel und Dürre so weitergehen?

Montag, 2. Januar 2023

Böller-Debatte

 01.01.2023  Südkurier hier

Todesfall befeuert Böller-Debatte

Schwere Unfälle und Straftaten mit Feuerwerkskörpern sowie Angriffe auf Einsatzkräfte haben die Rückkehr des großen Silvesterböllerns in Deutschland überschattet. Ein 17-Jähriger in Leipzig verletzte sich beim Einsatz von Pyrotechnik so schwer, dass er im Krankenhaus starb, wie die Polizei mitteilte. Als Reaktion auf Angriffe gegen Einsatzkräfte rund um den Jahreswechsel und auf mehrere schwere Böller-Unfälle wird wieder über ein generelles Verbot von Feuerwerk in den Händen von Privatleuten diskutiert.

„Unsere Befürchtungen wurden von der Realität noch übertroffen“, sagte der Geschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe, Jürgen Resch. Er sei fassungslos, dass selbst der Tod eines 17-Jährigen nicht zu sofortigen Reaktionen verantwortlicher Bundespolitiker führe. Als Reaktion auf Angriffe mit Böllern und Raketen auf Polizisten und Feuerwehrleute verlangt auch die Gewerkschaft der Polizei Berlin, mit einem weitgehenden Böllerverbot Ernst zu machen.

Politiker von Union und FDP wandten sich gegen ein Böllerverbot. „Die Angriffe auf Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte sind geradezu absurd und verachtenswert“, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Thorsten Frei (CDU). Das Verhalten von Kriminellen dürfe aber nicht bedeuten, „dass auch die vielen friedlich Feiernden einem generellen Feuerwerksverbot unterliegen sollten“.

Mittwoch, 2. November 2022

Update WAHL IN BRASILIEN: Da haben wir nochmal Glück gehabt

Update  MSN hier  Ingrid Schulze  2.11.22

Bolsonaro bestätigt vor den Richtern des Obersten Gerichtshofs Brasiliens, dass die Wahlen «vorbei» sind.

Kurz nachdem er den mehr als 58 Millionen Wählern gedankt hatte, die ihm bei den Wahlen ihr Vertrauen geschenkt hatten, begab sich der scheidende Präsident Jair Bolsonaro zum Sitz des brasilianischen Obersten Gerichtshofs, wo er den Richtern bestätigte, dass die Wahlen "vorbei" seien.

Der Präsident der Republik hat das Verb "beenden" in der Vergangenheitsform verwendet, er sagte "beendet". Deshalb müssen wir nach vorne schauen", bestätigte der Richter des Obersten Gerichtshofs Luiz Edson Fachin, berichtet das Portal G1.

Bolsonaro begab sich zum Sitz des Gerichts, nachdem er eine Einladung der Richter des Obersten Gerichtshofs erhalten hatte, denen er seine Niederlage bei den umstrittenen Wahlen vom Sonntag bestätigte, nach denen Luiz Inácio Lula da Silva nach mehr als zwanzig Jahren wieder die Präsidentschaft in Brasilien übernehmen wird.

Die Richter des Obersten Gerichtshofs haben gewürdigt, dass Bolsonaro seine Niederlage anerkannt hat, dass er sich an die Verfassung halten würde und dass er sogar so weit ging, die Blockaden zu kritisieren, die einige seiner Anhänger in den letzten Tagen auf mehreren Straßen errichtet haben, um gegen die Wahlergebnisse zu protestieren.

Donnerstag, 20. Oktober 2022

Aktivisten dringen in Bundesfinanzministerium ein

Stern  hier   © Christoph Soeder / DPA  17.10.2022

Klima-Protest in Regierungsgebäude

Verstärkten Protest hatten Klimaschützer für diese Woche angekündigt. Nun gelangte eine Gruppe in das Bundesfinanzministerium.

Nach Angaben der Polizei standen und saßen sie im Eingangsbereich und auf einem Balkon des großen Gebäudes an der Wilhelmstraße. Die Gruppe "Letzte Generation" twitterte ein Video, das zeigte, wie junge Menschen in einem großen Saal Transparente hochhalten.

Freitag, 14. Oktober 2022

Finanztest So attraktiv werden Solaranlagen ab dem nächsten Jahr

 Stern  hier  von Gernot Kramper  06.10.2022

Der Staat räumt hemmende Vorschriften weg und schafft bessere Konditionen für private Solaranlagen. Die "Finanztest" fasst die Änderungen zusammen.

Schon im nächsten Jahr wird es deutlich einfacher, eine Solaranlage auf dem eigenen Dach zu installieren. Im Jahressteuergesetz 2022 sind eine ganze Reihe von Maßnahmen vorgesehen, die die Installation attraktiver machen.

"Finanztest" durchleuchtet die Maßnahmen in der aktuellen Ausgabe. Bei einigen Punkten kann man sagen, dass der Staat endlich einen Teil der Hemmnisse beseitigt, die seine Spielregeln zuvor erst geschaffen haben. Ganz wichtig ist dabei die "Entbürokratisierung" der Privatanlagen.

Ein Ranking zeigt, wie anfällig Länder für Falschinformationen sind – was wir von Finnland lernen können

Stern hier   von Volker Königkrämer   13.10.2022

MEDIA LITERACY INDEX

Der Media Litaracy Index zeigt, welche Länder am wenigsten für Fake News anfällig sind. Ganz oben rangieren Finnland und weitere Länder aus Skandinavien. Das hat Gründe.

Die Flüchtlingskrise, Corona, die Lügen von Donald Trump, der Klimawandel und jetzt Russlands Angriffskrieg in der Ukraine – allesamt Themen, die an den Tag gebracht haben, wie anfällig Gesellschaften für Desinformation und sogenannte Fake News sind.

Mittwoch, 10. August 2022

In Europa wird das Wasser knapp. Daran liegt es, das sind die Folgen und so wird gegengesteuert

 Wasserknappheit in Europa: Ursachen, Folgen und Maßnahmen | STERN.de

von Christine Leitner  am 7.8.22
AUF DEM TROCKENEN

Wasserknappheit in Europa
"Save Water" - "L'urlo del mais" (Spart Wasser - Der Schrei des Mais) lautet das Motto des aktuellen großen Acker-Gemäldes, das der Künstler und Landwirt Dario Gambarin mit Traktor und Pflug auf ein Feld südöstlich von Verona in Norditalien "gezeichnet" hat
© Dario Gambarin / DPA

.....doch der von Hitze und Dürren gebeutelten Vegetation in Europa dürfte ein Hauch Sibirien mit Regen derzeit wohl besser tun. Schuld an der Dürre ist laut einem Forschungsbericht von US-Forscherinnen und -Forschern, der im Magazin "Nature Geoscience" erschien, eine Veränderung des Azorenhochs. Und das wiederum hängt mit dem Klimawandel zusammen. Je stärker das Azorenhoch über dem Atlantik, desto heißer und trockener das Wetter in Europa. Meteorologische Beobachtung belegen, dass sich die Zahl der Azorenhochs seit 1850 stetig erhöht hat. Kam es im 19. Jahrhundert noch alle zehn Jahre zu solch einem Wetterereignis, so passiert es jetzt alle vier Jahre.

Dass Dürren unter anderem in Deutschland deshalb zunehmen, zeigt auch der Deutsche Dürremonitor des Helmholtz-Instituts. Das liegt aber nicht nur am ausbleibenden Regen, wie die Schweizer Umweltphysikerin Sonia Seneviratne schon vor Jahren feststellte. Verdunstendes Wasser ist in Mittel- und Westeuropas ein massives Problem geworden. Messdaten der Schweizer Forscherin zeigen: Allein im Juni verdunsteten 140 Liter Wasser pro Quadratmeter im Alpenvorland – ein Höchstwert und für die Wasserversorgung im deutschsprachigen Raum überaus problematisch.