Posts mit dem Label Klimaanpassung Bodensee-Oberschwaben werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Klimaanpassung Bodensee-Oberschwaben werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 23. Oktober 2023

Problematische Klimaentwicklung: Es wird heißer und heißer im Schussental

Gemeindeverband Schussental hier zur Klimaanpassung

Netzwerk Bodensee-Oberschwaben kleiner Film hier


Schwäbische Zeitung  20.10.2023, Von Stefanie Rebhan

Im Schussental wird es in Zukunft immer mehr heiße Tage im Jahr geben und der Regen wird hauptsächlich im Winterhalbjahr fallen ‐ dann aber heftig. Das kann weniger Lebensqualität für die Bevölkerung bis gesundheitliche Risiken mit sich bringen. So lauten die Ergebnisse des Klimaanpassungskonzepts für den Gemeindeverband Mittleres Schussental (GMS). Es gibt aber Möglichkeiten, in den Städten und Gemeinden gegenzusteuern ‐, und zwar durch die entsprechende Gestaltung von Quartieren, Freiräumen und Gebäuden. Schwäbische.de beantwortet die wichtigsten Fragen.

Freitag, 14. Juli 2023

Hitze, Dürre, Starkregen: So schlecht ist Deutschland vorbereitet

von Katarina Huth, Annika Joeres, Max Donheiser, Paulina Thom, Lilly Brosowsky 
hier 13. 7. 2023

Klimawandel: Unsere Recherche mit NDR, WDR und BR zeigt erstmals, welche Regionen Deutschlands besonders vom Klimawandel bedroht sind und welche Städte und Landkreise sich am wenigsten schützen.

Wer im niedersächsischen Lüchow-Dannenberg tagsüber bei mehr als 25 Grad seine Blumen gießt, kann zurzeit bestraft werden wie sonst nur Kriminelle: es drohen bis zu 50.000 Euro Bußgeld. Der Landkreis muss zu solch drastischen Maßnahmen greifen, weil er zu lange nicht auf die Klimakrise – und den drohenden Wassermangel – reagiert hat.

Doch jetzt wird das Wasser gefährlich knapp im kleinsten Landkreis Deutschlands. Und nicht nur dort: Nach CORRECTIV-Recherchen haben mindestens 40 Landkreise in Deutschland den Wassernotstand ausgerufen oder müssen bereits Wasser rationieren. Nicht alle verhängen so hohe Bußgelder wie Lüchow-Dannenberg, aber die Rasensprengung oder das Befüllen eines Pools sind eingeschränkt.

Wassernotstand 2023     ganzer Landkreis  Placeholder Image einzelne Orte

Montag, 3. Juli 2023

Friedrichshafen: Mit dem Programm „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“ wird der Adenauerplatz grün

30.06.2023  hier

Spatenstich für grünen Adenauerplatz

Das Gelände ist eingezäunt, die ersten Baumaschinen stehen bereit und der Spatenstich ist getan – die Umgestaltung des Adenauerplatzes in einen Hain hat begonnen. „Mit dieser grünen Oase setzen wir ein Zeichen für Nachhaltigkeit und bessere Aufenthaltsqualität“, sagt Bürgermeister Fabian Müller. Er erinnert daran, dass der Adenauerplatz vor dem zweiten Weltkrieg grün war, danach wurde er erst zu einem Parkplatz und dann zum Zentrum der Fußgängerzone. In Zukunft sollen klimatolerante Bäume hier Schatten spenden, zwischen Staudenpflanzen wird es Sitzgelegenheiten geben.

Zeichnung links: 05.06.2023  hier
Gut eineinhalb Jahre nach dem Gemeinderatsbeschluss soll Ende Juni mit der Umgestaltung des Adenauerplatzes begonnen werden. In der Mitte ist eine grüne Insel mit einem Hain aus 22 Bäumen geplant.

Dienstag, 1. November 2022

Wohnen in der Zukunft: Experten fordern Kehrtwende bei Entwicklung und Stadtgestaltung

 Aulendorf  hier   28.10.2022,Karin Kiesel

Das geplante Baugebiet am nordwestlichen Aulendorfer Ortsrand ist für die Bürgerinitiative „Buchwald – für ein lebenswertes Aulendorf“ (BI) Anlass gewesen, eine vom Land finanziell geförderte Veranstaltung mit drei Experten in der Stadthalle zu organisieren.

Unter dem Titel „Klimagespräch: Wohnen in der Zukunft – Flächenschutz-Bodenschutz-Stadtentwicklung“ ging es dabei nicht nur um das umstrittene Baugebiet, sondern darüber hinaus grundsätzlich um eine Kehrtwende im Umgang mit den Ressourcen und bei der Landschafts- und Stadtgestaltung.

Die Ressource Fläche sowie der Hochwasser- und Klimaschutz nahmen an dem Abend, bei dem neben Fachreden in Gruppen zu einzelnen Themenblöcken diskutiert wurde, eine große Rolle ein. Eine veränderte Siedlungsentwicklung für lebenswerte Räume und mehr Nachhaltigkeit waren ebenso Themen.

Montag, 4. Juli 2022

Weingarten trifft Vorsorge bei Starkregen

 Weingarten  Schwäbische Zeitung hier  vom 01.07.2022

Donnerstag, 29. Juli 2021

"Flap­pach könn­te Ra­vens­burg in eine Ka­ta­stro­phe stür­zen"

Schwäbische Zeitung hier  Auszüge in blau von Frank Hautumm
Ich hab grad das Gefühl ich hab den Film gewechselt und hab`s nicht mal gemerkt: dieser Artikel stammt tatsächlich von dem Redakteur, der noch vor ein paar Wochen massiv aufgewiegelt und die Klimaaktivisten mit großer Begeisterung kriminalisiert hat! 
Und der Ravensburger Baubürgermeister spricht von der Notwendigkeit der Entsieglung...


Auf Überschwemmungen wie in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz wäre auch Ravensburg nicht ausreichend vorbereitet, sagt Baubürgermeister Dirk Bastin offen. Es gelte jetzt, möglichst schnell unter den erschütternden Eindrücken der vergangenen Tage zu reagieren und die Lage neu zu bewerten.

Die Bedrohung für Ravensburg und das Mittlere Schussental ist absolut real – und sie lässt sich sogar in Zahlen ausdrücken: Um zwei Grad Celsius ist seit 1970 die durchschnittliche Temperatur im Schussenbecken zwischen Friedrichshafen und Weingarten gestiegen....

Ein „hundertjähriges Hochwasser“ tritt inzwischen alle 50 Jahre oder noch häufiger auf. Zunehmend sind Regionen von Katastrophen betroffen, die an kleineren Flüssen liegen. ...

„Die große Gefahr kommt auch bei uns von Bächen, die sich von den Hängen in die Schussen ergießen“, sagt Dirk Bastin. In kürzester Zeit würden diese dann voll- und überlaufen, wenn die Schussen das Wasser nicht mehr aufnehmen kann. Dann wird es schnell dramatisch. Ravensburg hat prekäre Situationen beispielweise 2008 erlebt, Weingarten 2011.

Die Hauptgefahrenstellen in Ravensburg sind bekannt: Im Zentrum sind dies vor allem die Bahnstadt und die Unterstadt, wo sich die Wassermassen schnell aufstauen und eine zerstörerische Kraft entfalten würden. Dazu kommt die Grünlandsiedlung. Allerdings ist dort mit der Anlage, die vor einem 100-jährigen Hochwasser schützen soll, ein recht ordentlicher Damm gebaut worden....

.... Weitere Versiegelungen von Flächen müssten unbedingt vermieden werden.
Und mehr noch: Die Stadt müsse schnell dahin kommen, zusätzliche Areale zu entsiegeln. Der geplante Schussenpark jenseits des Bahnhofs ist deshalb für den Baubürgermeister weniger eine Frage von Freizeit- und Aufenthaltsqualität, sondern vielmehr ein Klimaschutzprojekt von entscheidender Bedeutung: „Wir würden damit 3000 Quadratmeter entsiegeln – und zwar genau dort, wo besonders Überflutungen drohen.“

Dem Fluss und den Bächen mehr Platz geben, zusätzliche Retentions- und Stauräume schaffen, das müsse ein Teil der Strategie sein. Im neuen Flächennutzungsplan, der gerade vorbereitet wird, müssten die Kommunen das Klimakonzept voranstellen und dabei insbesondere das Thema Wasser in den Fokus nehmen....

Die Klagen, die Hilfsorganisationen seien über die Jahre kaputtgespart worden, seien absolut zutreffend: „Die Voraussetzungen sind zum Teil verheerend. Auch da muss ganz schnell etwas passieren.“

Sonntag, 25. Juli 2021

Update: Klimafolgenanpassung in der Region

Ich hatte am Freitag eine unerwartete Mail vom Landratsamt Bodenseekreis an meine ländle4future-Adresse bekommen, die mich einerseits erstaunt und andererseits sehr gefreut hat. Selbstverständlich möchte ich da teilnehmen!

Guten Tag Frau Karg,

Im September findet der 1. Akteursworkshop zur Klimawandelanpassung im Bodenseekreis statt. Der Workshop findet im Rahmen des Projekts LoKlim, in dem der Bodenseekreis einer der drei Pilotlandkreise des Landes Baden-Württemberg ist, statt.

LoKlim ist das Forschungsprojekt „Lokale Kompetenzentwicklung zur Klimawandelanpassung in kleinen und mittleren Kommunen und Landkreisen“ der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Dieses Forschungsprojekt wird im Rahmen der Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel durchgeführt.  

Eine Einladung mit ausführlichem Programm zur Veranstaltung wird in Kürze folgen.

Wir – das Kernteam des Projekts – würden uns freuen, wenn Sie den Termin jetzt schon in Ihrer Planung berücksichtigen können und wünschen Ihnen einen schönen und erholsamen Sommer.   


Modellkommune im Forschungsprojekt LoKlim

Auch die Kommunen und Landkreise in Baden-Württemberg sind in zunehmendem Maße vom Klimawandel betroffen. Gerade kleinere Städte und Gemeinden verfügen zumeist nicht über die notwendigen Kapazitäten, um den Auswirkungen des Klimawandels mit Anpassungsprozessen zu begegnen. Ziel des Projekts LoKlim (Lokale Kompetenzentwicklung für Klimawandelanpassung in kleinen und mittleren Kommunen und Landkreisen) ist es, kommunale Institutionen und Akteure in der planerischen Umsetzung lokal-spezifischer Anpassungsprozesse zu begleiten. 


Dazu sollen anwendungsorientierte Instrumente zum konkreten Auf- und Ausbau von Kompetenzen und Kapazitäten zur Anpassung an den Klimawandel entwickelt und vermittelt werden. Der Bodenseekreis ist ein Pilotlandkreis in dem von dem Institut für Umweltsozialwissenschaften und Geographie der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg betreuten Projekt.


aus der Homepage des Bodenseekreises  hier

Mittwoch, 17. März 2021

Netzwerk Klimaanpassung Bodensee-Oberschwaben

Ein sehr interessanter Beitrag hat uns erreicht. Dieses Projektvorhaben des Umweltbundesamtes erscheint als durchaus sinnvoll und die Aussage: "Denn die Regionen Bodensee und Oberschwaben sind von den Auswirkungen des Klimawandels stark betroffen" muss uns aufrütteln.
Wo aber bleiben die dringend erforderlichen klimapolitischen Umsetzungen bei Gemeinden und Kreisen?
Vor allem Landrat Wölfle aus dem Bodenseekreis  schreit im geschützten Rahmen des Regionalverbandes ständig nur nach "Mehr, Mehr, Mehr an Flächen für Wohnbau und Gewerbe". 
Wäre es nicht mal an der Zeit, dieses fast schon schizophren erscheinende Verhalten zu überdenken?


Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Kolleginnen und Kollegen im Thema Klimaschutz und Klimaanpassung,

ich möchte zunächst die Gelegenheit nutzen mich bei Ihnen vorzustellen, sofern wir (aufgrund der aktuellen Situation) noch keine Möglichkeit hatten, uns kennenzulernen. Ich bin seit 1. Oktober 2020 Klimaschutzmanagerin für den Gemeindeverband Mittleres Schussental und habe somit die Stelle von Veerle Buytaert übernommen. Sie selbst ist ja bereits seit letztem Jahr in ihrer Position als Leiterin des Umweltamtes der Stadt Ravensburg tätig.

Heute möchte ich Sie/euch auf den ersten Newsletter unseres Netzwerkes Klimaanpassung Bodensee-Oberschwaben hinweisen, den Sie/ihr auf der GMS-Website finden/findet.

 Der Gemeindeverband Mittleres Schussental hat sich, zusammen mit den Städten Friedrichshafen, Konstanz, Radolfzell, Sigmaringen und Singen sowie dem Gemeindeverwaltungsverband Gullen, dem Bodenseekreis und dem Landkreis Ravensburg zum Netzwerk Klimaanpassung Bodensee und Oberschwaben zusammengeschlossen. Denn die Regionen Bodensee und Oberschwaben sind von den Auswirkungen des Klimawandels stark betroffen. Dürre, Stürme, Starkregen – Veränderungen sind bereits zu spüren und werden sich zukünftig noch verstärken.

Betreut wird das Netzwerk für zwei Jahre vom Beratungsunternehmen alpS im Rahmen des Projektvorhabens „Kommunen-Vernetzen“ des Umweltbundesamts.
Bei dieser Bundesinitiative geht es darum, mithilfe von sogenanntem Peer-Learning, also dem Lernen voneinander, gemeinsam das Thema Klimaanpassung in der Region voranzutreiben sowie Maßnahmen zum besseren Umgang mit dem Klimawandel zu entwickeln und umzusetzen. 

 Darüber hinaus freue ich mich, dass das Klimasparbuch mit Karte von Morgen seit gestern über viele Kanäle im gesamten GMS offiziell vorgestellt worden ist. Es gab bereits viele positive Rückmeldungen und Interesse aus der Bürgerschaft. Vielen Dank für Ihr/euer Mitwirken und die Unterstützung, die dieses gelungene Klimasparbuch und die umfangreiche Karte von Morgen für das Mittlere Schussental erst möglich gemacht hat!!

Die digitale Version des Klimasparbuchs als ePaper ist ebenfalls auf der GMS-Website zu finden. Sollten Sie/ihr (weitere) Exemplare des Taschenbuches wünschen bzw. sollten wir hierzu noch nicht im Austausch gewesen sein, zögern Sie/zögert nicht, sich/euch bei mir dazu zu melden.

Für Rückfragen, Austausch und weitere Anregungen stehe ich gerne zur Verfügung.  

Herzliche Grüße,

 Anne Talk

Klimaschutzmanagement Gemeindeverband Mittleres Schussental / Stadt Ravensburg