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Montag, 16. Dezember 2024

Die Menschheit hätte die Mittel, um darauf zu reagieren - hat sie auch den Willen dazu?

Die Konferenz in Dubai ging ohne Einigung zu Ende, der Bericht des UN-Übereinkommens zur Bekämpfung der Wüstenbildung (UNCCD) wurde trotzdem vorgestellt und dient - hoffentlich - als Vorlage bei der nächsten Konferenz.

Hier  Tagesspiegel Von Patrick Eickemeier  09.12.2024

Dürren enden, Trockenheit bleibt: „Dieser Wandel definiert das Leben auf der Erde neu“


Die Trockengebiete auf der Erde dehnen sich zunehmend aus. Im Gegensatz zu Dürren, die vorübergehen, handelt es sich bei Trockenheit um eine dauerhafte Veränderung. Auch Europa ist betroffen.

Drei Viertel der Landfläche der Erde wurden in den letzten drei Jahrzehnten dauerhaft trockener. Das geht aus einem am Montag vorgestellten Bericht des UN-Übereinkommens zur Bekämpfung der Wüstenbildung (UNCCD) hervor.



In dieser Zeit haben sich die Trockengebiete auf der Erde
um etwa 4,3 Millionen Quadratkilometer ausgeweitet.
Das entspricht zwölfmal der Fläche der Bundesrepublik Deutschland.
Trockengebiete bedecken nun 40,6 Prozent der Landfläche der Erde –
die Antarktis nicht eingerechnet.

Samstag, 14. Dezember 2024

Und schon wieder: UN-Konferenz zur Wüstenbildung wird ohne verpflichtende Übereinkunft beendet

NTV hier  14.12.2024,

Die UN-Konferenz zur Wüstenbildung (COP16) in Saudi-Arabien ist am Samstag ohne eine verpflichtende Übereinkunft zum Kampf gegen Dürre zu Ende gegangen. 

"Die Parteien brauchen mehr Zeit, um sich auf das beste Vorgehen zu einigen", erklärte der Chef des UN-Sekretariats zur Bekämpfung der Wüstenbildung (UNCCD), Ibrahim Thiaw, in seiner Abschlussrede. 

Die Verhandlungen in Riad waren am frühen Morgen beendet worden, einen Tag später als geplant. Vor allem afrikanische Länder hatten auf ein verpflichtendes Protokoll gehofft.

Freitag, 6. Dezember 2024

Dieser Herbst erinnert uns daran: Schlimmer als jeder dürftige Kompromiss ist der Unwillen, ihn zu schließen

Ich kenne beide Seiten der Medaille: Manchmal nervt es ganz gewaltig, wenn man ein klares Ziel vor Augen hat. Und dann muss man auch noch einen Kompromiss schließen, der alles verwässert.....Politik ist auf jeder Ebene nervtötend.
Aktivismus ist genauso nervig: man kann protestieren so viel man will und wird dann einfach durch die bestehende Macht ausgebremst. Solange wir keine besseren Mittel an der Hand haben, müssen wir versuchen das Beste aus Beidem heraus zu ziehen und zu verbinden!

Zeit hier  Ein Kommentar von Stefan Schmitt  Aus der ZEIT Nr. 52/2024  4. Dezember 2024 

Umweltkonferenzen: Das ist der Gipfel

Artensterben, Klimakrise, Plastikmüll – eine Umweltkonferenz nach der anderen scheitert. Was gibt Hoffnung? 

Umweltkonferenzen: Bei Umweltkonferenzen muss der maximale globale Kompromiss erreicht werden, dem alle am Ende zustimmen. Kann ja nicht gehen? Ging aber bisher!

Dienstag, 3. Dezember 2024

"Für unser Überleben sind wir auf unsere Böden angewiesen. Doch wir behandeln sie wie Dreck"

Noch ein Bericht zur Wüstenbildungskonferenz, ich fand die vielen Fakten sehr wissenswert

RND hier  01.12.2024,

Abholzung, Ausbeutung, Ausbreitung: Menschen zerstören immer mehr lebenswichtigen Boden

Eine Fläche fast so groß wie Russland ist weltweit nicht mehr oder viel schlechter nutzbar. Der Grund: Der Mensch beutet das Land aus, und Klimakatastrophen nehmen zu. Die UN-Konvention zur Bekämpfung der Wüstenbildung warnt auf ihrer nun beginnenden Konferenz vor dem Verlust von Lebensraum.

UNO-Konferenz gegen Wüstenbildung 2024

70 Grad in Rumäniens Sahara und Chinas Mammutprojekt abgeschlossen 

Noch eine UN Konferenz im glücklosen 2024. Vermutlich setzt keiner große Hoffnungen auf bahnbrechende Ergebnisse.  Egal wie dramatisch die Umstände sein mögen. Dafür scheint Rumänien mit seiner wachsenden Wüste momentan das beste Beispiel zu sein.
China hat derweil sein Mammutprojekt zur Wüstenbegrenzung nach 46 Jahren abgeschlossen. Es hat 
30 Millionen Hektar bewaldet, also eine Fläche, die nur etwas kleiner ist als Deutschland. Kritiker sind jedoch noch nicht überzeugt von der Effektivität.....

Deutschlandfunk  hier  02.12.2024

Bericht: Globale Landnutzung bedroht Menschheit

Heute beginnt in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad die UNO-Konferenz gegen Wüstenbildung. Anlässlich des Treffens warnt ein wissenschaftlicher Bericht in drastischen Worten vor den Folgen der globalen Landnutzung.

Das Überleben der Menschheit sei in Gefahr, schreiben die Autoren des Berichts, der unter anderem vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) erstellt wurde. Abholzung, Verstädterung und konventionelle Landwirtschaft schädigten Böden in bislang ungekanntem Ausmaß. Dies führe schon heute zu Ernährungskrisen, Migrationsströmen und Konflikten.