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Dienstag, 10. August 2021

Zum Gedenken an Karin Burger / SatireSenf

 Zum Gedenken (von der SatireSenf Seite übernommen)

Mit dem letzten Eintrag vom 12. Mai 2021 endet der Blog SatireSenf.
Die angekündigte Bombe wird hier nicht mehr platzen können, denn wenige Tage später – mitten in weiteren Recherchen zu ihren Themen – erleidet Karin Burger einen Schlaganfall.
Am 8. Juli 2021 stirbt die Journalistin, Linguistin und Bloggerin Karin Burger.

Karin Burger 1958 – 2021

Wir gedenken einer mutigen Journalistin, die unerbittlich für die Werte der Demokratie eintrat, für die Einhaltung der geltenden Gesetze durch Funktionsträger, für die Würde der Benachteiligten in unserer Gesellschaft, für Transparenz in der Politik.
Ein Vorbild für Journalistinnen und Journalisten, die die „Vierte Gewalt“ aufrecht erhalten wollen, die unabhängigen und investigativen Journalismus dem angepassten, unkritischen Verlautbarungsjournalismus vorziehen.

Sie wird fehlen.


Ein wunderschöner Nachruf von Anna Hunger auf Karin Burger ist auch in Kontext zu finden  hier


Karin Burger war im Umgang nicht immer einfach und nicht sehr geduldig, wenn es um Blog-Einträge und Klima-Aktivisten ging. Wie oft hat sie mich/ uns auf Fehler hingewiesen und etwas bemängelt!
Sie hatte uns noch eine Art "Fortbildungsseminar" angeboten, das demnächst stattfinden sollte. Dann kamen Krankheit und Reha dazwischen.....und es wurde nichts mehr daraus.

Wenige Tage vor ihrem Tod schrieb sie mir noch einmal:
"Hallo, Frau Karg, Ihr Blog gehört zu meiner täglichen Pflichtlektüre ... in der Reha!"
Und natürlich habe ich mich darüber ganz besonders gefreut. Das erschien mir wie ein Adelsschlag.

Ihr Herz schlug immer mit uns und unserem Anliegen für Klimaschutz und Demokratie-Erhalt, sie wollte uns immer vorwärts bringen mit ihren Hinweisen. Und wie oft habe ich mich köstlich amüsiert über ihre tiefgründigen Berichte!

Leider kann man die Berichte ihres Blogs nicht mehr abrufen. Schade, es gab so viel Lesenswertes darin! - Diesen Satz muss ich (zum Glück) berichtigen, denn der Blog ist im Internet weiterhin zu finden. Und ich denke es lohnt sich nach vor mal reinzuschauen.  hier

Karin Burger hat viel getan für unser Demokratie-Verständnis, indem sie den Finger in die offenen Wunden legte. Sie war höchst unbequem und gerade deshalb besonders wichtig in unserer überaus bequemen Zeit.
Wie habe ich erst vor Kurzem gelesen:
"Der Weg zu schweren Irrtümern beginnt damit, leichte und kleine Irrtümer zu begehen…. und daher sollten wir die sehr feine Linie zwischen Hell und Dunkel immer wieder aufzeigen , diskutieren und Verfehlungen sofort entsprechend beantworten."

Ich glaube, das war ihr Lebensmotto. Auch mir fehlt sie!

Sonntag, 9. Mai 2021

SatireSenf hat recherchiert

Ich  hatte mich erst vor Kurzem noch wirklich darüber gefreut, dass in der Schwäbischen endlich! über den Regionalplan berichtet wird hier .....

Im neuesten Artikel von SatireSenf 

"Marketing-Offensive des Regionalverbands mithilfe der SchwäZ,
Franke heißt jetzt Kießling"


greift Fr. Burger in die Vollen, was die Struktur des Regionalverbandes und die daraus resultierende  Presseberichterstattung betrifft. 
Sie schreibt: "Sie werden schnell feststellen, dass Sie eines auf gar keinen Fall erfahren: WAS und WER hinter dem aktuellen Entwurf des RPBO steckt. Sie erfahren (bisher) nicht, welche massiven wirtschaftlichen Interessen in den Entwurf Eingang gefunden haben und welche Lobbygruppen Einfluss nehmen."

Jetzt warten wir gespannt auf  Folgeartikel, wie geht es weiter?

hier zu lesen

Mittwoch, 21. April 2021

Kritik an Waldbesetzung durch Klimaaktivisten

Die seit Wochen dauernde Waldbesetzung durch Klimaaktivisten im Kreis Ravensburg sorgt für Kritik aus der Opposition im Landtag. Der agrarpolitische Sprecher der FDP, Klaus Hoher, aus dem Wahlkreis Bodensee wirft der Regierung Untätigkeit vor. Diese riskiere, einen Präzedenzfall zu schaffen. Wenn eine Versammlung aufgelöst werden müsse, dürfe sich das nicht über Wochen hinziehen. Ansonsten würden in Zukunft immer mehr Aktivisten die gleichen Rechte für sich reklamieren und darauf setzen, dass der Staat schon nicht eingreifen werde, so Hoher. Die Aktivisten protestieren seit Ende Februar in Baumhäusern gegen den geplanten Kiesabbau bei Vogt.


Ravensburger Spectrum hat daraufhin in einem offenen Brief an den FDP-Abgeordneten geschrieben:

Ihr Gebaren gegen die auf demokratischem Fundament demonstrierenden Umweltaktivisten in Ravensburg (vom 16-jährigen Jonathan bis zum 61-jährigen Professor Dr. Ertel) und im Altdorfer Wald (Kreis Ravensburg) hat mit einem freiheitlich demokratischen Verständnis wie es das Grundgesetz lehrt, nichts gemein. 


 Auch SatireSenf  hat eine neue BeSenfung zum Abgeordneten Hoher geliefert  hier 

Auszüge:  Hoher war hier schon einmal verhaltensauffällig geworden, als er trotz seines Sitzes im Gemeindewahlausschuss Salem seinem „guten Freund“ von der Korruptionspartei €DU, Manfred Härle, zwei Tage vor der eben dort stattfindenden Bürgermeisterwahl einen geheuchelten und über die (a)Sozialen Medien massiv verbreiteten „Informationsbesuch“ abstattete. Den „Witz“ am irreführenden Begriff „Informationsbesuch“ versteht derjenige, der weiß, dass Hoher in Salem wohnt und dort Gemeinderat ist.....

Die Tonalität der Neuauflage der FPD-Empörung auf angeblicher (?) Landesebene über das breite zivilrechtliche Engagement gegen den RPBO zum Beispiel im Altdorfer Wald ähnelt der ihrer „Kleinen Anfrage“ an den Landtag vom 4. Januar 2021. Seinerzeit fragte MdL Hoher, der so besorgt um rechtskonformes Verhalten anderer, aber so unbesorgt bei eigenen Regelverletzungen ist....

Mittwoch, 17. März 2021

Satire mit Folgen

Vor einigen Wochen machte ein Flugblatt ohne Absender die Runde und wurde auch von der Schwäbischen thematisiert.
Es stimmt: Wir lachten über den gelungenen Inhalt und ärgerten uns über den Original-Briefkopf obendrüber, den wir schon damals nicht befürworten konnten.
Daher erschien dieses Flugblatt auch nie in diesem Blog, obwohl wir sonst nur allzu gerne Neues zum Regionalplan veröffentlichen. Schade, der Inhalt war richtig gut!

SatireSenf berichtet nun über die riesengroße Aufregung darüber, die aber auch wieder irgendwie ziemlich aufgeplustert zu sein scheint.
Wir würden lieber auf einer sachlichen Ebene überzeugen und uns auf die wirklichen Probleme konzentrieren!
Auf die aktuelle Klimakrise und den ungebremsten Flächenfraß in unserem Ländle , zum Beispiel.
Schluss mit den Ablenkungsmanövern! Lasst uns endlich vorwärts schauen um diese anzugehen!



Montag, 15. März 2021

Die abschließende  Entscheidung zur Fortschreibung des  Regionalplans soll  am 25. Juni 2021 in der Verbandsversammlung getroffen werden.

Einige Gemeinden und auch einige Verbandsmitglieder laufen bereits Sturm gegen die "ständigen Verzögerungen", denn sie wollen den Regionalplan auf jeden Fall vor dem Renteneintritt von Herrn Regionaldirektor Franke in trockenen Tüchern wissen. Lange genug würde er ja schon laufen, meinen sie.

So weit so gut. Nun kommt man aber als Beobachter schon etwas ins Grübeln: Gerade eben war die 2. Offenlage und knapp 2700 Einwendungen wurden abgegeben.
Um den Termin einzuhalten, dürfte also keiner Einwendung mehr stattgegeben werden - denn bei einer Änderung des Plans muss eine 3. Auslegung erfolgen. 

Kann das gezielte Abschmettern von 2700 Einwendungen zur Einhaltung des Terminplans im Sinne des Gesetzes sein? Oder vielmehr im Sinne der Bürger, die in dieser Region und mit dieser Entwicklung leben müssen?


In SatireSenf findet man die angemessene Antwort:

Damit liegen die Optionen klar auf dem Tisch: Entweder eine Zukunft mit einem zeitgemäßen Regionalplan oder ein planmäßiger Übergang in den Ruhestand für Wilfried Franke.
Wem wollte diese Wahl schwerfallen?

Samstag, 13. März 2021

Widerstand gegen den neuen Regionalplan: Flächenfraß auf Basis falscher Zahlen?

Ein Aktionsbündnis und die Analyse von Wissenschaftlern sagen: 2700 Hektar Landschaftsverbrauch bis 2035 sind zu viel in der Region Bodensee-Oberschwaben, wenn man den Klimawandel ernst nimmt. Und fraglich, weil keine 65 000 Menschen zuziehen werden. Doch selbst Kommunen laufen Sturm gegen den Regionalplan. 

Ein toller Artikel!
Auszüge aus dem Artikel im Südkurier: hier geht`s zum ganzen Artikel für Abonennten 

Der Protest ist gewaltig und setzt den Regionalverband Bodensee-Oberschwaben mächtig unter Druck. Der Gegenwind gegen den neuen Regionalplan für die drei Landkreise nördlich des Bodenseeufers hat sich zum Sturm entwickelt – und das auf den letzten Metern.
Ende Juni sollen die 56 Vertreter des Regionalverbands nach zwei Jahren Diskussion darüber beschließen, wo in der Raumschaft Flächen für Wohnbau und Gewerbe, für Verkehrswege oder Rohstoffabbau rechtsverbindlich entwickelt werden dürfen.

Knapp 2700 Einwendungen gegen zweiten Regionalplan-Entwurf
Ob der Widerstand dazu taugt, diesen Fahrplan noch zu kippen, bleibt abzuwarten. Denn das gegnerische Lager ist groß geworden und lässt sich jetzt an Zahlen festmachen. 2540 private Einwendungen sind bis zum Ende der Frist eingegangen, sagt Verbandsdirektor Wilfried Franke auf Anfrage. Bis auf 135 liegen jedoch alle auf Formblättern vor und wenden sich überwiegend gegen den umstrittenen Kiesabbau im Altdorfer Wald, so Franke. Das heißt: Über 2000 Einwendungen könnten im Paket bearbeitet werden. Dazu kommen 120 Stellungnahmen von Gemeinden und anderer öffentlicher Träger. Darunter seien auch „etliche Anwaltsschreiben“. ....

„Die angestrebte Entwicklung der Region ist nicht mit den deutschen Klimaschutzzielen in Einklang zu bringen.“ MANFRED WALSER VON „SCIENTIST FOR FUTURE“ RAVENSBURG
...

... Damit zeigen die politischen Verantwortlichen in der Region den unbedingten Willen zum Wachstum“, steht in dem Papier der Wissenschaftler. Denn auf dieser Basis werde ein Flächenbedarf allein für Wohnen von zirka 1200 Hektar unterstellt. „Und da sind die weißen Flecken um fast jede Gemeinde noch nicht eingerechnet, die durch nichts definiert sind“, erklärt Sebastian Mühlbach. Nach dem Motto: Wo man nicht gegen den Regionalplan verstößt, kann man auch bauen. Aber gerade dieses „weiter so“ beim Flächenverbrauch gehe nicht. „Da ist kein Wille zur Beschränkung da. Klimaschutz geht nicht ohne Verzicht“, so Mühlbach. Mit Versiegelung von Fläche und Neubauten „zementiert man Entwicklung“, meint er. ....

Hälfte der 56 Vertreter im Regionalverband sind Amtsträger
Fakt ist, dass der Regionalverband auch von Seiten der Kommunen unter Druck steht, obwohl er kommunal getragen ist. Von 56 Verbandsvertretern sind fast die Hälfte hohe Amtsträger: zwei Landräte, vier Oberbürgermeister und 20 Bürgermeister. 


Auch SatireSenf hat dazu was zu sagen ! Hier kann man es lesen

Montag, 8. März 2021

SatireSenf: Faszinierende Machtfülle jenseits des Dienstrechts

Frau Burger hat sich wieder einmal intensiv mit dem Regionalverband beschäftigt und kommt zu erschütternden Erkenntnissen.

Und sie hat dabei auch unseren Blog gelobt ! 

Hier geht`s zum Artikel

Dienstag, 16. Februar 2021

SatireSenf: Rebellion gegen Regionalplan und eine irrlichternde Dienstaufsichtsbeschwerde

Sehr erfrischender Wind aus dem neuen SatireSenf-Werk:

Hier ein kleiner Auszug daraus:

Die antidemokratische Grundenergie des RVBO

Das jetzt gegründete „Aktionsbündnis für einen zukunftsfähigen Regionalplan Bodensee-Oberschwaben“ dokumentiert durch die schiere Anzahl der hier zusammengeschlossenen Akteure der Zivilgesellschaft nur noch einmal, was seit mindestens zwei Jahren offenkundig ist: Der Regionalverband Bodensee-Oberschwaben (RVBO) unter Ägide von Verbandsdirektor Wilfried Franke und dem Verbandsvorsitzenden und Pfullendorfer Bürgermeister Thomas Kugler versuchen, einen Entwurf des Regionalplans gegen den offenkundigen Willen der Bürger durchzusetzen. Die endlose Anzahl von Zeitungsberichten aus den diversen Gemeinderäten, die sich gegen den RPBO wehren, belegt das.

Bezeichnend für die antidemokratische Grundenergie des RVBO ist ein insbesondere von Franke von Anfang an immer wieder öffentlich benutztes Diktum: Der Regionalplan sei „kein Wunschkonzert“ (hier). Franke bezieht sich dabei auf den „staatlichen Auftrag“ … und vergisst, dass dieser Staat die Bürger sind.

Der ganze Artikel kann  hier  gelesen werden. Es lohnt sich!

Montag, 15. Februar 2021

Frau Burger, die Berichterstatterin der ersten Stunde, muss tüchtig nach- senfen

Berichterstatterin des Regionalplans  selbstverständlich !

hier geht`s zum Bericht

Wow,  diese steile Karriere hatte tatsächlich in Salem begonnen - und als müsste es so sein: es begann mit der "Gegenveranstaltung der Fraktionen von CDU-FDP-SPD" zu der vorigen Veranstaltung des Aktionsbündnisses Grünzug Salem.  Auch vor einer wichtigen Wahl damals, die Gemeinderatswahl fand 3 oder 4 Wochen später statt!

Es kann nicht anders sein: Ich glaube das ist ein Deja-vu- Moment der Geschichte!

Donnerstag, 10. Dezember 2020

Noch ein lesenswerter Kontext-Artikel von Karin Burger (SatireSenf), der das Thema Regionalplan streift:

Baupilot mit Gschmäckle

 "Wie lebhaft der Streit in Gemeinderäten, auf Informations- und Diskussionsveranstaltungen zum Beispiel im Zusammenhang mit der Fortschreibung des Regionalplans Bodensee-Oberschwaben auch immer verläuft, sobald Verbandsdirektor Wilfried Franke und die ihm folgenden Bürgermeister und Funktionäre das Wort "Bedarf" von den Lippen tropfen lassen, ist die Diskussion zu Ende, die Kritiker entwaffnet. Denn ganz klar: "Bedarf" ist die unhinterfragte Ultima Ratio kommunalen Flächenanspruchs. Die Zwillingsschwester von Bedarf heißt "Nachfrage".

Wer es wagt, diesen "Bedarf" zu hinterfragen, bekommt keine oder zögerlich-nebulöse Antworten. Der Bedarf ist einfach da, geschätzt, vermutet, hochgerechnet, irgendwie. Die Tatsache jedoch, dass dieser Bedarf von vielen Kommunen, die dafür auch richtig Geld in die Hand nehmen, zumindest teilweise erst geweckt und dann gezielt auf die eigene Gemarkung gerichtet wird, bleibt unerwähnt......

Nun geschieht, was immer geschieht, wenn ein Gut knapp wird: Neue Geschäftsmodelle werden geboren, die aus dieser Verknappung Kapital schlagen – und das Gut damit für alle noch teurer machen. Ein solcher Anbieter ist zum Beispiel das inzwischen bundesweit tätige Unternehmen Baupilot GmbH mit Sitz in Maselheim (Landkreis Biberach)......"

Hier der ganze Artikel:
https://www.kontextwochenzeitung.de/wirtschaft/466/baupilot-mit-fiesem-gschmaeckle-6523.html

Salem macht den Faktencheck

Vieles wurde gesagt auf den 3 Veranstaltungen, die im April 2018/ April und Mai 2019 in Salem zum Thema Regionalplan stattgefunden haben. 

Manches war widersprüchlich, manches erschien uns nicht  ganz so seriös oder schlüssig. 
Wir haben einen Faktencheck versprochen 

Bild rechts: Veranstaltung des Aktionsbündnisses am  6.4.19 von Petra Karg

Faktencheck

Unbestritten sind folgende Aussagen von Hr. Franke/Regionalverband Bodensee-Oberschwaben:

  • Der Regionalplan gilt für 3 Landkreise und damit 87 Gemeinden
  • Der RP zeigt die Perspektive bis 2035
  • Anfang Juli erfolgt die Offenlegung, für Bürger 1 Monat lang
In dieser Zeit können schriftlich Einwände geltend gemacht werden. 
  • Im Regionalplan werden landwirtschaftlich genutzte Flächen im großen Umfang für diverse Bedarfe freigegeben – zusammen sind das über 3000 ha das entspricht der Fläche von über 100 Landwirtschaftlichen Betrieben, die zu 100% versiegelt werden
    • Flächen für Wohnungsneubau – über 1000 ha
    • Flächen für Industrie und Gewerbe Neubau – über 1000 ha
    • Flächen für Straßenbau / Verkehr – über 500 ha
    • Flächen für Abbau z.B. Kies, Ton – über 500 ha
  • Ein großer Anteil der Bedarfe wurde im Kreis Sigmaringen ausgewiesen, danach kommt der Kreis Ravensburg. Der Bodenseekreis erhält den kleinsten Anteil, da im Bodenseekreis kaum mehr verfügbare Fläche gefunden wurden. 

Aussage: „Der Regionalverband arbeitet abgelöst von Interessen und ist völlig unpolitisch“ 
BM Härle sagte in Beuren:

  • „Der Regionalverband plant im gesetzlichen Auftrag – abgelöst von den Interessen der Bürger und der Bürgermeister.“
  • „Der Regionalverband ist kein politisches Gremium.“
Hr. Franke sagt:
  • „Der Regionalplan ist kein „Wunschkonzert“ – Aber: die Grundsätze sind abwägbar“
AB: das können wir auf gar keinen Fall so stehen lassen!
  • Im Planungsausschuß des RV sitzen 50% kommunale Entscheidungsträger in Form von Bürgermeistern, Landräten etc. , (der Frauenanteil beträgt übrigens 10%)
  • Gerade Hr. Härle sitzt selbst im Ausschuss und nimmt dadurch direkten Einfluss 
  • Wenn in diesem Gremium nun also beschlossen wird: „Wirtschaftsentwicklung ist wichtiger als der bestehende Schutzstatus der Flächen – deshalb entfällt dieser“ dann ist das eine höchst politische Entscheidung!
Es stimmt: Der Regionalplan ist kein Wunschkonzert – für Umwelt, Tourismus und Landwirtschaft jedenfalls nicht, für Gewerbe und Industrie aber offensichtlich schon – das sind diejenigen, deren „Bedarfe“ erfasst (oder eher vermutet) werden: Gewerbe, Industrie, Wohnbau.

Aussage zum Thema “ Bedarfe und Flächenfraß“
Hr. Franke sagte: Der Regionalplan sei ein klarer staatlicher Auftrag nach Landesplanungsgesetz und verbindlich im Sinne von: es müssen genügend Flächen zur Verfügung gestellt werden ….. Es sei geprüft worden, welche Fläche brauchen wir wo. Zudem: „Wir gehen an untere Grenze des Bedarfs.
AB: Wie wird „genügend“ definiert?
Denn das hat eine ungeheure Auswirkung auf unsere Region: Genügend Fläche heißt in diesem Fall: weit über 3000 ha Bodenversieglung… (über 100 Landwirtschaftlichen Betrieben die zu 100% überbaut werden)

Zur Bedarfsermittlung für Industrie und Gewerbe wurde das Vorgehen in der Sitzung des RV genauer erläutert:

  • Es erfolgte eine Abfrage: Welche Flächen wurden während der letzten 15 Jahre „verbraucht“ – dann wurden die Flächen zusammengezählt und versucht, dieselbe Menge bereit zu stellen.
  • Da Markdorf und Überlingen bereits sehr viel gebaut haben, fallen diese jetzt weg.
  • Herr Franke betonte deshalb (ebenso wie Hr. Härle in Beuren): Die Verantwortung liege jetzt in der 2. Reihe (Tettnang – Meckenbeuren – Salem)!
Was gar nicht auftauchte in den Berechnungen: Ernsthafte Überlegungen zum Flächensparen …. Das sei die Angelegenheit der Gemeinden, hieß es.
Also soll genauso viel Fläche zur Verfügung gestellt werden wie bisher – ungeachtet des erklärten Zieles der Landesregierung, den Flächenverbrauch einzudämmen.

Aussage: „Wir müssen Erweiterungsflächen für die örtlichen Betriebe zur Verfügung stellen“
Hr. Härle verweist oft und gerne auf den großen Bedarf an Gewerbe- Erweiterungsflächen für Salemer Betriebe und Salemer Handwerker Aktionsbündnis: 28 ha sollen für die Erweiterung örtlicher Betriebe bereitgestellt werden in 15 Jahren – das erscheint nun doch sehr hoch gegriffen.
Der konkrete Flächenbedarf der in Salem ansässigen Betriebe wurde gar nicht erhoben – die Bedarfe beruhen auf Schätzungen und einer allgemeinen Stimmungsumfrage der IHK.
Herr Eglauer von der SPD relativierte die Aussage des BM dann auch wieder, indem er fragte: „Wer ist ein Salemer Betrieb?“ Einem aus Immenstaad nach Salem zugewanderten Betrieb bestätigte er: „Fühlen Sie sich jetzt als Salemer Betrieb? … Das zeigt uns doch: Es kommt nicht auf die Vergangenheit an, sondern auf die Zukunft!“
Herr König von der FDP war dann in der Gemeinderatssitzung vom 21.5.2019 ausgesprochen ehrlich : Er meinte, dass Salem doch die Pflicht hätte, Anwärter aus anderen Gemeinden aufzunehmen…. Überlingen und Markdorf hätten nun ja keine Flächen mehr zu vergeben… Er befürwortet ganz offen eine großzügige Vergabe auch an Nicht-Salemer.
Hr. Härle fügte hinzu, die Planungshoheit sei der Kommune gegeben, wenn die Fläche nicht gebraucht würde in den nächsten 15 Jahren, dann werde sie nicht bebaut.
Aktionsbündnis: Wir haben in den letzten Jahren stets äußerst großzügig gewirtschaftet und alle Möglichkeiten der Flächeninanspruchnahme ausgenutzt – daher sind wir sicher, dass auch diese Flächen bald gebraucht werden.

Aussagen zum Thema Verkehr allgemein
AB: Wenn Salem mit 28 ha zusätzlicher Fläche zum Schwerpunkt für Industrie und Gewerbe wird – wo werden die zusätzlichen Verkehrsströme – LKWs und neu hinzukommende Einpendler – durchgeleitet werden? Die Umfahrung von Neufrach wird schon lange gefordert – und nun ist plötzlich zusätzlicher Verkehr in dieser Größenordnung kein Problem?????
Auch Bermatingen, Mimmenhausen, vor allem aber Buggensegel und Ahausen müssen mit einer drastischen Verkehrserhöhung leben – kein Problem???
Herr Franke meinte dazu: „In Planung ist nur das, was nachweislich verkehrlich bewältigbar ist – wir gehen nicht über die Belastungsgrenze hinaus.“
Dann der entscheidende Zusatz: „… Im Zuge der „B 31 neu „Meersburg-Immenstaad muss über Trassen nachgedacht werden, sicher gibt es da die Möglichkeit einer Anbindung an Salem…“ 
AB: Nun wissen wir, warum die Landesentwicklungsachse über Salem geführt werden soll: Selbstverständlich wäre damit eine perfekte „Anbindung“ gewährleistet, wenn die zukünftige Trasse über Salem geführt würde. 
So hängen die verschiedenen Dinge untrennbar zusammen und müssen daher in ihrer gesamten Tragweite betrachtet werden.

Aussagen zum Thema Grünzug:

Auf die Frage, ob es denn neue (wissenschaftliche) Erkenntnisse gäbe, warum ein bestehender, geschützter Grünzug zurückgenommen werden soll (Dieser war in der RP-Fortschreibung 1996 schließlich explizit deshalb ausgewiesen worden, um an dieser Stelle eine weitere Bebauung auszuschließen), antwortete Herr Franke ehrlicherweise, es gebe keine neuen Erkenntnisse – aber es gebe andere Bedarfe. 

Er behauptete – wohlgemerkt eine persönliche Einschätzung ohne Datenbasis, die Änderung läge im Promille-Bereich und habe keine Bedeutung für den Gesamtplan.
Zur Begründung verriet er, dass die Ausweisung von Grünzügen im neuen Plan mindestens im gleichen Umfang erfolge, wie wir ihn im Bestand hätten.
Die Mehrzahl der ausgewiesenen Orte seien keine weißen Flecken mehr. Um Flächen (für Bebauung) zu bekommen, müsse man „…in die Flächen reingehen die geschützt sind“.

ABü: Also da kann man tatsächlich nur noch staunen.1996 wurden ausführliche Gutachten nach gesetzlichen Vorgaben erstellt und aufgrund derer dann geschützte Grünzüge ausgewiesen, die nicht bebaut werden durften.

Nun „benötigt“ man also mehr Flächen zur Erfüllung der Bedarfe, als zur Verfügung stehen – und beschließt daher in einem „Abwägungsprozess“, dass der Schutz bester Böden und der Landwirtschaft (Vorgabe Landesentwicklungsplan), des Regional -Klimas (Vorgabe Landesentwicklungsplan), des Wasserhaushaltes (Vorgabe Landesentwicklungsplan), der Kulturlandschaft etc. etc. problemlos geopfert werden können.

Wir fragen uns: Welche Bedeutung soll denn die Ausweisung anderer Schutzflächen haben – die offensichtlich 1996 noch nicht so schutzbedürftig waren, dass sie da auch ausgewiesen werden mussten? Und die Tatsache, dass ein bestehender Schutz offensichtlich jederzeit aufgehoben werden kann, wenn die Bedarfe zunehmen (was sie ja stetig tun…) obwohl der Schutzzweck dringender denn je ist – soll uns das wirklich überzeugen??

Aussage, Salem habe deutlich mehr Auspendler als Einpendler:

Natürlich hat Salem mehr Auspendler als Einpendler. Die Arbeitswelt ist allerdings wesentlich differenzierter. Salem war und ist schließlich für viele Menschen, die in den Großfirmen von Friedrichshafen arbeiten, der selbst gewählte Wohnort – es war die ausdrückliche Entscheidung dieser Menschen, nicht in Immenstaad oder Friedrichshafen zu wohnen. 
Eben weil sie mehr Natur wollten oder die ländlichere Umgebung Salems wertschätzen. Nicht umsonst wurden vor vielen Jahren Werksbusse mit Ziel Friedrichshafen eingeführt.
Und wir fragen uns: Die Krankenschwester, der Berufsschullehrer, der Zugführer, die Angestellte an der Tankstelle, der Mitarbeiter im Maschinenring Deggenhausertal, … man könnte diese Liste beliebig weiterführen: Sie sollen alle im Gewerbegebiet Neufrach Arbeit finden?


Salem hat im Haushaltsplan 2019 7,8 Mio € Einnahmen durch Einkommensteuer verbucht – dem stehen 3,5 Mio € Einnahmen durch Gewerbesteuer entgegen.
Möglicherweise wäre mancher Neu-Einwohner nicht nach Salem gezogen, mit dem überzogenen Gewerbegebiet vor Augen.

Was der Tourismus finanziell für Salem bedeutet, das wird nirgendwo genau erfasst, da er sich in viele Teilbereiche aufgliedert. Dies wäre in einer Gegend wie unserer aber doch sehr wichtig!
Immerhin haben wir 3 Attraktionen der Top 10 im Bodenseeraum auf der Gemeindefläche: Der Affenberg (sogar unter den Top 5), Schloss Salem und der Schlosssee!
Die Touristen besuchen die Attraktionen, ein Teil wohnt auch in Salem in Hotels, Pensionen, vermieteten Zimmern oder im Campinghof. Viele essen etwas im Rahmen ihrer Ausflüge, Handwerker bekommen Arbeit durch Bau- und Sanierungsarbeiten. 
Immer mehr Ausflügler sind mit dem Fahrrad unterwegs und wollen eine schöne Landschaft erleben!

Auch im Salemer Gewerbegebiet bestehen Zeitarbeitsstellen mit wenig attraktiver Bezahlung.Für diejenigen, die ihren Beruf nicht am Wohnort ausüben können, muss der ÖPNV deutlich attraktiver werden, das ist eine sinnvolle Forderung die sich daraus ergibt!

Aussagen zum Thema Schutz unserer Böden und der Landwirtschaft:

Auf die Frage, warum beste landwirtschaftliche Böden der Vorrangstufe nicht geschützt würden, antwortete Hr. Franke: „Wir können in verantwortungsvoller Abwägung nicht jeden Acker schützen“. Diese Aussage erscheint uns angesichts der sehr beschränkt vorkommenden Böden der Vorrangstufe im Regionalgebiet fast schon als zynisch.

Hr. Eglauer/ SPD schob nach: „Guter Boden heißt noch lange nicht nachhaltige Landwirtschaft“.

ABÜ: Natürlich heißt es das nicht, aber eine nicht nachhaltige oder zu wenig nachhaltige Landwirtschaft kann jederzeit verbessert werden. Ein zerstörter, überbauter Boden ist für immer verloren.

Herr Heine von der IHK ließ sich zu der Aussage hinreißen, nirgendwo in Baden-Württemberg sei der Vorwurf von Flächenfraß so deplaziert wie in diesem Raum, was von uns allen mit großem Staunen registriert wurde.
Hr. Eglauer/SPD ergänzte, wir belegten den ersten Platz in der Flächenausweisung weil in der Vergangenheit zu viel gespart worden sei.

ABü: Zu viel gespart – das ist eine sehr subjektive Bewertung. Das Gewerbegebiet in Salem ist innerhalb kürzester Zeit stark angewachsen. Angesichts des drohenden Klima-Kollapses könnte man ebenso gut sagen: Gottseidank ist nicht noch mehr versiegelt worden!
Tatsache ist jedenfalls, dass Salem seine Möglichkeiten bis zum Ende der Laufzeit des bisherigen Regionalplans vollumfänglich ausgeschöpft hat. – Wer kommt da auf die Idee, dass es in der kommenden Periode bis 2035 plötzlich anders laufen sollte?

Aussagen zum Thema Schutz unseres Klimas: 

Frage ABü: Warum wurde die Forderung aus der „Klimafibel“ (erstellt zum Regionalplan 1996) bezüglich der freizuhaltenden Frischluftschneise „Markdorf- Salemer Tal“ nicht berücksichtigt?
Antwort Hr. Franke: „Wenn es eine Frischluftschneise wäre, dann kommt`s immer noch auf die Qualität an! Wir haben die wesentlichen Frischluftachsen freigehalten.“

AB: In der Klimafibel wurde das Salemer Tal im gleichen Atemzug mit dem Schussental genannt, das laut Hr. Franke auf jeden Fall schützenswert sei. Nach seiner eigenen Aussage gibt es hierzu keine neuen Erkenntnisse.

Hr.König / FDP + Hr. Heine von der IHK forderten eine noch weitergehende Ausweisung von Industrie- und Gewerbegebieten, um Geld zur Erreichung der teuren Klimaschutzziele zu erwirtschaften.

ABü: Ach so! Noch eine Runde kräftig weiterzerstören, damit der Wiederaufbau noch teurer wird?? Das verstehe wer will.

Aussage zum Thema Tourismus:

Unsere Frage: „Es gibt eine interessante Broschüre Des VTWB Bodensee: Wirtschaftsfaktor Tourismus in der Region Bodensee, bei der die IHK vorne auf dem Titelblatt mehrmals auftaucht. Wäre es angesichts der Tatsache, dass Salem in der Bodenseeregion liegt und zudem ein anerkannter Erholungsort ist, nicht äußerst sinnvoll, auch mal die Auswirkung einer so massiven Gewerbebebauung auf Tourismus und Erholung zu untersuchen und thematisieren?“

Herr Heine von der IHK ließ uns wissen, dass dies keine Einschränkung mehr wäre, sondern ein k.o.-Kriterium. Er fügte hinzu: „Wenn wir mit diesem Hinweis an die Sache herangehen, dann können wir es gleich sein lassen!“

ABü: Wir haben verstanden: Wenn man die Auswirkungen auf den Wirtschaftsfaktor Tourismus ernsthaft untersuchen würde, dann wäre die angestrebte gewerbliche Entwicklung in diesem Ausmaß überhaupt nicht mehr möglich!
Da wir jedoch auch mit dem Tourismus und mit unserer Erholungslandschaft Geld verdienen, stellen wir noch einmal die Frage: Sollte man solche wesentlichen Aspekte nicht vor einer derartig einschneidenden Veränderung bedenken und abwägen?

Stark wirtschaftsfokussierte Veranstaltung von CDU/FDP und SPD- Gemeinderatsfraktionen am 30.4.2019 in Mimmenhausen / Bild Petra Karg

auch Karin Burger von SatireSenf hat fleißig dazu besenftet

TS42/19: Regionalplan Bodensee-Oberschwaben: Unhinterfragte Bedarfe zwingen zur Quadratur des Kreises

Donnerstag, 26. November 2020

Die letzte Schlacht am Flächenbüffet

Auch die bekannte Bloggerin von SatireSenf, Karin Burger, hat ihren Senf zum Regionalplan beigetragen.
Erschienen in der Ausgabe 453 vom Dezember 2019 / Kontext

 

"Ach wie schön ist's am See. So viel Grün, so viel Natur. Auf den Postkarten.
Tatsächlich verhökert der Regionalverband Bodensee-Oberschwaben hektarweise Grünzüge für Gewerbe – Klimawandel hin oder her........

 

Das Fazit der Naturschützer: Für einen Flächenfraß dieser Dimension, rückgekoppelt an die globalen Verhältnisse, würde man drei – in Zahlen: 3 – Erden benötigen.
Der kritische Denker erkennt sofort: das wird knapp. Ein Büfettbeschicker, der so disponiert, rechnet ganz offensichtlich nicht mehr damit, noch häufiger auftischen zu müssen....

 

Der Text in voller Länge:
https://www.kontextwochenzeitung.de/politik/453/die-letzte-schlacht-am-flaechenbuefett-6367.html 

 

Montag, 16. November 2020

SatireSenf berichtet !

Karin Burger hat sich in ihrem Blog SatireSenf 2019 mit dem Überlinger Abstimmungsergebnis zur Regionalplan-Fortschreibung beschäftigt: "Überlingen: Gemeinderatsbeschluss auf der Grundlage falscher Informationen?"  Im Artikel geht es auch um den Anteil Owingens am Interkommunalen Gewerbegebiet in Überlingen

Frau Burger kommt zum Schluß: "Der Beobachter solcher Schachzüge der Bürgermeister und Verwaltungen erhält zunehmend den Eindruck, dass in der entscheidenden Endphase zum Regionalplan Bodensee-Oberschwaben mit wirklich allen Tricks gearbeitet wird, um maximal viel Fläche vormaliger Grünzüge in potentielle Gewerbeflächen umwidmen zu lassen. Oder sollen die Bürger etwa glauben, dass die Stadt Überlingen und die Gemeinde Owingen vorher nicht miteinander gesprochen haben?"

Der Originaltext ist hier zu finden:
https://satiresenf.de/ts107219-ueberlingen-gemeinderatsbeschluss-auf-der-grundlage-falscher-informationen/#more-11648

 

Im Februar 2020 schrieb Frau Burger:

Es sind wenige Gemeinden, die sich NICHT an der vermutlich letzten Schlacht am Flächenbüfett beteiligen, wie sie aktuell durch die Fortschreibung des Regionalplan Bodensee-Oberschwaben (RP BO) ausgefochten wird. Zu den wenigen kommunalen Flächenasketen gehören zum Beispiel Uhldingen-Mühlhofen und – hier schon berichtet – Ettenkirch, ein Ortsteil von Friedrichshafen......

Die Gemeinderäte in Ettenkirch  haben sich allerdings von diesem Kein-Wachstum-Horrorszenario mit „Global Playern“, die nach China (man wünscht ihnen gute Gesundheit!) auswandern, nicht einschüchtern lassen. Und so titelt die SchwäZ wenige Tage später: „Antrag abgelehnt: Kein neues Gewerbegebiet bei Hirschlatt“.

Mit 21 zu 16 Stimmen habe sich der Gemeinderat in seiner Sitzung am 17. Februar 2020 gegen eine solche Optionsfläche im neuen Regionalplan ausgesprochen. 

Der Text in voller Länge:
https://satiresenf.de/ts2720-regionalplan-bodensee-oberschwaben-ettenkirch-verzichtet/#more-12425