Stockholm Wood City
Die Zementindustrie ist klimaschädlich. Gebäude aus Holz sollen nachhaltiger sein.
Die 3 Kreise Ravensburg, Sigmaringen und Bodenseekreis haben trotz lauter Proteste keinen zukunftsfähigen Regionalplan bekommen. Wo steht Deutschland, Baden-Württemberg und seine Kommunen aktuell beim Klimaschutz? Welche Möglichkeiten gibt es und wo gibt es Anregungen, die übernommen werden könnten?
hier , Werner Pluta (hier noch mehr Bilder)
Die Zementindustrie ist klimaschädlich. Gebäude aus Holz sollen nachhaltiger sein.
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Spiegel hier 05.06.2022
DWS-Skandal und Nachhaltigkeitsziele / Eine Kolumne von Christian Stöcker
Aus der von 2200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unterzeichneten Menton-Botschaft von 1972
ZDF hier
Guten Morgen,
An die Hundert Regierende treffen sich in Schwedens Hauptstadt zur Konferenz "Stockholm+50". Weil dort vor 50 Jahren der lange Kampf begann gegen die Plünderung unseres Planeten.
Greta Thunberg und Luisa Neubauer werden dabei sein, wenn Umweltministerin Lemke mit vielen Kolleginnen und Kollegen wie dem US-Klimabeauftragten Kerry der allerersten internationalen Umweltkonferenz gedenken.
Damals, im Juni 1972, hatten auf Initiative der UN mehr als Tausend Delegierte aus 122 Ländern getagt und grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Naturschutz vereinbart. "Es war die Geburtsstunde der internationalen Umweltpolitik", sagt mein Kollege Christian Deker, unser neuer Kopf der Umweltredaktion, der heute Abend über das Stockholmer Revival berichten wird.
Beschämend wirkt, dass nun - ein halbes Jahrhundert später (!) - wenig von dem abgewendet scheint, vor dem damals gewarnt wurde.
Jeder konnte wissen, was droht. Im März 1972 hatte ein Bestseller die Fachwelt erschüttert, der "Bericht zur Lage der Menschheit".
Berühmter noch ist die Gruppe seiner Autoren um den italienischen Industriellen und "Al Italia"-Mitgründer Aurelio Peccei: "Club of Rome". Diese Reichen und Klugen hatten mit damals allerneuesten Computern die Zerstörung der Natur simulieren lassen. Doch ihr Schluss sollte nicht fatalistisch sein, sondern ein Fanal: Wenn wir jetzt umsteuern, dann steht die Welt nicht am Abgrund in zwei Generationen!
Und nun? Zwei Generationen später? "Jedenfalls mag man sich den Zustand dieser Welt nicht vorstellen, ohne die gemeinsamen Anstrengungen im Umweltschutz", sagt Jochen Flasbarth, Staatssekretär Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, der an fast allen Umweltkonferenzen teilgenommen hat, die auf Stockholm folgten.
In anderen Worten: Never give up! Weitermachen, damit es eines Tages ein glückliches "Stockholm+100" gibt. Wir werden berichten!
Wulf Schmiese, Leiter heute journal
hier
WIRTSCHAFT im Handelsblatt hier
ROUNDUP
50 Jahre nach der ersten UN-Konferenz zum Thema Umwelt lädt die schwedische Hauptstadt Stockholm erneut zu einem internationalen Spitzentreffen ein.
Ab Donnerstag will sich die Konferenz Stockholm+50 zwei Tage lang mit Umweltthemen befassen.
Dabei soll es in der Heimatstadt von Klimaaktivistin Greta Thunberg vor allem um die Frage gehen, wie das Tempo beim Kampf gegen die Erderwärmung, das rasante Artensterben und die Vermüllung des Planeten drastisch erhöht werden kann. Neue konkrete Verpflichtungen und Beschlüsse werden nicht erwartet. Klima- und Umweltschützer wittern bereits ein Greenwashing-Event ohne echte Fortschritte.