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Mittwoch, 20. August 2025

Das Abkommen gegen die Plastikflut ist gescheitert. Gut so!

Perspective daily  hier  Désiree Schneider  20. August 2025 

3 Gründe, warum die Lage nach dem ergebnislosen Plastikgipfel gar nicht so schlecht ist.

Die weltweite Plastikverschmutzung beenden – kein geringeres Ziel hatte das Treffen der Vereinten Nationen in Genf, das vergangene Woche zu Ende ging.
10 Jahre Vorbereitung, 3 Jahre Verhandlungen und das Ergebnis?

Der Kampf gegen die Plastikflut geht weiter





Die letzte Runde der UN-Plastikverhandlungen endete ohne Plastikabkommen – zu stark waren die wirtschaftlichen Interessen der Öl- und Gasindustrie. Doch wir waren vor Ort, um alles zu tun, was nötig ist, um die Plastikflut zu stoppen – mit Verhandlungen, mit Protest, mit Ihrer Unterstützung.

Montag, 18. August 2025

Einigung gescheitert: vorerst kein UN-Plastikmüll-Abkommen




Martin Tillich  hier auf LinkedIn

Leider liest sich die Analyse wie die Beschreibung eines schlechten Strategiespiels:
In Genf sollte ein globales Abkommen gegen Plastikmüll beschlossen werden. Nach drei Jahren Verhandlungen: gescheitert.

Mittwoch, 9. April 2025

Mikroplastik im Mittelmeer und in den Flüssen

Peter Jelinek

Klima- & Biodiversitätskrise lösen | European Green Deal verstehen | The Goodforces

Das Mittelmeer wird zur gigantischen Müllkippe

wie eine neue Studie zeigt "Kein einziger Zentimeter davon ist sauber," wie der Professor für marine Geowissenschaften, Miquel Canals jetzt mit Blick auf den Calypsograben erklärt. Jener Graben, der die tiefste Stelle im Mittelmeer darstellt. 

Doch nicht nur das Mittelmeer ist betroffen. Wir versinken weltweit regelrecht im Plastik – oder eben Mikroplastik. Eine weitere Studie zeigt: Die Verschmutzung durch Mikroplastik schränkt die Nahrungsmittelversorgung erheblich ein, weil die Fähigkeit der Pflanzen zur Photosynthese beeinträchtigt wird. Anders gesagt: Mikroplastik zerstört für Pflanzen überlebenswichtige Mechanismen, die uns den Sauerstoff zum Atmen liefern. 

Mittwoch, 2. April 2025

Abfall kennt keine Grenzen

 

Clemens Feigl auf Linkedin

CEO @everwave - become part of the wave!

Auch nach 13 everwave Projekten weltweit fällt es mir immer noch schwer, diesen Anblick zu ertragen. Wie kann das sein? Warum akzeptiert die Menschheit diese Situation? 😭

Ich weiß, dass diese Ansicht unzählige Male auf der ganzen Welt existiert, und es gibt rationale Gründe für ihre Existenz. Aber es ist einfach falsch. Und wir alle tragen dazu bei. 🌍

Dieses Bild wurde gestern an der Mündung des Flusses Ishmi in Albanien aufgenommen, dem am stärksten verschmutzten Fluss des Kontinents. Ein Teppich aus Müll, der endlos scheint. 

Verpackungen mit Etiketten aus ganz Europa – Deutschland, Italien, Frankreich – sind vertreten. Es zeigt sich einmal mehr, dass Abfall in der Umwelt keine nationale, sondern eine internationale Angelegenheit ist. Abfall kennt keine Grenzen.

Montag, 29. Juli 2024

Welche europäischen Länder verbrauchen das meiste Wasser in Flaschen?

Euronews hier  Von Saskia O'Donoghue & Rosie Frost, Christoph Debets  27/07/2024

Italien ist in der EU der größte Verbraucher von abgefülltem Wasser. 

Schätzungen zufolge ist fast die Hälfte aller in der EU konsumierten alkoholfreien Getränke in irgendeiner Form verpacktes Wasser.


Freitag, 26. April 2024

EU packt den Plastik-Hammer aus und setzt ein Plastikverbot für bestimmte Produkte

Diese Sache kann man doch sicherlich auch als klimaschädliche Subvention bezeichnen:
"Bislang hatte die Bundesregierung diese Abgabe aus dem Haushalt bezahlt, doch das will sie langfristig nicht weiterführen. Es geht um Milliarden – Zwischen 2021 und 2022 hatte Deutschland rund 1,4 Milliarden Euro gezahlt".

hier  Geschichte von Lars-Eric Nievelstein • 25.4.24

 Plastikverbote: Diese Produkte verschwinden aus dem Regal

Pro Jahr verbrauchen Europäer rund 190 Kilogramm Plastik. Dagegen will die EU vorgehen. Das Europäische Parlament setzt eine Reihe von Produkten auf die rote Liste.

Sonntag, 21. April 2024

UN-Plastikabkommen: Viel Stoff für Verhandlungen

 Lemke verhandelt in Kanada über UN-Abkommen gegen Plastik-Müll 



 hier  zum Anhören



hier in der TAZ

In Rekordzeit wollen die Vereinten Nationen ein Abkommen gegen Plastikmüll beschließen. Sonntag startet die vorletzte Verhandlungsrunde.

Das Problem ist so groß wie das Vorhaben, es zu lösen: Plastikmüll in der Umwelt.
Am Sonntag startet in Ottawa die vorletzte Verhandlungsrunde für ein globales UN-Abkommen gegen Plastikmüll. Der Ball müsse jetzt auf den Elfmeterpunkt gelegt werden, damit er Anfang nächsten Jahres im Tor lande, heißt es aus Verhandlungskreisen. Bislang ist allerdings nicht mal das Stadion ausgemessen.

Freitag, 19. April 2024

Ende April findet die nächste UN-Konferenz zur Aushandlung eines globalen Anti-Plastik-Abkommens statt.

 


aus dem TAZ Newsletter: Ende April findet die nächste UN-Konferenz zur Aushandlung eines globalen Anti-Plastik-Abkommens statt. Aber wie steht es eigentlich ums Recycling? Ein Großteil der 8.300 Millionen Tonnen Kunststoff, die seit 1950 hergestellt wurden, ist heute Müll. Nur ein Bruchteil wurde und wird recycelt. Heute liegt die Recyclingquote von Plastikverpackungen global bei nur 14 Prozent. Weitere 40 Prozent enden auf Mülldeponien und 14 Prozent in Verbrennungsanlagen. Die restlichen 32 Prozent gehen in die Umwelt, auf Mülldeponien, in Meere und andere Gewässer oder werden unkontrolliert verbrannt.



hier Hannes Jaenicke und die Deutsche Umwelthilfe e.V.  22.03.2024
Unsere Ozeane sind keine Müllkippe! 
Endlich Schluss mit unnötigen Einwegverpackungen!
Schluss mit der Mikroplastik-Gefahr: 
Hilf uns mit Mehrweg den Plastikmüll zu verbannen

Alarmierende Studien zeigen: Mikroplastik könnte die Ausbreitung von Krebszellen fördern und Metastasen hervorrufen. Wir müssen das Problem an der Wurzel packen und endlich weg von Einwegplastik – hin zu Mehrweg. 

Donnerstag, 11. April 2024

"Wir finden Mikroplastik im menschlichen Gehirn"

EASAC  hier   28.02.2024

Das 21. Jahrhundert wird wahrscheinlich als das "Plastikzeitalter" in die Geschichte eingehen. Bis 2060 soll die jährliche Kunststoffproduktion nach Schätzungen der OECD eine Milliarde Tonnen erreichen. Die Vereinten Nationen arbeiten an einem internationalen Vertrag, um die Verschmutzung durch Plastikmüll zu begrenzen. In diesem Interview spricht Michael Norton, Leiter des Umweltprogramms der EASAC, über den Maßnahmenmix zur Bekämpfung von Plastikmüll, politischen Gegenwind und seine Erwartungen an das Kunststoffabkommen.

Mittwoch, 10. Januar 2024

Wir hätten auch noch ein paar wichtige Dinge zu erledigen.... z.B. den weltweiten Umweltnotstand Plastik angehen

Zugegeben: konkret geht`s hier "nur" um die Atlantikküste von Spanien und Frankreich. Aber Plastik ist ein weltweites Problem und wir in Deutschland tragen kräftig dazu bei, dass sich unser Müll in der Welt verteilt.

Zeit hier  9. Januar 2024

Spanien ruft wegen Plastikkügelchen am Strand Umweltnotstand aus

Seit Mitte Dezember spült der Atlantik Plastikkügelchen an die spanische Küste. Umweltschützer versuchen, die Kügelchen zu entfernen und warnen vor Verseuchung.

Samstag, 28. Oktober 2023

Müll wird zu Bausteinen: Sie bieten einen großen Vorteil zu Betonblöcken

Das sich zersetzendes Plastik in unserer Umwelt setzt ungeheure Mengen Microplastik und CO2 frei. Nachdem erst vor Kurzem bekannt wurde, dass Plastik-Recycling sehr viel Microplastik freisetzt, haben wir noch ein Problem. Vielleicht ist es ja eine Idee, das Plastik für Häuser zu verwenden, wo es dann, hoffentlich abgedeckt vor Sonneneinstrahlung, lange Zeit gebunden wird - wenigstens solange, bis wir ein besseres Verfahren entwickelt haben?

einen wirklich guten Artikel zum Plastikmüll finden sie hier hier

hier  Artikel von Aslan Berse  •  24.10.23

Im Jahr 2021 fielen allein in Deutschland rund 6,3 Millionen Tonnen Plastikmüll an. Global betrachtet stellt der Umgang mit ausgedienten Kunststoffen eine große Herausforderung dar. Das US-Unternehmen ByFusion entwickelte deshalb eine Verwertungsmethode, die den Abfall in einen wertvollen Baustoff verwandelt. 



Montag, 2. Oktober 2023

DIE KLIMAKOSTEN DER KUNSTSTOFFE

hier  bei EWS veröffentlicht  EIN BERICHT VON JARI GÄRTNER

  ZUR SACHE: DIE KUNSTSTOFFINDUSTRIE SORGT FÜR RASANT WACHSENDE CO₂-EMISSIONEN. UM DARAN ETWAS ZU ÄNDERN, MÜSSEN WIR UNSEREN UMGANG MIT PLASTIK GANZ NEU AUSRICHTEN.

ALLTAG UND KLIMASCHUTZ -  FOSSILENERGIE KLIMAFOLGEN

Ob als Einwegverpackung für Lebensmittel, als Kunstfaser in der Kleidung oder als günstiger Baustoff für Häuser: Kunststoffe haben nahezu alle Bereiche unseres Alltags erobert. Hinter dieser Entwicklung steht eine Branche, deren Geschäftsfeld in den letzten fünf Jahrzehnten kontinuierlich gewachsen ist: die petrochemische Industrie. Gemeinsam mit einer Handvoll multinationaler Konzerne hat sie immer neue Produkte aus Kunststoff ersonnen und in allen erdenklichen Formen und Farben auf den Markt geworfen.

Die massenhafte Produktion und Nutzung von Kunststoffen hat weitreichende Folgen für unsere Umwelt. Die für alle sichtbarste: Der Planet ist buchstäblich dabei zu vermüllen. So landeten im Jahr 2019 laut OECD 22 Megatonnen Kunststoff – das dreieinhalbfache Gewicht der Cheopspyramide – als Müll in der Umwelt. 

Tag für Tag verenden daran unzählige Meerestiere und Vögel, die Kunststoffteilchen verschlucken oder sich in ausgedienten Fischernetzen und Plastiktüten verheddern. Umweltorganisationen wie Greenpeace ist es zu verdanken, dass sich solche Bilder mittlerweile tief ins kollektive Gedächtnis der Menschen eingebrannt haben. Spätestens seit der Entdeckung des großen pazifischen Müllstrudels Ende der 1980er-Jahre wird die Abfallproblematik auch in der breiten Öffentlichkeit diskutiert – wobei eine Lösung bisher nicht wirklich in Sicht ist.

Dienstag, 30. Mai 2023

Abkommen zur Verringerung der Plastikmüll-Produktion soll vorbereitet werden

 Von euronews  •  Zuletzt aktualisiert: 29/05/2023   hier

Der französische Präsident Emmanuel Macron hat in einer Videobotschaft davor gewarnt, dass die globale Plastikverschmutzung eine "Zeitbombe" sei.

Es steht viel auf dem Spiel, denn die jährliche Kunststoffproduktion hat sich in 20 Jahren auf 460 Millionen Tonnen mehr als verdoppelt und wird weiter wachsen

links: Video  hier zum Anschauen

Vertreter von 175 Nationen treffen sich in Paris zur zweiten von fünf Sitzungen, um bis zum nächsten Jahr ein historisches Abkommen über den gesamten Lebenszyklus von Kunststoffen zu unterzeichnen.

Mittwoch, 23. März 2022

Plastikmüll im Meer überwiegend »unsichtbar«

Spektrum der Wissenschaft hier von Daniel Lingenhöhl

Das Meer verkommt zur Müllhalde für unseren Kunststoff. Dabei sieht man nur einen Teil davon. Und die richtig große Plastikflut droht erst noch.

Donnerstag, 10. Februar 2022

"Die Kunststoff-Zeitbombe tickt"

08.02.2022  |  VON JÖRG ZITTLAU LEBENUNDWISSEN@SUEDKURIER.DE  hier

Es ist unsichtbar klein und besteht aus Kunststoff: Mikroplastik. Es schwebt sogar in unserer Atemluft. Und von dort in den Körper. Es tritt dort, wie englische Forscher herausgefunden haben, wohl in zigfach größeren Mengen auf, als bislang vermutet wurde. Was bedeutet das konkret für unsere Gesundheit?

Donnerstag, 27. Januar 2022

NEUE STUDIE: In der Schweiz schneit es jedes Jahr 3000 Tonnen Mikroplastik

20 min.ch  hier   Publiziert

Eine neue Studie untersucht, wie viel Mikroplastik auf uns runterrieselt. In der Schweiz landen schätzungsweise jährlich 43 Trillionen feinster Plastikteilchen.

Samstag, 27. März 2021

Klimareporter: Auch Plastik heizt dem Klima ein

 Ein neuer Artikel

Plastikmüll gilt bislang als klassisches Umweltproblem. Doch das ist zu kurz gedacht, wie nun eine Studie zeigt. Zerfällt Kunststoff unter dem Einfluss von Sonnenlicht, werden Treibhausgase wie Methan freigesetzt – und zwar je länger, desto stärker.