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Donnerstag, 27. November 2025

Entscheide jetzt mit über neue Tierschutz-Vorschriften der EU!

Deutscher Tierschutzbund e.V   LinkedIn

Bis zum 12. Dezember 2025 läuft eine wichtige EU-Konsultation zur Modernisierung des #Tierschutzrechts in landwirtschaftlichen Betrieben. Und deine Meinung als EU-Bürger*innen soll miteinfließen. 

Beantworten Sie jetzt den Fragebogen unter: 👉 https://lnkd.in/d2QHxT8a

Tipp: 👉 Nutzen Sie dieses Antworthilfe-Tool der Initiative “End the Cage Age”. Über die Browsereinstellungen können Sie sich die Antworthilfen übersetzen lassen: https://lnkd.in/eUHmiHp8


Gut zu wissen: Bei der Umfrage geht es um vier große Reformbereiche 👇 

Schrittweise Abschaffung der Käfighaltung

Tierbezogene Indikatoren & Digitalisierung, damit Tierwohl messbar wird

Importanforderungen für tierische Produkte aus Nicht-EU-Staaten

Beendigung der Tötung männlicher Eintagsküken

Mittwoch, 27. November 2024

Coole Idee für mehr Tierwohl: Aktivstall für Schweine

hier geht`s zur Internetseite

Wir, die Familie Mörixmann, haben das innovative Haltungskonzept entwickelt, das mittlerweile neun Aktivstallhöfe vereint. Diese Betriebe arbeiten in der Sauenhaltung, Aufzucht und Mast gemäß strengen und kontrollierten Tierwohlkriterien. Gabriele Mörixmann kümmert sich auf unserem Hof um die Schweinehaltung und die Koordination der Aktivstallbetriebe.

(Premium Haltungsstufe 4)

hier geht`s zu Youtube

hier : Lohnt sich die Schweinehaltung im Aktivstall-Konzept? | WDR Lokalzeit Land.Schafft.


Donnerstag, 7. November 2024

Weil sie sich von unseren geliebten Hunden, und von uns selbst, gar nicht so groß unterscheiden.....

 

Standard, Klimaklartext   hier

Wahrscheinlich geht es Ihnen so wie mir: Hunde und Katzen sind mir nahe, Schweine, Kühe oder Hühner dagegen eher weniger. 

Das mag daran liegen, dass erstere bei uns Menschen zu Hause leben, wir mit ihnen kuscheln, sie neben unserem Bett schlafen lassen, ihnen zu essen geben. 

Bei Nutztieren ist es anders: Wir haben kaum mit ihnen zu tun, außer, wenn sie auf unseren Tellern landen. Um das für uns selbst zu rechtfertigen, setzen wir uns lieber nicht so richtig mit ihnen auseinander. Wir beschäftigen uns nicht groß damit, wie sie fühlen oder ob sie womöglich schlauer sind, als wir denken. Intelligente Tiere zu essen passt nicht zu unseren moralischen Überzeugungen. 

Donnerstag, 25. Juli 2024

Darum sind Kühe so selten Kühe auf der Weide

Schwäbische Zeitung  hier Patrick Müller  23.7.24

Im Vergleich zu einem modernen Laufstall ist die Weidehaltung arbeitsintensiver. Was zwei Allgäuer Landwirte jetzt fordern.

Die Weidekuh sei in Deutschland mittlerweile zu einer bedrohten Art geworden, warnte unlängst die Umweltschutzorganisation Greenpeace. Während 2010 noch 42 Prozent dieser Nutztiere Zugang zur Weide hatten, seien es zehn Jahre später nur noch 31 Prozent gewesen.

...Dass der Landkreis Ravensburg laut Zahlen des Statistischen Landesamts aus dem Jahr 2020 der mit dem größten Rinderbestand insgesamt sowie der mit dem größten Milchkuhbestand in Baden-Württemberg ist, kommt einem zumindest beim Blick auf die Wiesen nicht sofort in den Sinn.

Montag, 8. Januar 2024

Knackpunkt: Warum werden verhandelte Ergebnisse der Borchert-Kommission nicht umgesetzt?

Hier sind die Hintergründe zum Borchert-Prozess.

Am 04.07.2020 hat der Bundestag für die Umsetzung der Borchert-Empfehlungen gestimmt und der Bundesregierung den Auftrag erteilt, noch in dieser Legislaturperiode eine Strategie zur Umsetzung der Vorschläge zu erarbeiten und dem Bundestag vorzulegen.

Was nicht erfolgt ist. Weder in der damaligen Periode, noch bis heute unter Özdemir. Er hatte bisher damit angefangen, die Tierkennwohl-Kennzeichnung zu überarbeiten.

Was natürlich heute mehr denn je fehlt: das notwendige Geld. Und jetzt lässt man es einfach sein?
Es gibt allerdings auch Kritik am zurückliegenden Prozess: fehlende Transparenz (siehe unten)

Freitag, 14. April 2023

Greenpeace: Gutachter fordern Reform der Milchviehhaltung

ARD  hier    03.04.2023 Von Eva Achinger, BR

Wie viel Platz braucht eine Milchkuh? Soll sie Zugang zu einer Weide haben? Gesetzliche Mindestanforderungen für die Haltung der Tiere gibt es bislang nicht. Ein Rechtsgutachten im Auftrag von Greenpeace sieht Reformbedarf.

Grasende Kühe vor einer atemberaubenden Bergkulisse, strahlend blauer Himmel - so wird das Leben von Kühen gerne auf Milchverpackungen oder in der Werbung dargestellt. Die Realität sieht anders aus. Nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums hat nur etwa jedes dritte Rind im Sommer Weidezugang. Der Großteil der Kühe lebt in Laufställen unter sehr unterschiedlichen Bedingungen.

Sonntag, 26. Februar 2023

Wenn Rinder auf der Weide oder am Stall sterben dürfen

19.02.2023  |  VON ANIKA VON GREVE-DIERFELD, DPA  hier

Es weiß nicht wie ihm geschieht. Das Rind auf dem Hof in Ratshausen im Zollernalbkreis geht gemütlich und völlig ahnungs- und angstlos zum Fressen in die Fangbox, an die es vorher gewöhnt wurde. Es beginnt zu fressen, ein Metallbügel legt sich um seinen Hals, sobald der Kopf des Tieres weit genug vorne ist. Der Landwirt Maximilian Sauter tritt an es heran, setzt ein Bolzenschussgerät an die Stirn des Tieres und drückt ab. Betäubt bricht das Tier zusammen, wird in Windeseile in der Fangbox auf Schienen in einen angedockten Hänger gezogen, ein Rolltor fährt hinunter. Dann wird in dem so entstandenen geschlossenen Raum ein Schnitt gesetzt, das Tier blutet innerhalb von Sekunden aus und stirbt. Ein Tod für das Tier ohne stressigen und angstvollen Transport zum Schlachthof. Das ist das Konzept mobiler Schlachteinheiten und das von „Schlachtung mit Achtung“, das über Jahre eine solche Einheit entwickelte und seit März 2019 über die Firma MST Mobile-Schlachttechnik mit Sitz in Kandern im Kreis Lörrach vertreibt.

Samstag, 8. Oktober 2022

Die Schweine und das teure Gas

 ARD hier  Stand: 07.10.2022  Von Alexa Höber und Britta Kunft, NDR

Heizkosten für Landwirte

Alle deutschen Schweineställe zusammen verbrauchen so viel Heizenergie wie eine Stadt in der Größe Braunschweigs. Das hat die Deutsche Umwelthilfe errechnet. Sie fordert, den Wärmebedarf in Schweineställen zu senken.

21 Millionen Schweine stehen in Deutschland in Ställen ohne Stroh, die mit externer Energie beheizt werden müssen. Rechnerisch sind dafür laut Deutscher Umwelthilfe jährlich 1,4 Milliarden Kilowattstunden Flüssiggas nötig. Das entspricht dem Heizenergiebedarf von 260.000 Menschen.

Freitag, 16. September 2022

Nachbarland Österreich: Tierwohl im Blick

VORZEIGE-PROJEKT in der Krone-Zeitung hier

Tierwohl und Klimaschutz gehen Hand in Hand

Regionale Fütterung hat einen gewaltigen Ökoeffekt. Das ist nun sogar wissenschaftlich erwiesen. Die bemerkenswerte Studie war von Fleischproduzent Rudolf Berger in Auftrag vom angesehenen Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) erstellt worden.
Dieses hatte penibel das Treibhausaufkommen der erzeugten Klimaschutz-Lebensmittel des Betriebs mit Produkten aus Fütterung durch Übersee-Soja (wie bei konventioneller Schweinehaltung üblich) verglichen.

„Wir können mit Fug und Recht behaupten, mit unserer Regional-Optimal-Marke einen aktiven und genussvollen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten“, so der Firmenchef.Status quo in Österreich: Der überwiegende Anteil der Schweine (bis zu 90 Prozent) wird mit Soja aus Süd- und Nordamerika gemästet. Immer wieder kritisiert Greenpeace diesen massenhaften und Regenwald zerstörenden Import. 

„Was wir unseren Schweinen füttern, hat globale Auswirkungen auf das Klima“, bestätigt denn auch FiBL-Experte Georg Zamecnik. Der traditionsreiche Tullnerfelder Familienbetrieb Berger setzt deswegen bewusst auf regionale Futtermittel für Tiere. Dieses stammt von 50 Bauernhöfen, von denen Berger das Fleisch bezieht, sogar zum überwiegenden Anteil aus Selbstangebautem.

Donnerstag, 18. August 2022

Vorhaben Özdemirs: Wird das Tierwohllabel ein Rohrkrepierer?

 ARD Tagesschau  hier  19.07.2022  Von Nadine Bader, ARD-Hauptstadtstudio

Frühere Regierungen sind mit dem Versuch gescheitert, eine Tierhaltungskennzeichnung einzuführen. Nun will der grüne Landwirtschaftsminister Özdemir das Vorhaben umsetzen - aber mit welchem Geld?

Samstag, 11. Juni 2022

Gesunde Tiere statt Tierqual-Label

Hallo, ich habe gerade die Aktion "Gesunde Tiere statt Tierqual-Label!" von foodwatch unterzeichnet. Bist du auch dabei? Darum geht es bei der Aktion: Millionen Tiere leiden Schmerzen – in großen und kleinen Betrieben, bio und konventionell. Nun will die Regierung ein neues Haltungslabel einführen. Doch am millionenfachen Leid ändert es nichts. Denn die Gesundheit der Tiere spielt für das Label keine Rolle. Schreibe jetzt an Bundesminister Cem Özdemir und fordere echte Verbesserungen statt hübscher Labels!




Mittwoch, 8. Juni 2022

"Das staatliche Tierwohllabel verharmlost unser Fleisch-Problem"

 Geo hier  von Peter Carstens  

Turbo-Mast oder Bio? Oder irgendwas dazwischen? Landwirtschaftsminister Cem Özdemir hat nun "Eckpunkte" für eine verpflichtende staatliche Kennzeichnung der Haltungsformen vorgestellt. Doch ein bisschen besser Fleisch essen reicht nicht

Kaufen Menschen "besseres" Fleisch, wenn sie wissen, unter welchen Bedingungen die Tiere gelebt haben? Das zumindest scheint der Vegetarier, Grünen-Politiker und Bundeslandwirtschaftminister Cem Özdemir zu hoffen. Er hat nun – nach jahrelangen, mut- und erfolglosen Anläufen seiner Amtsvorgängerin – "Eckpunkte" für eine staatliche Kennzeichnung für Fleisch vorstellt.

Immer mehr Menschen, so das Kalkül, würden sich an der Supermarkttheke für (aus Tierschutzsicht) bessere Waren entscheiden, wenn sie leicht verfügbare Informationen über deren Herkunft hätten. Als Beispiel für einen solchen Erfolg wird gerne die Kennzeichnungspflicht für Eier angeführt.

 Nun ist es zweifellos richtig, dass immer mehr Menschen nach dem Leben und dem Sterben der Tiere fragen, die sie essen. Dass sie eine kritische Masse darstellen, die den Markt verändern wird, darf gleichwohl bezweifelt werden.

Die Erfahrungen mit der freiwilligen Haltungsform-Kennzeichnung des Einzelhandels zeigt: Oft ist das Angebot an Produkten aus deutlich besseren Haltungsformen als dem gesetzlichen Mindeststandard gar nicht verfügbar. Eine echte Wahlfreiheit an der Supermarkttheke bleibt damit Theorie.

  Zum anderen dürfte für die meisten Menschen, gerade in Zeiten der Inflation und der steigenden Lebensmittelpreise, der Kaufpreis eine zentrale Rolle spielen. "Billiger" zieht am Ende immer.

Der Staat delegiert seine Verantwortung für den Tierschutz an Verbraucher*innen

Neuer Anlauf für Tierwohl-Label

 hier aus der Tagesschau im ARD  07.06.2022  Von Claudia Plaß, ARD-Hauptstadtstudio

Özdemir präsentiert Eckpunkte 


Pläne für ein staatliches Tierwohllabel auf Fleischverpackungen gibt es seit Jahren, bislang wurden sie jedoch nicht umgesetzt. Landwirtschaftsminister Özdemir startet nun einen neuen Anlauf und stellt heute Eckpunkte dafür vor.

Dienstag, 22. Februar 2022

Wurstproduzenten fordern von Özdemir Tempo beim Umbau der Tierhaltung

Topagrar  hier

Die deutschen Wurst- und Schinkenproduzenten drängen die Bundesregierung zu mehr Tempo beim Umbau der Tierhaltung. Verbandspräsidentin Sarah Dhem sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung": "Wir müssen jetzt endlich mal ins Machen kommen."

Dhem verwies darauf, dass schon der Vor-Vorgänger von Bundesagrarminister Cem Özdemir, CSU-Politiker Christian Schmidt, an einer Tierwohlkennzeichnung gearbeitet habe, "und es gibt immer noch nichts". Mittlerweile sei die Wirtschaft selbst sehr weit bei dem Thema, so Dhem......

Das wachsende Angebot veganer und vegetarischer Fleischersatzprodukte löst bei den deutschen Wurst- und Schinkenproduzenten indes keine Existenzängste aus. "Wir können aus einer Masse an Rohstoffen eine Wurstware machen. Ob da nun Fleisch oder Erbsen drin sind, ist zweitrangig", so Dhem weiter. Größere Sorgen bereite der Branche hingegen der Wandel bei den Essgewohnheiten. Statt Pausen- oder Abendbrot mit Wurstbelag kämen zunehmend Fertiggerichte wie Fertigpizzen auf die Teller.

Insgesamt sei die Wurst-Branche dabei, sich neu aufzustellen, so Dhem mit Blick auf den sinkenden Fleischkonsum in Deutschland. Diese Entwicklung mache den Betrieben nichts aus. "Die Zeit der Völlerei ist vorbei. Unsere Gesellschaft hat in den vergangenen Jahren mehr Fleisch gegessen, als es gut für sie war." Ein nachhaltigerer Lebensstil bedeute geringeren Fleischkonsum. "Weniger heißt aber nicht schlechter", betonte Dhem. Die Wertschätzung gegenüber Lebensmitteln werde wachsen. "Das ist für meine Branche eine gute Entwicklung.

Dienstag, 1. Februar 2022

Klimaschutz soll sich für Bauern mehr lohnen

 18.01.2022  |  VON BERNHARD JUNGINGER POLITIK@SUEDKURIER.DE  hier

Bauern sollen künftig deutlich stärker als bisher zum Arten- und Klimaschutz beitragen und dafür auch entsprechend entlohnt werden. Das sagten Bundesumweltministerin Steffi Lemke und Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir bei einem gemeinsamen Auftritt in Berlin. Die beiden Grünen-Politiker kündigten an, die Kräfte ihrer beiden Ressorts zu bündeln, um Landwirtschaft und Klimaschutz künftig besser unter einen Hut zu bringen. Davon sollen auch die Verbraucher profitieren – durch gesündere Lebensmittel wegen geringeren Pestizid-Einsatzes auf Wiesen und Äckern.

....Beim Schutz der Wälder und Moore soll eng zusammengearbeitet werden. Bis Ostern werde sie ein Aktionsprogramm für natürlichen Klimaschutz vorlegen, sagte Lemke. Auch ein sparsamerer Einsatz von Pestiziden ist vorgesehen. Das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat soll bis 2023 vom Markt genommen werden. Der Anteil des Anbaus nach Öko-Richtlinien soll mittelfristig auf 30 Prozent steigen, bisher liegt er bei unter zehn Prozent.

Noch 2022 will Özdemir ein staatliches Tierhaltungskennzeichen auf den Weg bringen, an dem Verbraucher erkennen können, unter welchen Bedingungen das Fleisch, das auf ihrem Teller landet, erzeugt wurde. Die Kunden seien „weiter, als wir denken“, so Özdemir – und laut Umfragen auch bereit, höhere Preise für nachhaltig erzeugte Produkte zu zahlen. Er kündigte für die Bauernhöfe finanzielle Beihilfen an, durch die sich der Einsatz für Klima- und Artenschutz sowie mehr Tierwohl auch auszahle. Der Einsatz der Fördergelder im Rahmen der Europäischen Agrarpolitik müsse komplett geändert werden, sagte er. Belohnt werden soll künftig Klimaschutz statt Fläche. Offen ließ er, nach welchen Richtlinien der Ausgleich für die Landwirte erfolgen solle, dazu prüfe man mehrere Varianten. 

Donnerstag, 27. Januar 2022

"EU will Tiertransporte verbessern" - aber leider nur ein bisschen ...

 21.01.2022  |  VON KATRIN PRIBYL WIRTSCHAFT@SUEDKURIER.DE  hier

Skandale um Tiertransporte erschüttern regelmäßig die Öffentlichkeit. Etwa wenn grausame Bilder auftauchen von zusammengepferchten Kühen, Schafen oder Schweinen, die manchmal tagelang auf Lkw-Ladeflächen unterwegs sind, in teils brütender Hitze ohne ausreichend Trinkwasser, nicht selten sogar mit Verletzungen. Häufig sind die Reisen qualvoll für die Nutztiere. Mehr als 3,8 Millionen sind es, die jeden Tag zur Schlachtung, zu Zuchtzwecken oder aus anderen Gründen durch die Staatengemeinschaft transportiert werden. Hinzu kommt, dass auch der Export von lebendem Vieh aus der EU in Drittstaaten ein großes Geschäft ist – 2019 waren dies laut EU-Parlament mehr als 1,6 Milliarden lebende Tiere.

Weil sich trotz der bestehenden Regeln und Appelle in den letzten Jahren wenig geändert hat, unternimmt die EU jetzt einen neuen Anlauf, um die Bedingungen der Tiertransporte zu verbessern.

Freitag, 14. Januar 2022

"Mehrheit möchte Maßnahmen für mehr Tierwohl"

 13.01.2022  hier aus dem Südkurier

Eine große Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger wünscht sich vom neuen Landwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) einer Greenpeace-Umfrage zufolge Maßnahmen für mehr Tierwohl. 88 Prozent der Befragten sprachen sich für bessere Haltungsbedingungen mit weniger Tieren in den Ställen aus, wie Greenpeace mitteilte. Für eine verpflichtende staatliche Kennzeichnung bei allen Fleisch- und Milchprodukten in Handel und Gastronomie sind demnach 78 Prozent der Befragten. Eine große Mehrheit (85 Prozent) wäre laut Umfrage auch dazu bereit, zusätzliche Steuern oder Abgaben auf Fleischprodukte zu zahlen, um so das Tierwohl zu erhöhen


Daher hier was zum Mitmachen bei "Wir haben es satt" - auch Online bis zum 18.01: 

Staffellauch für die Agrarwende hier

Mittwoch, 5. Januar 2022

"Die Tiere warten"

Südkurier  04.01.2022  |  VON BEATE SCHIERLE  hier

NEUER LANDWIRTSCHAFTSMINISTER 

Ein paar Schlagzeilen aus den letzten Tagen: Immer mehr Schweinebauern in Deutschland geben auf, weil sich die Arbeit nicht mehr lohnt. Seit Jahresanfang ist das Töten männlicher Küken verboten; stattdessen wird ihr Geschlecht im Ei bestimmt. Die Discounter warben zu Silvester mit Billig-Fonduefleisch, das etwa ein Drittel von dem kostet, was ein guter Metzger verlangt. An die regelmäßig verunglückten Tiertransporter haben wir uns inzwischen gewöhnt. Nur die grauenhaften Stallbrände mit Tausenden eingesperrten und verbrannten Schweinen sorgen noch für kurze Aufmerksamkeit.

Es läuft etwas schief in der Landwirtschaft in Deutschland, das ist inzwischen vielen klar. Nur, wie kommt man aus diesem System wieder heraus, das Millionen Tiere leiden lässt, die Umwelt verdreckt und Landwirten keinen anständigen Lebensunterhalt mehr bietet?

Dienstag, 4. Januar 2022

Video "Genuss ohne Tier" - sehr zu empfehlen

 Der Graslutscher mal wieder:


Unfassbar!  

Es gibt von Quarks eine 44 Minuten lange Sendung über Fleischersatzprodukte, zu der ich exakt gar nichts zu meckern habe 😳.    hier zum Anschauen

Es dürfte vermutlich sogar für die hier anwesenden Veggies ein bisschen was Neues dabei sein, weil die Zahlen so gut visualisiert sind. ....

Anyway: In der Sendung geht es darum, wie nahe die Produkte mittlerweile an echtes Fleisch herankommen, um einen ehemaligen Metzger, der jetzt auf Erbsenprotein umgestiegen ist und seine Abkehr von der Arbeit in Schlachthöfen erklärt mit "Entweder werd' ich bekloppt oder fang an zu saufen oder werd' depressiv oder ich hör auf."

Eine Familie wird begleitet, die ihren Hof zum Teil auf Lupinenanbau umgestellt hat, es gibt einen lustigen Erbsen vs. Soja Check (welches ist die geilere Hülsenfrucht), sehr gute Vergleiche zwischen den benötigten Agrarflächen und den Besuch bei einer Algenfarm in Niedersachsen.

Habe ich mir jetzt auch in die Favoriten gepackt, weil es glaube ich ein ganz guter Türöffner sein kann für Menschen, die dem Thema noch sehr suspekt gegenüberstehen.

Montag, 27. Dezember 2021

Landwirtschaftspolitik endlich anders gedacht.

Eine Ergänzung zu diesem Artikel hier

dieses Mal im  Südkurier  hier

Özdemir gegen Ramschpreise

.....Der bekennende Vegetarier will unter anderem die Zahl der Nutztiere in Deutschland einschränken: „Besser wäre, weniger Tiere und die besser halten.“ Die Investitionsförderung für Landwirte werde er künftig auf gute Haltungsbedingungen in den Ställen ausrichten. Dies sei ein „Win-Win für Mensch und Tier“. Außerdem kündigte Özdemir an, „schon im nächsten Jahr mit einer klar verständlichen Tierhaltungskennzeichnung auf Fleisch für mehr Transparenz“ zu sorgen.