Die 3 Kreise Ravensburg, Sigmaringen und Bodenseekreis haben trotz lauter Proteste keinen zukunftsfähigen Regionalplan bekommen.
Wo steht Deutschland, Baden-Württemberg und seine Kommunen aktuell beim Klimaschutz? Welche Möglichkeiten gibt es und wo gibt es Anregungen, die übernommen werden könnten?
Bis zum 12. Dezember 2025 läuft eine wichtige EU-Konsultation zur Modernisierung des #Tierschutzrechts in landwirtschaftlichen Betrieben. Und deine Meinung als EU-Bürger*innen soll miteinfließen.
Tipp: 👉 Nutzen Sie dieses Antworthilfe-Tool der Initiative “End the Cage Age”. Über die Browsereinstellungen können Sie sich die Antworthilfen übersetzen lassen: https://lnkd.in/eUHmiHp8
Gut zu wissen: Bei der Umfrage geht es um vier große Reformbereiche 👇
Schrittweise Abschaffung der Käfighaltung
Tierbezogene Indikatoren & Digitalisierung, damit Tierwohl messbar wird
Importanforderungen für tierische Produkte aus Nicht-EU-Staaten
Wir, die Familie Mörixmann, haben das innovative Haltungskonzept entwickelt, das mittlerweile neun Aktivstallhöfe vereint. Diese Betriebe arbeiten in der Sauenhaltung, Aufzucht und Mast gemäß strengen und kontrollierten Tierwohlkriterien. Gabriele Mörixmann kümmert sich auf unserem Hof um die Schweinehaltung und die Koordination der Aktivstallbetriebe.
Wahrscheinlich geht es Ihnen so wie mir: Hunde und Katzen sind mir nahe, Schweine, Kühe oder Hühner dagegen eher weniger.
Das mag daran liegen, dass erstere bei uns Menschen zu Hause leben, wir mit ihnen kuscheln, sie neben unserem Bett schlafen lassen, ihnen zu essen geben.
Bei Nutztieren ist es anders: Wir haben kaum mit ihnen zu tun, außer, wenn sie auf unseren Tellern landen. Um das für uns selbst zu rechtfertigen, setzen wir uns lieber nicht so richtig mit ihnen auseinander. Wir beschäftigen uns nicht groß damit, wie sie fühlen oder ob sie womöglich schlauer sind, als wir denken. Intelligente Tiere zu essen passt nicht zu unseren moralischen Überzeugungen.
Im Vergleich zu einem modernen Laufstall ist die Weidehaltung arbeitsintensiver. Was zwei Allgäuer Landwirte jetzt fordern.
Die Weidekuh sei in Deutschland mittlerweile zu einer bedrohten Art geworden, warnte unlängst die Umweltschutzorganisation Greenpeace. Während 2010 noch 42 Prozent dieser Nutztiere Zugang zur Weide hatten, seien es zehn Jahre später nur noch 31 Prozent gewesen.
...Dass der Landkreis Ravensburg laut Zahlen des Statistischen Landesamts aus dem Jahr 2020 der mit dem größten Rinderbestand insgesamt sowie der mit dem größten Milchkuhbestand in Baden-Württemberg ist, kommt einem zumindest beim Blick auf die Wiesen nicht sofort in den Sinn.
Am 04.07.2020 hat der Bundestag für die Umsetzung der Borchert-Empfehlungen gestimmt und der Bundesregierung den Auftrag erteilt, noch in dieser Legislaturperiode eine Strategie zur Umsetzung der Vorschläge zu erarbeiten und dem Bundestag vorzulegen.
Was nicht erfolgt ist. Weder in der damaligen Periode, noch bis heute unter Özdemir. Er hatte bisher damit angefangen, die Tierkennwohl-Kennzeichnung zu überarbeiten.
Was natürlich heute mehr denn je fehlt: das notwendige Geld. Und jetzt lässt man es einfach sein? Es gibt allerdings auch Kritik am zurückliegenden Prozess: fehlende Transparenz (siehe unten)
Wie viel Platz braucht eine Milchkuh? Soll sie Zugang zu einer Weide haben? Gesetzliche Mindestanforderungen für die Haltung der Tiere gibt es bislang nicht. Ein Rechtsgutachten im Auftrag von Greenpeace sieht Reformbedarf.
Grasende Kühe vor einer atemberaubenden Bergkulisse, strahlend blauer Himmel - so wird das Leben von Kühen gerne auf Milchverpackungen oder in der Werbung dargestellt. Die Realität sieht anders aus. Nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums hat nur etwa jedes dritte Rind im Sommer Weidezugang. Der Großteil der Kühe lebt in Laufställen unter sehr unterschiedlichen Bedingungen.
19.02.2023 | VON ANIKA VON GREVE-DIERFELD, DPA hier
Es weiß nicht wie ihm geschieht. Das Rind auf dem Hof in Ratshausen im Zollernalbkreis geht gemütlich und völlig ahnungs- und angstlos zum Fressen in die Fangbox, an die es vorher gewöhnt wurde. Es beginnt zu fressen, ein Metallbügel legt sich um seinen Hals, sobald der Kopf des Tieres weit genug vorne ist. Der Landwirt Maximilian Sauter tritt an es heran, setzt ein Bolzenschussgerät an die Stirn des Tieres und drückt ab. Betäubt bricht das Tier zusammen, wird in Windeseile in der Fangbox auf Schienen in einen angedockten Hänger gezogen, ein Rolltor fährt hinunter. Dann wird in dem so entstandenen geschlossenen Raum ein Schnitt gesetzt, das Tier blutet innerhalb von Sekunden aus und stirbt. Ein Tod für das Tier ohne stressigen und angstvollen Transport zum Schlachthof. Das ist das Konzept mobiler Schlachteinheiten und das von „Schlachtung mit Achtung“, das über Jahre eine solche Einheit entwickelte und seit März 2019 über die Firma MST Mobile-Schlachttechnik mit Sitz in Kandern im Kreis Lörrach vertreibt.
ARD hier Stand: 07.10.2022 Von Alexa Höber und Britta Kunft, NDR
Heizkosten für Landwirte
Alle deutschen Schweineställe zusammen verbrauchen so viel Heizenergie wie eine Stadt in der Größe Braunschweigs. Das hat die Deutsche Umwelthilfe errechnet. Sie fordert, den Wärmebedarf in Schweineställen zu senken.
21 Millionen Schweine stehen in Deutschland in Ställen ohne Stroh, die mit externer Energie beheizt werden müssen. Rechnerisch sind dafür laut Deutscher Umwelthilfe jährlich 1,4 Milliarden Kilowattstunden Flüssiggas nötig. Das entspricht dem Heizenergiebedarf von 260.000 Menschen.
Regionale Fütterung hat einen gewaltigen Ökoeffekt. Das ist nun sogar wissenschaftlich erwiesen. Die bemerkenswerte Studie war von Fleischproduzent Rudolf Berger in Auftrag vom angesehenen Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) erstellt worden. Dieses hatte penibel das Treibhausaufkommen der erzeugten Klimaschutz-Lebensmittel des Betriebs mit Produkten aus Fütterung durch Übersee-Soja (wie bei konventioneller Schweinehaltung üblich) verglichen.
„Wir können mit Fug und Recht behaupten, mit unserer Regional-Optimal-Marke einen aktiven und genussvollen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten“, so der Firmenchef.Status quo in Österreich: Der überwiegende Anteil der Schweine (bis zu 90 Prozent) wird mit Soja aus Süd- und Nordamerika gemästet.Immer wieder kritisiert Greenpeace diesen massenhaften und Regenwald zerstörenden Import.
„Was wir unseren Schweinen füttern, hat globale Auswirkungen auf das Klima“, bestätigt denn auch FiBL-Experte Georg Zamecnik. Der traditionsreiche Tullnerfelder Familienbetrieb Berger setzt deswegen bewusst auf regionale Futtermittel für Tiere. Dieses stammt von 50 Bauernhöfen, von denen Berger das Fleisch bezieht, sogar zum überwiegenden Anteil aus Selbstangebautem.
ARD Tagesschau hier 19.07.2022 Von Nadine Bader, ARD-Hauptstadtstudio
Frühere
Regierungen sind mit dem Versuch gescheitert, eine
Tierhaltungskennzeichnung einzuführen. Nun will der grüne
Landwirtschaftsminister Özdemir das Vorhaben umsetzen - aber mit welchem
Geld?
Hallo,
ich habe gerade die Aktion "Gesunde Tiere statt Tierqual-Label!" von foodwatch unterzeichnet. Bist du auch dabei? Darum geht es bei der Aktion:
Millionen Tiere leiden Schmerzen – in großen und kleinen Betrieben, bio und konventionell. Nun will die Regierung ein neues Haltungslabel einführen. Doch am millionenfachen Leid ändert es nichts. Denn die Gesundheit der Tiere spielt für das Label keine Rolle. Schreibe jetzt an Bundesminister Cem Özdemir und fordere echte Verbesserungen statt hübscher Labels!
Turbo-Mast oder Bio? Oder irgendwas dazwischen? Landwirtschaftsminister
Cem Özdemir hat nun "Eckpunkte" für eine verpflichtende staatliche
Kennzeichnung der Haltungsformen vorgestellt. Doch ein bisschen besser
Fleisch essen reicht nicht
Kaufen Menschen "besseres" Fleisch, wenn sie wissen, unter welchen
Bedingungen die Tiere gelebt haben? Das zumindest scheint der
Vegetarier, Grünen-Politiker und Bundeslandwirtschaftminister Cem
Özdemir zu hoffen. Er hat nun – nach jahrelangen, mut- und erfolglosen
Anläufen seiner Amtsvorgängerin – "Eckpunkte" für eine staatliche Kennzeichnung für Fleisch vorstellt.
Immer mehr Menschen, so das Kalkül, würden sich an der Supermarkttheke
für (aus Tierschutzsicht) bessere Waren entscheiden, wenn sie leicht
verfügbare Informationen über deren Herkunft hätten. Als Beispiel für
einen solchen Erfolg wird gerne die Kennzeichnungspflicht für Eier
angeführt.
Nun ist es zweifellos richtig, dass immer mehr Menschen nach dem Leben
und dem Sterben der Tiere fragen, die sie essen. Dass sie eine kritische
Masse darstellen, die den Markt verändern wird, darf gleichwohl
bezweifelt werden.
Die Erfahrungen mit der freiwilligen Haltungsform-Kennzeichnung des
Einzelhandels zeigt: Oft ist das Angebot an Produkten aus deutlich
besseren Haltungsformen als dem gesetzlichen Mindeststandard gar nicht
verfügbar. Eine echte Wahlfreiheit an der Supermarkttheke bleibt damit
Theorie.
Zum anderen dürfte für die meisten Menschen, gerade in Zeiten der
Inflation und der steigenden Lebensmittelpreise, der Kaufpreis eine
zentrale Rolle spielen. "Billiger" zieht am Ende immer.
Der Staat delegiert seine Verantwortung für den Tierschutz an Verbraucher*innen
hier aus der Tagesschau im ARD 07.06.2022 Von Claudia Plaß, ARD-Hauptstadtstudio
Özdemir präsentiert Eckpunkte
Pläne
für ein staatliches Tierwohllabel auf Fleischverpackungen gibt es seit
Jahren, bislang wurden sie jedoch nicht umgesetzt.
Landwirtschaftsminister Özdemir startet nun einen neuen Anlauf und
stellt heute Eckpunkte dafür vor.
Die deutschen Wurst- und Schinkenproduzenten drängen die
Bundesregierung zu mehr Tempo beim Umbau der Tierhaltung.
Verbandspräsidentin Sarah Dhem sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung":
"Wir müssen jetzt endlich mal ins Machen kommen."
Dhem verwies
darauf, dass schon der Vor-Vorgänger von Bundesagrarminister Cem
Özdemir, CSU-Politiker Christian Schmidt, an einer Tierwohlkennzeichnung
gearbeitet habe, "und es gibt immer noch nichts". Mittlerweile sei die
Wirtschaft selbst sehr weit bei dem Thema, so Dhem......
Das
wachsende Angebot veganer und vegetarischer Fleischersatzprodukte löst
bei den deutschen Wurst- und Schinkenproduzenten indes keine
Existenzängste aus. "Wir können aus einer Masse an Rohstoffen eine
Wurstware machen. Ob da nun Fleisch oder Erbsen drin sind, ist
zweitrangig", so Dhem weiter. Größere Sorgen bereite der Branche
hingegen der Wandel bei den Essgewohnheiten. Statt Pausen- oder
Abendbrot mit Wurstbelag kämen zunehmend Fertiggerichte wie Fertigpizzen
auf die Teller.
Insgesamt sei die Wurst-Branche dabei, sich neu
aufzustellen, so Dhem mit Blick auf den sinkenden Fleischkonsum in
Deutschland. Diese Entwicklung mache den Betrieben nichts aus. "Die Zeit
der Völlerei ist vorbei. Unsere Gesellschaft hat in den vergangenen
Jahren mehr Fleisch gegessen, als es gut für sie war." Ein
nachhaltigerer Lebensstil bedeute geringeren Fleischkonsum. "Weniger
heißt aber nicht schlechter", betonte Dhem. Die Wertschätzung gegenüber
Lebensmitteln werde wachsen. "Das ist für meine Branche eine gute
Entwicklung.
18.01.2022
| VON BERNHARD JUNGINGER POLITIK@SUEDKURIER.DE hier
Bauern sollen künftig
deutlich stärker als bisher zum Arten- und Klimaschutz beitragen und
dafür auch entsprechend entlohnt werden. Das sagten
Bundesumweltministerin Steffi Lemke und Bundeslandwirtschaftsminister
Cem Özdemir bei einem gemeinsamen Auftritt in Berlin. Die beiden
Grünen-Politiker kündigten an, die Kräfte ihrer beiden Ressorts zu
bündeln, um Landwirtschaft und Klimaschutz künftig besser unter einen
Hut zu bringen. Davon sollen auch die Verbraucher profitieren – durch
gesündere Lebensmittel wegen geringeren Pestizid-Einsatzes auf Wiesen
und Äckern.
....Beim Schutz
der Wälder und Moore soll eng zusammengearbeitet werden. Bis Ostern
werde sie ein Aktionsprogramm für natürlichen Klimaschutz vorlegen,
sagte Lemke. Auch ein sparsamerer Einsatz von Pestiziden ist vorgesehen.
Das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat soll bis 2023 vom Markt
genommen werden. Der Anteil des Anbaus nach Öko-Richtlinien soll
mittelfristig auf 30 Prozent steigen, bisher liegt er bei unter zehn
Prozent.
Noch 2022 will Özdemir ein staatliches
Tierhaltungskennzeichen auf den Weg bringen, an dem Verbraucher erkennen
können, unter welchen Bedingungen das Fleisch, das auf ihrem Teller
landet, erzeugt wurde. Die Kunden seien „weiter, als wir denken“, so
Özdemir – und laut Umfragen auch bereit, höhere Preise für nachhaltig
erzeugte Produkte zu zahlen. Er kündigte für die Bauernhöfe finanzielle
Beihilfen an, durch die sich der Einsatz für Klima- und Artenschutz
sowie mehr Tierwohl auch auszahle. Der Einsatz der Fördergelder im
Rahmen der Europäischen Agrarpolitik müsse komplett geändert werden,
sagte er. Belohnt werden soll künftig Klimaschutz statt Fläche. Offen
ließ er, nach welchen Richtlinien der Ausgleich für die Landwirte
erfolgen solle, dazu prüfe man mehrere Varianten.
21.01.2022
| VON KATRIN PRIBYL WIRTSCHAFT@SUEDKURIER.DE hier
Skandale um Tiertransporte erschüttern regelmäßig
die Öffentlichkeit. Etwa wenn grausame Bilder auftauchen von
zusammengepferchten Kühen, Schafen oder Schweinen, die manchmal tagelang
auf Lkw-Ladeflächen unterwegs sind, in teils brütender Hitze ohne
ausreichend Trinkwasser, nicht selten sogar mit Verletzungen. Häufig
sind die Reisen qualvoll für die Nutztiere. Mehr als 3,8 Millionen sind
es, die jeden Tag zur Schlachtung, zu Zuchtzwecken oder aus anderen
Gründen durch die Staatengemeinschaft transportiert werden. Hinzu kommt,
dass auch der Export von lebendem Vieh aus der EU in Drittstaaten ein
großes Geschäft ist – 2019 waren dies laut EU-Parlament mehr als 1,6
Milliarden lebende Tiere.
Weil sich trotz der bestehenden Regeln
und Appelle in den letzten Jahren wenig geändert hat, unternimmt die EU
jetzt einen neuen Anlauf, um die Bedingungen der Tiertransporte zu
verbessern.
Eine große Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger wünscht sich vom
neuen Landwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) einer
Greenpeace-Umfrage zufolge Maßnahmen für mehr Tierwohl. 88 Prozent der
Befragten sprachen sich für bessere Haltungsbedingungen mit weniger
Tieren in den Ställen aus, wie Greenpeace mitteilte. Für eine
verpflichtende staatliche Kennzeichnung bei allen Fleisch- und
Milchprodukten in Handel und Gastronomie sind demnach 78 Prozent der
Befragten. Eine große Mehrheit (85 Prozent) wäre laut Umfrage auch dazu
bereit, zusätzliche Steuern oder Abgaben auf Fleischprodukte zu zahlen,
um so das Tierwohl zu erhöhen
Daher hier was zum Mitmachen bei "Wir haben es satt" - auch Online bis zum 18.01:
Ein paar Schlagzeilen aus den letzten Tagen: Immer mehr
Schweinebauern in Deutschland geben auf, weil sich die Arbeit nicht mehr
lohnt. Seit Jahresanfang ist das Töten männlicher Küken verboten;
stattdessen wird ihr Geschlecht im Ei bestimmt. Die Discounter warben zu
Silvester mit Billig-Fonduefleisch, das etwa ein Drittel von dem
kostet, was ein guter Metzger verlangt. An die regelmäßig verunglückten
Tiertransporter haben wir uns inzwischen gewöhnt. Nur die grauenhaften
Stallbrände mit Tausenden eingesperrten und verbrannten Schweinen sorgen
noch für kurze Aufmerksamkeit.
Es läuft etwas schief in der
Landwirtschaft in Deutschland, das ist inzwischen vielen klar. Nur, wie
kommt man aus diesem System wieder heraus, das Millionen Tiere leiden
lässt, die Umwelt verdreckt und Landwirten keinen anständigen
Lebensunterhalt mehr bietet?
Es gibt von Quarks eine 44 Minuten lange Sendung über Fleischersatzprodukte, zu der ich exakt gar nichts zu meckern habe 😳. hier zum Anschauen
Es dürfte vermutlich sogar für die hier anwesenden Veggies ein bisschen was Neues dabei sein, weil die Zahlen so gut visualisiert sind. ....
Anyway: In der Sendung geht es darum, wie nahe die Produkte mittlerweile an echtes Fleisch herankommen, um einen ehemaligen Metzger, der jetzt auf Erbsenprotein umgestiegen ist und seine Abkehr von der Arbeit in Schlachthöfen erklärt mit "Entweder werd' ich bekloppt oder fang an zu saufen oder werd' depressiv oder ich hör auf."
Eine Familie wird begleitet, die ihren Hof zum Teil auf Lupinenanbau umgestellt hat, es gibt einen lustigen Erbsen vs. Soja Check (welches ist die geilere Hülsenfrucht), sehr gute Vergleiche zwischen den benötigten Agrarflächen und den Besuch bei einer Algenfarm in Niedersachsen.
Habe ich mir jetzt auch in die Favoriten gepackt, weil es glaube ich ein ganz guter Türöffner sein kann für Menschen, die dem Thema noch sehr suspekt gegenüberstehen.
.....Der bekennende Vegetarier will unter anderem die Zahl der
Nutztiere in Deutschland einschränken: „Besser wäre, weniger Tiere und
die besser halten.“ Die Investitionsförderung für Landwirte werde er
künftig auf gute Haltungsbedingungen in den Ställen ausrichten. Dies sei
ein „Win-Win für Mensch und Tier“. Außerdem kündigte Özdemir an, „schon
im nächsten Jahr mit einer klar verständlichen
Tierhaltungskennzeichnung auf Fleisch für mehr Transparenz“ zu sorgen.