Posts mit dem Label Wasserrückhalt in der Landschaft werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Wasserrückhalt in der Landschaft werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 24. August 2026

Wir sind der Entwicklung nicht hilflos ausgeliefert. Es gibt Lösungen.

 Stefan Schwarzer

Neue Serie: Dürre ist kein Schicksal – wir haben Lösungen

Die Bilder der letzten Wochen sind alarmierend: ausgetrocknete Böden, sinkende Erträge, gestresste Wälder, trockene Bäche und Flüsse. Vieles wird – zu Recht – mit dem Klimawandel erklärt.

Aber das ist nur ein Teil der Geschichte.

Samstag, 22. August 2026

Es wäre wohl an der Zeit, Landwirtschaftsförderungen an Bedingungen zu knüpfen

egal ob in Österreich oder in Deutschland oder sonstwo in der Welt..

Lukas Pawek / LinkedIn  21. 8.2026

Jede freie Minute bin ich mit meiner Frau in unserem Garten im Weinviertel Hoffentlich wird's nicht bald zu "Steppenviertel" umbenannt.
Dieses Foto hab' ich vorgestern beim Feld eines befreundeten Landwirts geschossen 

Mein Mitgefühl gilt den Landwirt:innen, die hier existenzbedrohende Schäden erleiden. Es gibt aber eine unausgeschöpfte Geldquelle, mit der diese Verluste bezahlt werden könnten. Damit wir allerdings nicht jedes Jahr für steigende Verluste zahlen, wäre es vielleicht an der Zeit, diese Katastrophengelder an Bedingungen zu knüpfen? 


Dürreförderung als Dauersubvention?

Österreich ist stolz auf einen hohen Grad an Nahrungsmittelselbstversorgung. Damit wir diesen auch erhalten, wäre jetzt DIE Chance, Landwirtschaftsförderungen an wassersparende Maßnahmen und einen Agri-PV Ausbau zu knüpfen. Eine Ansichtssache von OEKONEWS-Gründer Lukas Pawek

Freitag, 21. August 2026

Wir brauchen einen ehrlichen Austausch über die Zukunft der Agrarpolitik und wofür öffentliches Geld ausgegeben wird


Johannes Enssle

hier  geht`s zur Studie mit 20 Seiten

Die aktuelle CAPRI-Studie des NABU zur Ernährungssicherheit macht für mich deutlich: Wir brauchen einen ehrlichen Austausch über die Zukunft der Agrarpolitik und wofür öffentliches Geld ausgegeben wird.

Mittwoch, 19. August 2026

Bei Themen, die das Land etwas länger als eine Amtszeit lang beschäftigen werden, wäre man als Bürger ganz dankbar für eine Strategie

 Zeit  hier  Ein Kommentar von Dr.Stefan Schmitt  17. August 2026

Wer wird denn da gleich handeln wollen

Klimaanpassung ins Grundgesetz? Die Debatte darum legt offen, wie unverhältnismäßig die Bundesregierung auf diesen Hitzesommer reagiert. Gleich in dreierlei Hinsicht.

Historischer Hitzesommer und schweißmattes Schweigen – lange hat diese Republik auf die Reaktion ihrer Regierung gewartet. Inzwischen gibt es zumindest eine Diskussion. Sie folgt, wenngleich in Sommerzeitlupe, auf den Vorstoß von Carsten Schneider. 

Dienstag, 18. August 2026

Der Brand im Hohen Venn ist mehr als ein Forst/Waldbrand. Es ist ein Moorbrand.


Daniel Mautz

Ein Mensch mit einem Feuerzeug ist offenbar leichter zu verurteilen als jahrzehntelange politische Untätigkeit beim Klimaschutz.

NRW-Innenminister Herbert Reul nennt den mutmaßlichen Verursacher des größten Waldbrands in der Geschichte des Bundeslandes einen Idioten. 

Montag, 17. August 2026

Äußerst erfolgreicher Vorläufer der Agroforst-Bewegung

Stefan Schwarzer / LinkedIn

Landschaften gegen die Dürre - Stalins „Großer Plan zur Umwandlung der Natur“ und seine Lehren für heute

Ich habe immer wieder Geschichten und Zahlen zu Stalin's großen Wiederaufforstungsprojekten in der UdSSR bzw. in der Ukraine gehört, und wie dies beigetragen hat u.a. den Grundwasserspiegel wieder anzuheben.

Sonntag, 16. August 2026

Lieber Bauernverband, wo sind die Traktoren-Proteste für MEHR KLIMASCHUTZ?!

Jan Schmirmund  /LinkedIn

Angesichts der aktuellen Forderungen des Deutscher Bauernverband e.V. möchte ich mal den Landwirt Martin Jucker mit den Worten zitieren, die er mir für mein Buch "Regenerative Wirtschaft" gesagt hat: 

 "Wir haben immer großen Wert darauf gelegt, langfristig zu denken. Wir sind hier die fünfte Generation, und der Hof soll noch für viele Generationen erhalten bleiben. 

Da bringt es nichts, in 5-Jahres-Zyklen zu planen. Ich bin überzeugt, dass wir mittelfristig mit weniger Aufwand mehr Ertrag erwirtschaften werden. 

Wir haben den degenerativen Prozess umgekehrt, bauen wieder fruchtbare Böden auf und schaffen ein insgesamt resilienteres Produktionssystem. 

Mehr Wasserrückhalt in der Fläche

 Stefan Schwarzer

Baggern für das Klima

Wir brauchen mehr Wasserrückhalt in der Fläche - sei es über Humusaufbau in landwirtschaftlich genutzten Böden sowie im Wald, über Rückstau von Drainagen und Gräben, über Agroforst und Keyline Design, Wiedervernässung von Mooren und auch Auen, oder über neue Retentionsflächen.

Beim Klima haben wir kein Wissens-, sondern ein Umsetzungsproblem

Niels Werdenberg

Ist Klimaanpassung wirklich nur die kleine Schwester von Klimaschutz? Wird das Wort Anpassung (es suggeriert Symptombekämpfung) dem Inhalt tatsächlich gerecht? Ich bin überzeugt, dass da viel mehr drin liegt. 

Ein neuer Umgang mit Wasser in der Landschaft ist nicht nur unausweichlich, sondern schafft reale, konkret erlebbare Verbesserungen. 

Wenn wir vom Verzweifeln ins Handeln kommen, treffen wir vermehrt auf Verbündete und offene Türen und lassen die Apathie und unser krisengeplagtes, verunsichertes Mindset hinter uns. Und es gibt so viele Handlungsmöglichkeiten und Synergien, die motivierend und erreichbar sind. 

Mit naturrichtigen Maßnahmen für uns alle DAS Lebensmittel Nummer 1 "anbauen", nämlich Wasser!

 

Niels Werdenberg LinkedIn

Wir brauchen mehr Wasserbäuerinnen.

Wenn die Niederschläge dann wieder kommen, müssen wir sie in der Fläche bremsen, sie versickern lassen, Böden und Grundwasser sättigen, und erst den Überschuss, möglichst zeitverzögert dann in die Gewässer leiten. Hier ist v.a. die Landwirtschaft gefragt.

Slow Water in der Schweiz: Wie hält man Wasser dort, wo es später fehlen wird?

 

Jürg Vollmer / LinkedIn Aug. 11, 2026 (Schweiz)

Das Wasser soll nicht von Feld und Wiese abfliessen.

Das «Slow Water»-Projekt will es bremsen und speichern.

https://www.food-revolution.info/p/trockenheit-duerre-2026-slow-water

Slow Water: Wie Bauern im Dürresommer 2026 das Wasser auf dem Acker halten

Donnerstag, 13. August 2026

Entwurf zur Weiterentwicklung des Natürlichen Klimaschutzes. Genau zum richtigen Zeitpunkt?




Jan Oliver Löfken / LinkedIn

Aktionsprogramm hier

Moore wieder vernässen, Flussauen renaturieren, Wäldern mehr Resilienz verleihen – Das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) will das Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz in einer neuen Fassung vorstellen. 

Hier der Entwurf. Genau zum richtigen Zeitpunkt. 

Donnerstag, 6. August 2026

Deutschland wird systematisch entwässert – selbst in Zeiten von Dürre

 

RND hier  Markus Decker  06.08.2026,

Auen und Feuchtgebiete wiederherstellen

Ehemalige Bundesumweltministerin: „Deutschland wird systematisch entwässert“

Die Grünen-Politikerin Steffi Lemke nennt das extreme Niedrigwasser „gravierend“. Und sie fordert energische Gegenmaßnahmen: Das Wasser müsse in der Landschaft gehalten werden.

Mittwoch, 5. August 2026

Landschaftsrenaturierung: Unterschätztes Mittel gegen Brände

 Euronews hier  Von Angela Symons  05/08/2026 

Unterschätztes Werkzeug: regenerative Bauern schützen Spaniens Land vor Bränden


Regenerative Landwirtschaft in Europa: Bäuerinnen und Bauern schützen Regionen vor verheerenden Bränden, erhalten aber noch zu wenig Unterstützung

Wo bleiben die Bauern-Proteste fürs Klima? Aktuell ist kein Traktor in Sicht

 Dr. Martin Bethke

Deutschlands Landwirte sind für subventionierten Agrardiesel auf die Straße gegangen. Aber wenn es um Klimaschutz geht, hört und sieht man von ihnen nichts.