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Mittwoch, 20. Mai 2026

„Spiel mit dem sozialen Frieden“: das vollständige Fehlen jeder Abwägung

ES ist  wirklich kaum mehr  nachvollziehbar, was in den Köpfen der Verantwortlichen vorgeht.
Gerade eben kam die Studie der UNICEF heraus hier, die für Deutschland schon bedrückend genug ist, ohne dass noch mehr angehäuft wird. 

Daniel Mautz , / LinkedIn

Die Merz-Regierung spart bei Kindern, die sich nicht wehren können

Seit Dezember 2025 hat das Kanzleramt still und heimlich ein Sparpaket ausarbeiten lassen. Über 70 Maßnahmen, 8,6 Milliarden Euro Volumen im Sozialbereich. 

Das Papier war nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Man kann sich denken, warum.

Samstag, 16. Mai 2026

Erst das teure Versäumnis leerer Speicher, jetzt drohende Versorgungsengpässe die heruntergespielt werden....

Dirk Specht /LinkedIn

Die Ölversorgung muss man als komplexe Lieferkette voller unübersichtlicher Zwischenlager verstehen. 

Lagerstätten von den Fördergebieten über Öltanker als schwimmende Reserve bis den vielen Öltanks von den Häfen bis zu den Raffinerien.

Die Treibstoffsorten, vom Diesel bis zum Kerosin, haben komplett eigene, nochmals tiefere Lieferketten ab eben diesen Raffinerien, die teilweise selbst vor Hormuz stehen. 

Die IEA hat schon vor Wochen davor gewarnt, diese Lieferketten nicht zu lange nach ihrem Output, sondern früh genug nach dem Input zu bewerten. Dabei waren die ersten Prognosen eher etwas zu pessimistisch, die Versorgung doch resilienter. Was dabei leider übersehen wurde, war der systemische Hinweis der IEA, dass es gar nicht darauf ankomme, wann diese Kette genau reiße, sondern zu verhindern, dass sie es tut. 

Der alles entscheidende Unterschied zu früheren Phasen, in denen auch immer mal wieder die Lagenbestände gesunken sind (siehe Chart): Damals war jederzeit der Input in Takt, das ist jetzt keinesfalls so. Die IEA weist darauf hin, dass auch bei diesen Daten der Vergangenheit die Bestände nach Ausweitung der Produktion zuerst noch einige Monate weiter gesunken sind. Diese Lieferketten laufen also sehr träge leer, aber die füllt man auch nicht mal eben. 

Sonntag, 7. Dezember 2025

Der lokale Eigenverbrauch selbst produzierten Stroms wird jetzt explizit geschützt, wie es europäisches Recht vorsieht

 

Merkur hier  06.12.2025,

Eigenverbrauch von selbst produziertem Strom wird nun explizit geschützt

Im neuen Energiewirtschaftsgesetz hat der Deutsche Bundestag ein für viele Betreiber von Photovoltaikanlagen leidliches Thema nutzerfreundlich geregelt.

Betreiber von PV-Anlagen können ihren Strom künftig selbst nutzen. Netzbetreiber dürfen den Eigenverbrauch nicht mehr einfach abschalten.

Dienstag, 21. Oktober 2025

Aus für Putins Gas: EU leitet Ende von Russlands wichtiger Einnahmequelle ein

So sehr ich diese Entscheidung begrüße, bleibt doch ein großer Zweifel am Umsetzungswillen, gerade in Deutschland. Waren da nicht zuletzt laute Stimmen aus der CDU zu hören - man denke nur an den Sigmaringer Abgeordneten Thomas Bareiß - die  eine  baldige Wiederaufnahme von NordStream 2 forderten? Und die Wirtschaftsministerin ist dem Gasverbrauch insgesamt nicht abgeneigt, wie könnten wir ihr hier vertrauen?

Spiegel hier  Von Benedikt Müller-Arnold und Gerald Traufetter  20.10.2025,

Europas schwieriger Abschied vom russischen Gas


2027 soll Schluss sein
Trotz des Ukrainekriegs kauft Europa weiter für viele Milliarden Euro Gas aus Russland. Nun stimmen die EU-Energieminister über ein Importverbot ab. Doch es gibt Streit über den Zeitplan – und eine mögliche Hintertür.

Dienstag, 17. Juni 2025

In Dänemark stehen schon 178 große Wärmepumpen

hier Merkur Artikel von Amy Walker  16.6.25

Boom bei Wärmepumpen in Nachbarländern: Deutschland hat „wertvolle Zeit verloren“

In Deutschland gibt es viel ungenutztes Potenzial für die Energiewende. In Nachbarländern ist man schon weiter.

„Wer wissentlich rechtswidriges Verhalten anordnet..“

 hier  Merkur  Artikel von Niklas Noack • 16.6.25

SPD-Politiker zeigt Innenminister Alexander Dobrindt an

Ein SPD-Politiker hat Anzeige gegen Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) erstattet. Das steckt dahinter.

Mittwoch, 23. April 2025

Umsiedlung als letztes Mittel - wenn Schutzmaßnahmen zu kostspielig werden

 hier Merkur

Durch den Klimawandel

Südtirol kämpft gegen extremes Problem: Experte will Einwohner umsiedeln

In Südtirol stehen teure Schutzmaßnahmen auf dem Prüfstand. Ein Experte fordert eine öffentliche Debatte über Umsiedlungen.

Wer sich in den Bergen aufhält, sollte sich der dort lauernden Gefahren bewusst sein. Diese sind oft unvorhersehbar. Gestein ist ständig in Bewegung, wodurch Spannungen entstehen und Risse sowie Klüfte gebildet werden, die gefährlich werden können. Die sich verändernden Wetterbedingungen führen dazu, dass ganze Berghänge plötzlich ins Rutschen geraten, Felsbrocken herabstürzen, Bäche zu reißenden Flüssen werden und Lawinen oder Muren abgehen.

Sonntag, 9. Februar 2025

Verbraucher sollten sich auf Verdopplung der Heizkosten einstellen

 hier  Merkur  Artikel von Amy Walker •9.2.25

CO₂-Preis klettert

Bundestag beschließt Änderung: Der Bundestag hat die Erhöhung der CO₂-Preis nach EU-Recht befürwortet. Damit steht fest: Ab 2027 greift nicht mehr ein festgelegter Preis für Emissionen. Stattdessen wird er gehandelt.

Samstag, 18. Januar 2025

Die oft beschworene Technologieoffenheit steht bereits im Gesetz, allerdings gibt es nahezu keinen Markt für entsprechende Brennstoffe.

 hier  Merkur  Artikel von Matthias Schneider • 16.1.25

Ohne Heizungsgesetz droht der Kostenschock: Das blüht Verbrauchern mit dem CDU-Plan

Union will Gesetz abschaffen: Über das Heizungsgesetz ist leidenschaftlich gestritten worden. Kaum ist es in Kraft, soll es wieder fallen: Die CDU will die Verordnung im Falle des Wahlsiegs streichen.

Samstag, 4. Januar 2025

2024 war ein Erfolgsjahr auf dem Weg zur Klimaneutralität: Weltweit gibt es weit mehr Strom aus PV-Anlagen als aus Atomkraft

Noch eine gute Nachricht aus dem Jahr 2024.
Die Energiewende ist nicht so einfach zu durchschauen,. Insbesondere da man gerne Deutschland alleine fokussiert, dieses aber in das europäische Gesamtkonzept eingebunden ist.
Daher also bitte keine voreiligen  Schnellschüsse verbreiten, bevor man sich informiert hat (wer erklärt das mal bitte Söder und Spahn?)

TAZ  hier  3.1.2025  Von Bernward Janzing

Windräder auf Hochtouren: Neujahr war zu 125 Prozent erneuerbar

Am 1. Januar wurde in Deutschland mehr Ökostrom produziert als insgesamt Strom verbraucht. Warum trotzdem fossile Kraftwerke laufen mussten.

Freitag, 6. Dezember 2024

Update: Mähroboter und Igel - was ist zu tun?

Update: hier  Artikel von Tobias Schwaninger •27.11.24

Tödliche Falle im Garten: Schwere Zeiten für Igel

Der Igel ist das Wildtier des Jahres 2024. In Bayern gilt er als „potenziell gefährdet“. Es gibt viele Gründe für diese Entwicklung, einer hat mit Mährobotern zu tun.

.. Das stachelige Säugetier hat einen schweren Stand, leidet neben dem Klimawandel auch unter Mährobotern. In Bayern gilt das Wildtier des Jahres mittlerweile als potenziell gefährdet. 

Montag, 14. Oktober 2024

Atomkraft: Stochern im Laufzeitnebel

Es ist ein wahres Trauerspiel, das sich hier abzeichnet. Es ging nie um wirkliche Wahrheitsfindung, sondern immer nur um polemisches Schau-Boxen gegen den politischen Gegner. Auch interessant ist der Artikel darunter, der dies noch weiter ausführt: "Kehrt Deutschland zur Kernkraft zurück?"

hier  Süddeutsche Zeitung  Von Michael Bauchmüller, Berlin 10.10.24

Wäre es rechtlich überhaupt möglich gewesen, die Atommeiler weiterzubetreiben? 

Wollten Ministerien aus politischen Gründen vereiteln, dass Atomkraftwerke noch länger am Netz bleiben? Ein Untersuchungsausschuss soll das klären, und schon die erste Befragung zeigt: Das wird eine zähe Angelegenheit.

Freitag, 7. Juni 2024

Begrenzter Stromzugang, wenig Effizienz: Verbraucherzentrale stellt Forderungen für E-Autos

Es gibt natürlich so allerlei Ausreden bei Deutschlands Politikern und  Automobilherstellern für ihr "Weiter so" bei der Herstellung von  ineffizienten Fahrzeugen - aber spielt das noch eine Rolle, wenn der Weltmarkt auf Wachstum der e-Mobilität steht? Wenn in Deutschland vorrangig ineffiziente SUV`s gebaut werden, dann kommen die kleinen Fahrzeuge halt irgendwo anders her.


Handelsblatt  Roman Tyborski  07.06.2024

Die Verbrenner-Debatte in Deutschland grenzt an Realitätsverweigerung

Die kurzzeitige Elektro-Schwäche in Deutschland wird nichts daran ändern, dass sich die Autowelt elektrifiziert. Der Verbrenner wird verschwinden. Es wird Zeit, diese Entwicklung anzuerkennen.

Freitag, 26. April 2024

Vertikale Photovoltaik als Eierlegende Wollmilchsau?

Sollte es dieses rätselhafte mystische Wesen, bekannt aus zahlreichen Erzählungen, tatsächlich doch noch geben? Wenn es dem Fortschritt im Sinne des Energiewandels nützen würde - umso besser!

hier Merkur

Pilotprojekte in Gilching und Unterbrunn

Gautinger Unternehmer startet mit vertikaler Fotovoltaik weltweit durch - Lösungen für den Mittelstand

links: Symbolbild  hier

Mittwoch, 13. März 2024

Warum Sie Kirschlorbeer besser aus Ihrem Garten verbannen

 hier  Merkur  Geschichte von Andrea Stettner • 12.3.24

Kirschlorbeer ist in deutschen Gärten sehr beliebt. Dennoch ist die immergrüne Pflanze sehr umstritten, denn sie schadet Tier und Umwelt.

Mittwoch, 31. Januar 2024

Kosten für versäumte Energiewende im Süden zahlen Verbraucher bundesweit

Die aktuelle Ablehnung von Windrädern in Altötting kommt nicht von ungefähr - nachdem die CSU jahrelang Windräder und Netzausbau massiv bekämpft hat. Dass Aiwanger und Söder nun plötzlich nach Jahren der Kurzsicht doch dafür sind, ändert halt auch nichts mehr auf die Schnelle. So ist es, wenn Populismus den Boden über viele Jahre bereitet hat und die Saat schließlich aufgeht.

Merkur hier   Stand:30.01.2024, Von Carsten Hoefer

Ganz Deutschland zahlt für Bayerns Versäumnisse bei der Energiewende

In Süddeutschland fehlen Windräder, im Norden müssen sie immer öfter abgeregelt werden, weil die Netze überlastet sind. Das kostet Milliarden. Experten machen dafür nicht zuletzt die Politik in Bayern verantwortlich.

Die Energiebranche rechnet für die nächsten Jahre mit weiteren Milliardenkosten für die Stabilisierung des Stromnetzes. Zu den Hauptursachen zählen die Verzögerungen beim Netzausbau und der unzureichende Ausbau der Erneuerbaren Energien im Süden.
Diese Faktoren machen nach Einschätzung von Unternehmen und Ökonomen ein aufwendiges „Netzengpassmanagement“ nötig – und das wohl noch viele Jahre lang.

Samstag, 1. Juli 2023

Experte widerspricht Energie-Mythos: „Heizen mit Wasserstoff ist eine Sackgasse“ - wieder mal eine Debatte um grünen Wasserstoff

Nicht mal die Ministerin für Forschung weiß, warum  der Wasserstoff für Heizungen in ihrer Partei so hart erstritten wurde....Und dafür gab es nun diese ganze Angst und Hetze im Netz?
Dafür die höchste Verunsicherung der Verbraucher, die wiederum zu höchster Politikverdrossenheit führt?
Warum hat Lanz nicht mal früher nachgefragt, als all das noch zu verhindern gewesen wäre?
Da hätte er der Bundesrepublik einen großen Dienst erwiesen.
Warum hat die Presse, allen voran Focus und auch der Merkur,  so lange auf höchster Stufe polarisiert und die politischen Irrlichter damit unterstützt - ich könnte heulen wenn ich an die Hass-Kommentare denke, die sich unter den Berichten häuften. (Von Bild und Welt erwartet man ja nichts anderes...)

hier im Merkur  Artikel von Eileen Kelpe • 30.6.23

Experte widerspricht Energie-Mythos: „Heizen mit Wasserstoff ist eine Sackgasse“

Der FDP ist das Thema Wasserstoff beim Heizungsgesetz ein großes Anliegen – doch Energieexperten widersprechen und warnen vor falschen Anreizen für die Verbraucher.

Es wurde lange gezankt und diskutiert – doch nun soll das Gebäudeenergiegesetz (GEG) kommende Woche im Bundestag beschlossen werden. Besonders die FDP pochte darauf, dass ein Vorschlag im GEG aufgenommen wird: dass in Zukunft Gas-Heizungen mit Wasserstoff betrieben werden können. Doch diese Technologie ist nicht unumstritten und vor allem die Wissenschaft sieht darin keine alternative Heizmethode.

Mittwoch, 1. März 2023

Haushalte beheizen: Wärmepumpe oder Wasserstoff? Forscher kommen zu klarem Ergebnis

Focus hier Dienstag, 21.02.2023

Wasserstoff kommt im Überfluss auf der Erde vor. Gute Bedingungen also, um ihn günstig und nachhaltig zu nutzen. Ein Forscherteam hat die Effizienz für die Beheizung von privaten Haushalten untersucht.

Wasserstoff ist das am häufigst vorkommende chemische Element auf unserem Planeten. Da liegt es nahe, diesen als Energieträger für zahlreiche Anwendungen zu nutzen. Leider gibt es dabei ein Problem: Wasserstoff (H) kann nicht wie Kohle abgebaut werden, sondern ist in Wasser (H₂O) gebunden.

Um reinen Wasserstoff aus Wasser zu gewinnen, ist ein energieintensives Verfahren, die Elektrolyse , notwendig. Bei der wird Wasser mittels Anode und Kathode unter Strom gesetzt. Der Wasserstoff tritt dabei auf der Kathodenseite gasförmig aus, während sich Sauerstoff an der Anodenseite bildet.


  Die Wärmepumpe ist in der Energiebilanz praktisch nicht zu schlagen.

    Dr. Felix Doucet, Competence Center für Erneuerbare Energien und EnergieEffizienz, HAW Hamburg

Mittwoch, 31. August 2022

Beschlüsse des Kabinetts: Wo wie Energie gespart werden muss

 Merkur  hier   27.08.2022  Max Müller

Energieexperte analysiert Habecks Pläne: Was wirklich Strom und Gas spart – und wo es hakt

Wirtschaftsminister Robert Habeck hat eine Reihe von Maßnahmen vorgelegt, mit denen Strom und Gas gespart werden soll. Doch was taugen sie? Ein Energieexperte klärt auf.

Eigentlich ist Hans Weinreuter Energieberater, seit dem 24. Februar arbeitet er bisweilen auch als Seelsorger. „Es brechen Leute am Telefon in Tränen aus, weil sie Nachzahlungen nicht leisten können“, sagt der Fachbereichsleiter Energie/Bauen von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Im 1. Halbjahr 2022 hätte es bereits mehr als doppelt so viele Anfragen gegeben wie im letzten Jahr – dabei beginnt die Heizperiode erst in den kommenden Wochen. „Da rollt eine Lawine auf uns zu“, so Weinreuter.

Die Angst vor großen Nachzahlungen wächst. Die Politik versucht mit Entlastungspaketen die finanziellen Belastungen abzufedern. Letzten Freitag (19. August) hat Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) mit einem Maßnahmenpaket nachgelegt, um Energie zu sparen. Am Mittwoch (24. August) hat das Kabinett zugestimmt. Habecks Plan sieht eine Reihe von Verordnungen vor, die vom 1. September bis 28. Februar gelten sollen.

Energie, die nicht verbraucht wird, muss nicht teuer eingekauft werden – und obendrein verbessert sich sogar die CO₂-Bilanz
. So weit, so einleuchtend. Doch was bringen die Regeln konkret – im Einzelfall und vor allem im Vergleich untereinander? „Das Sparpotenzial ist unterschiedlich hoch, wenn ich mir die einzelnen Punkte aus der Habeck-Verordnung anschaue“, sagt Weinreuter. Merkur.de von IPPEN.MEDIA hat die Verordnung dem Fachmann vorgelegt – und dokumentiert hier seine Einordnung.