Energieexperte analysiert Habecks Pläne: Was wirklich Strom und Gas spart – und wo es hakt
Wirtschaftsminister Robert Habeck hat eine Reihe von Maßnahmen vorgelegt, mit denen Strom und Gas gespart werden soll. Doch was taugen sie? Ein Energieexperte klärt auf.
Eigentlich ist Hans Weinreuter Energieberater, seit dem 24. Februar arbeitet er bisweilen auch als Seelsorger. „Es brechen Leute am Telefon in Tränen aus, weil sie Nachzahlungen nicht leisten können“, sagt der Fachbereichsleiter Energie/Bauen von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Im 1. Halbjahr 2022 hätte es bereits mehr als doppelt so viele Anfragen gegeben wie im letzten Jahr – dabei beginnt die Heizperiode erst in den kommenden Wochen. „Da rollt eine Lawine auf uns zu“, so Weinreuter.
Energie, die nicht verbraucht wird, muss nicht teuer eingekauft werden – und obendrein verbessert sich sogar die CO₂-Bilanz. So weit, so einleuchtend. Doch was bringen die Regeln konkret – im Einzelfall und vor allem im Vergleich untereinander? „Das Sparpotenzial ist unterschiedlich hoch, wenn ich mir die einzelnen Punkte aus der Habeck-Verordnung anschaue“, sagt Weinreuter. Merkur.de von IPPEN.MEDIA hat die Verordnung dem Fachmann vorgelegt – und dokumentiert hier seine Einordnung.










