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Freitag, 23. Februar 2024

Mit Bass gegen Hass

Schwäbische Zeitung  hier  22.02.2024, Von: Jeanette Löschberger

Edelrid-Geschäftsführer Vitus Wuhrer kämpft mit Bass gegen Hass. Bei der Technoparty kamen 700 Euro für die „Omas gegen Rechts“ zusammen.

Am vergangenen Freitag hat die, auf der Demonstration für die Demokratie spontan angekündigte Taktfieber-Tanzveranstaltung im Hello my Deer in Isny stattgefunden. Veranstalter Vitus Wuhrer wollte damit vor allem junge Menschen ansprechen. Vier Discjockeys spielten elektronische Technomusik, mit groovigen, tiefen Bässen. Der Erlös der Veranstaltung wird an die Initiative „Omas gegen Rechts“ gespendet.

    Ich konnte gar nicht glauben, wie viele Menschen
dem Aufruf gegen Rassismus auf dem Isnyer Marktplatz gefolgt sind.

Vitus Wuhrer

Sonntag, 9. Oktober 2022

Isny: Weitsicht zahlt sich jetzt aus

 Schwäbische Zeitung hier  09.10.2022,Steffen Lang

Darum trifft Isny die Gaskrise nicht so hart wie andere

Auch die Stadt Isny muss sich an die Verordnungen zur Energieeinsparung halten. Obwohl sie kaum Gas verbraucht, um ihre Büros, Turnhallen oder Schulen zu beheizen. Etwas mehr als 80 Prozent der öffentlichen Gebäude in der Stadt hängen an einem Nahwärmenetz. Nur bei Spitzenlasten wird auf Gas oder Öl zurückgegriffen. In den Ortschaften wird zumeist mit Holz oder Pellets geheizt. Ausnahmen wie Kindergarten und Schule in Neutrauchburg bestätigen die Regel.

Mehr kostet das Heizen trotzdem

„Die hohen Preise auf dem Energiemarkt treffen uns natürlich trotzdem“, sagt Magenreuter, „denn zum Beispiel Pellets sind ja auch um einiges teurer geworden.“ Die Stadtkasse wird aber bei weitem nicht so stark strapaziert wie in Städten und Gemeinden, die nahezu komplett am Gas oder Öl hängen. „Es trifft uns nicht so hart wie andere“, weiß der Isnyer Bürgermeister

Das dürfen auch viele Privathaushalte und Gewerbebetriebe von sich behaupten, die sich im Laufe der vergangenen Jahre an eines der Isnyer Nahwärmenetze angeschlossen haben.

Donnerstag, 8. April 2021

Schwäbische: Nun auch in Isny...

 


Von Isny haben wir bisher noch nichts gehört, doch der Flächenfraß wütet auch dort und die Diskussion um den nicht zukunftsfähigen Regionalplan hat auch Isny erreicht.
Die Bürger vor Ort beklagen die Überplanung der Krumbachsenke, diese sei ein wichtiges Naherholungsgebiet und nicht zuletzt ein Stück Lebensqualität für die Bürger von Isny.
Und auch eine bedeutende Biotopvernetzungsachse.

Eine Überbauung widerspricht nach Auffassung der Bürger ganz deutlich dem Leitbild Klimaschutz Isny von 2017: "Die Nachverdichtung und Erneuerung im Innenbereich hat Vorrang vor der Inanspruchnahme von unbebauten Grundstücken im Außenbereich" und "bei allen städtebaulichen Planungen ist die notwendige Anpassung an den Klimawandel zu berücksichtigen".

"Wir jedenfalls nehmen das Isny-Leitbild ernst. Künftige Stadtentwicklung und Wohnungspolitik muss konsequent auf Verdichtung, Sanierung und Umnutzung im Kernbereich der Stadt und der Ortschaften setzen, nicht auf weitere Zersiedlung und ungebremsten Landschaftsverbrauch" ist die Haltung der Isnyer Grünen.