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Freitag, 12. Juni 2026

4 Studien zur Klimakrise

 

Dr. Stefan Schmitt  hier Zeit

4 neue Studien aus dieser Woche haben meine Kollegin Elena Erdmann und ich uns angeschaut (damit Sie es nicht tun müssen) + für DIE ZEIT auf je drei bis fünf Kernbotschaften reduziert:

»Wie die Erde schwitzt, … « (#Klimawandel #Ozeane)

»… und was die Menschen tun« (#Energiekrise #Dekarbonisierung)

Es handelt sich um die Publikationen 

  • »Indicators of Climate Change« (Copernicus ECMWF / European Centre for Medium-Range Weather Forecasts - ECMWF), 
  • »World Ocean Assessment 3« (United Nations), 
  • das Climate Action Tracker-Briefing »Government responses to the US-Israel war on Iran« (NewClimate Institute / Climate Analytics) und 
  • die Ember-Studie »A clean break«


Zeit Von Elena Erdmann und Dr.Stefan Schmitt 11. Juni 2026

Studien zur Klimakrise: Wie die Erde schwitzt, und was die Menschen tun

1,37 Grad Erderwärmung, der Schock der Energiepreise und Ozeane, denen es schlecht geht: Neueste Klimastudien zeigen, wo die Welt gerade steht. Und was es braucht.

Samstag, 16. November 2024

Es hängt jetzt davon ab, wie schnell man erneuerbare Energien weltweit ausbaut.....

 Hier ZDF  14.11.2024 | Klimaforscher Höhne

COP29: Klimaforscher hält Trump-Faktor für "verkraftbar"

Im Rahmen der Weltklimakonferenz ist der neue Climate Action Tracker zum Stand der globalen Erwärmung erschienen. Die Welt trete auf der Stelle, so Mitverfasser Niklas Höhne.

Kontinuierlich analysiert der Climate Action Tracker des NewClimate Institute die Bemühungen der internationalen Staatengemeinschaft in Sachen Klimaschutz. Und ob die reichen, die globale Erwärmung unter zwei Grad, der oberen Zielmarke aus dem Pariser Klimaabkommen, zu halten. Dafür werden Daten, Zielfestlegungen und politische Entwicklungen in den wichtigsten Staaten unter die Lupe genommen. ZDFheute sprach mit dem Gründer des NewClimate Institute, Niklas Höhne.

Mittwoch, 8. Juni 2022

"Besser und trotzdem zu wenig"

 TAZ hier

Analyse der Klimapolitik der Ampel

Experten haben die Klimapolitik der Regierung untersucht. Ihr Fazit: mangelhaft, mit einigen Lichtblicken. Kritik üben sie vor allem an LNG-Terminals.

In einem Schulzeugnis wäre das wohl eine 5 plus mit Tendenz nach oben: Als mangelhaft mit einigen Lichtblicken haben die Klima-Analysten des „Climate Action Tracker“ (CAT) die Klimapolitik der Ampelkoalition bezeichnet. In einer aktuellen Bewertung der Pläne der neuen Regierung heißt es, „Ziele, Politik und Finanzen zur Klimafrage“ seien „unzureichend“. Deutschlands Maßnahmen benötigten trotz vieler positiver Ansätze „substanzielle Verbesserungen“, um mit der „1.5-Grad-Grenze des Pariser Abkommens im Einklang zu stehen.“

Der „Climate Action Tracker“ gilt als Goldstandard der internationalen Klimaszene, um die Anstrengungen der UN-Staaten beim Klimaschutz zu durchleuchten. Die Initiative bringt WissenschaftlerInnen der Thinktanks „New Climate Institute“ und „Carbon Analytics“ zusammen, die regelmäßig die Klimaversprechen der 40 wichtigsten Länder mit 85 Prozent der globalen Emissionen auf ihre Bedeutung abklopfen.

Freitag, 17. September 2021

 ARD Tagesschau  hier  von Werner Eckert, ARD-Umweltredaktion

Schnelle Lösung durch weniger Methan?

Im Kampf gegen die Klimakrise gibt es viele Zusagen, aber wenig Fortschritt.
UN und USA wollen den Prozess nun mit einem neuen Gipfel beschleunigen. Vor allem der Ausstoß des Treibhausgases Methan soll sinken.

Vor der Bundestagswahl reden hierzulande alle vom Klimaschutz - aber international tut sich derzeit wenig. Die Denkfabrik Climate Action Tracker CAT hat in dieser Woche vorgerechnet, dass seit Monaten kaum mehr neue Zusagen von Staaten zu konkreten Klimaschutzzielen für 2030 eingegangen sind. 

Nach den deutlichen Ansagen der EU und der USA im April ist es still geworden: 70 Staaten - mehr als ein Drittel der Unterzeichner des Paris-Abkommens - liefern nicht. Ein Dutzend andere - darunter die Schweiz und Neuseeland - haben sogar schwächere Zusagen eingereicht als früher schon einmal. Die Welt ist weit entfernt vom gemeinsam angestrebten Ziel, den Temperaturanstieg auf möglichst 1,5 Grad zu beschränken.

Methan im Fokus

Da wollen jetzt US-Präsident Joe Biden und UN-Generalsekretär Antonio Guterres mit hochrangigen Treffen hinter verschlossenen Türen neuen Schub in die Sache bringen. Beim "Major emitters forum" will Biden heute noch vor allem das Treibhausgas Methan in den Fokus rücken.

Die USA und die EU haben gemeinsam ein "global methane pledge" ausgearbeitet, dem möglichst viele zustimmen sollen. Kern ist die Zusage, die Methan-Emissionen bis 2030 um mindestens 30 Prozent zu senken. Methan ist das zweitwichtigste Klimagas. Und weil es eine relativ kurze Wirkungszeit in der Atmosphäre hat, bringt eine Minderung schnelle Erfolge beim Klimaschutz.