Posts mit dem Label RTL werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label RTL werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 7. Januar 2025

" ....Aber ein Böllerverbot finde ich irgendwie komisch.“

Update: Rund zwei Millionen Unterschriften für Böllerverbot übergeben

Deutschlandfunk hier


Tatsächlich finde ich die Aussage unseres Regierungschefs irgendwie komisch.
Warum verlangen wir von Polizisten, Feuerwehrleuten und anderen Einsatzkräften, die für Verbote kämpfen, dass sie sich den Anfeindungen stellen - während die höchsten Politiker sich einer klaren Ansage und Unterstützung entziehen ?

links: Gudrun zeigt eine gute Alternative: 
Auch eine Idee 😉👍 Ohne Umweltverschmutzung und ohne Erschrecken von Tieren und Menschen!

hier  Julius-Christian Schreiner 6.1.2025

Gewerkschaft übergibt Forderung ans Innenministerium: Rund 1,4 Millionen Menschen unterzeichnen Petition für Böllerverbot

Kommt jetzt das große Böllerverbot?

Sonntag, 21. Mai 2023

"Die große GEO-Show" bei RTL: "Wir haben keinen Planeten B!"

Nun ja es ist nicht vergleichbar mit den Arte-Filmen. Eben eine RTL-Show. Aber doch immerhin mit den "richtigen" Inhalten in unserer heutigen Zeit.....

NTV hier 19.05.2023

Krieg, Flüchtlingswelle, Hungersnot, Klimakollaps: Die Welt nähert sich immer mehr dem Abgrund. Beim hitzigen Debattieren rund um die vier Säulen des Elends hat der Mainstream aber vergessen, dass es noch ein weiteres akutes Dilemma gibt: das Artensterben. Deutschlands Vorzeige-Tierfilmer Dirk Steffens hat es sich zur Aufgabe gemacht, der Öffentlichkeit diesbezüglich reinen Wein einzuschenken. Noch immer haben viel zu viele Menschen keine Vorstellung davon, wie negativ sich das fortschreitende Artensterben auf den Allgemeinzustand des Planeten auswirkt. 

In der am Samstag startenden neuen RTL-Quizshow "Die große GEO-Show" will Dirk Steffens nun eine Brücke bauen zwischen Spaß und Information. Gemeinsam mit seiner Show-Kollegen Sonja Zietlow schickt der Wissenschaftsjournalist insgesamt zehn Prominente auf eine einzigartige Missionsreise. In verschiedenen Ländern auf unterschiedlichen Kontinenten widmen sich die prominenten Kandidaten einem ganz bestimmten Natur-Projekt. 

hier geht`s zur Staffel 1


Samstag, 15. Oktober 2022

Naturschützer klagen gegen „Straßenbau-Dinosaurierprojekt“

Solche Straßenbau-Projekte werden tatsächlich noch ernsthaft und mit aller Überzeugung verfolgt.
Mit einer Missachtung des Klimaschutzes, die wirklich betroffen macht. Man hat sich nicht einmal darum bemüht, den Anschein zu erwecken, man nähme Umwelt- und Klimaschutz ernst - andererseits ist das natürlich auch mal positiv zu sehen: Greenwashing gibt`s schon genug. Hier hat man klare Fakten vorliegen und weiß was als "Wichtig" eingeschätzt wird.

Wieviel wird diese Straße kosten?
Google sagt (
14.09.2020): "Vorläufig werden rund 365 Millionen Euro zur Umsetzung des Großprojekts „Allgäuschnellweg“ vom Bund bereitgestellt."
Vermutlich wird der Bund aber gar nicht der einzige Geldgeber sein.
Im Merkurartikel ganz unten wurde auch die Benachteiligung des Schienenverkehrs im Gebiet kommentiert.

Mich erinnert das an unseren Regionalplan, bei dem der Klimaschutz auch nur in nachträglich eingearbeiteten blumigen Worthülsen des Begleittextes zu finden ist. Regionaldirektor Franke sagte noch vor 2 Jahren: "Wir würden ja furchtbar gerne Klimaschutz umsetzen, aber da gibt es gar keine Gesetze dafür". Ob er ein "leider" noch angehängt hat, um die Aussage auf die Spitze zu treiben - ich weiß es leider nicht mehr.
Heute gibt es ziemlich viele Gesetze für den Klimaschutz- mal schauen woran die Allgäu-Autobahn und woran unser Regionalplan gemessen werden, wenn es zur finalen Entscheidung kommt.
Dann werden wir wissen, was unsere schönen Klimaschutzgesetze wirklich wert sind.

RTL hier  Sonja Wurtscheid  14. Oktober 2022

Skifahrer und Wanderer könnten künftig noch schneller in die Allgäuer Alpen kommen. Zumindest wenn sie mit dem eigenen Auto fahren - der Allgäuschnellweg würde es möglich machen. Umweltschützer schlagen die Hände über dem Kopf zusammen. Sie hoffen auf die Richter.

Naturschützer wollen den autobahnähnlichen Ausbau der Bundesstraße 12 im Allgäu vom Bayerischen Verwaltungsgerichtshof stoppen lassen. Die Klagebegründung gegen den Ausbau der Straße zwischen der Autobahn 96 (München-Lindau) bei Buchloe und Kempten sei nun bei dem Gericht in München eingereicht worden, berichtete der Bund Naturschutz in Bayern (BN) am Freitag.

Der Umweltverband sagt, der Klimaschutz sei überhaupt nicht berücksichtigt worden. Daher sei der Ausbau nicht gesetzeskonform.
Bund und Bayern sollten auf den Ausbau komplett verzichten und das Geld in das Eisenbahnnetz investieren. Es ist ein schlimmes Straßenbau-Dinosaurierprojekt, meinte BN-Landesvorsitzender Richard Mergner. Es sei ein Anschlag auf das Allgäu.

Sonntag, 9. Oktober 2022

Bsp. Mecklenburg-Vorpommern: Moor Wiedervernäßung muss sei

 RTL hier  8.10.22

Landtag

130. 000 Hektar Moor sollen renaturiert werden

Ohne intakte Moore kann Mecklenburg-Vorpommern nicht klimaneutral werden, stellt Umweltminister Backhaus im Landtag klar und nennt ehrgeizige Ziele. Zugleich gerät ein intaktes Moor wegen einer geplanten Hafenerweiterung in Rostock in Gefahr.

Mecklenburg-Vorpommern muss nach Worten von Umweltminister Till Backhaus (SPD) fast die Hälfte aller trockengelegten Moore bis 2040 wiedervernässen, um seine Klimaziele zu erreichen. Von den 300.000 Hektar Mooren im Land werden wir alles daran setzen, 130.000 Hektar in die Renaturierung, in die Vernässung zu geben, sagte Backhaus am Donnerstag im Landtag. Bisher seien 35.000 Hektar renaturiert worden, weitere knapp 5000 Hektar in 24 Projekten derzeit in der Umsetzung.

Moore machen 12,5 Prozent der Landesfläche in MV aus. Viele von ihnen wurden in den vergangenen Jahrhunderten und besonders zu DDR-Zeit mit Kanälen trockengelegt, um auf ihnen Landwirtschaft zu betreiben. Aus diesen Mooren entweicht Experten zufolge rund ein Drittel des gesamten CO2-Ausstoßes des Bundeslandes.....

Backhaus betonte, bei der Wiedervernässung gehe es nicht darum, die Flächen komplett unter Wasser zu setzen, sondern den Wasserstand so anzuheben, dass auf den heute oft landwirtschaftlich genutzten Flächen noch eine gewisse Nutzung möglich bleibe. CO2 entweicht aus Mooren bei der Zersetzung von Torf, wenn dieser trocken liegt.

Sonntag, 10. April 2022

"Deutsche Kohlekraftwerke sind die größten Verpester Europas"

Darum ist Kohle gefährlich und ineffizient

RTL News hier

Die beiden rheinischen Riesen Neurath und Niederaußem vor den Toren Kölns werden in dem aktuellen Ranking auf den Plätzen zwei und drei landen. Getoppt nur vom polnischen Kraftwerk Belchatów, das seit Beginn der Erhebung im Jahr 2005 der größte Verschmutzer Europas ist. Allein dieses Kraftwerk in Belchatov verursacht Emissionen wie ganz Dänemark oder die Slowakei.

Mit 36% verzeichnet das Kraftwerk in Niederaußem den höchsten Anstieg der Emissionen in 2021.So waren die beiden Kohleländer Polen und Deutschland im vergangenen Jahr für 53 Prozent der Emissionen im EU-Stromsektor verantwortlich, wie der Thinktank Ember berechnete. Dabei ist sich die Wissenschaft sicher: Wollen wir auch nur ansatzweise eine Chance auf das 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens haben, dann müssen wir so schnell wie möglich aus der Kohleverstromung aussteigen.


"Sauberer Strom bis 2035 ist für die EU das Gebot der Stunde. Das bedeutet, dass jegliches Wachstum der Kohleverstromung nur vorübergehend sein darf. Die Abschaltung des russischen Gases in den nächsten Jahren und ein paris-konformer Kohleausstieg schließen sich nicht gegenseitig aus. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für einen massiven Ausbau der erneuerbaren Energien, um so schnell wie möglich einen saubereren, billigeren und zuverlässigeren Energiemix zu schaffen", erklärte Harriet Fox von der Denkfabrik Ember.


Kohle ist extrem schädlich, sehr gefährlich für die Gesundheit und eine äußerst ineffiziente Art und Weise, Energie zu erzeugen. Ein Zehntel der erstellten Energie benötigt das Kraftwerk, um selbst laufen zu können. Im gesamten Prozess geht so viel Energie verloren, dass am Ende weniger als 50 Prozent zurückbleiben. Dabei ist die Braunkohle am wenigsten effizient. Bevor sie verbrannt wird, muss Energie in die Trocknung gesteckt werden. Und Deutschland rühmt sich zwar, keine Steinkohle mehr abzubauen, aber wir importieren sie aus Australien, den USA oder Südafrika und verbrennen sie dann bei uns. Was für ein Irrsinn.

Fast ein Viertel der gesamten Menge an CO2, die Deutschland produziert, geht auf das Konto der Kohle. Allein die Braunkohlekraftwerke jagen mehr als dreimal so viel Treibhausgase in die Luft wie der gesamte Verkehrssektor. Bei der Verbrennung der Kohle entstehen Feinstaub, Blei, Quecksilber und Schwefeloxid. Es ist besonders der Feinstaub, der Menschen krank macht.