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Dienstag, 23. Juni 2026

Filmabend in Markdorf: „2040 – Wir retten die Welt“ - heute 20 Uhr


Wie sieht eine lebenswerte Zukunft aus, wenn wir die Lösungen nutzen, die es heute schon gibt? 

Der Filmemacher Damon Gameau nimmt uns mit auf eine inspirierende Reise rund um den Globus und zeigt erstaunliche, konkrete Ansätze für den Klimaschutz.

Der Klimaplan Markdorf lädt herzlich zu diesem Filmabend ein! Kommt vorbei, lasst euch inspirieren und lasst uns anschließend gemeinsam ins Gespräch kommen. 💚

- Wann: Dienstag, 23. Juni 2026

- Wo: Ulrich5, Markdorf

- Einlass (Saalöffnung): 19:00 Uhr

- Einführung: 19:45 Uhr / - Filmbeginn: 20:00 Uhr

- Eintritt: Auf Spendenbasis


Bringt gerne Freund*innen und Familie mit. Wir freuen uns auf euch! 🍿🌱


Sonntag, 21. April 2024

Laut Veranstalter:in knapp 1500 Menschen auf der Demo in Markdorf!😀

 

Schwäbische Zeitung  hier  21.04.2024,Johannes Weber

Familien, Kinder, Jugendliche, Gruppen und Einzelne: Sie alle kamen am Sonntag zur Kundgebung gegen rechts in Markdorf. So viele Teilnehmer füllten am Ende den Marktplatz.
Veröffentlicht:

Riesig war die Resonanz am Sonntag bei der Kundgebung gegen rechts in Markdorf. Sie alle waren gekommen, um Flagge für die Demokratie zu zeigen.

Als Initiatoren hatten sich dazu die im Gemeinderat vertretenen Parteien und Gruppierungen, CDU, FDP, Freie Wähler, SPD und Umweltgruppe, die Evangelische Kirchengemeinde und die Katholische Seelsorgeeinheit, der Freundeskreis Flucht und Asyl, das Familienforum im Mehrgenerationenhaus (MGH) und Omas gegen rechts zusammengetan.



Die Demonstranten trafen sich vor der Markdorfer Sparkasse und zogen über die Haupt- und Marktstaße zum Marktplatz. Dort fand die zentrale Abschlussveranstaltung statt. Viele Familien, Kinder und Jugendliche beteiligten sich, selbstgestaltete Plakate mit unmissverständlicher Botschaft wurden hochgehalten. Eine Combo sorgte für musikalische Untermalung.

Nicht fehlen durften die Omas gegen rechts.
Jugendliche auf der Bühne
Mit dabei waren auf der Bühne auch die Jugendlichen Julian, Jonathan und Maximillian. Abwechselnd machten sie deutlich, wofür sie gekommen waren: „Wir stehen zusammen für eine offene und tolerante Demokratie und gegen Ausgrenzung und Intoleranz.“ Sie riefen dazu auf, gemeinsam ein Zeichen für eine demokratische Zukunft zu setzen.

Bürgermeister Riedmann: Nie wieder ist heute
Bürgermeister Georg Riedmann bezog sich in seiner Rede direkt auf ein hochgehaltenes Plakat: „Nie wieder ist heute“ - war dort zu lesen. Er schilderte den Besuch von Kindern im Rathaus, unter ihnen war auch ein kurdisches Mädchen aus Syrien. Dies zeige deutlich, wie Integration gehen kann, sagte er. Riedmann betonte: „Die Menschen bereichern unsere Gesellschaft, wir lernen viel Neues. Kultur und Werte sind nicht statisch, sondern ändern sich. Darauf müssen wir uns einlassen.“
Leider gebe es auch heute wieder Menschen, die Zukunftsängste schürten und Hass verbreiteten. Dagegen heiße es, aufzustehen. „Und das tun wir heute gemeinsam“, stellte er fest.

Um die Verführten kümmern
„Wir müssen uns auch viel mehr um die Verführten als um die Verführer kümmern. Wir müssen sie zurückholen, mit ihnen reden und davon überzeugen, dass sie umkehren““, appellierte er . Offene, sachliche Diskussionen seien dafür notwendig. „Und ich finde es großartig, dass heute so viele gekommen sind, um hier in Markdorf Flagge zu zeigen“, schloss er unter Applaus.





Freitag, 12. April 2024

Update: Dr. Antje von Dewitz und Dr. Urban Rid - Nachhaltige Unternehmensstrategie und Energiewende

Gestern Abend hatte die Veranstaltung in Markdorf stattgefunden.

Antje von Dewitz brillierte mit ihrem mitreißenden Vortrag. Sie erzählte von dem eigenen, anstrengenden Weg der Firma Vaudee hin zu mehr Klimaneutralität und warf ein, dass sie sich bei den aktuellen Debatten in Deutschland manchmal an die eigenen schweren Anfangszeiten erinnert fühle.  Auch sie sei damals ständig angegangen worden, dass ihr Weg naiv und falsch sei. 

Samstag, 30. März 2024

Markdorf: Teilregionalplan Infoveranstaltung am Dienstag, 9. April 2024

 


hier anmelden bitte

Herzliche Einladung zur Infoveranstaltung am Dienstag, 9. April 2024

um 20.00 Uhr in die Stadthalle Markdorf

Die Landesregierung hat beschlossen, dass in jeder Region 2 % der Flächen für den Ausbau von erneuerbaren Energien bereitgestellt werden müssen: mindestens 1,8 % der Flächen für Windkraft und 0,2 % der Flächen für Solar. Dies ist im Klimaschutz-und Klimawandelanpassungsgesetz Baden-Württemberg verankert. Der Regionalverband Bodensee-Oberschwaben hat die Verpflichtung, diese Vorgaben umzusetzen und den Auftrag zu prüfen, welche Flächen hierfür in Frage kommen und die entsprechende Planung zu erstellen.

In der Veranstaltung wird der Regionalverband über die Hintergründe des Teilregionalplans Energie, das Vorgehen des Regionalverbandes bei der Flächenermittlung und die in den Gemarkungen des GVV Markdorf identifizierten Flächen informieren. Auch das Landratsamt Bodenseekreis wird vertreten sein und erste Einblicke in die nachfolgenden Projektgenehmigungsverfahren gewähren. Im Anschluss bietet sich die Gelegenheit diesbezügliche Fragen an die Vortragenden zu richten.

Der GVV Markdorf mit seinen Verbandskommunen Markdorf, Oberteuringen, Deggenhausertal und Bermatingen lädt seine Bürgerinnen und Bürger herzlich ein. Für die Teilnahme ist hier die Anmeldung erforderlich. Nach der Anmeldung geht es zunächst auf eine Warteliste, es erfolgt nach tatsächlicher Bestätigung der Anmeldung noch eine separate Email mit Ticketversand. Bei der Veranstaltung wird der Einlass dann kontrolliert. Bitte bringen Sie Ihr Ticket mit.

Der Planentwurf samt Begründung und Umweltbericht ist auf der Homepage des Regionalverbands einsehbar: https://www.rvbo-energie.de/

 


Mittwoch, 17. Januar 2024

An dieser Stelle möchten wir auf häufig gestellte Fragen zum Thema Windkraft näher eingehen

 


An dieser Stelle möchten wir auf häufig gestellte Fragen zum Thema Windkraft näher eingehen. 

Energiewende und Windenergie allgemein 

Leon schreibt: Ich habe uns nun auf Basis der Liste der Stadtwerke Tübingen mit Fragen zur Windkraft eine eigene aufgesetzt, die wir  für unsere Region anpassen können:
https://klimaplan-markdorf.de/windkraft/

Über Rückmeldung zu notwendigen und möglichen Anpassungen und Ergänzungen freue ich mich.

Sonntag, 22. Oktober 2023

Veranstaltung in der Markdorfer Stadthalle

 



PRESSEMITTEILUNG

Die Klimaschutzgruppen Klimaplan-Markdorf und Uhldingen-MühlhofenZero laden am


Montag, 06. November 2023, 19 Uhr 

in Kooperation mit der Stadt Markdorf alle interessierten Bürger:innen zu einer Informationsveranstaltung zum Thema Klimaneutralität ein. Die Veranstalter konnten namhafte Keynote-Speaker für den Themenabend „Wir haben es in der Hand“ in der Stadthalle Markdorf gewinnen:

·         Aus wissenschaftlicher Sicht beleuchtet das Thema Prof. Dr. Maike Sippel vom Lehrstuhl für nachhaltige Ökonomie der HTWG Konstanz: „Zukunft - Wir haben es in der Hand“

·         Aus Industrieperspektive wird der Unternehmer Christian Weber vom Automotive-Zulieferer Albert Weber GmbH dem Publikum Chancen und Herausforderungen des aktuellen Transformationsprozesses zum klimaneutralen Industriebetrieb aufzeigen: „Mobilitäts- und Energiewende - mutig umsetzen!“

·         Bernhard Markgraf von Baden wird über Klimaschutzstrategien in Land- und Forstwirtschaft referieren: „Der Boden ist tot, es lebe der Boden - Optionen landwirtschaftlicher Transformation am Bodensee“

 

Durch den Abend führt Thomas Brandt.

Im Anschluss an die jeweils 30-minütigen Vorträge haben die Bürger:innen Gelegenheit für einen gemeinsamen Austausch.  

Der Eintritt ist frei.

Freitag, 20. Oktober 2023

Nicht vergessen heute! Jürgen Resch in Markdorf am 20.10.23

Im Rahmen unseres Jubiläums "40 Jahre BUND Markdorf" laden wir am 20. Oktober 2023 um 19 Uhr ins Haus im Weinberg in Markdorf zu einem spannenden Vortrag ein:

WIE SCHÄDIGEN POLITIK UND WIRSCHAFT WISSENTLICH UMWELT UND KLIMA - AUCH IN UNSERER REGION

Der Vortragende, Jürgen Resch, hat in Friedrichshafen Abitur gemacht, sich bereits in jungen Jahren intensiv mit der Artenvielfalt beschäftigt und war z.B. erfolgreich, dass das Umweltgift "Endrin", welches das Vogelsterben am Bodensee auslöste, deutschlandweit durch Presseberichte bekannt gemacht, verboten wurde. Er war mitbeteiligt, dass die Trockenlegung des Hepbacher-Leimbacher Riedes nicht vollzogen wurde und hat uns als BUND Markdorf in den Anfangsjahren mit seinem Wissen und Ideen geholfen.

Als Geschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe hat er maßgeblich den Dieselskandal aufgedeckt, viele Gerichtsverfahren gegen die Plastikflut, Luftverschmutzung, Umweltzerstörung und fehlende Umsetzungen bestehender Gesetze in die Wege geleitet. Trotz vieler Bedrohungen in den sozialen Medien hält die Deutsche Umwelthilfe an der Devise DRUCK MACHEN fest.

Im August erschien sein Buch " Druck machen", eine spannende und lehrreiche Dokumentation.

Wir würden uns freuen, Sie bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen.

Mit freundlichen Grüßen

Franz Beer

Mitglied im Vorstand BUND Markdorf

Donnerstag, 20. Juli 2023

Die Rolle der Moore im Klimawandel - Vortrag in Markdorf am 27.7.23

 

Anlässlich unseres 40-jährigen Bestehens laden wir in Zusammenarbeit mit „Klimaplan-Markdorf“

 
am Donnerstag, den 27. Juli 2023 um 19:30 ins Markdorfer Obertor

zum Vortrag über die Bedeutung der Moore
und anschließendem Dialog zu den persönlichen Handlungsfeldern ein. 

Der Zusammenhang zwischen Moorschutz und Klimaschutz ist vielfältig, denn obwohl Moore nur einen geringen Teil der Erde bedecken, speichern sie mehr Kohlenstoff als jedes andere Ökosystem. Die Funktion und Wirkmächtigeit der Moore mit Blick auf die Moorflächen des Markdorfer Umlandes sowie die Möglichkeiten, die jeder und jede einzelne hat, um weltweit die Moore zu schützen, werden Inhalt des Abends sein.

Für den Vortrag konnte Prof. Dr. Stephan Glatzel, Professor für Geoökologie an der Universität Wien, gewonnen werden.
Seine Forschungsschwerpunkte sind Kohlenstoff- und Stickstoffhaushalt von Mooren, Wäldern und Agrarökosystemen sowie Bodengeographie.

Prof. Glatzel ist in der Bodenseeregion aufgewachsen und im Markdorfer Bildungszentrum zur Schule gegangen.


Dienstag, 27. Juni 2023

Markdorf/Deggenhausertal: Freude über neue Busverbindung

Südkurier hier

Neue Möglichkeiten für Wanderausflüge eröffnet die neu eingerichtete Busverbindung der Linie 7384 von Markdorf zum Höchsten. Von dem Angebot begeistert war eine Wandergruppe des Verkehrsclubs Deutschland (VCD), die eine Tagestour von Heiligenberg zum Aussichtsberg Höchsten unternommen hatte, wie VCD-Sprecher Frieder Staerke mitteilt. „Weil der Bus mit wenigen Ausnahmen stündlich verkehrt, kann man ihn recht flexibel nutzen und hat Rückfahrmöglichkeiten um 17.05 oder 18.05 sowie 19.05 Uhr“ so Frieder Staerke.

„Das Wandern mit Bus und Bahn ist umweltfreundlich und hat auch seinen ganz besonderen Reiz, weil man nicht wieder zurück zum Startpunkt laufen muss.“ In Markdorf bestehen vom Bus Anschlüsse zu den Regionalbahnen von beziehungsweise nach Friedrichshafen. Die neuen Busfahrpläne sind in der elektronischen Auskunft von DB und Bodo bereits abrufbar – auf den Fahrplänen an den Bushaltestellen fehlen die Fahrten zum Höchsten aber noch. Der Bus zum Höchsten fährt im Sommer täglich noch bis zum 5. November.

Montag, 26. Juni 2023

MARKDORF: Auszeichnung für BUND-Ortsgruppe

hier im Südkurier

Mitglieder des BUND Markdorf engagieren sich seit vielen Jahren im Hepbacher-Leimbacher Ried für die Renaturierung des Niedermoors. Mit dem Projekt gehört die Ortsgruppe zu den diesjährigen Preisträgern des Wettbewerbs „Unsere Heimat und Natur“ und erhält 5000 Euro von der Edeka Südwest Stiftung. Das Geld wird in Wasserbüffel investiert, die für ein geplantes Projekt bei Ittendorf im Gewann Felbenweiher angesiedelt werden sollen. 


22.06.2023  hier

Stiftung zeichnet Naturschützer aus

...Ziele des Projektes sind unter anderem ganzjährig hohe Grundwasserstände, Förderung und Entwicklung der Vegetation sowie der biologischen Vielfalt, Entwicklung des Waldes, Stopp der Mineralisierung, Öffentlichkeitsarbeit und Besucherlenkung.

....Bereits seit 40 Jahren arbeiten die BUND-Ehrenamtlichen im Dialog mit Naturschutzbehörden und verschiedenen Verbänden sowie Kommunen an dem ökologisch bedeutsamen Ried-Biotopverbund. Franz Beer vom BUND-Vorstandsteam erinnerte daran, dass es Anfang der 1980er-Jahre um die Verhinderung der Autobahn 98 durch das Gebiet gegangen sei. Nach und nach wurde durch den Ankauf von Ausgleichsflächen und das Anlegen weiterer Feuchtgebiete wertvolle Lebensräume geschaffen und gesichert. „Alleine hätten wir das nicht geschafft. Wir haben viele Helfer, Förderer und Unterstützer, für die wir sehr dankbar sind“, sagte Franz Beer....

Drei Veranstaltungen

Der BUND feiert sein 40-jähriges Bestehen mit drei Veranstaltungen. Am heutigen Freitag, 23. Juni gibt es ab 20 Uhr in der Mittleren Kaplanei bebilderte Kurzvorträge zu 40 Jahre BUND Markdorf. Referenten sind BUND-Regionalgeschäftsführer Bodensee-Oberschwaben und Vorstandsmitglieder des BUND Markdorf. Um die Bedeutung der Moore im Klimawandel geht es bei einem Vortrag mit dem Referenten Stephan Glatzel, Professor an der Universität Wien, Fakultät für Geowissenschaften, Geografie und Astronomie. Dieser findet am Donnerstag, 27. Juli um 20 Uhr im Obertor statt. Am Freitag, 20. Oktober, 19 Uhr, ist Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe im evangelischen Gemeindehaus zu Gast. Es wird ein aktuelles Thema rund um Klimaschutz, Energie- und Verkehrswende aufgegriffen. 

Mittwoch, 21. Juni 2023

„In Markdorf geht alles zu langsam“

 16.06.2023  hier im Südkurier

Die Initiative Klimaplan ist enttäuscht von der Stadtverwaltung und der Gemeinderatsmehrheit. Ihr Vorwurf: Auf dem Weg zum Ziel der klimaneutralen Stadt bis 2035 bleibt zu viel Zeit liegen, es wird zu wenig unternommen, Vorhaben werden verschleppt oder zerredet und es fehle grundsätzlich ein Bewusstsein für die Dringlichkeit des Themas. 

Montag, 19. Juni 2023

Sorge um Weingartenwald

 hier im Südkurier  13.06.2023

Fritz Käser, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Verkehrsneuplanung Ittendorf (IVI), stellt sich auf langes Warten ein. In jüngster Hauptversammlung des 1996 gegründeten Vereins erläuterte er, warum die Planungsarbeiten an der B31-neu im Streckenabschnitt zwischen Meersburg und Immenstaad derzeit nur zögerlich voranschreiten. Zwar seien die Vorplanungen abgeschlossen. Und das Bundesministerium für Digitales und Verkehr habe sich bereits im September 2021 für die Variante B1 entschieden. Sodass aktuell an der Linienbestimmung zum Streckenverlauf gearbeitet werde – ebenso wie an einem Umweltverträglichkeitsbericht. Obendrein beginnen schon die Entwurfsplanungen für die Vorzugsvariante. Trotzdem mag Käser keine Prognose abgeben, wann diese Planungsarbeiten beendet sein könnten.

Käser verweist auf den derzeitigen Mitarbeitermangel im Tübinger Regierungspräsidium. Michael Kittelberger, der Leiter des Referats Straßenplanung im Regierungspräsidium habe eingeräumt, es fehle ihm an Leuten. Überdies hapere es auch bei den Ingenieurbüros. Auch dort fehle es an der notwendigen Kapazität. „Alles kann sich also noch ewig verzögern“, befürchtet Fritz Käser. Dies mit Blick auf die andere Seeseite, wo sich der Ausbau der B33 zwischen Konstanz und Allensbach noch bis ins nächste Jahrzehnt hinzieht.

Kritik übte der IVI-Vorsitzende am Verhalten des Regierungspräsidiums. Laut Käser sind die von Tübingen vorgelegten Zahlen zum Flächenverbrauch der drei zur Diskussion stehenden Linienvarianten teilweise falsch.

Donnerstag, 15. Juni 2023

Markdorf – Radfahrer sehen noch viele Defizite

 13.06.2023  hier im Südkurier oder direkt die ganze Befragung auf der ADFC Homepage hier

 Wie zufrieden sind die Fahrradfahrer mit der Situation in ihrem Wohnort? Das fragt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) alle zwei Jahre. Gedacht sind die Antworten auch als Anregungen für die örtlichen Politiker. 

... Im Ranking der Städte mit weniger als 20.000 Einwohnern rangiert Markdorf lediglich im Mittelfeld – das mit der Gesamtnote von 3,8. Das ist das gleiche Ergebnis wie 2020.

Spaß oder Stress beim Radfahren?

„Bei uns macht Radfahren Spaß.“ Dieser Aussage wollten sich nur 23 Prozent jener 86 Markdorfer anschließen, die beim jüngsten ADFC-Fahrradklima-Test 2022 teilgenommen haben. Sechs Prozent bewerteten den Spaßfaktor mit der Schulnote sehr gut, 17 Prozent mit gut. Demgegenüber finden 29 Prozent: „Bei uns ist Radfahren mit Stress verbunden“. Kein Wunder, denn 17 Prozent der teilnehmenden Velofahrer fühlen sich auf Markdorfs Straßen stark gefährdet und weitere 26 Prozent erheblich. 47 Prozent erfahren oder beobachten Konflikte zwischen Rad- und Autofahrern. 

Sonntag, 11. Juni 2023

MARKDORF: Wegen Eidechsen Umplanung nötig

 hier

Rund drei Monate nach dem Stoppsignal des Kreistags zum geplanten Bau der Südumfahrung Markdorf wegen Zauneidechsen steht fest: Mit einer Umsiedlung der geschützten Reptilienart ist es nicht getan. Der westliche Knoten an der B33 muss verlegt werden. Die neue Planung muss dem Regierungspräsidium Tübingen vorgelegt werden, das nach rechtlicher Prüfung den Planfeststellungsbeschluss fällt und damit grünes Licht erteilt. 

Montag, 5. Juni 2023

Markdorf: Wärmeplanung sorgt für hitzige Diskussionen

 01.06.2023  hier im Südkurier

Schritt für Schritt gehe die Stadt vor – auf dem Weg zur Klimaneutralität. So begegnete Bürgermeister Georg Riedmann bei der jüngsten Gemeinderatssitzung dem Vorwurf, nicht entschieden genug gegen den Klimawandel anzukämpfen. Ein Schritt war nun, ein Klimaschutzkonzept für Markdorf in Auftrag zu geben. Ein anderer, gleichfalls während der Sitzung vom Rat beschlossen, war die Vergabe einer kommunalen Wärmeplanung an ein Stuttgarter Ingenieurbüro. Wobei allerdings beide Vergaben an den Erhalt von staatlichen Fördermitteln geknüpft sind.