Posts mit dem Label Rote Klimakarte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Rote Klimakarte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 16. September 2024

Liebe Befürworter*innen einer Mobilitätswende,

auch in 2025 sollen weiter Fernstraßen neu- und ausgebaut werden trotz Verfehlung der Klimaziele im Verkehrssektor, des dichtesten Straßennetzes in Europa und tausender zu sanierender Brücken. 

Daher wenden wir uns während der gerade laufenden Haushaltsverhandlungen erneut an die SPD-MdB in ihren Wahlkreisen und fordern sie auf, den Straßenneu- und -ausbau zu stoppen, bis Volker Wissing seine seit 2 Jahren überfälligen Hausaufgaben gemacht und die Bedarfsplanüberprüfung zum Bundesverkehrswegeplan vorgelegt hat. 

Diese muss klimagesetzkonform und biodiversitätsverträglich erfolgen und Projekte, die diese Kriterien nicht erfüllen, müssen gestrichen werden. Dazu laden wir die MdB zu einem politischen Mittagsgespräch am *26.09.2024* ein.

Unterstützt du die Aktion? 

Dann schreib gleich heute in nur 10 Minuten mit unserem neuen Mailing-Tool an das/die SPD-MdB in deiner Umgebung! Hier findest du das Tool und alle Informationen: 

https://www.parentsforfuture.de/de/RKK%20SPD-Mailaktion 


 💚lichen Dank💪

Deine AG Rote Klimakarte🟥

Freitag, 15. Oktober 2021

 Liebe Aktive in der Klimaschutz-Bewegung,


macht der Klimaschmutz-Lobby das Leben schwer, indem ihr bei euch vor Ort mit neuen Mitgliedern des Bundestags eine Aktion mit Roten Klimakarten durchführt.

Die Aktion kann vor oder nach dem großen bundesweiten Klimastreik in Berlin am 22.10. durchgeführt werden. In Berlin wird mit 15.000 Roten Klimakarten für 1,5 Grad gegen die Klimaschmutz-Lobby und ihre Klima-Scheinlösungen protestiert.(hier)

Idee: Es sind viele neue Gesichter im Bundestag - nach aktuellem Stand: 284. Wir wollen die Roten Klimakarten diesmal nicht gegen bremsende Politiker*innen einsetzen (von denen es viele nicht mehr in den Bundestag geschafft haben), sondern zum Schutz für Politiker*innen, die noch nicht von der Klimaschmutzlobby vereinnahmt worden sind und in die wir Hoffnungen setzen. Es könnte also gemeinsam mit neuen (ggf. auch mit alten) MdBs bei ihrem Büro vor Ort eine Aktion und ein öffentliches Gespräch über Lobby und Politik und Klima-Scheinlösungen (hier) durchgeführt werden.
Ggf. gemeinsam mit den Politiker*innen wird der Klimaschmutz-Lobby dann vor Ort die Rote Klimakarte gezeigt, bspw. im Halbkreis vor dem Wahlkreis-Büro.

Zu finden sind die Neuen vor Ort mithilfe des Abgeordneten-Finders: hier

Im Rahmen der Aktion könnten die aktuellen Forderungen von LobbyControl (hier) und das Transparenz-Versprechen von Abgeordnetenwatch (hier) angesprochen werden.
Viele Abgeordnete haben sich zum Transparenz-Versprechen bekannt, einige aber nicht zu allen fünf Versprechen. Das könnte Ausgangspunkt für eine Klärung vor Ort sein.
Weitere Infos und eine kostenlose Bestellmöglichkeit auf: www.roteklimakarte.de.
Abonniert gerne unseren Info-Kanal: hier
Bei Rückfragen schaut hier vorbei: hier

Euer Team Rote Klimakarte

Donnerstag, 23. September 2021

Die Rote Klima-Karte für Thomas Bareiß


Auch auf unserer Demo in Stuttgart ein heißes Eisen: Die Kritik an Thomas Bareiß.

Die Parents 4 future haben Thomas Bareiß  eine "Rote Klimakarte" gewidmet hier
Sie schreiben dazu: "Wir zeigen die Rote Klimakarte hier allen, die beim Klimaschutz bremsen - damit Deutschland Klimaweltmeister werden kann.

Wenn es nicht Lobbys, Netzwerke, politische Gruppierungen und Personen gäbe, die den Klimaschutz ausbremsen, wären wir schon viel, viel weiter. Darauf wollen wir mit dieser Aktion hinweisen. Gemeinsam machen wir deutlich, dass die 1,5°-Grenze nicht eingehalten werden kann, wenn Deutschland beim Klimaschutz weiter auf der Bremse steht. Unser Motto im Jahr der Bundestagswahl lautet daher:

Bundestagswahl ist Klimawahl! Wer bremst, verliert... unsere Stimme!"

Nicht nur die Parents4 future haben Thomas Bareiß als maßgeblichen "Klimakiller" ausgemacht.
Seit Wochen laufen Aktionen von Campact und  von örtlichen Aktivisten, um die Bevölkerung aufzuklären. So wurden Wahlkampfveranstaltungen in Sigmaringen (hier), Bad Saulgau (hier) und in Meßkirch (hier) von Aktivisten mit großen Bannern mit der Aufschrift "Stoppt Klimakiller Bareiß" besucht.







Dienstag, 31. August 2021

"Ein Kanzler Laschet wäre Gift fürs Klima"

hier ein Facebook-Video von Parents4future :

NRW-Zentralstreik von FFF. 1.000 Menschen auf der FFF-Demo am 27.08.2021 zeigen Armin #Laschet vor der Düsseldorfer Staatskanzlei die #RoteKlimakarte



Selbst in NTV war zu lesen hier:

Ein Kanzler Laschet wäre Gift fürs Klima

Die Partei (CDU), so muss man konstatieren, ist am Ende der Ära Merkel inhaltlich darauf reduziert, die bestehenden Verhältnisse in Deutschland bewahren zu wollen, ohne eine Vorstellung vom Wie zu haben - und das mit dem Horizont von maximal einer Legislaturperiode.

Doch ein politisches "Weiter so", das Deutschland vor gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umbrüchen sowie individuellen Zumutungen bewahrt, ist keine realistische Option. Der rasante Wandel in der Welt - ob beim Klima, der Geopolitik, der Wirtschaft oder Digitalisierung - verunmöglicht eine Konservierung des Status quo.......

Das Programm zur Bundestagswahl 2021 aber demonstriert, dass CDU und CSU wahlweise den Ernst der Lage nicht begriffen haben, oder - warum auch immer - unfähig sind, die nötigen Konsequenzen aus ihren Einsichten zu ziehen.



Montag, 30. August 2021

Deutschland steht 2021 vor dem höchsten Anstieg der Treibhausgasemissionen seit 1990

„Berechnungen von Agora Energiewende zeigen, dass die Treibhausgasemissionen von Deutschland 2021 gegenüber dem Vorjahr voraussichtlich um rund 47 Millionen Tonnen CO₂ ansteigen und damit nur noch um 37 Prozent unter dem Niveau von 1990 liegen. Das deutsche Klimaziel von 2020 würde so dieses Jahr wieder verfehlt

…Der vermeintliche Erfolg von 40 Prozent Emissionsminderung im letzten Jahr war kein wirksamer Klimaschutz, sondern eine Eintagsfliege, bedingt durch Corona und Sondereffekte. 2021 stehen wir damit wieder an der Startlinie. Daher braucht es jetzt das größte Klimaschutz-Sofortprogramm, das es in der Bundesrepublik je gegeben hat.“ Mit einem Sofortprogramm müsse die nächste Regierung in den ersten 100 Tagen die entscheidenden Weichen für Klimaneutralität stellen. Dazu gehöre etwa ein vorgezogener Kohleausstieg sowie die Verdreifachung des Ausbaus von Windkraft- und Solaranlagen…“

(Stand 16.08.2021)  hier

Mittwoch, 18. August 2021

Laschet will Maulkorb für Öko-Aktivisten

Man kann viel gegen Laschet vorbringen, aber vor dieser Schicksals-Wahl scheint er verblüffend ehrlich. hier

Der Verdacht kommt auf: Versteht er womöglich gar nicht, um was es geht? Hat er noch nicht begriffen was der Klimawandel bedeutet? Was bedeutet unsere Demokratie für ihn, wenn er hart erkämpfte Umwelt-Standards einfach mal außer Kraft setzen möchte, sobald er mit "Superstar" Musk redet?
Das erinnert fatal an den Beton-§13b, den die CDU erst vor Kurzem gegen alle Widerstände durchgesetzt hat - Laschet steht mit seiner Ignoranz nicht alleine in der Partei.

Ja er kann sogar beim Thema Trinkwasser noch fröhlich über die Sorgen seiner Bürger lachen hier.
Vielleicht ist es das, was mich am Meisten entsetzt: Hier will einer Kanzler werden, der noch nicht kapiert hat, welche Krise auf uns alle zukommt. Ein Bundeskanzler mit Realitätsverweigerung - brauchen wir das wirklich?



Nach Klage-Flut gegen Tesla

von Franziska Albrecht am 16.08.2021 in EFAHRER, Auszüge in blau

Naturschützer haben erneut gegen US-Elektroautobauer Tesla und dessen Giga-Factory im brandenburgischen Grünheide geklagt. Nun schaltet sich Kanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) in die Debatte ein und kritisiert das Verbandsklagerecht.

Vorige Woche besuchte Laschet Teslas Giga-Factory und sprach sich öffentlich für eine Veränderung des Klagerechts aus, EFAHRER.com berichtete.

Um die juristische Lage jedoch besser zu verstehen, lohnt sich ein kurzer Exkurs in die komplexe Welt der Verbandsklagen. Nach Angaben des Umweltbundesamtes gibt es bei Klagen, die in die Kategorie Umwelt- und Naturschutzrecht fallen, eine Besonderheit. Umweltverbände können vor Verwaltungsgerichten klagen, ohne in eigenen Rechten betroffen zu sein. In anderen Worten: Jeder kann klagen. Die einzige Voraussetzung ist, dass solche Organisationen als Umwelt- oder Naturschutzvereinigungen anerkannt sind.

Dagegen wehrt sich der Kanzlerkandidat nun. „Es ist nicht akzeptabel, dass jemand, der nicht als Anwohner hier betroffen ist, sondern an der Nordsee oder den Bayerischen Alpen lebt, eine Klage einreichen kann, um solche Projekte zu stoppen. Da müssen wir was ändern“, sagte er vorigen Freitag in Grünheide, wie das deutsches Wirtschaftsmagazin Handelsblatt berichtet. Unterstützung erhalte er dabei von der CDU, der FDP und dem Ökonomen Michael Hüther.

Die bestehenden Klagebefugnisse würden immer wieder „durch militante Interessenvertreter genutzt, um Zukunftsprojekte zur eigenen Profilierung zu boykottieren“, sagte Wirtschaftsrat-Generalsekretär Wolfgang Steiger gegenüber dem Handelsblatt. Das Verbandsklagerecht müsse Interessen direkt Betroffener Vorrang gegenüber Verbänden einräumen. Das verbriefte Recht von Anwohnern sei dadurch nicht beschnitten.


Diese Spielchen der größten Lobby-Parteien  kennen wir doch inzwischen nur zu gut!
Sobald Klima- und Naturschützer sich zu Wort melden, werden sie ganz schnell zu "militanten Intressenvertretern" abgestempelt. Irgendwas findet man immer, um vom eigentlich Wichtigen schnell abzulenken. Von unserem Trinkwasser zum Beispiel....

Die Wirtschaft funktioniert grenzenlos über Kontinente hinweg  - aber Trinkwasser, Naturschutz und Klima sollen sich gefälligst an enge Grenzen halten. Umso beengter, umso besser, dann dürfen schon nicht so viele Menschen klagen. Ja Herr Laschet - die Idee ist aus ihrer Sicht sicher  genial, wenn sie auch leider von völliger Inkompetenz getragen wird. Mir gruselt`s etwas bei dem Gedanken, dass sie die Wahl gewinnen könnten....

Dienstag, 17. August 2021

Gut zu Wissen!

Na das ist doch wirklich mal interessant!

Der Ex-Grüne SÜDKURIER-Kolumnist Oswald Metzger, Thomas Bareiß und "die Welt" sitzen gemeinsam im  Lobbyisten-Boot der "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft."
Das erklärt so manches. Die Artikel des Oswald Metzger im Südkurier zum Beispiel.



Doch außerdem ist Herr Metzger auch noch Chefredakteur beim weit  rechts-stehenden Magazin "Tichys Einblick" (hier  was aus Lobbypedia dazu)  und angeblich sogar  Berater von H.G. Maaßen.

Zur "Welt": Vor Kurzem habe ich tatsächlich ein Interview-Video von Luisa Neubauer mit "Welt"-Berichterstattern (Namen sind mir nicht bekannt) im Blog veröffentlicht.hier
Man kann beim genaueren Hinhören durchaus die Tendenz des Blattes erkennen. Doch Louisa hat sich tapfer geschlagen!
Der Welt-Berichterstatter hat die Brisanz des Berichts des Weltklimarates noch nicht so recht verstanden, das sagt er jedenfalls selbst.
Meine absolute Lieblingsstelle: als er behauptet: "Deutschland ist unbestritten Klimavorreiter, das sagen auch viele Experten....." und Luisa so kurz nebenbei und völlig unaufgeregt berichtigt: "Ich kenne niemanden der das sagt, ganz im Ernst..."




In der Frankfurter Rundschau hier erschien dieser Kommentar zu Oswald Metzger:

Lieber Oswald Metzger!

Wenn einer Politiker ist und dazu Publizist, gibt es oft Interessenkonflikte. Aber Sie sind ja ohnehin ihre eigene Lobby.

Was machen Sie hauptberuflich? Auf Ihrer schicken Homepage las ich: „Metzger ist klar, kritisch und konsequent“; „Oswald Metzger beweist, dass er nicht nur ein politischer Mensch ist, vielmehr ein ehrlicher Politiker“; „Im März 2006 gelingt Metzger ein spektakuläres Ergebnis in der baden-württembergischen Landespolitik“; „Metzger will seine Stimme auch künftig erheben“.

Schau an, dachte ich, da hält der Schreiber ja große Stücke auf den ehrlichen Politiker und suchte vergeblich den Autorennamen. Dann kippte ich vor Lachen fast um. Das haben Sie ja selber geschrieben!

Warum sprechen Sie von sich selbst in der dritten Person? Offensichtlich haben Sie über die Jahre ein distanziertes Verhältnis zu sich bekommen. Sie haben wohl zu dem Kunstkniff gegriffen, weil Sie merkten, dass es nicht sehr vornehm ist, über sich selbst zu behaupten: „Ich, Oswald, bin eine Mordsgranate!“

Ich erfahre, dass Sie neben Ihrer Tätigkeit als Politiker – mal mit, mal ohne Mandat – ein freier Publizist sind. Erlauben Sie mir, Ihnen zu erklären, was ein freier Publizist ist. Ein freier Publizist ist frei von Anstellung und sollte frei von Verpflichtungen sein. Kein Staat, keine Partei, Organisation, Lobbygruppe, Stiftung oder sonstige Anstalt ist sein Herr. Das wäre, als ob Steffen Seibert ZDF-Journalist und Regierungssprecher zugleich wäre. So etwas nennt man einen Interessenkonflikt.

Angeblich arbeiten Sie seit 2003 als freier Publizist. Doch später erhielten Sie als Landtagsabgeordneter eine Diät. Ein Berufspolitiker, der hin und wieder auch was schreibt, rastlos die Parteien wechselt, weil er ohne nicht kann, ist besessen von der Idee, Bedeutung durch politische Macht zu erlangen. Nicht die Menschen brauchen so einen Politiker, sondern so ein Politiker braucht die Menschen. Freie Publizisten publizieren derartige Vorgänge, mischen aber nicht mit.

Als Parteimitglied geben Sie nun auch noch an, Politikberater zu sein. Wen beraten Sie aktuell als CDU-Mitglied denn? Die Grünen? Und zu welchen Themen beraten Sie? Wie man sein Profil bis zur Unkenntlichkeit verwischt?

Die Fuldaer Zeitung beschäftigt Sie als Kolumnisten. Eine kluge Zeitung stellt normalerweise ihren wertvollen Platz nicht regelmäßig einem Parteigänger oder Lobbyisten zu Reklamezwecken zur Verfügung. Schon gar nicht, wenn er auch noch Mitglied der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft ist, deren oberstes Ziel die Unterwanderung der Medien ist. Warum die kleine Fuldaer Zeitung die Grenze zwischen Journalismus und PR verwischt und nicht zwischen Gastbeitrag und Kolumne unterscheiden kann, lässt sich nur so erklären, dass sie sich ein Beispiel am großen Focus genommen hat. Zuvor durften Sie auf Focus online im Webblog jahrelang Texte absondern.

Sie hätten, lieber Oswald, Ihr Studium der Rechtswissenschaften zu Ende studieren sollen, dann wären Sie vielleicht als hektischer und wichtigtuerischer Advokat geendet. Stattdessen schwimmen Sie seit fast 40 Jahren wie Treibholz durchs Land, und man weiß nie, durch wessen Posaune Sie tröten. Ich nenne so etwas auch eine Form von Sozialhilfe.

Es grüßt und beeinflusste die öffentliche Wahrnehmung durch die bloße Kraft von Tinte und Thesaurus, Ihre Kommunikationsberaterin Mely Kiyak.

Mely Kiyak ist freie Autorin.

Auf den Kreis Sigmaringen kommt es dieses Mal wirklich an!

Ich weiß: Meine Sommerpause war wohl keine so gute Idee angesichts des drängenden Zeitpunktes vor der Klimawahl, die unser weiteres Leben bestimmen wird. Ich versuch`s mit einem Kompromiss: Ich beschränke mich ein paar Tage lang auf das Aller-Wichtigste.
Und schon haben wir ein neues Haupt-Thema vorgesetzt bekommen, das in diese Kategorie fällt:

Klimaaktivisten der Riseup-Bewegung haben sich direkt an unser Aktionsbündnis gewandt. 

Ihr Anliegen:

Wir schreiben Euch heute, weil ihr in Sigmaringen/Zollernalb an einem wirklich wichtigen Hebel zur Bundestagswahl ‘21 sitzt. In eurem Wahlkreis kandidiert Thomas Bareiß, der effektiven Klimaschutz in den letzten Jahren aktiv verhindert hat und damit zu den klimaschädlichsten Abgeordneten der letzten Legislatur gehört.

Seine Wiederwahl ist nach aktuellen Prognosen möglich aber erstmals nicht sicher – das macht die Wahl bei euch besonders brisant. Wird Bareiß nicht wiedergewählt, fliegt einer der größten Klimablockierer aus dem Bundestag.


Gleichzeitig sendet es überregional ein deutliches Signal an alle anderen Abgeordneten und die Parteien: Wer Politik gegen Klimaschutz und unsere Zukunft macht fliegt raus! Wir sehen euch und wir messen euch an euren Handlungen! Das wird Einfluss auf zukünftige Entscheidungen haben.

In Wahlkreisen wie eurem entscheidet sich also, ob Abgeordnete ungeschoren damit durchkommen unsere Zukunft zu verspielen oder ob ihre Lobbyarbeit und ihr Handeln für fossile Interessen endlich Konsequenzen hat.




Sie haben uns auch Unterlagen dazu geliefert, ein Steckbrief sozusagen.

Stopp Thomas Bareiß

CDU Wahlkreis 295 Zollernalb-Sigmaringen


Thomas Bareiß ist einer der übelsten Klimakiller in der deutschen Politik. So war bis 2018 auch offiziell eng verbandelt mit Gazprom, Shell, Wintershall-DEA und vielen anderen Fossilkonzernen als Beirat in der Fossillobby „Zukunft (Erd)gas eV.[1]  Mit seiner Ernennung zum parlamentarischen Staatssekretär musste er 2018 sämtliche Lobbymitgliedschaften aufgeben, was allerdings wenig an seinen Positionen geändert hat: Nach wie vor kämpft Bareiß für die Ziele der Fossillobby. 

So will er Verbrenner in Mobilität und Wärme erhalten durch extrem verschwenderischen Wasserstoff (3-5 so hoher Energieverbrauch und entsprechend unbezahlbar).[2] Die Idee dahinter: bis grüner Wasserstoff in großen Mengen und günstig verfügbar ist (also nie) will Bareiß Erdgas als Brückentechnologie einsetzen und damit verhindern, dass die fossilen Brennstoffe durch Wind- und Sonnenstrom ersetzt werden. Außerdem setzt sich Bareiß für die Förderung neuer fossiler Infrastruktur in Form von Gasheizungen ein.[3] Obwohl wir schnellstmöglich aus fossilen Brennstoffen aussteigen müssen, befürwortet Bareiß die Erschließung neuer fossiler Vorkommen durch das zudem riskante Frackingverfahren.[4]

Bareiß ist Teil der Aserbaidschan-Connection[5] der CDU und fordert eine Öl-Partnerschaft (also den Bau einer Erdöl-Pipeline von Aserbaidschan in die EU) mit der Folter-Despotie.[6] Die dringend notwendige Beschneidung der fossilen Brennstoffe, etwa in Form einer CO2-Steuer lehnt Bareiß ab und verbreitet stattdessen die Klimaschutzverhinderungspläne der Industrielobby INSM.[7]

Bis 2016 war Bareiß als Mitglied des Berliner Kreis auch offiziell ein Verharmloser der Klimakatastrophe, für den der Weltklimarat IPCC lediglich ein Art „Weltrettungszirkus“ darstellt.[8] Er leugnet aber weiterhin einen negativen Einfluss der Klimakatastrophe auf Pandemien[9] und prophezeit Klimaaktivisten, sie „kommen zur Vernunft, wenn sie erstmal eigenes Geld verdienen“[10]

Bareiß setzt sich nicht nur für den Erhalt und Ausbau der Verbrennung fossiler Energiequellen ein, er will auch den (ohnehin viel zu langsamen) Ausbau der Erneuerbaren stark einschränken.[11] So er u.a. mit dem Solardeckel entscheidend dazu beigetragen, dass der Ausbau der Solarenergie in Deutschland massiv verlangsamt wurde.[12] 

Da ist überrascht es nicht, dass Greenpeace ihm einen eigenen Steckbrief gewidmet hat in „Wir haben verhindert. Die 31 schlimmsten Klimabremser der großen Koalition“.[13]

Bareiß` Wahlkreis Zollernalb-Sigmaringen ist nie an eine andere Partei als die CDU gegangen. Sollte die CDU in ihrem vermeintlich „sicheren“ Wahlkreis im September das Direktmandat verlieren, ginge das wie ein Donnerhall durch die Flure des Bundestages, denn allen Abgeordneten wäre dann klar: Klimakiller sind selbst im sichersten Wahlkreis nicht sicher! 

Und die Chancen stehen gut: Schon 2017 hat Bareiß in Zollernalb-Sigmaringen 15% verloren, in der Landtagswahl 2021 ging das Gebiet an die Grünen. Und schon jetzt ist der Wahlkreis besonders stark von den Folgen der Klimakatastrophe betroffen.[14] Wenn es gelingt, vielen Wählern klarzumachen, dass Bareiß einer der hauptschuldigen deutschen Politiker am Verbrechen Klimakatastrophe ist UND viele Wähler der Oppositionsparteien ihre Stimmen auf EINEN Gegenkandidaten zu konzentrieren, könnte die Sensation tatsächlich gelingen. 


Noch ein Spiegel-Artikel mit harten Fakten zu Bareiß  hier


Montag, 12. Juli 2021

Die rote Klimakarte - PRESSEMITTEILUNG

         FFF-Demo in Bonn am 02.07.2021

Parents for Future und LobbyControl zeigen in Bonn und Berlin denjenigen, die beim Klimaschutz bremsen, die Rote Klimakarte
Bonn und Berlin. 

Am 16.07.2021 machen Parents for Future und LobbyControl auf Demonstrationen in Bonn und Berlin im Rahmen des bundesweiten Aktionstags „Rote Klimakarte“ Station bei mehreren Ministerien und Lobby-Verbänden. Sie protestieren dort gegen die Lobby-Netzwerke, die den Klimaschutz ausbremsen.

„Wenn es nicht Lobby-Verbände, politische Gruppierungen und Personen gäbe, die den Klimaschutz ausbremsen, wären wir schon viel, viel weiter“, so Claudia Dach (P4F Bonn). Anja Sahrhage (FFF Altkreis Halle/Westf.) ergänzt: „Die Klimaschmutzlobby vertraut auf ihr Geld und die Macht von Wenigen, wir setzen auf die Macht der Vielen.“

Nina Katzemich (LobbyControl), die in Bonn eine Rede halten wird, weist beispielhaft für das
Problem auf die Gasindustrie hin: “Die Lobby der Gaswirtschaft ist aufs Engste mit dem
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie vernetzt. Statt die Nutzung des fossilen Brennstoffs
so schnell wie möglich zu beenden, schafft die Bundesregierung neue Infrastruktur wie Nord
Stream 2 und Terminals für verflüssigtes Erdgas an den deutschen Küsten, subventioniert sie mit
Steuergeldern und vergibt Kaufprämien für LKWs, die mit Erdgas fahren. Wir wollen die
Gasindustrie als Klimabremser entlarven.“ Christina Deckwirth (LobbyControl) wird eine Protest-
Stadtführung durch das Berliner Regierungsviertel leiten: “Wirksame Klimapolitik wird immer
wieder durch einseitige Lobby-Klüngelrunden verhindert. Wir fordern ausgewogene und breite
Beteiligung in der Klimapolitik!”

Prominent unterstützt wird der Aktionstag “Rote Klimakarte” unter anderem von Luisa Neubauer (Fridays for Future) und Ewald Lienen (Ex-Trainer; Werte- und Klimabotschafter), die sich beide am Aktionstag unter dem Hashtag #RoteKlimakarte zur Aktion zu Wort melden werden. "Deutschland muss Klima-Weltmeister werden!“ forderte Ewald Lienen bereits 2019 vor dem Bundeskanzleramt mit einer Roten Klimakarte in der Hand. 

Das Bundesverfassungsgericht hat es noch einmal betont:
Klimaschutz muss im Hier und Heute beginnen und darf nicht in die Zukunft verschoben werden.
Mit den Roten Klimakarten wird symbolisch gezeigt, dass das Spiel für diejenigen, die beim Klimaschutz bremsen, vorbei ist. „Wir tragen Verantwortung für das Leben und Wohlergehen zukünftiger Generationen. Dafür müssen die Bremsen gelöst werden und endlich ambitionierte Maßnahmen zum Einhalten der 1,5°-Grenze des Pariser Klimaschutzabkommens beschlossen werden, statt nur davon zu reden“, so Aglaia Hajkova (P4F Berlin).

In Bonn werden die folgenden Ziele angefahren:
1. BM für Verkehr und digitale Infrastruktur - mit Pappmaske von Andreas Scheuer und einer
Rede von Rebecca Peters (ADFC)
2. Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe - mit einer Rede von Heike Prassel (Extinction
Rebellion)
3. VW-Zentrum (als symbolischer Ort für den VW-Konzern) - mit einer Rede von Dietrich
Klingmüller (Health for Future)
4. BM für Ernährung und Landwirtschaft - mit Pappmaske von Julia Klöckner und einer Rede
von Xenia Brand (Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft - AbL)
5. Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches - mit einer Rede von Nina Katzemich
(LobbyControl)
6. BM für Wirtschaft und Energie - mit Pappmaske von Peter Altmaier und einer Rede von
Stefan Gsänger (Parents for Future)

In Berlin sind es die folgenden Stationen - jeweils mit Reden von Christina Deckwirth
(Lobbycontrol):
1. BM für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie das BM für Wirtschaft und Energie
2. Wirtschaftsrat der CDU
3. ExxonMobile
4. Bundestag
5. Zukunft Gas
6. Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)

Weitere Informationen zu den Roten Klimakarten finden Sie hier: www.roteklimakarte.de
Weitere Informationen zur Demonstration in Bonn (Route und geplante Redebeiträge) hier:
www.parentsforfuture.de/bonn

Freitag, 18. Juni 2021

Die folgende Veranstaltung von Together for Future ist eine tolle Unterstützung für alle, die sich für die sogenannte "Klimaschmutzlobby" interessieren und die sich in der Roten Klimakarten Kampagne von P4F engagieren wollen.

Lobbyismus und Klima-Bremser*innen sind wohl eine der größten Herausforderungen auf unserem Weg in eine klimaneutrale Zukunft. Aber …

  • Was ist eigentlich Lobbyismus, wie funktioniert er und was läuft da hinter den Kulissen?
  • Wo sitzen die größten Klima-Bremser*innen? Und vor allem:
  • Was können wir als Klimabewegung tun?

Zu diesen und ähnlichen Fragen wollen wir am 24.06. in der Zeit von 17:00 bis 18:30 mit euch in den Austausch kommen.
Zu Beginn gibt es drei kurze Impuls-Vorträge von

  • Gunnar Harms, Vorstand Bündnis Bürgerenergie e.V.
  • Dr. Christina Deckwirth, LobbyControl e.V.
  • Arne Jungjohann, Politikwissenschaftler & Mitglied der Grünen Akademie der Heinrich-Böll-Stiftung

Teilnahme an dem Treffen über folgende Einwahl-Daten:
Zoom-Link: https://zoom.us/j/91093639218?pwd=ZTVyUUprRWRkZU94ZjJ3Qm1KMEdDZz09
Meeting-ID: 910 9363 9218
Kenncode: 770648
Schnelleinwahl mobil
+496950502596,,91093639218#,,,,*770648# Deutschland