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Montag, 14. September 2026

Als „sozialen Marktwirtschaft“ auch dem Gemeinwohl verpflichtet - jeder und jede nach seinen/ihren Möglichkeiten

Ich kann Hr. Lakner nur zustimmen. Danke schön für diese kurze Ausführung!

Doch der "Bauernverband" ist nur eine Stimme und vertritt längst nicht alle Landwirte, auch wenn er man das denken könnte, weil er immer am Lautesten und Extremsten schreit. (siehe auch hier und hier)

Die Arbeitsgemeinschaft bäuerlicher Landwirte (ABL) passt viel mehr zu unserer bäuerlich geprägten Landschaft und zu unseren Gemeinwohl-wirtschaftlichen Werten. Wie gut dass es auch solche Verbände gibt.

Prof. Dr. Sebastian Lakner / Professor für Agrarökonomie bei Universität Rostock

Ok, der Bauernverband SH ist mal wieder für „freie Unternehmer“ und findet Massnahmen für das Klima & die sog. „Gutmenschen“ scheinbar überzogen. 

Diese Aussage von Silvia Breher (CDU) fand offenbar große Zustimmung.

Ja mei, Folklore zum Landesbauerntag? Vielleicht. Aber keine kostenlose Folklore, weil solche Sprüche richten Schaden an.

Samstag, 22. August 2026

Es wäre wohl an der Zeit, Landwirtschaftsförderungen an Bedingungen zu knüpfen

egal ob in Österreich oder in Deutschland oder sonstwo in der Welt..

Lukas Pawek / LinkedIn  21. 8.2026

Jede freie Minute bin ich mit meiner Frau in unserem Garten im Weinviertel Hoffentlich wird's nicht bald zu "Steppenviertel" umbenannt.
Dieses Foto hab' ich vorgestern beim Feld eines befreundeten Landwirts geschossen 

Mein Mitgefühl gilt den Landwirt:innen, die hier existenzbedrohende Schäden erleiden. Es gibt aber eine unausgeschöpfte Geldquelle, mit der diese Verluste bezahlt werden könnten. Damit wir allerdings nicht jedes Jahr für steigende Verluste zahlen, wäre es vielleicht an der Zeit, diese Katastrophengelder an Bedingungen zu knüpfen? 


Dürreförderung als Dauersubvention?

Österreich ist stolz auf einen hohen Grad an Nahrungsmittelselbstversorgung. Damit wir diesen auch erhalten, wäre jetzt DIE Chance, Landwirtschaftsförderungen an wassersparende Maßnahmen und einen Agri-PV Ausbau zu knüpfen. Eine Ansichtssache von OEKONEWS-Gründer Lukas Pawek

Freitag, 21. August 2026

Wir brauchen einen ehrlichen Austausch über die Zukunft der Agrarpolitik und wofür öffentliches Geld ausgegeben wird


Johannes Enssle

hier  geht`s zur Studie mit 20 Seiten

Die aktuelle CAPRI-Studie des NABU zur Ernährungssicherheit macht für mich deutlich: Wir brauchen einen ehrlichen Austausch über die Zukunft der Agrarpolitik und wofür öffentliches Geld ausgegeben wird.

Dienstag, 11. August 2026

Dürre in Österreich: Eine Mrd. Euro Schaden in der Landwirtschaft

 

Marcus Wadsak  9.7.26  hier

Grafik: APA/ORF; Quelle: Österreichische Hagelversicherung

Klimaschutz ist teuer, das höre ich oft und es ist wohl richtig. 

Kein Klimaschutz kommt uns aber fix teurer - wie heuer auch klar zu sehen: 

Die heimischen Bauern und Bäuerinnen verzeichnen dürrebedingte Rekordschäden. Der Gesamtschaden in der Landwirtschaft liege bisher bei einer Milliarde Euro, teilte der Agrarspezialversicherer Hagelversicherung heute mit.

Sonntag, 13. April 2025

brand eins-Podcast zur Gemeinwohl-Bilanzierung

 Detector  hier  brand eins Podcast | Christian Hiß  11.04.2025

Umweltschutz ist Teil der Betriebswirtschaft und kein Idealismus

Mit ihrer Arbeit tragen viele Landwirtinnen und Landwirte bereits jetzt zum Klimaschutz bei. Wie lässt sich dieser Beitrag am Gemeinwohl angemessen bezahlen?
Der Land- und Betriebswirt Christian Hiß im Gespräch.


Dienstag, 28. Januar 2025

Konflikte um Ressourcen sind vorprogrammiert

 Frankfurter Rundschau hier  Die Kolumne „Gastwirtschaft“ von Jan Dreier.

Dieser Planet reicht nicht aus: Ausbau der Biomasse wird uns ruinieren

Wie die industrielle Bioindustrie die Hungersnot intensiviert. Die Bioökonomie fördert großflächigen Landverbrauch, was zur Verdrängung lokaler Gemeinschaften, zur Abholzung von Wäldern und zum Verlust biologischer Vielfalt führen kann. Oftmals kommt es zu Landraub und Menschenrechtsverletzungen.

Bild: siehe hier

Die Bioökonomie wird dennoch als Allheilmittel für Landwirtschaft und Klimaschutz gehandelt: weg von fossilen Rohstoffen hin zu einer Wirtschaft, die auf biologischen Materialien beruht.

Montag, 9. Dezember 2024

Oberschwaben: Die Moorschutzstrategie müsste konsequent umgesetzt werden, weil die Maßnahme den größten Hebel hat

Jetzt geht es ganz konkret um Oberschwabens Moore. Eine einmalige Chance, endlich vorwärts zu kommen bei diesem umstrittenen Thema.

hier  Zeit  6. Dezember 2024, Quelle: dpa Baden-Württemberg

Agrarindustrie: Wie die Landwirtschaft Klimaziele erreichen kann

Der Moorschutz hat einer Studie zufolge eine zentrale Rolle beim Kampf gegen den Klimawandel im Sektor Landwirtschaft. Das Agrarministerium hat ein Gutachten bei der Universität Hohenheim in Auftrag gegeben, um zu sehen, welche Maßnahmen in der Landwirtschaft welche Minderungspotenziale für Treibhausgase haben.
Der Rat der Wissenschaftler: Auf den Moorschutz und die Renaturierung von Mooren setzen. 

Dienstag, 3. Dezember 2024

UNO-Konferenz gegen Wüstenbildung 2024

70 Grad in Rumäniens Sahara und Chinas Mammutprojekt abgeschlossen 

Noch eine UN Konferenz im glücklosen 2024. Vermutlich setzt keiner große Hoffnungen auf bahnbrechende Ergebnisse.  Egal wie dramatisch die Umstände sein mögen. Dafür scheint Rumänien mit seiner wachsenden Wüste momentan das beste Beispiel zu sein.
China hat derweil sein Mammutprojekt zur Wüstenbegrenzung nach 46 Jahren abgeschlossen. Es hat 
30 Millionen Hektar bewaldet, also eine Fläche, die nur etwas kleiner ist als Deutschland. Kritiker sind jedoch noch nicht überzeugt von der Effektivität.....

Deutschlandfunk  hier  02.12.2024

Bericht: Globale Landnutzung bedroht Menschheit

Heute beginnt in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad die UNO-Konferenz gegen Wüstenbildung. Anlässlich des Treffens warnt ein wissenschaftlicher Bericht in drastischen Worten vor den Folgen der globalen Landnutzung.

Das Überleben der Menschheit sei in Gefahr, schreiben die Autoren des Berichts, der unter anderem vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) erstellt wurde. Abholzung, Verstädterung und konventionelle Landwirtschaft schädigten Böden in bislang ungekanntem Ausmaß. Dies führe schon heute zu Ernährungskrisen, Migrationsströmen und Konflikten.

Mittwoch, 9. Oktober 2024

Gesellschaftsvertrag zur Zukunft der Landwirtschaft

Es geschehen doch noch Wunder - wer hat damit gerechnet nach den Entgleisungen im Frühjahr?
Man wird sehen, wie tragfähig sich die gemeinsame Verantwortung erweist. Aber wir können wieder - ein kleines bisschen - hoffen.

Die Zeit hier  7. Oktober 2024, Quelle: dpa Baden-Württemberg

Bauern im Klimawandel: Schulterschluss für regionale Landwirtschaft im Südwesten

Die Landwirtschaft in Baden-Württemberg soll auf Herausforderungen wie den Klimawandel und das Artensterben besser vorbereitet werden. Dazu haben sich unter anderem die Landesregierung und die Bauern auf einen Gesellschaftsvertrag für die Zukunft der Landwirtschaft geeinigt. 

«Wir haben einen breit getragenen Konsens geschaffen, der alle relevanten Akteure einbindet und Naturschutz und Landwirtschaft zusammenbringt», sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) bei der Unterzeichnung des Vertrags in Stuttgart. Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) war krank und nicht wie geplant vor Ort.

Rund 50 Vertreterinnen und Vertreter aus Landwirtschaft, Naturschutz, Handel, Verarbeitung, Erzeugung, Gesellschaft, Wissenschaft, Kirchen und Politik haben nach Angaben der Landesregierung unterschrieben. Der Vertrag ist das Ergebnis eines zweijährigen Strategiedialogs, der im grün-schwarzen Koalitionsvertrag vereinbart worden war. 143 Millionen Euro stellt das Land für die Umsetzung der Maßnahmen bereit.

Donnerstag, 3. Oktober 2024

keine Klimafreundliche Landwirtschaft: Inkonsequente Umsetzung der EU-Umweltvorgaben

Deutschlandfunk hier 01.10.2024

EU-Agrarpolitik - Rechnungshof mahnt Umsetzung der Umweltvorgaben für Landwirtschaft an

Der Europäische Rechnungshof hat die inkonsequente Umsetzung der EU-Umweltvorgaben in den Mitgliedsländern kritisiert.

Montag, 23. September 2024

Wegweisender Agrar - Reform endlich auf dem Weg

ARD Tagesschau   hier  16.9.24  Jakob Mayr, ARD Brüssel

Der lange Weg zur Agrarreform
Diskussion im EU-Parlament

Das EU-Parlament hat über weitreichende Reformen im Agrarsektor beraten. Doch die Landwirte sind unzufrieden - und Umweltschützer kritisieren mangelndes Engagement im Kampf gegen den Klimawandel.

Freitag, 13. September 2024

Reformergebnisse gegen „Regelungsdschungel“

hier  12.09.2024,Von: Andreas Schmid

Nach Bauernprotesten: Özdemir präsentiert Reformergebnisse 

Immer wieder klagen deutsche Bauern über zu viel Bürokratie. Das Landwirtschaftsministerium hat nun erste Maßnahmen entwickelt. Wie viele bereits umgesetzt sind, zeigt eine interne Auswertung, die unserer Redaktion exklusiv vorliegt.

Donnerstag, 12. September 2024

Klimaschutz: Studie: Landwirtschaft könnte Treibhausgase stark reduzieren

Zeit hier  10. September 2024, DPA

Treibhausgasemissionen aus der Landwirtschaft und landwirtschaftlich genutzten Mooren könnten in der EU bis 2045 laut einer neuen Untersuchung um mehr als die Hälfte reduziert werden. Dies könne vor allem durch weniger Tierhaltung, Wiedervernässung von Mooren und klimafreundlicheres Düngen erreicht werden, heißt es in einer Simulations-Studie der Denkfabrik Agora Agrar. 

Die Ideen sind nicht so ganz neu, eine neue Agrarpolitik wird seit vielen Jahren gefordert von den Naturschutzverbänden


Samstag, 7. September 2024

Plan für nachhaltige Landwirtschaft: „Das ist ein Vorhaben, vergleichbar mit dem Ausstieg aus der Kohle.“

Seit Jahren versuchen die Naturschutzverbände in diese Richtung vorzustoßen. Denn natürlich sehen sie die Problematik in unserer kleinteiligen Landwirtschaft. Die Landwirtschaftsindustrie  im Osten ist etwas völlig anderes - die zieht den Hauptanteil an GAP-Geldern, ohne dass mit dem hohen Geldeinsatz der Gesellschaft immens wichtige Landschaftsfunktionen erfüllt würden.
Wenn die EU nun erreichen könnte,  dass eine sinnhafte Umverteilung erfolgt, dann käme es uns allen und insbesondere unseren nachhaltig wirtschaftenden Bauern zugute!

Hier  Frankfurter Rundschau  Stand:06.09.2024  Von: Amy Walker

Plan für nachhaltige Landwirtschaft: Steuern für Bio-Produkte senken, mehr Geld für kleine Betriebe 

Die Landwirtschaft muss nachhaltiger werden, doch über das Vorgehen wird heftig gestritten. Jetzt haben sich Interessensvertreter zusammengetan und einen neuen EU-Plan geschmiedet.

Es gibt nur wenige Wirtschaftszweige, bei den die zentralen Herausforderungen der Klimakrise so klar zusammenlaufen wie in der Landwirtschaft. Biodiversität, Extremwetter, Treibhausgase und Energie: Die Landwirte der Welt kämpfen an vorderster Front gegen den Klimawandel. 2019 wurden 10,5 Prozent der Emissionen in Europa auf die Landwirtschaft zurückgeführt. Dass der Umbau der Landwirtschaft hin zu einer nachhaltigen Arbeitsweise von zentraler Bedeutung ist, bestreitet also so gut wie niemand. Das Wie ist jedoch seit Jahren ein Streitpunkt.

Donnerstag, 25. Juli 2024

Darum sind Kühe so selten Kühe auf der Weide

Schwäbische Zeitung  hier Patrick Müller  23.7.24

Im Vergleich zu einem modernen Laufstall ist die Weidehaltung arbeitsintensiver. Was zwei Allgäuer Landwirte jetzt fordern.

Die Weidekuh sei in Deutschland mittlerweile zu einer bedrohten Art geworden, warnte unlängst die Umweltschutzorganisation Greenpeace. Während 2010 noch 42 Prozent dieser Nutztiere Zugang zur Weide hatten, seien es zehn Jahre später nur noch 31 Prozent gewesen.

...Dass der Landkreis Ravensburg laut Zahlen des Statistischen Landesamts aus dem Jahr 2020 der mit dem größten Rinderbestand insgesamt sowie der mit dem größten Milchkuhbestand in Baden-Württemberg ist, kommt einem zumindest beim Blick auf die Wiesen nicht sofort in den Sinn.

Freitag, 5. Juli 2024

Düngegesetz im Bundesrat: Droht nun eine Million Euro Strafzahlung pro Tag?

hier   05.07.2024 Von Alexander Budweg, ARD Berlin

Heute geht es im Bundesrat unter anderem um das Düngegesetz. Mehrere Bundesländer wollen nicht zustimmen - obwohl das Gesetz nur EU-Vorgaben umsetzen soll. Die EU droht mit Strafzahlungen.

Eigentlich wollte die Bundesregierung heute einen Schlussstrich unter den seit zwölf Jahren laufenden Düngestreit mit der EU-Kommission ziehen. Doch im Bundesrat bahnt sich ein Machtspiel mit den Ländern an. In dessen Folge könnte Deutschland erneut ein Vertragsverletzungsverfahren mit täglichen Strafzahlungen in Millionenhöhe drohen.

Donnerstag, 4. Juli 2024

Ernteprognose 2024: Bauern kämpfen weiter mit Wetterextremen

hier  Tagesschau  01.07.2024 Axel John

In den vergangenen Jahren kämpften die Landwirte mit extremer Trockenheit, jetzt machen ihnen teils sintflutartige Niederschläge zu schaffen. Um mit Nässe und Schimmel klarzukommen, müssen sie verstärkt Pestizide einsetzen.

Uwe Bißbort läuft einen Feldweg entlang und zeigt immer wieder auf seine Ackerfläche. Eigentlich sollte jetzt hier Raps wachsen. "Hier stand im Frühjahr und auch im Mai überall das Wasser auf den Feldern. Die Saat konnte gar nicht angehen. Der Ausfall bei mir liegt bei 30 Prozent", erklärt Bißbort. Grund sei der viele Regen gewesen. "Wir haben hier normalerweise rund 750 Liter Regenwasser pro Jahr. Bislang waren es schon mehr als 1.200 Liter. Das war selbst nach den Trockenjahren viel zu viel." 

Donnerstag, 27. Juni 2024

Als erstes Land der Welt: Warum Dänemark es schafft, eine Klimasteuer auf Fleisch und Milch einzuführen

Irgendwie springt einen beim Lesen der Artikel  der Vergleich zur gescheiterten Borchert-Kommission in Deutschland an. Die Ergebnisse liegen in den Schubladen fest verschlossen, es hieß das sei zu teuer. Die Naturschutzseite hatte die Kommission zuletzt ganz verlassen, da der Schluss nahelag, dass sie mit viel Trickserei ausgebootet werden sollte. 

"Der Deutsche Bauern­verband hat mehrmals Zusagen für mehr Umweltschutz im wichtigsten Beratergremium der Bundesregierung zur Landwirtschaft gebrochen."   hier

Wie geht es nun weiter in Deutschland?   hier


Spiegel hier  Von Alexander Preker  25.06.2024

Ein CO₂-Preis für Fleisch- und Milchbetriebe: Fast alle in Dänemark sind zufrieden mit dieser Weltpremiere. Das Beispiel zeigt, wie eine solche Reform funktionieren kann und was sie für Bauern, Umwelt und Verbraucher bedeutet.