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Donnerstag, 27. November 2025

Papst Leo XIV will den Vatikan zum ersten klimaneutralen Staat machen

hier   Hans-Josef Fell - Botschafter für 100% Erneuerbare Energien  16. Oktober 2025

Kirche und Klimaschutz  

10 Jahre Laudato Si von Papst Franziskus: 2015 wurde die viel beachtete päpstliche Enzyklika „Laudato Si, über die Sorge für das gemeinsame Haus“ von Papst Franziskus veröffentlicht.

Bild: eine Kirche in Wiesbaden hat die Frage der Klimaaktivisten aufgegriffen

Der Papst hatte darin unmissverständlich zum schnellen Handeln für Klima- und Umweltschutz aufgefordert.

Freitag, 14. November 2025

Spenden für "Wäre Jesus Klimaaktivist?"

Ich verstehe, dass die Aktivisten auf diesen Kompromiss eingegangen sind - aber ich verstehe nicht was die Münstergemeinde treibt, weshalb diese Anzeige? Warum haben sie daran festgehalten?
Warum mussten die Aktivisten die Ulmer Bilder  von ihrer Internetseite nehmen? Ich finde die Münstergemeinde hätte souveräner mit der Sache umgehen können, schade dass sie mit ihrem Vorgehen - auch im eigenen Interesse - eine große Chance verpasst hat.


GoodCrowd.org  https://www.goodcrowd.org/waere-jesus-klimaaktivist-wir-zahlen-den-preis

Am 2. Juli 2024 kletterten wir unangemeldet auf das Ulmer Münster und platzierten dort auf einem riesigen Banner die Frage „Wäre Jesus Klimaaktivist?“

Viele Kirchengemeinden in ganz Deutschland hängten daraufhin diese Frage selbst an ihre Kirchen und der Theologie-Professor Ruben Zimmermann schrieb ein Buch über diese theologische Frage.

Donnerstag, 13. Februar 2025

Wäre Jesus Klima-Aktivist?

 SWR  hier


hier  Schwäbisches Tagblatt  10.02.2025 Tübingen

Montag, 11. November 2024

Die Rolle der Kirche in der Klimakatastrophe – eine kritische Befragung

Montag  11.11.2024 / 19:00 Uhr im Haus der Begegnung in Ulm

Diskussionspartner*innen:

- Dr. Ruben Zimmermann, Neutestamentler an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

- Dr. Torsten Krannich, Kirchenhistoriker, Dekan des Kirchenbezirks Ulm und Verantwortlicher für das Ulmer Münster

- Frithjof Rittberger, Referat Kirche und Gesellschaft der Ev. Landeskirche in Württemberg

- Gesprächspartner*innen verschiedener Aktivistengruppen

Moderation: Andrea Luiking, Leiterin Haus der Begegnung

Eintritt frei

Montag, 16. September 2024

"Wäre Jesus Klimaaktivist?" - in Stuttgart heute , mit Filmvorführung um 18 Uhr

Pressemitteilung am 16.9.2024

Münsterkletter*innen hängen zusammen mit Kirchen Vertreter*innen, riesiges Banner an Kirche St. Maria in Stuttgart-Mitte

"Wäre Jesus Klimaaktivist?" stand Anfang Juli diesen Jahres am höchsten Kirchturm der Welt - dem Ulmer Münster. Eine Gruppe aus 20 Aktivist*innen hatten die Aktion vorbereitet und es fertig gebracht ihre Frage nach Gewissen und Verantwortung in Zeiten der Klimakrise dort nachts in 70m Höhe anzubringen. Sie riefen auch alle Kirchen dazu auf, sich zu fragen ob Klimaerhitzung und Artensterben eigentlich nur andere Worte für Schöpfungszerstörung sind.

Engagierte der Kirche St Maria in Stuttgart-Mitte meldeten sich auf diesen Aufruf. Die Aktivist*innen werden am kommenden Dienstag 17.9.2024 um 13 Uhr öffentlich, in Kooperation mit der Kirchengemeinde ein 45 Quadratmeter großes Banner mit derselben Frage wie in Ulm an der neugothische Kirche anbringen.

Donnerstag, 11. Juli 2024

Ulmer Münsterdekan plant Zusammenarbeit mit Klimaaktivisten

 SWR Aktuell  hier  10.7.2024, Dennis Bechtold

Nach der illegalen Kletteraktion am Ulmer Münster vergangene Woche hat sich Dekan Torsten Krannich mit den verantwortlichen Klimaaktivistinnen und Klimaaktivisten getroffen.

Der Ulmer Dekan Torsten Krannich hat am Dienstagnachmittag mit der Klimaaktivistengruppe gesprochen, die für die illegale Kletteraktion am Münster vergangene Woche verantwortlich ist. Er hat erneut die Aktion verurteilt, aber auch Verständnis für das Anliegen gezeigt. Deshalb wollen beide Seiten nun zusammen legal für den Umweltschutz werben.

Umweltschutz - gleiches Ziel, unterschiedliche Wege

Eine erste gemeinsame Aktion können sie sich schon für das Nabada am Schwörmontag vorstellen, erzählte Klimaaktivist Samuel Bosch. Was genau und ob das mit Blick auf die kurze Vorbereitungszeit überhaupt funktioniert, steht aber noch nicht fest. Grundsätzlich verfolgten beide Parteien mit dem Klimaschutz ein gleiches Ziel, nur die Wege seien bisher unterschiedlich.

Nach dem Treffen stellten sich Dekan Torsten Krannich und die Klimaaktivistengruppe (Samuel Bosch, Lima Koch, Lino Kürger und Lena Mapler ) der Presse für Fragen zur geplanten Zusammenarbeit.

Der Ulmer Münsterdekan Torsten Krannich bezweifelte in dem Gespräch, dass Aktionismus zu einer "Bewusstseinsänderung" in der Gesellschaft führe. Er geht das Thema eher über die "demokratischen Spielregeln" an. Deshalb bezeichnete er die Kletteraktion am Ulmer Münster mit einem Schaden in bisher unbekannter Höhe auch als "No-Go" und betonte, dass die Anzeige wegen der illegalen Aktion bestehen bleibe. Die Klimaaktivisten akzeptierten das und wollen die Verantwortung übernehmen.

Grundsätzlich waren beide Parteien mit dem Gespräch und dem Austausch ihrer Ansichten zufrieden, auch wenn noch keine konkreten Pläne für eine langfristige Zusammenarbeit entstanden sind. Die Klimaaktivistengruppe steht noch mit weiteren Kirchengemeinden aus den Städten Stuttgart, Ravensburg, Göppingen und Tübingen in Kontakt. Sie wollen dort legal Banner an historischen Kirchen aufhängen.

Ziviler Ungehorsam bleibe aber trotzdem weiterhin ein Mittel der Klimaaktivistengruppe, um Aufmerksamkeit zu erzeugen, bekräftigte Samuel Bosch. Der Ulmer Dekan Torsten Krannich appellierte daraufhin, die Gruppe solle sich genau überlegen, was sie macht. Zumindest das Ulmer Münster soll aber künftig verschont bleiben.

Dienstag, 9. Juli 2024

Ziel ist es, dass Banner an weiteren Kirchenfassaden hängen

Augsburger Allgemeine hier  Von Dominik Prandl | 08.07.24,

Ulmer Klima-Kletterer setzen Münster-Aktion fort und kritisieren CDU/CSU

In einem offenen Brief konfrontieren die Aktivisten die Parteien direkt. Nach der Kletteraktion aufs Münster treffen sie sich zudem mit dem zuständigen Dekan.

Die Ulmer Klima-Kletterer machen weiter: Nachdem sie am vergangenen Dienstag auf das Ulmer Münster geklettert waren, um in rund 65 Meter Höhe ein Banner auszurollen mit der Frage „Wäre Jesus Klimaaktivist?“, treffen sie sich nun eine Woche später mit Münster-Dekan Torsten Krannich. Dabei wollen sie Wege ausloten, „wie wir gemeinsam christliche Werte in die deutsche und europäische Klimapolitik tragen können“, teilen sie mit.

Ihre Gesprächspositionen hätten sie im Vorfeld mit Pfarrern verschiedener Gemeinden in Süddeutschland abgestimmt, die aktuell mit ihren Kirchenräten im Gespräch seien, um ein Angebot der Kletterer anzunehmen. 

Diese wollen nämlich auch Banner an weiteren Kirchenfassaden aufhängen.

Samstag, 6. Juli 2024

Die große Frage bleibt: Mit welchem Ziel wurden die Aktivisten vom Münster-Dekan angezeigt?

Leserbrief in der Schwäbischen Zeitung S. 10, am 6.7.24

Augsburger Zeitung hier Von Oliver Helmstädter | 03.07.24

Klima-Kletterer: Auf den Großeinsatz am Ulmer Münster folgt die dicke Rechnung.
Die Inobhutnahme bei der Ulmer Polizei währte nicht lange. Die Klima-Aktivisten laden zur Pressekonferenz und zeigen wenig Verständnis für Kritik.

Was der Großeinsatz auf dem Ulmer Münsterplatz gekostet hat, das weiß auch Samuel Bosch nicht, der zusammen mit Tara Novak und Lino Krüger das Münster bestiegen hat. Der gelernte Baumpfleger macht auf Nachfrage die Polizei für eine Kostensteigerung verantwortlich: „Uns wurde nie angeboten, dass wir freiwillig heruntergehen können.“

Denn in diesem Fall hätte sich der Steuerzahler nach seiner Lesart die mutmaßlich mehreren 1000 Euro sparen können, die der Einsatz eines eigens angemieteten Kranes gekostet hat, der seinen Arm bis zu 100 Meter in die Höhe strecken kann. „Deswegen denke ich nicht, dass man uns die Kosten zurechnen kann.“

Donnerstag, 4. Juli 2024

„Wäre Jesus Klimaaktivist?“ - der Münster-Dekan redet lieber über seinen Frust

Regio-TV  hier  als Video  Mi, 03.07.2024 

Spektakuläre Protestaktion: Klimaaktivisten beziehen Stellung

Drei Klimaaktivisten haben gestern für Aufsehen gesorgt. Sie waren auf den Turm des Ulmer Münsters geklettert und hatten dort auf 70 Metern Höhe ein großes Protestbanner aufgehängt. Ihr Ziel war es, mit der Frage „Wäre Jesus Klimaaktivist?“ auf den Klimawandel aufmerksam zu machen. Nun äußern Sie sich erstmals zu der Aktion.



Schwäbische Zeitung hier  03.07.2024  Philip Hertle

Großeinsatz am Ulmer Münster: „Würden für unsere Strafe pleitegehen“: Klima-Kletterer verteidigen Aktion

„Wäre Jesus Klimaaktivist?“: Die Antwort auf die Frage der Klima-Aktivisten ist Ja. Aber um welchen Preis? Ihre Banner-Aktion löste einen Großeinsatz aus - auch der Münsterdekan übt harsche Kritik.

Dienstag, 2. Juli 2024

Das Banner hängt jetzt! : "Wäre Jesus Klima-Aktivist?" fragen die Alti-Aktivisten

 2. Update am 2.7.24: Jetzt also doch!


Schwäbische Zeitung hier Levin Schröder, Philip Hertle 2.7.24

Klimaaktivisten klettern auf Ulmer Münster und hissen riesiges Banner

Bereits vergangenen Mittwoch sollte das Banner hängen. Seit dem frühen Dienstagmorgen hängt es jetzt. Einer der Klimaaktivisten schickt sogar eine Video-Botschaft.

Viel Rummel am frühen Morgen: Klimaaktivisten sind am Dienstagmorgen gegen 6 Uhr auf den Kirchturm des Ulmer Münsters geklettert, um dort ein großes Banner mit der Aufschrift „Wäre Jesus Klimaaktivist?“ anzubringen. Die Polizei geht aktuell von drei bis vier Klettern aus. 

Die Motivation für die illegale Aktion gab Kletterer Samuel Bosch, bekannter Klimaaktivist aus Ravensburg, preis: im Video hier




Kommentar vom KlimaCamp  hier
Jetzt aber wirklich: Auf dem höchsten Kirchturm der Welt steht: "Wäre Jesus Klimaaktivist?" 

Nachdem wir letzte Woche verpfiffen wurden, konnten wir unsere Füße nicht mehr stillhalten - wir brauchen dringend Zeichen für Klimagerechtigkeit!✊

Unser Appell an alle Gläubigen: Schafft politischen Wind für Klimagerechtigkeit! Die CDU wurde bei den Wahlen stärkste Kraft und nennt sich "christlich". Wie viele Jahrhunderthochwasser braucht es noch, bis sich die CDU auf christliche Werte besinnt?

Jesus leistete zivilen Ungehorsam und schmiß Händler aus dem Tempel: "Kam es zum Konflikt zwischen Gesetz und Menschenwohl, war Jesus auf der Seite des Menschen", so Jesuit Jörg Alt. Ziviler Ungehorsam und Widerstand seien Wege, das Recht mit dem Richtigen in Einklang zu bringen.

Christ*innen überall: Organisiert euch in Gruppen gegen eine Politik, die für das Sterben anderer Menschen verantwortlich ist.
Wir finden: Jesus würde der CDU das 'C' klauen und vielleicht auch mal Öl-Pipelines zudrehen.