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Montag, 13. Januar 2025

Erneute Demonstration gegen Rechts in Ravensburg geplant – bisher schon an die 100 Organisationen dabei

 Pressemitteilung vom 13.1.2025


Am 25.1.2025 wird, wie zuvor im Januar 2024, wieder eine Demonstration unter dem Motto "Laut gegen Rechts" in Ravenburg stattfinden. Nachdem sich im Januar letztes Jahr 9000 Bürger*innen und über 50 Organisationen unter demselben Motto gegen die bekannt gewordenen "Remigations (Deportations)"-Pläne von AfDlern und Rechtsextremen stellten, sind es dieses Mal bisher 100 Organisationen und Vereine die sich dem Aufruf angeschlossen haben


Unter anderen sind dabei: der DAV Ravensburg, die DGB Bodensee-Oberschwaben, Amnesty International, Lebenshilfe e.V., die Brauerei Härle, die Linse Weingarten, PAX Christi. Das Bündnis umfasst Gastronomie, zivilgesellschaftliche und kirchliche Organisationen, Handwerksbetriebe, Jugendverbände, Künstler*innen und Sportvereine.

Beginnen wird die Demonstration am 25.01. um 15 Uhr mit einer Kundgebung am Bahnhof, dann geht es weiter zum Marienplatz, auf dem es eine große Kundgebung mit Reden und Musik geben wird.

Montag, 16. September 2024

Liebe Befürworter*innen einer Mobilitätswende,

auch in 2025 sollen weiter Fernstraßen neu- und ausgebaut werden trotz Verfehlung der Klimaziele im Verkehrssektor, des dichtesten Straßennetzes in Europa und tausender zu sanierender Brücken. 

Daher wenden wir uns während der gerade laufenden Haushaltsverhandlungen erneut an die SPD-MdB in ihren Wahlkreisen und fordern sie auf, den Straßenneu- und -ausbau zu stoppen, bis Volker Wissing seine seit 2 Jahren überfälligen Hausaufgaben gemacht und die Bedarfsplanüberprüfung zum Bundesverkehrswegeplan vorgelegt hat. 

Diese muss klimagesetzkonform und biodiversitätsverträglich erfolgen und Projekte, die diese Kriterien nicht erfüllen, müssen gestrichen werden. Dazu laden wir die MdB zu einem politischen Mittagsgespräch am *26.09.2024* ein.

Unterstützt du die Aktion? 

Dann schreib gleich heute in nur 10 Minuten mit unserem neuen Mailing-Tool an das/die SPD-MdB in deiner Umgebung! Hier findest du das Tool und alle Informationen: 

https://www.parentsforfuture.de/de/RKK%20SPD-Mailaktion 


 💚lichen Dank💪

Deine AG Rote Klimakarte🟥

Dienstag, 2. Juli 2024

Das Banner hängt jetzt! : "Wäre Jesus Klima-Aktivist?" fragen die Alti-Aktivisten

 2. Update am 2.7.24: Jetzt also doch!


Schwäbische Zeitung hier Levin Schröder, Philip Hertle 2.7.24

Klimaaktivisten klettern auf Ulmer Münster und hissen riesiges Banner

Bereits vergangenen Mittwoch sollte das Banner hängen. Seit dem frühen Dienstagmorgen hängt es jetzt. Einer der Klimaaktivisten schickt sogar eine Video-Botschaft.

Viel Rummel am frühen Morgen: Klimaaktivisten sind am Dienstagmorgen gegen 6 Uhr auf den Kirchturm des Ulmer Münsters geklettert, um dort ein großes Banner mit der Aufschrift „Wäre Jesus Klimaaktivist?“ anzubringen. Die Polizei geht aktuell von drei bis vier Klettern aus. 

Die Motivation für die illegale Aktion gab Kletterer Samuel Bosch, bekannter Klimaaktivist aus Ravensburg, preis: im Video hier




Kommentar vom KlimaCamp  hier
Jetzt aber wirklich: Auf dem höchsten Kirchturm der Welt steht: "Wäre Jesus Klimaaktivist?" 

Nachdem wir letzte Woche verpfiffen wurden, konnten wir unsere Füße nicht mehr stillhalten - wir brauchen dringend Zeichen für Klimagerechtigkeit!✊

Unser Appell an alle Gläubigen: Schafft politischen Wind für Klimagerechtigkeit! Die CDU wurde bei den Wahlen stärkste Kraft und nennt sich "christlich". Wie viele Jahrhunderthochwasser braucht es noch, bis sich die CDU auf christliche Werte besinnt?

Jesus leistete zivilen Ungehorsam und schmiß Händler aus dem Tempel: "Kam es zum Konflikt zwischen Gesetz und Menschenwohl, war Jesus auf der Seite des Menschen", so Jesuit Jörg Alt. Ziviler Ungehorsam und Widerstand seien Wege, das Recht mit dem Richtigen in Einklang zu bringen.

Christ*innen überall: Organisiert euch in Gruppen gegen eine Politik, die für das Sterben anderer Menschen verantwortlich ist.
Wir finden: Jesus würde der CDU das 'C' klauen und vielleicht auch mal Öl-Pipelines zudrehen.

Mittwoch, 12. Juni 2024

Erneute Großdemonstration? – Bündnis organisiert Demonstration für soziale und menschenwürdige Politik

 Pressemitteilung vom 12.6.2024

Am Freitag, 14.6.2024 demonstrieren erneut, wie bereits im Januar, Bürger*innen im Schussental gegen rechte Politik. Diesesmal unter dem Motto "Menschlichkeit riskieren, statt die Rechten zu kopieren" und für eine offene Demokratie.

Der bunte Demonstrationszug läuft nach einer kurzen Kundgebung am Marienplatz um 17 Uhr über die "alte B30"/Gartenstraße nach Weingarten. Dort wird im Stadtgarten die Abschlusskundgebung mit weiteren Redebeitragen und Musik stattfinden. 

"Die Politik wird immer unmenschlicher und unsozialer. Wir stellen uns dem Drall in eine rechte unsoziale Richtung entschlossen engegen." so Mitorganisator Nico Castro (22).

Dienstag, 4. Juni 2024

Demo für Klimaschutz und Demokratie am 7.6.24


Die Hochwasserkatastrophe der letzten Tage hat gezeigt, Klimaschutz ist wichtiger denn je.

Gemeinsam mit dem Bündnis “Rechtsextremismus stoppen – Demokratie verteidigen” ruft „Fridays for Future“ mit Demonstrationen zur Europawahl und auch zur Kommunalwahl am 9.6. auf. 

Die Ortsgruppe Ravensburg organisiert
zusammen mit „Gemeinsam für Vielfalt“

am Freitag 7.6. um 13:30 am Bahnhof in Ravensburg 

einen Demozug zum Marienplatz mit anschließender Kundgebung. Wir rufen jede:n Bürger:in auf, sich für konsequenten Klimaschutz und die Demokratie zu positionieren und mit uns dafür auf die Straße zu gehen. 

Samstag, 1. Juni 2024

Morgen Klima-Notstands Demo in Ravensburg


 Liebe Leute❗️

In Ravensburg rechnet man gerade mit einem Jahrhunderthochwasser. 

Die Gemeinde Meckenbeuren empfiehlt 1.300 Bürger*innen bereits seit Freitagnachmittag, ihre Häuser zu verlassen. 🏠

In Baienfurt werden Sandsäcke geschnürt. 

Eine mögliche Evakuierung in Ravensburg ist im Spiel.

Die Region ist in Aufruhr. 😱


Überraschung? Ganz und gar nicht! Seit Jahren warnen Klimaforscher*innen vor immer mehr Extremwetterereignissen und Naturkatastrophen durch die Erdaufheizung. Trotzdem wird wirksamer und konsequenter Klimaschutz weiterhin blockiert. Damit muss jetzt Schluss sein! 

Mittlerweile überschreiten wir einen Kipppunkt nach dem anderen und die regierenden Politikerinnen und Politikern begnügen sich weiterhin mit schönen Worten und blockieren konsequenten Klimaschutz. Wie viele Hochwasser brauchen wir noch, bevor der Ernst der Lage endlich von Politikerinnen und Politikern erkannt wird! Es ist zu viel CO2 in der Atmosphäre, wir müssen die CO2-Konzentration deutlich reduzieren!", sagt der Meteorologe Roland Roth.

Wer von euch ist bei einer Demo für konsequente Klimaschutzmaßnahmen am Sonntag um 12.15 Uhr in Ravensburg (Marienplatz, Lederhaus) dabei? 

Roland Roth: "Eine wärmere Welt ist eine nassere Welt, das ist allgemein bekannt. Mit jedem Grad Erwärmung kann die Luft 7% mehr Wasserdampf aufnehmen, wodurch stärkere Niederschlagsereignisse möglich sind. Das, was wir aktuell noch als Jahrhunderthochwasser bezeichnen, könnte in Zukunft ein Zehnjahreshochwasser sein."

Donnerstag, 2. Mai 2024

Am Wochenende 01./02.06.2024 finden die vierten bundesweiten dezentralen Aktionstage „Mobilitätswende jetzt!“ statt.


Bundesweite Aktionstage „Mobilitätswende jetzt!“ am 01./02.06.2024    

Bündnis Verkehrsinitiativen, Parents for Future und zahlreiche Bürgerinitiativen vor Ort 

fordern Moratorium des Bundesverkehrswegeplans und echte Verkehrswende. 


Wir fordern:  

✅ Moratorium des Bundesverkehrswegeplans 2030, keine neuen  Autobahnen und Bundesstraßen! 

✅ Klimasofortprogramm für den Verkehrssektor!  

✅ Mehr Geld für den ÖPNV!  

✅ Soziale und klimagerechte Mobilitätswende! 

✅ Klimaschutz und Verkehrssicherheit durch Tempolimit jetzt: 120/80/30! 

Montag, 29. April 2024

Mahnwache heute: Weniger Autos! Mehr Bus und Bahn!

 +++ Eilversammlung, Montag, ab 16.15 Uhr vor dem Rathaus ++++

Aktivist*innen fordern: Statt Molldietetunnel oder Umgehungstrasse, keine neue Bundesstraße! 

Der Ravensburger Gemeinderat wird heute, am Montag, vom Regierungspräsidium über verschiedene Alternativen der Trassenführung informiert. Diskutiert wird unter anderem, einen Molldietetunnel zu bauen, sowie verschiedene oberirdische Varianten der Umgehungsstraße.

"Neue Bundesstraße - nicht mit uns! Denn wer Straßen sät, wird Verkehr ernten. Wir brauchen eine schnelle Verkehrswende und guten ÖPNV im Umland statt einer überdimensionierten Umgehungsstraße, die weiter Fläche versiegelt oder einem klimaschädlichen und teuren Tunnelprojekt."

Schon bei der Demonstration für eine Verkehrswende und den Radschnellweg am Samstag auf dem Marienplatz sprachen Aktivist*innen über Alternativen zum Auto: ein gutes Radwegenetz und gut getaktete und funktionierende Anbindung des Umlands, durch besser getaktete Busse.


Am heutigen Montag, wird es ab 16.15 Uhr vor dem Rathaus in Ravensburg eine Mahnwache mit Reden, sowie aktivistischen Besuch in der Bürger*innenfragestunde um 17 Uhr geben.


Freitag, 26. Januar 2024

Hinweis: Demo in Bad Wurzach am 29.1.24

Aus Bad Wurzach meldet sich der Organisator der  Hitzefrei-Demos.

Er schreibt: Unsere Hitzefrei-Demos verfolgen ein Konzept ähnlich Fridays For Future (FFF), jedoch mit einem Fokus auf Elternverantwortung.  Wir möchten Klimaaktionen ermöglichen, ohne die Schulpflicht zu vernachlässigen. Mehr Infos unter https://rotmilan.eu und https://hitzefrei.org.

Die Presse hatte darüber positiv berichtet – siehe dazu die Presseartikel am Ende des Postes


Jetzt wird es in Bad Wurzach eine Demo geben mit dem Titel "Rettet den Haushaltsplan" 

Datum: Montag, 29.01.2024

Uhrzeit: 12:00 Uhr

Treffpunkt: Salvatorkolleg, 88410 Bad Wurzach

Programm:

* 12:00 Uhr: Start der Demo

* 12:05 Uhr: Kundgebung am Salvatorkolleg 

* 12:30 Uhr: Kundgebung am Schulzentrum 

* 13:45 Uhr: Kundgebung am Stadtbrunnen

* 14:30 Uhr: Abbau / Ende der Demo

Dienstag, 23. Januar 2024

Neue Proteste sind angemeldet: Ravensburg, Sigmaringen,Konstanz, Singen, Lindenberg

Pressemitteilung am 22.01.2024 vom KlimaCamp 

Wie viele Tausend werden in Ravensburg gegen Rechts protestieren?

Nachdem letzten Samstag nach Schätzung von FOCUS online über eine Million Menschen in Deutschland gegen Rechts protestierten [1], wird am kommenden Samstag, 27.1. ab 15:00 Uhr auch in Ravensburg eine Demonstration unter dem Motto "Laut gegen Rechts!" stattfinden. Die Veranstalter*innen erwarten tausende Bürger*innen. "Wir sind die schweigende Mehrheit, die für ein vielfältiges und freiheitliches Deutschland steht."

Anlass für den Aufschrei ist das Geheimtreffen von hochrangigen Rechtsextremen und Großindustriellen mit der AfD und anderen politischen Akteuren, in dem es um groß angelegte Deportationspläne, die sogenannte "Remigration" ging. Diese Pläne würden mehrere Millionen Menschen in Deutschland betreffen [2], [3].

"Jetzt wird deutlich, was der wahre Kern der AfD ist. Es ist klar sichtbar welche rassistischen und menschenfeindlichen Ansichten die AfD in die Tat umsetzen möchte. Nie wieder ist Jetzt" sagt Sina Wagner (23) vom Jugendforum und der Waldbesetzung. 

"Der Rechtsruck ist eine ernsthafte Bedrohung für unsere freie und vielfältig Gesellschaft und eine Gefahr für Minderheiten", sagt Sophie Heiß (22) vom Bündnis für Umwelt und Soziales e.V. Aulendorf.

Organisiert wird der Protest von einem breiten Bündnis aus über 20 zivilgesellschaftlichen Gruppen (siehe Logos unten) aus Kunst, Kirchen, Kultur, Politik, Jugendarbeit, Gewerkschaften... Es schließen sich täglich weitere Gruppen an. Die Versammlung beginnt vor dem Bahnhof.

Am 27.1. ist zudem Gedenktag an die Holocaustopfer von Auschwitz.

 AKTUELLE LISTE VON BETEILIGTEN GRUPPEN hier

 






Montag, 22. Januar 2024

Großdemo „Wir haben es satt“: Tausende fordern klimagerechte Agrarpolitik in Berlin

Dafür möchte ich bedingungslos werben

hier Tagesspiegel  Von Madlen Haarbach  20.01.2024, 

Zum Auftakt der „Grünen Woche“ demonstrierten Bauern und Verbraucherinnen für eine Ernährungswende. Luisa Neubauer und Agrarminister Cem Özdemir warnten vor rechter Politik.

Unter dem Titel „Wir haben Agrarindustrie satt!“ haben mehrere tausend Menschen am Sonnabend in Berlin für klimagerechtere Anbaumethoden und eine Ernährungswende protestiert. Am Vormittag überreichten Landwirtinnen dem Agrarminister Cem Özdemir (Grüne) eine Protestnote am Rande des Agrarministergipfels. Im öffentlichen Nahverkehr kam es teilweise zu Einschränkungen.

Die Demo findet seit einigen Jahren immer zum Auftakt der Landwirtschaftsmesse „Internationale Grüne Woche“ in Berlin statt. Gegen 12 Uhr formierten sich die Demonstrant:innen vor der SPD-Zentrale im Willy-Brandt-Haus zu einer Auftaktkundgebung, um sich für eine klimagerechte Landwirtschaft auszusprechen. Die Veranstalter sprachen insgesamt von rund 8000 Menschen, die Polizei von 7000 Teilnehmern in der Spitze.

„Eine bäuerliche und ökologischere Landwirtschaft ist die richtige Antwort auf Klimakrise, Artensterben und Hunger in der Welt – nicht Gentechnik, Patente und Glyphosat!“, hieß es im Aufruf zur Demonstration.

Donnerstag, 18. Januar 2024

Nie wieder ist jetzt! Vereint für unsere Demokratie

 



Am kommenden Samstag, den 20. Januar ab 11 Uhr in Überlingen am Landungsplatz rufen wir zu einer Kundgebung für unsere Demokratie und gegen ihre Feinde auf. 

Unter dem Motto: "Nie wieder ist jetzt. Vereint für unsere Demokratie" wollen wir gemeinsam mit vielen Bürgerinnen und Bürgern, Verbänden und demokratischen Parteien ein Zeichen setzen, dass die Menschen hier am Bodensee für die Demokratie einstehen und sich ihren Feinden und dem zunehmenden Hass in der Gesellschaft entgegenstellen. 

Gerade angesichts der erstarkenden, radikalen Kräfte und ihrer gefährlichen Versuche, die Demokratie und Menschenrechte zu unterwandern, soll ein Signal gesendet werden, dass die Bürgerinnen und Bürger bereit sind, unsere Demokratie aktiv zu verteidigen. 

Bei der Kundgebung wird es kurze Reden von Vertretern von Verbänden/Vereinen und der Politik geben. Aufgerufen zur Teilnahme sind alle Bürgerinnen und Bürger, um zu zeigen, dass die Populisten und Hetzer nicht die Mehrheit sind. 

Bitte teilt diese Einladung über alle Kanäle!

Mittwoch, 17. Januar 2024

 


 hier 

In deiner Stadt gibt’s noch keine Demo? Melde selbst eine an und trag sie hier ein.

Mittwoch, 13. Dezember 2023

Klimaaktivisten wollen in Bad Wurzach demonstrieren

hier Schwäbische Zeitung 13.12.2023  Steffen Lang

Lukas Häfele ruft auch Schüler zur Hitzefrei-Demo am Freitag in Bad Wurzach auf: „Es braucht zivilen Ungehorsam.“ Das sind seine Pläne.

Eine „Hitzefrei-Demo“ findet an diesem Freitag, 15. Dezember, in Bad Wurzach statt. Organisator ist der 36-jährige Klimaaktivist Lukas Häfele aus Ziegelbach.

Beginn ist um 11.30 Uhr im Bereich der Riedsporthalle. Die Route des Demonstrationszugs werde derzeit noch mit dem Landratsamt als Genehmigungsbehörde abgeklärt, sagt Häfele. Geplant sei, die Ravensburger Straße zum Postplatz vor dem Salvatorkolleg zu laufen. Dort werde gegen 12.45 Uhr die Kundgebung stattfinden.

Demo heute in Ravensburg

 


Seit Jahren werden die Reaktionen auf Aktivisti immer heftiger. Von enormen Übertreibungen mit Namensvergleichen wie "Taliban" oder "RAF" bishin zu physischer Gewalt. All das geschieht von der Zivilbevölkerung, Politik und auch Polizei und betrifft ALLE linken Proteste.

Seit Monaten werden Demonstrationen eingeschränkt und verhindert, Aktivisti inhaftiert und bestraft. Ausschreitungen häufen und steigern sich mit den Höhepunkten der Polizeigewalt in Leipzig und Lützerath.

Nun ist es in Deutschland soweit, dass die unabhängige Organisation Civicus die Freiheit der Zivilgesellschaft von "offen" auf "beeinträchtigt" herabgestuft hat. 

Dagegen müssen wir vorgehen und demonstrieren deshalb pünktlich zum 13.12. um 19 Uhr am Gespinstmarkt in Ravensburg gegen Polizeigewalt und Kriminalisierung der Demonstrierenden, für Demonstrationsfreiheit von Aktivisti. Und dass Klima schützen kein Verbrechen, sondern verdammte Pflicht ist.

Montag, 11. Dezember 2023

Demo in Bad Wurzach

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

In Bad Wurzach herrscht viel Klimaungerechtigkeit: Altöl wird verbrannt, die Energiewende ausgebremst, und Moore werden versiegelt. Diese untragbaren Zustände erfordern unser entschiedenes Handeln.



📅 Datum: Freitag, 15. Dezember 2023

🕦 Uhrzeit: 11:30 Uhr

📍 Treffpunkt: Riedsporthalle, Bad Wurzach


Das Jahr 2023 ist nicht nur heiß – es ist das heißeste seit 125.000 Jahren! Ein alarmierendes Zeichen, das uns alle dazu aufruft, jetzt aktiv zu werden. Deshalb rufen wir dazu auf, an unserer Hitzefrei-Demo teilzunehmen. Wenn du es leider nicht schaffen kannst, persönlich dabei zu sein, hast du trotzdem die Möglichkeit, deine Stimme zu erheben. Sende uns deinen Redebeitrag als Sprachdatei, und wir werden ihn während der Demo abspielen. Gemeinsam setzen wir ein starkes Zeichen gegen Klimaungerechtigkeit!

Alle weiteren Informationen findest du unter: https://rotmilan.eu

Ein Sharepic findest du hier 

Montag, 23. Oktober 2023

Bitte unterstützt uns am kommenden Mittwoch ab 12 Uhr in Kressbronn

Hallo liebe Mitglieder und Interessierte am Reicher Moos! 

Die aktuelle Pressemitteilung der Naturschutzverbände BUND, NABU, AG Fledermausschutz und des Landesnaturschutzverbands findet ihr  hier

Mein ganz herzlicher Dank geht an unseren regionalen BUND, der unser Anliegen zur Rettung des Reicher Moos vollkommen unterstützt! 

Das Ministerium für Ländliche Entwicklung und Wohnen hat den Regionalplanentwurf vor wenigen Wochen zum Großteil genehmigt. Dieser Beschluss soll in einer Sitzung des Regionalverbands am 25.10.2023 bestätigt werden. In dem Regionalplan ist weiterhin der Torfabbau über 2030 für weitere 40 Jahre festgeschrieben. 

Als Verein ProNatur tragen wir vor dem Sitzungsgebäude des RVBO in Kressbronn, zusammen mit anderen Umweltschutzorganisationen unseren Protest gegen den zerstörerischen Torfabbau im Reicher Moos vor. 

Ich bitte ALLE- seid, wenn Ihr irgendwie könnt, am 25.10.23 ab 12 Uhr in Kressbronn dabei!


Wir fordern den Abbaustopp, die umfassende Renaturierung, die Aufnahme ins Moorschutzprogramm und in das künftige Biosphärengebiet.

Platz vor der Festhalle Kressbronn (Hauptstraße, 39) am 25.10. 2023 ab 9 Uhr bis 18 Uhr,
Versammlung vor dem Sitzungsgebäude des RVBO.

Sitzungsbeginn ist um 13 Uhr so dass ihr spätestens um 12 Uhr da sein solltet.
Unsere Banner und Pavillion mit Informationsbox sind nicht zu übersehen.

Ein Sharepic ist angefügt...bitte bewerbt unsere Aktion in allen Kanälen und Emailverteilern!   


Sonntag, 22. Oktober 2023

Protestcamp und Demo: Anlässlich Zementierung des Regionalplans

Pressemitteilung vom 23.10.2023

Umweltaktivist*innen aus verschiedenen lokalen Initiativen errichten am 24.10.2023 (Dienstag) ein zweitägiges Klimacamp vor der Veranstaltungshalle in Kressbronn, um erneut ein Zeichen des Protests gegen den aus ihrer Sicht frechen und gefährlichen Regionalplan zu setzen. Dieser soll in einer Sitzung der Regionalverbandsversammlung am 25.10. ab 13 Uhr rechtskräftig gemacht werden und ist Grundlage für die Versiegelung von tausenden Hektar Fläche in der Region Bodensee-Oberschwaben.

Zusätzlich findet am 24.10. von 17:00 bis 18:30 Uhr ein Demonstrationszug statt, um auch den Kressbronnern zu zeigen, was in ihrer Festhalle beschlossen werden soll.
Beginn und Abschluss der Demonstration ist am Protestcamp neben der Festhalle.

Seit mehreren Jahren setzen sich Anwohner*innen und Aktivist*innen mit verschiedenen Mitteln gegen den Regionalplan in seiner jetzigen Form ein. 

"Wenn der Regionalplan so umgesetzt wird, bedeutet das, dass unzählige wertvolle Flächen zerstört werden. Der Schaden wäre kaum zu überblicken. Das müssen wir verhindern", sagt Ulla Köberle-Lang (55) aus Oberankenreute.

Das Thema Flächenfraß treibt in Baden-Württemberg momentan viele Umweltaktivist*innen um: Erst diesen Frühsommer startete ein breites Bündnis von Umweltverbänden und engagierten Bürger*innen die Petition "Ländle leben lassen". Kritisiert wird der hohe Flächenverbrauch von sechs Hektar pro Tag allein in Baden-Württemberg und die damit einhergehenden Risiken für heimische Ökosysteme. So haben die letzten zwei Generationen so viel Fläche verbraucht, wie die 80 Generationen davor [1].

Auch der Regionalplan sieht vor, insgesamt 2500 Hektar Wald-, Wiesen- und Ackerfläche zu versiegeln beziehungsweise anzubaggern. Nun hat vor zwei Monaten das Ministerium für ländliche Entwicklung und Wohnen den "Klimahöhlenplan" genehmigt und damit den Weg für die meisten Projekte frei gemacht.

Es fehlt nur noch die Zustimmung der Regionalverbandsversammlung, bevor der Regionalplan rechtskräftig wird und damit Planfeststellungsverfahren für einzelne Projekte wie den Kiesabbau im Altdorfer Wald oder die vielen Industriegebiete beginnen können.

"Der Regionalverband und die Profitgierigen Unternehmen sind die Hauptverantwortlichen für diese unchristliche Zerstörung!" sagt Kiki Köffle (19).

Das Klimacamp in Kressbronn ist eine angemeldete Versammlung, auf der alle willkommen sind, die sich gegen den Regionalplan engagieren. Alle, die möchten, sind eingeladen, sich kreative und spektakuläre Aktionen zu überlegen. 

"Unser Protest ist so vielfältig wie die Umweltzerstörung des RVBO durch Kiesabbau, Neubaugebiete, Industriegebiete und Straßenbau – nur eben konstruktiv.", sagt Samuel Bosch (20).


HINWEISE:

Das Klimacamp beginnt am 24.10. um 15 Uhr und endet am 25.10. um 20 Uhr. Die Polizei hat ein großes Aufgebot angekündigt und überfliegt das Gelände zeitweise mit einer Drohne.

Das aktuelle Programm wird unter https://t.me/s/altdorfer_wald veröffentlicht.