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Sonntag, 23. Oktober 2022

Bündnis Solidarischer Herbst geht auf die Straße

RND Jan Sternberg  21.10.2022

Protestmarsch für für soziale und ökologische Politik

Demonstrationen in sechs deutschen Städten

Am Samstag wollen Menschen in sechs deutschen Städten für eine solidarische Politik demonstrieren.

„Progressive Kräfte“ auf der Linken verbünden sich, um für eine sozialere Politik und Solidarität mit der Ukraine zu demonstrieren. Nationalisten und Russlandfreunde „von links und rechts“ will man fernhalten. Kann das funktionieren?

Umwelt- und Sozialverbände sowie Gewerkschaften rufen zu Großdemonstrationen am Samstag in sechs deutschen Städten auf. Unter dem Motto „Solidarischer Herbst“ soll für eine ökologische und soziale Politik demonstriert werden. Die Veranstalter wollen insgesamt 20.000 Menschen mobilisieren. Erklärtes Ziel ist es, sich von rechtsradikalen Kundgebungen abzugrenzen – und auch linken Russlandfreunden keinen Raum zu geben.

„Für solidarische Politik und Klimaschutz, gegen Spaltung und Hetze“, heißt es im Demoaufruf sowie: „In dieser Krise stehen wir solidarisch an der Seite der Ukraine. Doch wir brauchen jetzt eine solidarische Politik auch bei uns, die gleichzeitig die Weichen stellt, um die Abhängigkeit von fossilen Energien zu beenden.“

Mittwoch, 19. Oktober 2022

#SolidarischerHerbst: Aktionsbündnis fordert solidarische Politik mit zielgerichteten Entlastungen und Investitionen in Nachhaltigkeit

Bundesweite Demonstrationen am Wochenende  -
Info vom 18. Oktober 2022

Ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis ruft für den 22. Oktober 2022 in Berlin, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Hannover und Stuttgart dazu auf, für nachhaltige und solidarische Politik auf die Straße zu gehen. Über 20.000 Menschen werden zu den Demonstrationen unter dem Motto „Solidarisch durch die Krise – soziale Sicherheit schaffen und fossile Abhängigkeiten beenden” erwartet. 

„Gemeinsam gehen wir auf die Straßen – für solidarische Politik und Klimaschutz, gegen Spaltung und Hetze”, erklärt das Bündnis. „Im kommenden Winter geht es darum, die Gesellschaft vor dem Auseinanderbrechen zu bewahren und gleichzeitig klimapolitische Weichen zu stellen. Es braucht Solidarität innerhalb der Gesellschaft, zwischen den Generationen genauso wie die Solidarität mit der Ukraine. Die Ampel-Koalition hat es in der Hand, wie dieser Winter wird: Einer der Verzweiflung und Wut oder einer mit neuer Zuversicht. Die Regierung darf Soziales und Ökologisches nicht gegeneinander ausspielen und muss die Abhängigkeit von fossilen Energien beenden.” 

Das Bündnis steht für eine sozial gerechtere, ökologische und lebenswerte Zukunft.
Die Forderungen entstammen der Sozialpolitik ebenso wie der Klimapolitik, finanziert werden sollen die Maßnahmen nach Auffassung der Organisationen durch einen grundlegenden Wandel in der Finanz- und Haushaltspolitik.