RND Jan Sternberg 21.10.2022
Protestmarsch für für soziale und ökologische Politik
Demonstrationen in sechs deutschen Städten
Am Samstag wollen Menschen in sechs deutschen Städten für eine solidarische Politik demonstrieren.
„Progressive Kräfte“ auf der Linken verbünden sich, um für eine sozialere Politik und Solidarität mit der Ukraine zu demonstrieren. Nationalisten und Russlandfreunde „von links und rechts“ will man fernhalten. Kann das funktionieren?
Umwelt- und Sozialverbände sowie Gewerkschaften rufen zu Großdemonstrationen am Samstag in sechs deutschen Städten auf. Unter dem Motto „Solidarischer Herbst“ soll für eine ökologische und soziale Politik demonstriert werden. Die Veranstalter wollen insgesamt 20.000 Menschen mobilisieren. Erklärtes Ziel ist es, sich von rechtsradikalen Kundgebungen abzugrenzen – und auch linken Russlandfreunden keinen Raum zu geben.
„Für solidarische Politik und Klimaschutz, gegen Spaltung und Hetze“, heißt es im Demoaufruf sowie: „In dieser Krise stehen wir solidarisch an der Seite der Ukraine. Doch wir brauchen jetzt eine solidarische Politik auch bei uns, die gleichzeitig die Weichen stellt, um die Abhängigkeit von fossilen Energien zu beenden.“

