Die 3 Kreise Ravensburg, Sigmaringen und Bodenseekreis haben trotz lauter Proteste keinen zukunftsfähigen Regionalplan bekommen.
Wo steht Deutschland, Baden-Württemberg und seine Kommunen aktuell beim Klimaschutz? Welche Möglichkeiten gibt es und wo gibt es Anregungen, die übernommen werden könnten?
Bundestag beschließt Änderung: Der Bundestag hat die Erhöhung der CO₂-Preis nach EU-Recht befürwortet. Damit steht fest: Ab 2027 greift nicht mehr ein festgelegter Preis für Emissionen. Stattdessen wird er gehandelt.
Warum Ursula von der Leyen die letzte Hoffnung für die Wende zu mehr E-Autos ist
2025 könnten endlich günstige Elektroautos für die Massen kommen. Doch selbst Scholz und Habeck reduzieren den Druck auf die Autoindustrie, CO₂ zu sparen. Umso mehr kommt es jetzt auf Ursula von der Leyen an.
Zugegeben: noch ist es eine Zukunftsvision - angetrieben nicht von PKW-Fahrern sondern von E-LKW-Nutzern! Also von Menschen, die ihr Geld mit Fahren verdienen. Und in allzu weiter Ferne scheint es nicht mehr zu liegen.
Dass das E-Auto aufzuladen oft noch aufwendiger ist als an der Zapfsäule Benzin oder Diesel nachzutanken, gilt als eines der großen Hindernisse der Elektromobilität. Doch ein einfaches Zahlungsmodell soll das ändern.
Blackouts wegen Wind- und Solarenergie? Studie widerlegt Panikmache
Wind- und Solarenergie wird oft nachgesagt, ein Risiko für die sichere Stromversorgung zu sein. Jetzt zeigt eine Studie: Das Gegenteil ist der Fall. Stromnetze mit hohem Anteil erneuerbarer Energien haben nicht mehr Ausfälle als herkömmliche Netze – und sind in einem Punkt sogar besser.
Deutschland ist das Geburtsland der Solarenergie und war früher führend in dem Bereich. Davon ist heute nichts mehr übrig geblieben. Jetzt ist China führend auf dem Gebiet und liefert jährlich Millionen von Solarzellen und weitere Technologie nach Deutschland. Nun will der Weltmarktführer ausgerechnet nach Deutschland kommen und damit einen überraschenden Schritt machen.
Chinesischer Solarkonzern kommt nach Deutschland
Während viele deutsche Unternehmen drohen, ins Ausland zu gehen, um dort günstigere Produktionsstätten aufzubauen, machen die Chinesen genau das Gegenteil. Ein chinesischer Solar-Gigant sieht Deutschland als perfekte Produktionsstätte an und will hier eine riesige Solar-Fabrik bauen. Longi ist Weltmarktführer von Photovoltaikmodulen und aktuell in der Planung für eine deutsche Fabrik. Longi-Gründer und Präsident Zhenguo Li hat das im Interview mit dem Handelsblatt angekündigt.
Preise für Wärmepumpen fallen bald: Das sind die Gründe dafür
Wärmepumpen werden in Deutschland in den nächsten Jahren eine immer wichtigere Rolle spielen. Sie sollen die vielen Gas- und Ölheizungen ersetzen und so als klimafreundliche Heizungen in möglichst jedem Haushalt zum Klimaschutz beitragen. Aktuell sind Wärmepumpen aber noch sehr teuer. Das soll sich laut Experten bald ändern.
Ab 2035 sollen Autos mit Verbrennungsmotor in der EU nicht mehr zugelassen werden können. So zumindest lautet der Plan, den sich Bundesverkehrsminister Volker Wissing so jetzt aber nicht unterstützen will. Vom Audi-Chef braucht er sich dafür keine Unterstützung erhoffen.
Update vom 3. März 2023: Während Volker Wissings Blockade-Plan bei der EU Wirkung zeigt und die ultimative Abstimmung über das Verbrenner-Aus verschoben wurde, bröckelt dem Bundesverkehrsminister im eigenen Land die wichtige Unterstützung der Industrie weg. Schon vor Monaten hatte VW-Chef Oliver Blume seine Skepsis gegenüber E-Fuels klar gemacht. Konzernkollege und Audi-Chef Markus Duesmann setzt jetzt nach: „In der politischen Diskussion sehen wir das Risiko, dass der klare Beschluss der EU zum Verbrenner-Ausstieg 2035 wieder infrage gestellt wird. Das birgt die Gefahr einer Hängepartie, und die wäre für die Autoindustrie fatal“ (Quelle: Spiegel). Audi habe sich klar für den Elektroantrieb entschieden und erwarte diese Sicherheit auch von politischer Seite.
Der
Zeitplan steht: Anfang 2023 soll ein Nachfolger für das 9-Euro-Ticket
auf den Beinen stehen, so Verkehrsminister Wissing. In die laufende
Debatte hat sich nun auch der Flixbus-Chef eingeschaltet und einen
überraschenden Vorschlag unterbreitet. Einer der größten Kritikpunkte am
alten 9-Euro-Ticket würde damit aus der Welt geschaffen.
Zwischen 49 Euro und 69 Euro, so die Bundesregierung, soll der Nachfolger für das 9-Euro-Ticket kosten – viel Geld, vor allem für Hartz-IV-Empfänger, Geringverdiener und andere Sozialschwache. Geht es nach Flixbus-Chef André Schwämmlein, könnte dem höheren Preis aber wenigstens ein aufgebohrtes Angebot entgegenstehen.
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Flixbus-Chef fordert: Fernbusse müssen Teil eines 9-Euro-Ticket-Nachfolgers sein
In einen möglichen Nachfolger für das 9-Euro-Ticket solle auch das nationale Fernbusangebot integriert werden, so Flixbus in einer Mitteilung (Quelle: Flixbus). Denn gerade Menschen im ländlichen Raum, wo Direktverbindungen in Großstädte oft fehlten, seien vom ursprünglichen 9-Euro-Ticket ausgeschlossen gewesen. Eine ähnliche Kritik kam auch von Bundesfinanzminister Christian Lindner, der das 9-Euro-Ticket sogar als „unfair“ gegenüber Menschen auf dem Land bezeichnete.
„Im ländlichen Raum sind die Menschen auf den Fernbus angewiesen,
wenn sie den PKW stehenlassen wollen. Wenn ein künftiges 'Klimaticket‘
vollständig und für alle verfügbar sein soll, gilt: Ohne Fernbus geht es
nicht. Wir stehen bereit, um die Verkehre zu entlasten“, so Flixbus-CEO
und Firmenmitgründer Schwämmlein. Gespräche mit der Politik in Bund und Ländern liefen gerade.
Einige Bundesländer stellen sich quer
Mit Flixbus oder ohne: Ob es überhaupt einen Nachfolger für das 9-Euro-Ticket geben wird, liegt nun hauptsächlich bei den Ländern.
Die Bundesregierung hat 1,5 Milliarden Euro für ein bundesweit gültiges
Ticket für den Nah- und Regionalverkehr zugesagt. Eine ähnlich hohe
Summe müsste von den Bundesländern kommen. Einige stellen sich bislang
allerdings quer. So will etwa Bayern nicht für einen
9-Euro-Ticket-Nachfolger zahlen: „Wenn der Bund das haben will, muss der
Bund das finanzieren“, hieß es dazu aus dem Bayerischen
Verkehrsministerium