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Donnerstag, 19. Februar 2026

„Heute kann Strom aus Geothermie günstiger sein als Gas“

Euronews  hier Von Liam Gilliver   am 19/02/2026 

Geothermie könnte 42 % von Europas Fossilstrom ersetzen – welches Land hat das größte Potenzial?

Neue Technologien erschließen die Nutzung von Geothermie in deutlich größeren Teilen Europas. Das könnte helfen, die Abhängigkeit der EU von klimaschädlichen fossilen Brennstoffen zu verringern.

Dienstag, 3. Februar 2026

Tiefengeothermie: Dann lägen die Energiekoste 90 Prozent unter den Energiekosten bei gleichbleibendem fossilen Anteil


Golem hier  2. Februar 2026 Mario Petzold

Ausbau erneuerbarer Energie durch Erdwärme begrenzbar

Mit stabiler Grundlast ließe sich ein Drittel der Stromspeicher einsparen. Insgesamt könnten die Energiekosten um 60 Prozent sinken, konservativ gerechnet.

Donnerstag, 11. Dezember 2025

Das Geothermiebeschleunigungsgesetz wurde verabschiedet - „Meilenstein für die Wärmewende“?

Dr. Stefan Preiß   9. Dezember 2025

„Meilenstein für die Wärmewende“: Bundestag will Geothermienutzung deutlich beschleunigen

Deutschland hat nicht allzu viele heimische Energieressourcen. Ein solcher Schatz ist die Geothermie. Sie besitzt erhebliches Potenzial, die Wärmewende in Deutschland zu dekarbonisieren. 

Das entsprechende Potenzial ist bislang erst zu einem Bruchteil erschlossen. Nun hat der Bundestag das Geothermiebeschleunigungsgesetz verabschiedet. Verbände sprechen von einem „Meilenstein für die Wärmewende“.

Dienstag, 17. Juni 2025

In Dänemark stehen schon 178 große Wärmepumpen

hier Merkur Artikel von Amy Walker  16.6.25

Boom bei Wärmepumpen in Nachbarländern: Deutschland hat „wertvolle Zeit verloren“

In Deutschland gibt es viel ungenutztes Potenzial für die Energiewende. In Nachbarländern ist man schon weiter.

Sonntag, 1. Juni 2025

Leitfaden für die Nutzung von Flusswärmepotentialen

 

Jens Clausen  hier  auf LinkedIn

Es gibt einen neuen #Leitfaden für #Wärme aus #Flusswasser. 

Denn in den letzten zwei Jahren ist das Interesse an der Nutzung von Wärme aus Flusswasser in Deutschland sprunghaft gewachsen. 

Sonntag, 18. Mai 2025

Geothermie könnte das "fehlende Stück" für eine zuverlässige, dekarbonisierte Energiezukunft sein

 Mark Trexler  hier  auf LinkedIn

Supercharging Your Climate Advice and Services | Founded First U.S. Climate-Risk Consultancy | Co-Authored First Business Climate Risk Textbook | Creator of the Climate Web and Your Climate Risk MBA

Wenn die Geothermie ein besseres PR-Team hätte, wären wir dann schon auf halbem Weg zu Netto-Null?

Es gibt nicht viele Wundermittel für das Klima. Geothermie ist eine davon, WENN sie skalierbar ist!!

Stellen Sie sich vor, Sie erschließen eine saubere Energiequelle, die 50.000 Mal größer ist als alle Öl- und Gasreserven der Welt – direkt unter unseren Füßen. Das ist das Versprechen der Geothermie.

Dienstag, 13. Mai 2025

Erdwärme könnte den großen Öl- und Gaskonzernen die Möglichkeit geben in ein neues, nachhaltiges Geschäftsmodell einzusteigen

hier  DW  Artikel von Tim Schauenberg Mai 2025

Grüne Tech-Revolution mit Hilfe der Öl- und Gas-Industrie?

Die Gewinnung von klimaschonender Erdwärme ist bisher nur begrenzt möglich. Technologische Fortschritte könnten das ändern. Dabei kann die Expertise der Öl- und Gasindustrie eine Schlüsselrolle spielen.

Samstag, 19. April 2025

Geothermie - bewährte Technologien, die bereits Millionen von Quadratmetern nachhaltig und kostengünstig heizen

 Michael Barnard auf Linkedin

Climate futurist, board advisor & director, author

China baut geothermische Fernwärme aus und die Welt sollte aufpassen


Wenn China eine Technologie skaliert, ignorieren Sie sie auf eigene Gefahr.
Das ist keine Geopolitik, sondern Thermodynamik. Bis 2019 hat China in aller Stille über 77 GW Erdwärmepumpenkapazität für die Fernwärme installiert. Zum Vergleich: Das ist mehr als das Vierfache der weltweiten geothermischen Stromkapazität.

Vollständiger Artikel: https://lnkd.in/g-YVtsrt

Samstag, 29. März 2025

Geothermie - der schlafende Riese vor unserer Nase

 Rico Grimm‬ ‪@ricogrimm.de‬

Quelle: hier

Tiefe Geothermie wird immer wahrscheinlicher und sie erschließt *extrem* viel Potenzial für die Energiegewinnung. Wie viel hat mich selbst überrascht: 2000-mal so viel wie herkömmliche Geothermie.

Zuletzt gibt es Startups wie Quaise, die mit Technologie aus der Fusionsforschung durch Gestein durchkommen, an dem herkömmliche Bohrköpfe scheitern würden. 

Das heißt: Die ganz großen Tiefen zu erreichen, wird also realistischer.

Montag, 27. Januar 2025

Innovation bei der Geothermie mit Grabowski

hier e-Fahrer  Artikel von Kai Gosejohann 20.1.25

 Video: Der „stärkste Maulwurf der Welt“ soll jetzt Ihre Wärmepumpe günstiger machen | Watch

Der „stärkste Maulwurf der Welt“ soll nun Ihre Wärmepumpe günstiger machen

Das Schweizer Start-up Borobotics, eine Ausgründung der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW), arbeitet an einem vollautonomen Bohrroboter namens „Grabowski“, der Erdwärme-Bohrungen deutlich effizienter und kostengünstiger machen soll. Der Roboterwurm ist kompakt, leicht und flexibel einsetzbar. Er könnte ein Wegbereiter für die breitere Nutzung von Geothermie als nachhaltige Energiequelle werden.

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Dienstag, 17. Dezember 2024

Größte Wärmepumpe Europas: „Signalwirkung für Deutschland und Europa“

 hier  FAZ   Artikel von Nadine Bös 16.12.24

Kölner Vorzeigeprojekt: Aufträge für größte Wärmepumpe Europas vergeben

Der Kölner Energieversorger Rheinenergie ist seinem Vorhaben, die größte Flusswasserwärmepumpe Europas zu bauen, ein bedeutendes Stück nähergekommen. Das Unternehmen teilte an diesem Montag in Köln mit, die Aufträge an die Liefer- und Herstellerfirmen der 150-Megawatt-Anlage vergeben zu haben. 

Mittwoch, 11. Dezember 2024

Geothermie-Revolution: Ausreichend um unseren Energiebedarf in näherer Zukunft zu decken

es heißt: "Die ersten Bohrungen mit dieser innovativen Methode sind für die kommenden Jahre geplant" - nach 15 Jahren Entwicklungszeit. Für Jubel ist es daher zu früh, dennoch erscheint mir diese Entwicklung realitätsnäher und dadurch vielversprechender als viele andere derzeit bejubelten Zukunfts-Visionen.

hier

Neue Technologie bohrt tiefer für Energie

Geothermische Energie ist eine umweltfreundliche und nachhaltige Energiequelle, doch die derzeitige Technologie ermöglicht ihre Nutzung nur an ausgewählten Standorten. Neue technologische Lösungen könnten diesen Zustand jedoch ändern.

Sonntag, 13. Oktober 2024

Geothermie - Kommunen brauchen mehr Mut

 hier  FOCUS online-Autorin Leonie Schulz  7.10.24

„Es wird sich lohnen“ - Die Gemeinde, die ihre Häuser mit einem 20-Zentimeter-Loch heizt

Der Münchner Vorort Grünwald ist bekannt für seine hohen Grundstückspreise. Was die Gemeinde aber noch besonders macht: Zwei von drei Haushalten heizen mit Tiefengeothermie. 22.000 Tonnen CO2 sparte die Gemeinde letztes Jahr damit. Prestigeprojekt oder der Vorreiter für klimaneutrale Wärme?

Montag, 15. Juli 2024

Geothermie soll in der EU einen neuen Aufschwung erleben

Womöglich bringt die Ratspräsidentschaft von Ungarn nun auch die Wärmewende voran? Das ist unerwartet aber durchaus begrüßenswert!

Standard   hier  Jakob Pallinger  12. Juli 2024

Ungarn will mit einer Geothermie-Allianz die Geothermie in Europa vorantreiben und damit auch selbst von fossilen Energien wegkommen. Wie gut kann das gelingen? 


Nicht nur in Island sind geothermische Kraftwerke möglich. Auch in vielen Ländern der EU könnte Wärme aus der Tiefe bald vermehrt Erdgas ablösen.

Die südungarische Stadt Szeged galt nicht als Vorreiter in Sachen Klimaschutz. Viele Jahrzehnte lang verbrannte die Stadt große Mengen an russischem Gas, um Wohnungen und Häuser zu beheizen. Bis die Stadt vor ein paar Jahren die gewaltigen Mengen an Wärme entdeckte, die im Boden unter der Stadt in heißen Grundwasserbecken schlummern. Innerhalb von zwei Jahren stellte Szeged das gesamte Fernwärmesystem auf Geothermie um. Rund die Hälfte der Bewohnerinnen und Bewohner wird jetzt über ein 250 Kilometer langes Netzwerk aus Verteilungsrohen mit Wärme aus der Tiefe versorgt, was das Projekt zur größten Geothermie-Anlage in der EU macht. Dieses soll nicht nur die Luftqualität der Stadt verbessern, sondern jedes Jahr auch tausende Tonnen CO2 einsparen.

Das Projekt war so erfolgreich, dass das "Szeged-Modell" nun auch Vorbild für viele andere Städte in Ungarn und in der EU sein soll. Rund 25 Prozent der Bevölkerung in der EU leben laut Studien in Gebieten mit ausreichend geothermischen Vorkommen, die sich für die Fernwärme nutzen ließen.

Montag, 4. März 2024

Wärmewende: Versicherer wollen Geothermie zum Durchbruch verhelfen

hier   4.3.24  Handelsblatt  Artikel von Stratmann, Klaus

Das Potenzial von besonders tiefen Bohrungen ist enorm, Millionen Haushalte könnten damit beheizt werden. Doch Firmen scheuen das Risiko. Denn bei Misserfolg bleiben sie auf den Kosten sitzen – bisher.

Wärme aus Hunderten oder gar Tausenden Meter Tiefe hat enormes Potenzial: Die Energiebranche rechnet damit, dass mit der Tiefengeothermie bis zu 25 Prozent des gesamten deutschen Wärmebedarfs gedeckt werden können.

Donnerstag, 7. Dezember 2023

Gute Nachricht: Eine rasante globale Energiewende ist möglich

Telepolis  hier  Artikel von David Goeßmann  • 6.12.23

Steigende Emissionen, düsterer Ausblick, COP28-Desaster. Doch es gibt auch Grund für Optimismus. Warum 100 Prozent Erneuerbare in kurzer Zeit funktionieren.

Während die 28. Klimakonferenz in Dubai stattfindet, die COP28, ist die Stimmung angesichts einer Lösung der Klimakrise auf einem Tiefpunkt angelangt. Der Präsident des Gipfels, Sultan Ahmed Al-Jaber, ist Industrieminister der Vereinigten Arabischen Emirate und Vorstandschef der staatlichen Ölgesellschaft ADNOC. Wen wundert es da, dass über 2.400 Lobbyisten der fossilen Brennstoffindustrie akkreditiert wurden, um am Klimagipfel teilzunehmen. Ein historischer Rekordwert.

Die globale Klimadiplomatie scheint tot zu sein. Die Gipfel und die Verhandlungen erscheinen mehr und mehr als gigantische Greenwashing-Events, in der wohlklingende Klimaallianzen von den reichen Staaten gegründet werden, ohne dass dabei Substanzielles herauskommt.

Sonntag, 7. Mai 2023

40 Prozent könnten grün heizen

Sicher - wir leben nicht in Bayern, aber wie man auf der nebenstehenden Karte entnehmen kann: auch wir wohnen im Molassebecken des Alpenvorlandes.


Heizen mit Tiefen-Geothermie: Warum gibt es das nicht öfter?

Geothermie, also Wärme aus den Tiefen der Erde, ist so etwas wie ein schlafender Riese. Bis zu 40 Prozent des Wärmebedarfs von Bayern könnte sie decken, erreicht ist aber noch nicht mal ein Prozent. Woran das liegt – und wie es sich ändern könnte.

BR hier Von Lorenz Storch

Während viele in Deutschland sich fragen, wie sie künftig umweltfreundlich heizen sollen, hat die 9.000-Einwohnergemeinde Pullach im Isartal da eher kein Problem. Hier haben sie schon 2004 damit begonnen, per Bohrung das heiße Wasser im Untergrund zu erschließen. Heute heizen damit über 50 Prozent der Pullacher Haushalte, bald werden es 80 Prozent sein, so Helmut Mangold von der IEP Innovative Energie für Pullach GmbH.

Eigentlich könnten es weite Teile Südbayerns genauso machen, das so genannte Molassebecken bietet beste geologische Voraussetzungen. Dass es bisher noch nicht so ist, liegt vor allem am Geld. Pullach hat für die Geothermie-Bohrungen und vor allem für das zugehörige Fernwärmenetz insgesamt über 100 Millionen Euro bezahlt.

Die meisten Anlagen liegen rund um München und in Oberbayern. Am leichtesten lässt sich Geothermie im Molassebecken des Alpenvorlands nutzen.

Bund legt großes Förderprogramm auf

Das ist zwar einerseits eine rentierliche Investition in die Zukunft, denn über 30 Jahre gerechnet lohnt sich das Ganze nicht nur für die Umwelt, sondern auch finanziell. Doch die meisten Kommunen Bayerns können es sich nicht leisten, so viel Geld erst einmal vorzustrecken. Und auch die Möglichkeiten zur Kreditaufnahme sind begrenzt.

Freitag, 5. Mai 2023

Welche Chancen Geothermie in Deutschland hat

Fast zu schön um wahr zu sein für eine deutsche Wärmewende:  eine " Technologie, die ohne fossile Brennstoffe funktioniert und im Gegensatz zu Solar- oder Windkraft­anlagen keinen Schwankungen unterliegt."

Wenn man die Kosten der Probebohrungen bedenkt, liegt es noch nicht in erreichbarer Nähe. 

Doch im kleineren Stil, sprich weniger tief, funktioniert Geothermie auch in unserer Gegend sehr gut. Da gibt es bereits  einige umgesetzte Beispiele, für Quartiere und Häuser.


RND  hier  Jakob Milzner  06.05.2023

Die Energie, die aus dem Boden kam

Auf seiner Afrikareise besichtigt der Bundes­kanzler ein Geothermie­kraftwerk. Auch in Deutschland fordern manche den Ausbau der Technologie. Als Vorbild wäre die Anlage in Kenia aber wohl nicht geeignet. Olaf Scholz könnte dort etwas anderes suchen: grünen Wasserstoff.

Würde man die Erde einmal durchschneiden und mit einer Wärmebildkamera fotografieren, müsste man wohl zu dem Schluss kommen, dass unser Heimatplanet ziemlich lebensfeindlich ist. Ungefähr 99 Prozent der Erdmasse glühen bei mehr als 1000 Grad Celsius.

Dabei gilt allerdings ein einfaches Prinzip: Je tiefer man gräbt, desto wärmer wird es. Wenig erstaunlich also, dass sich begehrliche Blicke in Richtung Erdkern richten. Beispielsweise auch die von Bundes­kanzler Olaf Scholz, wenn dieser am Samstag in Kenia die größte Geothermie­anlage Afrikas besucht.

Das Kraftwerk in Olkaria wird in erster Linie zur Stromerzeugung genutzt. In Deutschland könnte Geothermie hingegen vor allem der Wärme­gewinnung dienen. In gewissem Umfang passiert das bereits: vor allem durch Wärme­pumpen, die bis zu 400 Meter tief reichen. Erst darunter wird es allerdings so richtig heiß. Die sogenannte tiefe Geothermie aber, die in Kenia Anwendung findet, fristet in Deutschland noch ein Schatten­dasein.

Samstag, 11. Februar 2023

Bsp. Österreich: Europas größte Wärmepumpe holt Energie aus Wiens Abwasser

 Hier  im Standard ENERGIEWENDE  2. Februar 2023,

Europas größte Wärmepumpe holt Energie aus Wiens Abwasser

In der Kanalisation befindet sich viel ungenutzte Wärme. Die Stadt Wien will sie nun ernten, um das Fernwärmenetz unabhängiger von Gas zu machen

In keinem anderen Bundesland Österreichs heizen so viele Menschen mit Gas wie in Wien – in rund der Hälfte der Haushalte in der Bundeshauptstadt arbeitet eine Gastherme. Spätestens 2040 müssen sie weg sein – denn dann will Österreich klimaneutral sein. Geht es nach der Stadt Wien, soll vor allem die Fernwärme als Ersatz für die Gasheizung einspringen.

Sauber ist sie derzeit noch nicht: Rund die Hälfte der Fernwärme wird in Wien noch immer mit Gas erzeugt. Dieser Anteil soll bis 2040 auf null sinken. Ein Teil der erneuerbaren Wärme kommt in Zukunft aus den sechs Großwärmepumpen, die Wien Energie derzeit in Simmering installiert.

Maschine kann sechs Grad Wärme ernten