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Dienstag, 14. Oktober 2025

Was nach einer Provinzposse klingt, ist in Wahrheit ein Paradebeispiel dafür, wie verzweifelt eine Branche um ihre Deutungshoheit kämpft.

 

Daniel Mautz LinkedIn

Wenn pflanzliche Wurst verboten werden muss, um Fleisch zu retten, ist’s mit der Tierleichen Wurst wohl nicht mehr weit her

In München wettern Metzger:innen gegen „pflanzliche Wurst“ oder „vegane Burger“. Nicht etwa, weil sie gefährlich wären oder Kund:innen täuschen würden, sondern weil schon der Name als Bedrohung empfunden wird.

Donnerstag, 9. Oktober 2025

Verbot von Veggie-Wurst : Union macht Kulturkampf für Blöde und die Agrarlobby

Rügenwalder Mühle Carl Müller GmbH & Co. LinkedIn  9.10.25

Das EU-Parlament hat abgestimmt: Vegetarische und vegane Fleischalternativen sollen bald nicht mehr „Burger“, Schnitzel“ oder „Wurst“ heißen dürfen. Wir finden, dass das ein Rückschritt für Verbraucher, Innovation und Proteinvielfalt wäre.  

Statt Orientierung zu schaffen, verunsichert ein Bezeichnungsverbot Millionen Menschen und bremst eine Branche, die Teil der Lösung für Resilienz und Ernährungssicherheit ist.

In Deutschland zeigen die bestehenden klaren Kennzeichnungsregeln längst, dass Transparenz auch ohne Sprachverbote funktioniert.  

Noch ist nichts entschieden: Erst wenn eine Mehrheit der EU-Mitgliedsstaaten zustimmt, wird die Entscheidung endgültig. Bis dahin werden wir uns weiterhin mit voller Überzeugung für faire und zukunftsweisende Lebensmittelkennzeichnungen einsetzen.