Posts mit dem Label Ittendorf werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Ittendorf werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 9. Januar 2024

Wasserbüffel-Projekt beim Felbenweiher in Ittendorf

Gabriela vom BUND schreibt: Ein tolles, überregional bedeutsames Projekt bei Ittendorf, das der BUND Markdorf im letzten Jahr auf den Weg gebracht hat!
Deshalb gebe ich den Spendenaufruf gerne weiter.


Montag, 19. Juni 2023

Sorge um Weingartenwald

 hier im Südkurier  13.06.2023

Fritz Käser, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Verkehrsneuplanung Ittendorf (IVI), stellt sich auf langes Warten ein. In jüngster Hauptversammlung des 1996 gegründeten Vereins erläuterte er, warum die Planungsarbeiten an der B31-neu im Streckenabschnitt zwischen Meersburg und Immenstaad derzeit nur zögerlich voranschreiten. Zwar seien die Vorplanungen abgeschlossen. Und das Bundesministerium für Digitales und Verkehr habe sich bereits im September 2021 für die Variante B1 entschieden. Sodass aktuell an der Linienbestimmung zum Streckenverlauf gearbeitet werde – ebenso wie an einem Umweltverträglichkeitsbericht. Obendrein beginnen schon die Entwurfsplanungen für die Vorzugsvariante. Trotzdem mag Käser keine Prognose abgeben, wann diese Planungsarbeiten beendet sein könnten.

Käser verweist auf den derzeitigen Mitarbeitermangel im Tübinger Regierungspräsidium. Michael Kittelberger, der Leiter des Referats Straßenplanung im Regierungspräsidium habe eingeräumt, es fehle ihm an Leuten. Überdies hapere es auch bei den Ingenieurbüros. Auch dort fehle es an der notwendigen Kapazität. „Alles kann sich also noch ewig verzögern“, befürchtet Fritz Käser. Dies mit Blick auf die andere Seeseite, wo sich der Ausbau der B33 zwischen Konstanz und Allensbach noch bis ins nächste Jahrzehnt hinzieht.

Kritik übte der IVI-Vorsitzende am Verhalten des Regierungspräsidiums. Laut Käser sind die von Tübingen vorgelegten Zahlen zum Flächenverbrauch der drei zur Diskussion stehenden Linienvarianten teilweise falsch.

Freitag, 1. Juli 2022

Markdorf: Interessengemeinschaft rechnet mit Klage gegen Vorzugstrasse B31

 29.06.2022  |  VON JÖRG BÜSCHE  hier im Südkurier

Fritz Käser, der Vorsitzende der Interessengemeinschaft Verkehrsplanung Ittendorf (IVI), bleibt beharrlich. Dass sich Bund und Land längst für die Variante B1 beim Ausbau der B 31-neu entschieden haben, hat er schon bei der IVI-Jahresversammlung im vergangenen Juli bedauert. Und in der Pflicht zum Weitermachen hat er die Interessengemeinschaft bereits vor einem Jahr gesehen. Nun, bei der jüngsten Mitgliederversammlung der IVI, wiederholte er, was er im Juli 2021 nur angedeutet hat: die Möglichkeit einer Klage vor dem Verwaltungsgericht.

Klageberechtigt seien vor allem die vom Straßenbauvorhaben betroffenen Landwirte. Das Recht zur Klage hätten aber auch die Naturschutzverbände. Komme es dazu, würde sich der Termin bis zur Fertigstellung des neuen Bundesstraßenabschnitts zwischen Immenstaad und Meersburg noch weiter verzögern. Derzeit wird mit rund zehn Jahren gerechnet. Zehn Jahre, in denen die Kosten für das Projekt neuerlich ansteigen könnten, vermutet Käser. „Die Kosten für die B 31-neu haben sich unterdessen fast verdreifacht – auf 311 Millionen Euro“, führte er aus. Dies sei eine alte Schätzung, die inzwischen auch hinfällig sei. Im Zusammenhang mit Prognosen zur künftigen Verkehrsentwicklung rechnet Käser mit einem Rückgang des Individualverkehrs zugunsten öffentlicher Verkehrsmittel.

Nach wie vor hält er die beschlossene Vorzugstrasse, die sogenannte B1-Trasse, die durch den Weingartener Wald führt, für die denkbar schlechteste Lösung. Weil sie am wenigsten umwelt- und naturverträglich sei.

Umstritten sei weiterhin auch die Dimension der B 31-neu. Das Bundesverkehrsministerium folgt bisher dem Vorschlag aus dem Regierungspräsidium. Der sieht vier Spuren vor – „plus Standstreifen“, so Käser, was bedeute, dass die Bundesstraße 28 Meter breit werde. Demgegenüber gebe es aber eine Option mit 15,5 Metern – sofern nur drei Spuren gebaut werden. „Und das Argument, eine dreispurige Lösung sei unfallträchtiger, ist einfach falsch“, erklärte Käser. Die Statistik gebe das nicht her.