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Sonntag, 23. März 2025

Die Omas gegen Rechts sind derzeit die größte Frauenbewegung in Deutschland

 


Zeit hier  Von Simon Wörpel  Aus der ZEIT Nr. 12/2025 Aktualisiert am 23. März 2025,

Omas gegen Rechts: Der graue Block

Omas gegen Rechts sind auf Demonstrationen berüchtigt und von Konservativen gefürchtet. Unser Autor wollte eine von ihnen genauer kennenlernen: seine Mutter.

.....Diesen Text würde es ohne den 19. November 2016 nicht geben. An diesem Tag kam mein Neffe zur Welt. Meine Mutter wurde zur Oma. "Was wird er mich später fragen?", habe sie damals gedacht.

Am 16. November 2017, fast genau ein Jahr später, gründete die Psychotherapeutin Monika Salzer in Österreich die Initiative Omas gegen Rechts. Wobei: "Initiative gründen", das klingt offizieller, als es war. Monika Salzer eröffnete eine Facebook-Gruppe, weil sie erschrocken war über die Koalition der ÖVP mit der rechtsextremen FPÖ. Die Oma-Bewegung schwappte nach Deutschland über, 2018 gab es immer mehr Facebook-Gruppen unter dem Titel Omas gegen Rechts für unterschiedliche Regionen. Eine davon auch für Bochum. Meine Mutter schlug darin das Gründungstreffen vor. Sie sagt: "Dass ich die Gründung initiiert habe, darauf bin ich schon etwas stolz."

Freitag, 28. Februar 2025

Auf einen Kaffee mit den Omas gegen Rechts

Der Schock sitzt tief, so schnell wird  nicht vergessen sein, was Merz angerichtet hat. Ob er über seinen Schatten springen kann darf bezweifelt werden. Ob die Omas ausgerechnet mit ihm Kaffee trinken wollen ebenfalls.
Denn wie schreibt die Frankfurter Rundschau: 
"Was für eine Führung sollte man von derart fragilen Männlichkeiten wie Merz, Linnemann & Co. erwarten, die bei der kleinsten Kritik sofort nach der Inquisition rufen?  Die sich mit seitenlangem Antragsunfug an vermeintlichen Gegnern rächen, inmitten einer globalen Polykrise?"

hier Zeit  Ein Kommentar von Bernd Ulrich  28. Februar 2025,

Friedrich Merz: Der verdeckte Linksruck

Friedrich Merz ist stärker auf die linken Kräfte im Land angewiesen, als ihm lieb ist. Er sollte sehr bald mit den Omas gegen Rechts Kuchen essen.

Donnerstag, 27. Februar 2025

Fast witzig, leider auch gefährliche Merz-Polemik: Die an den Wahlurnen schraubenden Omas gegen Rechts

Meinung auf Linkedin   Werner Koller  26.2.25
Ökonom / Philosoph / Wirtschaftsjurist / all views my ownÖkonom / Philosoph / Wirtschaftsjurist / all views my own

Die Partei, die ihrem eigenen Wirtschaftsverband (ein steuerprivilegiertes NGO) einen Sitz im Vorstand einräumt, regt sich über politische Einflussnahme von NGOs auf. Fast witzig, leider auch gefährlich.

Mit 551 Fragen wollen CDU und CSU von der Bundesregierung wissen, ob Organisationen wie Correctiv, Omas gegen Rechts, Greenpeace, netzwerk recherche und Animal Rights Watch staatlich finanziert sind.
Die Fragen suggerieren, die Organisationen führten steuerfinanzierte Parteikampagnen gegen die Union.

Wie kommt die Union auf diesen willkürlichen Mix aus Organisationen? Einige von ihnen wurden in den vergangenen Wochen im rechten Hetzportal „nius“ und dessen Kampagnen an den Pranger gestellt. 

Montag, 15. Juli 2024

Farbenfrohes Bekenntnis für Vielfalt in Überlingen – und ein kleines Häufchen AfD

Südkurier  hier STEFAN HILSER 14.7.24  mit vielen Bildern - lohnt sich im Original zu lesen

700 Teilnehmer kommen zweiten Christopher Street Day. Bürgermeister Kölschbach ist stolz auf das weltoffene und tolerante Überlingen. Die Omas gegen Rechts schirmen eine Gegendemo mit einem Pfeifkonzert ab.

Bild von Kirsten Stüble

Eine unsichtbare, aber unüberhörbare Mauer wurde am Samstag in Überlingen am Landungsplatz aufgebaut. Auf der einen Seite die AfD, rund 25 bis 30 Anhänger. Auf der anderen Seite eine Gruppe von rund 50 Gegendemonstranten, darunter Mitglieder der Gruppe Omas gegen Rechts, die mit einem gellenden Pfeifkonzert die Reden der AfD-Vertreter nicht nur übertönten, sondern auch vom Landungsplatz abschirmten, an dem das größere Ereignis des Tages stattfand: der zweite Überlinger CSD. An ihm beteiligten sich nach unabhängigen Schätzungen etwa 700 Personen.

Zunächst führte eine Parade vom Bahnhof über die Franziskaner-, Christoph- und Kessenringstraße bis zum Landungsplatz. Musik und Regenbogenfarben begleiteten die Teilnehmer. Am Straßenrand standen zahlreiche Schaulustige, die Fotos machten. Der Vorsitzende des Vereins CSD Überlingen, Dennis Michels, wertet die Teilnehmerzahl als großen Erfolg und geht davon aus, dass in Überlingen noch viele solche Tage kommen werden, an denen sich die LGBTQ-Bewegung präsentiert und von den Überlingern mit Respekt und Toleranz empfangen wird.

bitte im Original weiter lesen

Freitag, 23. Februar 2024

Mit Bass gegen Hass

Schwäbische Zeitung  hier  22.02.2024, Von: Jeanette Löschberger

Edelrid-Geschäftsführer Vitus Wuhrer kämpft mit Bass gegen Hass. Bei der Technoparty kamen 700 Euro für die „Omas gegen Rechts“ zusammen.

Am vergangenen Freitag hat die, auf der Demonstration für die Demokratie spontan angekündigte Taktfieber-Tanzveranstaltung im Hello my Deer in Isny stattgefunden. Veranstalter Vitus Wuhrer wollte damit vor allem junge Menschen ansprechen. Vier Discjockeys spielten elektronische Technomusik, mit groovigen, tiefen Bässen. Der Erlös der Veranstaltung wird an die Initiative „Omas gegen Rechts“ gespendet.

    Ich konnte gar nicht glauben, wie viele Menschen
dem Aufruf gegen Rassismus auf dem Isnyer Marktplatz gefolgt sind.

Vitus Wuhrer