Und Klimaklagen bewirken doch etwas! Das ist ein Vorbild für alle!
Euronews hier Von Angela Symons mit APTN 09/07/2024
Besonderes
Gerichtsverfahren:
Verschmutzter Fluss in Ecuador muss saniert werden
Im Jahr 2008 hat Ecuador als erstes Land der Welt die Rechte der Natur in der Verfassung festgeschrieben. Jetzt hat ein Gericht einen Präzedenzfall geschaffen: Der Fluss, der durch die Hauptstadt Quito fließt, darf nicht mehr verschmutzt werden.
Ein ecuadorianisches Gericht hat in einem ungewöhnlichen Urteil entschieden, dass die Verschmutzung eines Flusses, der durch die Hauptstadt Quito fließt, die Rechte des Landes verletzt.
Obwohl die Stadtverwaltung von Quito Berufung eingelegt hat, muss dieser Entscheidung unverzüglich Folge geleistet werden. Das Urteil stützt sich auf einen Artikel der ecuadorianischen Verfassung, der die Rechte von Naturlandschaften wie dem Machángara-Fluss anerkennt.
Aktivisten, die die Klage eingereicht hatten, bezeichneten die Entscheidung am Sonntag als "historisch".