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Sonntag, 12. Januar 2025

Weltweit neue Chancen: „Zieht den Stöpsel“ und Arche-Noah-Projekt «Return to 1616»

RND hier  auch zum Anhören  von Barbara Barkhausen  09.01.2025

Lake Pedder: Vom versunkenen Naturwunder zur Chance auf weltweite Wiederherstellung von Ökosystemen


Lake Pedder auf Tasmanien: Australien kämpft um versunkenes Naturwunder

Wer Australien besucht, will das größte Korallenriff der Erde sehen, das Great Barrier Reef, und den Uluru, den berühmten roten Inselberg, der aus dem sonst so flachen Outback ragt. Vor rund 50 Jahren gab es jedoch noch ein drittes, heute weitgehend vergessenes Wahrzeichen – den Lake Pedder.

Sonntag, 29. Dezember 2024

Das wichtigste Abkommen zum Schutz der Natur, das jemals beschlossen wurde


 Riffreporter hier von Thomas Krumenacker 19.12.2024

Nur langsame Fortschritte beim globalen 30-Prozent-Naturschutz-Ziel

Zwei Jahre nach „Montreal“: Wo steht die Welt beim wichtigsten Ziel für den Naturschutz?

Es ist das größte Naturschutz-Versprechen der Menschheitsgeschichte: 30 Prozent der Erde sollen bis 2030 unter einen wirksamen Schutz gestellt werden. Dieses Ziel beschlossen die Staaten der Erde einstimmig, als sie in Montreal das Weltnaturabkommen auf den Weg brachten. Wie sieht es zwei Jahren nach Montreal und fünf Jahre vor dem Zieldatum mit der Umsetzung aus?

Mittwoch, 25. Dezember 2024

Kabinett beschließt Strategie zum Schutz der Artenvielfalt

Auch im Bereich der Biodiversitätsstrategie gab es kurz vor Weihnachten noch einen äußerst erstaunlichen Durchbruch in Deutschland, der Hoffnung weckt, dass ab 2025 eine Veränderung zum Besseren eintreten könnte.

Anhören im Deutschlandfunk hier   Büüsker, Ann-Kathrin | 18. Dezember 2024

Kabinett beschließt Nationale Biodiversitätstrategie

Update für Artenschutz

Eigentlich sollte sie schon zur Weltnaturkonferenz im Oktober beschlossen werden, doch die FDP blockte. Nun wurde die Biodiversitätsstrategie auf den Weg gebracht: 65 Ziele sollen die Artenvielfalt in Deutschland bewahren und Natur schützen.

Ökologische, soziale und wirtschaftliche Krisen sind nicht nur miteinander verknüpft – sie verstärken sich gegenseitig

hier

Wer denkt nicht als Erstes an die furchtbaren, ergebnislosen COPS von 2024. Nun liegen 2 neue Berichte vor zur Vorbereitung des Nächsten COP-Treffens, das endlich mal wieder in einem Nicht-Ölstaat stattfinden wird. Man könnte hoffen, dass es dann mal wieder positive Nachrichten gibt.


Zum Anhören Deutschlandfunk hier und hier Seynsche, Monika | 18. Dezember 2024

UN-Konferenz zur Biodiversität: Die Ergebnisse der IPBES

Biodiversität: UN-Organisation IPBES stellt Ergebnisse vor

Schutz von 30 Prozent der Landfläche bis 2030, nachhaltige Lebensweise für die Menschheit bis 2050 – so die Ziele der UN-Biodiversitätskonferenz von 2022. Jetzt hat die IPBES dafür die wissenschaftlichen Grundlagen veröffentlicht.

Dienstag, 26. November 2024

"Ich glaube, das ist den meisten nicht wirklich klar, dass es nicht nur um ein bisschen Naturschutzgebiete geht, sondern um unsere Lebensgrundlagen"

Hier ARD 24.11.2024  Von Melina Runde, tagesschau.de

Warum uns Wolf und Wiese wichtig sein sollten


Weltweit gilt mehr als jede dritte Tier- und Pflanzenart als bedroht. Was hat das mit den Menschen zu tun? Eine ganze Menge, sagen Forscher. Nicht nur gilt der Mensch als Hauptursache: Es hat auch enorme Folgen für unser Leben.

"Man kann einen Draht zerschneiden, man kann einen zweiten Draht zerschneiden, und das Netz funktioniert weiterhin. Und plötzlich, wenn man den x-ten Draht zerschneidet, dann hört es auf zu funktionieren." So hat es der damalige Chef der Weltnaturschutzunion, Bruno Oberle, vor zwei Jahren beschrieben: den Verlust der Biodiversität - also der Vielfalt allen Lebens.

Neben dem Klimawandel gilt das Artensterben als die größte Bedrohung für unseren Planten, sagt die Umweltorganisation WWF. Und damit auch für uns. Warum verliert die Natur ihre Vielfalt? 

Montag, 11. November 2024

 hier  ZDF  von Jochen Klöck  9.11.2024 

Hoffnung für Biodiversität:  Der Natur Kredit geben - und so Arten retten

Deutsche Naturschützer verkaufen "Biodiversity Credits", um in Afrika Lebensraum für wilde Tiere zu schaffen - ein neues Instrument für mehr Artenschutz. So funktioniert es.

Montag, 4. November 2024

Hätte es einen schöneren Titel geben können? „Frieden mit der Natur“ - COP 16 einfach mal abgebrochen und vertagt

hier Artikel von Joachim Wille 2.11.24

Das Cali-Debakel

Als die Teilnehmenden die der 16. UN-Konferenz zur biologischen Vielfalt ins kolumbianische Cali reisten, hofften viele noch auf einen erfolgreichen Abschluss des Treffen 

Freitag, 1. November 2024

Steffi Lemke hat eine "Neuauflage der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt" zur COP 16 mitgebracht

Süddeutsche Zeitung  hier  30. Oktober 2024,Von Tina Baier

Warum Deutschland ein Problem löst, das es gar nicht hat

Kurz vor Ende der Weltnaturkonferenz in Kolumbien legt Bundesumweltministerin Steffi Lemke überraschend einen Plan gegen das Artensterben im eigenen Land vor. Was gut klingt, hat allerdings einen Haken.

hier alles zum Download

hier Neuauflage der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt

Die Verabschiedung des globalen „Kunming-Montreal-Biodiversitätsrahmens“ (Kunming-Montreal Global Biodiversity Framework – GBF) im Dezember 2022 auf der Vertragsstaatenkonferenz des Übereinkommens über die Biologische Vielfalt (CBD) hat unmittelbare Auswirkungen auf die Naturschutzpolitik in Deutschland.

Zum Endspurt der Weltnaturkonferenz im kolumbianischen Cali nimmt auch Bundesumweltministerin Steffi Lemke am UN-Gipfel teil, bei dem noch bis Ende der Woche über den globalen Naturschutz verhandelt wird. Ziel des Treffens ist es, eine Art Zwischenbilanz zu ziehen, wie weit die Welt bei der Umsetzung der Naturschutzziele gekommen ist, die vor zwei Jahren in Montréal vereinbart wurden.

Donnerstag, 31. Oktober 2024

Den Flüssen ihren Lauf lassen

Bei uns sieht es mit Sicherheit ähnlich aus wie in Österreich....

hier  DER STANDARD - Klimaklartext aus Österreich

in Österreich könnten rund tausend Kilometer Flüsse renaturiert werden. Das ergibt eine Studie, die das technische Büro Blattfisch und die Umweltschutzorganisation WWF durchgeführt haben.

Der WWF argumentiert, dass hier sowohl ein gewaltiger Schatz für die Tier- und Pflanzenwelt in und an Österreichs Fließgewässern gehoben werden könne, die Renaturierung von Flüssen aber auch einen effektiven natürlichen Hochwasserschutz ermögliche. "Angesichts des hohen Biodiversitätsverlusts und des aufgrund der Klimakrise verschärften Hochwasserrisikos müssen Maßnahmen zur Wiederherstellung der natürlichen Flussdynamik dringend verstärkt umgesetzt werden", heißt es in der Studie.


Igel in Deutschland vorm Aussterben bedroht

Deutschlandfunk Nova  hier 28. Oktober 2024

Weltnaturschutzunion: Igel erstmals als bedrohte Art gelistet

Igel sieht man bei uns seltener als früher.

Laut Weltnaturschutzunion ist der Bestand des westeuropäischen Igels in den letzten Jahren stark zurückgegangen. Darum hat sie die Art zum ersten Mal auf ihre Rote Liste gesetzt. Der westeuropäische Igel gilt jetzt als potenziell gefährdet, dass ist die zweite von sieben Stufen, wobei die siebte "ausgestorben" bedeutet.


Mittwoch, 30. Oktober 2024

Um das Artensterben zu stoppen, haben wir jetzt Klage beim Bundesverfassungsgericht eingereicht.

 



150 Tier- und Pflanzenarten sterben täglich aus, eine Million sind bedroht und auch der Zustand der Ökosysteme hat sich in den letzten Jahren rasant verschlechtert. Das ist nicht nur für die Tierwelt und Natur entsetzlich, sondern hat auch drastische Folgen für uns Menschen: Wenn wir das massive Artensterben nicht schnell stoppen, zerstören wir unsere Lebensgrundlagen.
Ohne Bestäubung, ohne funktionierende Süßwasserkreisläufe und ohne neue fruchtbare Bodenschichten ist unsere Existenz bedroht. Klingt apokalyptisch? Finden wir auch!

Dienstag, 22. Oktober 2024

Warum BUND und NABU so wenig Einfluss auf die Politik haben

Ein Artikel mit großem Diskussionsbedarf. Daher nach meiner Meinung umso lesenswerter. Vielleicht ist tatsächlich unser größtes Problem, dass wir so viele Baustellen haben und uns komplett verheddern - bessere Ideen sind gefragt.
Unten habe ich  nur Auszüge aus dem Artikel wiedergegeben  - am Besten im Original lesen

hier  Freitag Von Matthias Schreiber, Johanna Romberg 21.09.2024  

Warum BUND und NABU so wenig Einfluss auf die Politik haben

Das Artensterben schreitet unaufhaltsam voran. Die großen Naturschutzverbände NABU und BUND könnten es stoppen – doch leider sind sie viel zu zahm geworden. Es gibt nur eine Lösung: Wir Naturfreunde müssen uns neu organisieren. Ein Vorstoß

Sonntag, 20. Oktober 2024

Weltnaturkonferenz COP16: Krieg oder Frieden mit der Natur?

Deutschlandfunk hier  Von Jule Reimer | 19.10.2024

COP16: Schaffen wir endlich internationalen Umweltschutz?

„Peace with nature“ – unter diesem Motto verhandeln die Regierungen der Welt ab 21. Oktober in Cali in Kolumbien über den Schutz und die Wiederherstellung von Natur. Was sind die wichtigsten Themen? Und welche Erwartungen gibt es an die Konferenz?

Susana Muhamad hat Großes vor: Kolumbiens Umweltministerin will die Weltnaturkonferenz COP16 zu einem Erfolg führen. Lange Küste, Regenwälder, Paramo-Hochlandsteppe – Kolumbien gehört zu den artenreichsten Ländern der Erde. Mit Biodiversität kennt Muhamad sich aus.
Ihr Appell: Wenn wir die Natur schützen, schützen wir uns selbst. 

Donnerstag, 3. Oktober 2024

Egal, ob Säuger, Pflanzen oder Vögel: Beim Agrar- und Offenland haben fast alle Arten einen roten Pfeil nach unten

 hier MDR Wissen  30. September 2024  von Florian Zinner

Faktencheck Artenvielfalt Deutschland

Das Land von Biber und Filzkraut: Deutschlands Artenvielfalt auf dem Rückzug

Ein beachtlicher Teil der Arten in Deutschland sind gefährdet. Aber an manchen Stellen ist bereits eine Kehrtwende sichtbar. Auf über tausend Seiten liegt jetzt Deutschlands erster Bericht zur Artenvielfalt vor, der sich selbst Faktencheck nennt, aber so viel mehr ist: Eine Bestandsaufnahme zum Zustand der Biodiversität, ein Trendbarometer, eine Handlungsempfehlung. 

Unterm Strich kommt raus: Wie auch in der Klimakrise gefährden wir uns und unseren Wohlstand – wenn wir nichts tun.

Mittwoch, 2. Oktober 2024

"Faktencheck Artenvielfalt": Forscher veröffentlichen erste Inventur der deutschen Natur

Zeit hier  Von Friederike Walch-Nasseri  30. September 2024,

Hoffnung trotz Artenschwund: Der "Faktencheck Artenvielfalt" beschreibt Biodiversität in ganz Deutschland. Gut sieht es nicht aus, aber machtlos ist der Mensch nicht.

Der Natur in Deutschland geht es schlecht. Das scheint auf den ersten Blick das zentrale Ergebnis des Faktencheck Artenvielfalt zu sein. Es ist der bislang umfassendste Bericht zum Zustand der Biodiversität in der Bundesrepublik. Auf rund 1.200 Seiten wird schnell klar: Von den etwa 30.000 in Deutschland im Bestand erfassten Tier-, Pflanzen- und Pilzarten sind gut ein Drittel bestandsgefährdet.  Sie werden auf der Roten Liste als stark gefährdet oder vom Aussterben bedroht eingestuft. Tendenz steigend. Rund drei Prozent der Arten, die einst in Deutschland heimisch waren, sind ausgestorben. Und etwa 60 Prozent der untersuchten Lebensräume befinden sich in einem unzureichenden oder schlechten Zustand. 

Die Basis unseres Daseins - die Artenvielfalt in Deutschland- geht zurück - Ein wissenschaftlicher Warnruf

 Deutschlandfunk hier Podcast vom 1.10.24




Riffreporter hier  von Christian Schwägerl  01.10.2024

Faktencheck Artenvielfalt: Ein wissenschaftlicher Warnruf, der gehört werden muss

Faktencheck Artenvielfalt: Ein wissenschaftlicher Warnruf, der gehört werden muss
Am Beispiel der Feuchtgebiete zeigt sich besonders dramatisch, wie fahrlässig und gefährlich der Umgang mit der Biodiversität in Deutschland ist. Ein Kommentar.

Freitag, 11. Juni 2021

"Die Zwillingskrise"

Kommentar von Tina Baier in der Süddeutschen Zeitung  hier

Der rasante Schwund von Tieren und Pflanzen hat mindestens dasselbe Potential, die Erde zu einem unwirtlichen Ort zu machen wie die Klimakrise. Warum aber arbeiten dann Arten- und Klimaschützer oftmals gegeneinander statt miteinander?

Deshalb ist es ein wichtiges Signal, dass sich Experten des Weltbiodiversitätsrats IPBES jetzt erstmals mit Vertretern des Weltklimarats IPCC zusammengesetzt und überlegt haben, wie sich die Zwillingskrise aus Klimawandel und Artensterben gemeinsam lösen lässt. Das war lange überfällig. Ermutigend ist auch, dass sich die Experten in ihrem gerade erschienenen Report nicht wie so oft darauf beschränken, den katastrophalen Zustand der Erde zu beschreiben, sondern über konkrete Lösungsmöglichkeiten nachdenken.

Zugegeben: Der Artenschutz würde von einer gemeinsamen Herangehensweise wohl etwas mehr profitieren als der Klimaschutz. Denn bis jetzt ist die Gefahr durch das Artensterben den meisten Menschen viel weniger bewusst als die durch den Klimawandel. Entsprechend wird auch finanziell viel weniger in die Bekämpfung investiert. Eine stärkere Zusammenarbeit könnte das womöglich ändern.

Das ist auch dringend nötig, denn beide Krisen sind gleichermaßen global und brandgefährlich: Auch beim Artensterben gibt es kaum eine Region auf der Erde, die davon verschont ist. Und der massenhafte Schwund von Tieren und Pflanzen bedroht das Funktionieren der Ökosysteme, die dafür sorgen, dass Menschen saubere Luft zum Atmen und sauberes Wasser zum Trinken haben. Höchste Zeit also, dem Kampf gegen das Artensterben dieselbe Priorität einzuräumen wie dem gegen den Klimawandel.