RND hier auch zum Anhören von Barbara Barkhausen 09.01.2025
Lake Pedder: Vom versunkenen Naturwunder zur Chance auf weltweite Wiederherstellung von ÖkosystemenDie 3 Kreise Ravensburg, Sigmaringen und Bodenseekreis haben trotz lauter Proteste keinen zukunftsfähigen Regionalplan bekommen. Wo steht Deutschland, Baden-Württemberg und seine Kommunen aktuell beim Klimaschutz? Welche Möglichkeiten gibt es und wo gibt es Anregungen, die übernommen werden könnten?
Sonntag, 12. Januar 2025
Weltweit neue Chancen: „Zieht den Stöpsel“ und Arche-Noah-Projekt «Return to 1616»
Sonntag, 29. Dezember 2024
Das wichtigste Abkommen zum Schutz der Natur, das jemals beschlossen wurde
Riffreporter hier von Thomas Krumenacker 19.12.2024Nur langsame Fortschritte beim globalen 30-Prozent-Naturschutz-Ziel
Zwei Jahre nach „Montreal“: Wo steht die Welt beim wichtigsten Ziel für den Naturschutz?
Mittwoch, 25. Dezember 2024
Kabinett beschließt Strategie zum Schutz der Artenvielfalt
Ökologische, soziale und wirtschaftliche Krisen sind nicht nur miteinander verknüpft – sie verstärken sich gegenseitig
Wer denkt nicht als Erstes an die furchtbaren, ergebnislosen COPS von 2024. Nun liegen 2 neue Berichte vor zur Vorbereitung des Nächsten COP-Treffens, das endlich mal wieder in einem Nicht-Ölstaat stattfinden wird. Man könnte hoffen, dass es dann mal wieder positive Nachrichten gibt.
Zum Anhören Deutschlandfunk hier und hier Seynsche, Monika | 18. Dezember 2024
Dienstag, 26. November 2024
"Ich glaube, das ist den meisten nicht wirklich klar, dass es nicht nur um ein bisschen Naturschutzgebiete geht, sondern um unsere Lebensgrundlagen"
Hier ARD 24.11.2024 Von Melina Runde, tagesschau.de
Warum uns Wolf und Wiese wichtig sein solltenMontag, 11. November 2024
hier ZDF von Jochen Klöck 9.11.2024
Montag, 4. November 2024
Hätte es einen schöneren Titel geben können? „Frieden mit der Natur“ - COP 16 einfach mal abgebrochen und vertagt
Das Cali-Debakel
Als die Teilnehmenden die der 16. UN-Konferenz zur biologischen Vielfalt ins kolumbianische Cali reisten, hofften viele noch auf einen erfolgreichen Abschluss des Treffen
Freitag, 1. November 2024
Steffi Lemke hat eine "Neuauflage der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt" zur COP 16 mitgebracht
Süddeutsche Zeitung hier 30. Oktober 2024,Von Tina Baier
Warum Deutschland ein Problem löst, das es gar nicht hatKurz vor Ende der Weltnaturkonferenz in Kolumbien legt Bundesumweltministerin Steffi Lemke überraschend einen Plan gegen das Artensterben im eigenen Land vor. Was gut klingt, hat allerdings einen Haken.
hier alles zum Download
hier Neuauflage der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt
Die Verabschiedung des globalen „Kunming-Montreal-Biodiversitätsrahmens“ (Kunming-Montreal Global Biodiversity Framework – GBF) im Dezember 2022 auf der Vertragsstaatenkonferenz des Übereinkommens über die Biologische Vielfalt (CBD) hat unmittelbare Auswirkungen auf die Naturschutzpolitik in Deutschland.
Donnerstag, 31. Oktober 2024
Den Flüssen ihren Lauf lassen
Bei uns sieht es mit Sicherheit ähnlich aus wie in Österreich....
hier DER STANDARD - Klimaklartext aus Österreich
in Österreich könnten rund tausend Kilometer Flüsse renaturiert werden. Das ergibt eine Studie, die das technische Büro Blattfisch und die Umweltschutzorganisation WWF durchgeführt haben.
Der WWF argumentiert, dass hier sowohl ein gewaltiger Schatz für die Tier- und Pflanzenwelt in und an Österreichs Fließgewässern gehoben werden könne, die Renaturierung von Flüssen aber auch einen effektiven natürlichen Hochwasserschutz ermögliche. "Angesichts des hohen Biodiversitätsverlusts und des aufgrund der Klimakrise verschärften Hochwasserrisikos müssen Maßnahmen zur Wiederherstellung der natürlichen Flussdynamik dringend verstärkt umgesetzt werden", heißt es in der Studie.Igel in Deutschland vorm Aussterben bedroht
Deutschlandfunk Nova hier 28. Oktober 2024
Weltnaturschutzunion: Igel
erstmals als bedrohte Art gelistet
Igel sieht man bei uns seltener als früher.
Laut Weltnaturschutzunion ist der Bestand des westeuropäischen Igels in den letzten Jahren stark zurückgegangen. Darum hat sie die Art zum ersten Mal auf ihre Rote Liste gesetzt. Der westeuropäische Igel gilt jetzt als potenziell gefährdet, dass ist die zweite von sieben Stufen, wobei die siebte "ausgestorben" bedeutet.
Mittwoch, 30. Oktober 2024
Um das Artensterben zu stoppen, haben wir jetzt Klage beim Bundesverfassungsgericht eingereicht.
Dienstag, 22. Oktober 2024
Warum BUND und NABU so wenig Einfluss auf die Politik haben
Ein Artikel mit großem Diskussionsbedarf. Daher nach meiner Meinung umso lesenswerter. Vielleicht ist tatsächlich unser größtes Problem, dass wir so viele Baustellen haben und uns komplett verheddern - bessere Ideen sind gefragt.
Unten habe ich nur Auszüge aus dem Artikel wiedergegeben - am Besten im Original lesen
Warum BUND und NABU so wenig Einfluss auf die Politik haben
Das Artensterben schreitet unaufhaltsam voran. Die großen Naturschutzverbände NABU und BUND könnten es stoppen – doch leider sind sie viel zu zahm geworden. Es gibt nur eine Lösung: Wir Naturfreunde müssen uns neu organisieren. Ein Vorstoß
Sonntag, 20. Oktober 2024
Weltnaturkonferenz COP16: Krieg oder Frieden mit der Natur?
Deutschlandfunk hier Von Jule Reimer | 19.10.2024
Ihr Appell: Wenn wir die Natur schützen, schützen wir uns selbst.
Montag, 7. Oktober 2024
Donnerstag, 3. Oktober 2024
Egal, ob Säuger, Pflanzen oder Vögel: Beim Agrar- und Offenland haben fast alle Arten einen roten Pfeil nach unten
hier MDR Wissen 30. September 2024 von Florian Zinner
Faktencheck Artenvielfalt Deutschland
Das Land von Biber und Filzkraut: Deutschlands Artenvielfalt auf dem Rückzug
Ein beachtlicher Teil der Arten in Deutschland sind gefährdet. Aber an manchen Stellen ist bereits eine Kehrtwende sichtbar. Auf über tausend Seiten liegt jetzt Deutschlands erster Bericht zur Artenvielfalt vor, der sich selbst Faktencheck nennt, aber so viel mehr ist: Eine Bestandsaufnahme zum Zustand der Biodiversität, ein Trendbarometer, eine Handlungsempfehlung.
Unterm Strich kommt raus: Wie auch in der Klimakrise gefährden wir uns und unseren Wohlstand – wenn wir nichts tun.
Mittwoch, 2. Oktober 2024
"Faktencheck Artenvielfalt": Forscher veröffentlichen erste Inventur der deutschen Natur
Hoffnung trotz Artenschwund: Der "Faktencheck Artenvielfalt" beschreibt Biodiversität in ganz Deutschland. Gut sieht es nicht aus, aber machtlos ist der Mensch nicht.
Der Natur in Deutschland geht es schlecht. Das scheint auf den ersten Blick das zentrale Ergebnis des Faktencheck Artenvielfalt zu sein. Es ist der bislang umfassendste Bericht zum Zustand der Biodiversität in der Bundesrepublik. Auf rund 1.200 Seiten wird schnell klar: Von den etwa 30.000 in Deutschland im Bestand erfassten Tier-, Pflanzen- und Pilzarten sind gut ein Drittel bestandsgefährdet. Sie werden auf der Roten Liste als stark gefährdet oder vom Aussterben bedroht eingestuft. Tendenz steigend. Rund drei Prozent der Arten, die einst in Deutschland heimisch waren, sind ausgestorben. Und etwa 60 Prozent der untersuchten Lebensräume befinden sich in einem unzureichenden oder schlechten Zustand.
Die Basis unseres Daseins - die Artenvielfalt in Deutschland- geht zurück - Ein wissenschaftlicher Warnruf
Deutschlandfunk hier Podcast vom 1.10.24
Faktencheck Artenvielfalt: Ein wissenschaftlicher Warnruf, der gehört werden muss
Freitag, 11. Juni 2021
"Die Zwillingskrise"
Kommentar von Tina Baier in der Süddeutschen Zeitung hier
Der rasante Schwund von Tieren und Pflanzen hat mindestens dasselbe Potential, die Erde zu einem unwirtlichen Ort zu machen wie die Klimakrise. Warum aber arbeiten dann Arten- und Klimaschützer oftmals gegeneinander statt miteinander?
Deshalb ist es ein wichtiges Signal, dass sich Experten des Weltbiodiversitätsrats IPBES jetzt erstmals mit Vertretern des Weltklimarats IPCC zusammengesetzt und überlegt haben, wie sich die Zwillingskrise aus Klimawandel und Artensterben gemeinsam lösen lässt. Das war lange überfällig. Ermutigend ist auch, dass sich die Experten in ihrem gerade erschienenen Report nicht wie so oft darauf beschränken, den katastrophalen Zustand der Erde zu beschreiben, sondern über konkrete Lösungsmöglichkeiten nachdenken.
Zugegeben: Der Artenschutz würde von einer gemeinsamen Herangehensweise wohl etwas mehr profitieren als der Klimaschutz. Denn bis jetzt ist die Gefahr durch das Artensterben den meisten Menschen viel weniger bewusst als die durch den Klimawandel. Entsprechend wird auch finanziell viel weniger in die Bekämpfung investiert. Eine stärkere Zusammenarbeit könnte das womöglich ändern.
Das ist auch dringend nötig, denn beide Krisen sind gleichermaßen global und brandgefährlich: Auch beim Artensterben gibt es kaum eine Region auf der Erde, die davon verschont ist. Und der massenhafte Schwund von Tieren und Pflanzen bedroht das Funktionieren der Ökosysteme, die dafür sorgen, dass Menschen saubere Luft zum Atmen und sauberes Wasser zum Trinken haben. Höchste Zeit also, dem Kampf gegen das Artensterben dieselbe Priorität einzuräumen wie dem gegen den Klimawandel.

















