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Dienstag, 2. August 2022

Droht der Menschheit der Klima-Tod?

Vorsicht - das ist nichts für schwache Nerven. Einfach ausblenden? Hilft leider auch nichts ....
Also muss gelten: Nicht verdrängen, Augen aufmachen, bewusst daran arbeiten. Wir stehen vor harten Zeiten, da müssen wir jetzt durch, unter größtmöglicher  Anstrengung, um uns selbst zu retten.

 02.08.2022  |  VON MONA WENISCH, DPA  hier  im Südkurier

Der Klimawandel könnte nach Ansicht von Experten im schlimmsten Fall zum Aussterben der Menschheit führen. Bisher wisse man zu wenig über solche Endzeit-Szenarien und deren Wahrscheinlichkeit, schreibt ein internationales Team in den „Proceedings“ der US-Nationalen Akademie der Wissenschaften („PNAS“). Unter der Überschrift „Klima-Endspiel: Erforschung katastrophaler Szenarien des Klimawandels“ plädieren die Autoren für ein umsichtigeres Risikomanagement und mehr Forschung zu den schlimmstmöglichen Folgen der Erderwärmung. Die Welt müsse anfangen, sich auch auf Endzeit-Szenarien durch den Klimawandel vorzubereiten.

Sonntag, 24. Juli 2022

Fünf ungewöhnliche Fakten zum Stromverbrauch

 Kurier.at  hier von Angelika Gross

Was wissen Sie über ihren Stromverbrauch? 

Aktuell machen sich wohl die meisten Menschen Gedanken über ihren Stromverbrauch. Umso wichtiger, dass man auch ungewöhnliche Fakten kennt.

In Deutschland hat Wirtschaftsminister Robert Habeck zum Energiesparen in den eigenen vier Wänden aufgerufen. „Jede Kilowattstunde hilft in dieser Situation“, mahnte er die Bevölkerung.
Klare Ansagen und konkrete Pläne wie in Deutschland, lassen hierzulande auf sich warten. Doch auch ohne Appelle der österreichischen Regierung ist das Thema Energie- und Gas-Sparen längst bei den Menschen angekommen. Spätestens, wenn horrende Gas- und Stromrechnungen ins Haus flattern, ist die Zeit reif, Sparmaßnahmen zu ergreifen.

Energie einsparen
Das Licht im Vorzimmer ausschalten, Wäsche mit möglichst geringer Temperatur waschen und elektronische Geräte abschalten, statt im Standby-Modus laufen lassen: Im Alltag gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Energie einzusparen. Und auch, wenn die Tipps nicht neu sein mögen, sind sie jetzt sinnvoller denn je.

Daten und Fakten zum Stromverbrauch
Wir haben Daten und Fakten gesammelt, die sich dem Thema Energie nicht nur aus rein wissenschaftlicher Sicht annähern, sondern durchaus auch unterhaltsame Aspekte zu bieten haben. Apropos: Dass Minister Habeck als Sparmaßnahme seine Duschzeit verkürzt hat, auf unter fünf Minuten, weiß mittlerweile ganz Europa.

1. Standby-Modus
Der Standby-Modus ist in den vergangenen Jahren zurecht in Verruf geraten. Wie fies er als Stromschlucker jedoch wirklich ist, zeigt dieses Beispiel: Die gesamte Standby-Leistung von elektrischen Geräten liegt in Österreich bei rund 150 Megawatt. Das entspricht der Leistung eines Donaukraftwerks.   

2. Öffis
Pendler, die für eine Strecke von acht  Kilometern auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen oder das Fahrrad nehmen, sparen im Jahr circa 100 Liter Benzin. Das sind rund 1.000 kWh. Das entspricht etwa der Hälfte des durchschnittlichen Stromverbrauchs eines Ein-Personen-Haushalts.  

3. Suchmaschinen
Eine einzige Google-Suchanfrage verbraucht rund 0,3 Wattstunden Strom.  Bei einer Million Suchanfragen weltweit pro Sekunde summiert sich dieser Wert auf bis zu 300.000 Wattstunden. Zum Vergleich: Ein Single-Haushalt verbraucht durchschnittlich 2.000 kWh pro Jahr. 

4.Kryptowährung
Auf rund 112 Terawattstunden pro Jahr schätzt  das Cambridge Centre for Alternative Finance den Stromverbrauch von Bitcoin. Das Bitcoin-Netzwerk ist damit stromintensiver als die  gesamte Ukraine, die etwa 124,5 TWh Strom in einem Jahr verbraucht.  

5. E-Autos
Bei einer durchschnittlichen jährlichen Fahrleistung von 15.000 km verbraucht ein Elektroauto rund 2.250 kWh Strom. Ein Benzinauto benötigt für die gleiche Strecke 10.000 kWh. Schuld daran ist die Energieumwandlung, die im Verbrennungsmotor stattfindet. Beim Strom findet  diese bereits vorher im  Kraftwerk statt.  

Sonntag, 10. Juli 2022

Beispiel Österreich: Was passiert mit den Vorschlägen der Klimaräte?

 Kurier  hier von Bernhard Gaul  10.7.22

ÖVP-Klimasprecher will sich für Klimarat-Ideen einsetzen

Nach anfänglicher Kritik kam nun eine überraschende Kehrtwende der Kanzler-Partei.
Vor einer Woche hat der österreichische Klimarat 93 Empfehlungen veröffentlicht.
Bereits im Vorfeld der Veröffentlichung gab es hitzige Debatten, was die Politik mit diesen Empfehlungen machen soll.

Samstag, 21. Mai 2022

Spannende Initiative in Österreich: Der Klimarat

In Österreich geht man einen anderen Weg, um die Klima-Maßnahmen abzustimmen. Spannend wird es dann,wenn man gezielt vergleichen kann, was wo besser gelaufen ist.

K.AT NEWS  15.5.2022   hier

WissenschafterInnen gaben Feedback auf Vorschläge des Klimarats 

Beim Treffen des Klimarats kommentierte wissenschaftlicher Beirat Vorschläge zur Klimaneutralität Österreich bis 2040.

Fazit: Bei einigen Handlungsfeldern reichen die erarbeiteten Vorschläge der 100 Bürgerinnen und Bürger aus wissenschaftlicher Sicht noch nicht aus. Nun wird nachgeschärft, beim letzten Treffen Mitte Juni sollen dann die Empfehlungen des Klimarats an die Politik vorliegen.

Samstag, 30. April 2022

Gute Idee: "Verbrauchtes Wasser heizt ganze Siedlung"

 Kurier hier von Sabine Salzmann

Ein Salzburger Energietechniker entwickelte ein revolutionäres Konzept für Heizanlagen im Wohnbau.

Die Siedlung an der Friedrich-Inhauser-Straße in Salzburg-Aigen war in die Jahre gekommen: Beheizt wurden die ursprünglich 75 Wohnungen noch mit Gas. Jetzt ist gleich in mehrfacher Hinsicht eine neue Ära angebrochen. Neben der Aufstockung auf 99 Wohnungen durch die Heimat Österreich ist schon vor der Energie-Krise der Abschied von fossilen Quellen gelungen. „Da hatten wir den richtigen Riecher“, sagt Dietmar Stampfer und lacht. Mittlerweile drängt beim Ausstieg aus Gas (siehe dazu auch Seite 3) ja immer mehr die Zeit.

Mittwoch, 5. Januar 2022

Klimarat: 100 Bürger sollen die Klimapolitik vorgeben

 Österreich: Kurier hier   von Bernhard Gaul

100 Bürger sollen die Klimapolitik vorgeben

Ein „Mini-Österreich“: Einhundert zufällig, aber repräsentativ ausgewählte Männer und Frauen sollen mithilfe der Wissenschaft konkrete Klimamaßnahmen ausarbeiten

Soll das Tempolimit für Benziner und Diesel-Pkw auf der Autobahn auf klimafreundlichere 110 km/h gesenkt werden?
Ab wann sollen Öl- und Gasheizungen verboten werden?
Wie sollen thermische Sanierung sozial fair gefördert werden?
Soll es eine Pflicht für Photovoltaik-Anlagen auf Dachflächen geben?
Sollen Produkte verpflichtend mit einer Klima-Ampel gekennzeichnet werden?
Das alles, und hunderte mehr, waren konkrete Fragen des Klimarates in Deutschland, der im ersten Halbjahr 2021 einberufen wurde. 160 Bürger diskutierten dort an zwölf Tagen und mehr als 50 Stunden lang zur Frage „Wie gestalten wir Klimapolitik: Gut für uns, gut für unsere Umwelt und für unser Land?“ über konkrete Maßnahmen im Kampf gegen die Klimakrise.
Eine Zusammenfassung, was dort entschieden wurde, finden Sie unter diesem Link
und zahlreiche Videos auf YouTube hier