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Freitag, 25. April 2025

𝗙𝗹𝗲𝗶𝘀𝗰𝗵 𝗲𝘀𝘀𝗲𝗻 𝗶𝘀𝘁 𝘄𝗶𝗲 𝗘-𝗙𝘂𝗲𝗹𝘀 𝘁𝗮𝗻𝗸𝗲𝗻 – 𝗮𝘂𝘀 𝗲𝗻𝗲𝗿𝗴𝗲𝘁𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲𝗿 𝗦𝗶𝗰𝗵𝘁 ä𝘂ß𝗲𝗿𝘀𝘁 𝗶𝗻𝗲𝗳𝗳𝗶𝘇𝗶𝗲𝗻𝘁.


Joey Kiefer  hier auf Linkedin

Da das Thema "Energieeffizienz in der Ernährung" bisher kaum im Fokus steht, möchte ich mit dieser (bewusst zugespitzten) These einmal einen rein technischen Blick auf das Ganze werfen – losgelöst von ethischen oder ökologischen Aspekten.

Der Vergleich zur Antriebstechnik liegt nahe: Während bei einem Elektroauto Strom direkt in Bewegung umgesetzt wird (Strom → Elektromotor → Antrieb), geht bei synthetischen Kraftstoffen viel Energie in der Kette verloren (Strom → Wasserstoff → E-Fuel → Verbrennung → Antrieb).

In der Ernährung ist es ganz ähnlich. Wer pflanzliche Nahrung direkt konsumiert, nutzt die darin enthaltene Energie effizient: Rund 85–90 % der pflanzlichen Kalorien (z. B. aus Getreide oder Hülsenfrüchten) stehen dem menschlichen Körper zur Verfügung – vergleichbar mit dem hohen Wirkungsgrad eines E-Autos.

Wer jedoch den "Umweg" über tierische Produkte geht (Pflanze → Tier → Mensch), verliert massiv Energie. Tiere benötigen Futter nicht nur zum Wachsen, sondern auch zur Aufrechterhaltung ihres Organismus – Bewegung, Wärme, Stoffwechsel, Aufbau nicht essbarer Bestandteile (Knochen, Fell etc.).

Das Ergebnis: Aus 100 kcal Futter entstehen im Schnitt nur 5–15 kcal in Form von Fleisch – also ein Wirkungsgrad von gerade einmal 5–15 %. Rindfleisch liegt am unteren, Geflügel am oberen Ende dieser Skala.

🔎 Fazit:

Wer pflanzlich isst, spart nicht nur Ressourcen, sondern nutzt Energie deutlich effizienter. In Zeiten knapper Flächen, wachsender Weltbevölkerung und Energiewende lohnt sich meiner Meinung nach auch bei der Ernährung ein Blick auf den Wirkungsgrad.

Montag, 6. September 2021

Update: Wann war das nochmal?

Wie lange ist es eigentlich her, dass Anton Hofreiter übelst beschimpft wurde, aufgrund seiner Aussagen zu Einfamilienhäusern? Ein Blick ins Internet offenbart: Es war erst im Februar 2021.
Und jetzt im August desselben Jahres: der Apell des Verbandes norddeutscher Wohnungsunternehmen hier

Bereits 2013 hatten die Grünen den Veggie Day angeregt und die Welt ging fast unter im Wehgeschrei der Fleischgläubigen. hier
Bild links aus Merkur .de

Spätestens seit 2019 wird ganz offen über den Fleischverzicht aufgrund der Klimarettung diskutiert. Der Bürgerrat Klimaschutz stellt sich hinter die Idee hier . Und niemand hat Fleisch bisher verboten - aber die Regale füllen sich zusehend mit Fleischersatzprodukten und Aldi und Lidl kündigen an, auf mehr Tierwohl zu setzen.hier

Und wann war der  große Aufschrei wegen der CO2-Besteuerung von Annalena Baerbock?
Im Juni 2021! Aber das ist ein anderer Fall, da hatten die Politiker der GroKo doch glatt vergessen, dass sie das selbst beschlossen hatten! Kann ja mal passieren, oder?
Und was soll ich sagen - erst vor ein paar Tagen habe ich gelesen, dass die Steuereinnahmen davon schwindelnde Höhen erreichen ...Wo das Geld nun wohl hingeht?
 
In der Süddeutschen Zeitung  heißt es am 9.8.21 unter dem Stichwort Wahl-Foul: "Friedrich Merz schreibt, die Grünen wollten möglichst viele Einwanderer "unabhängig von ihrer Integrationsfähigkeit" nach Deutschland einladen. Was nicht stimmt." hier

Ach ja und dann war da noch der große Currywurst -Aufschrei, erst am 11.8.2021! hier
»Wenn ich noch im Aufsichtsrat von VW säße, hätte es so etwas nicht gegeben«: Die Entscheidung des Autokonzerns, die Currywurst vom Speiseplan einer Kantine zu streichen, erregt den Unmut von Altbundeskanzler Gerhard Schröder. Wahnsinn was einen Ex-Kanzler so aufregt - im Spiegel Podcast hab ich vor kurzem gelernt, dass der Autokonzern auf seinem Gelände 20 Kantinen unterhält - in 19 davon kann Hr. Schröder sich in Currywurst suhlen, wenn ihm das gefällt....
Der letzte Aufreger: das Lastenfahrrad. Die Welt (Vorsicht: Lobbyorganisation INSM hier ) titelte am 26.8.21 auf diesen Vorschlag hin: "Das E-Lastenrad ist das Arschgeweih des Alnatura-Adels". Vermutlich werden Lobbyisten weiterhin Porsche fahren statt Lastenräder, zumindest die Erfolgreichen, denke ich. Für den Rest der Menschheit gelten andere Maßstäbe und Denkansätze. Immerhin schafft es Minister Scheuer mit seinem  aufsehenerregenden Alternativvorschlag als "bayrischer Visionär" in die "Gesunde Menschenverstand-Kolumne" des Spiegel... hier