TAZ hier 27.3.2026 Tim Feldmann
Schutz der Hochsee: Deutschland will doch noch mitmischenDie 3 Kreise Ravensburg, Sigmaringen und Bodenseekreis haben trotz lauter Proteste keinen zukunftsfähigen Regionalplan bekommen. Wo steht Deutschland, Baden-Württemberg und seine Kommunen aktuell beim Klimaschutz? Welche Möglichkeiten gibt es und wo gibt es Anregungen, die übernommen werden könnten?
Montag, 30. März 2026
Deutschland tritt dem Abkommen zum Schutz der Hochsee der Vereinten Nationen bei
Samstag, 17. Januar 2026
Eine Lektion, die die Staaten von anderen internationalen Abkommen gelernt haben: Drei-Viertel-Mehrheit genügt
WWF Deutschland LinkedIn
Wir präsentieren: Eine neue Ära der Meerespolitik! Und sie beginnt jetzt!
Also am Samstag, um genau zu sein. Da tritt das Hashtag#UN-Abkommen zum Schutz der Hohen See in Kraft:
👉 Erstmals können Hashtag#Meeresschutzgebiete auf Hoher See ausgewiesen werden, yeah!
👉 Hashtag#Umweltprüfungen für riskante Aktivitäten werden verpflichtend. Finally!
👉 Bedrohte Arten und sensible Hashtag#Ökosysteme bekommen besseren Schutz. As they should!
Dieses Abkommen zeigt: Wenn Staaten gemeinsam handeln, können sie globale Herausforderungen lösen! Eine historische Chance für die Gesundheit unseres Planeten - und für uns!
Montag, 18. September 2023
Bundesregierung stimmt Unterzeichnung von UN-Hochseeschutzabkommen zu
Ein wichtiger Schritt vorwärts
Handelsblatt hier 13.09.2023 DPA
Die Bundesregierung will die Weltmeere besser schützen und unterschreibt jetzt ein Hochseeschutzabkommen. Das soll die Lücken im Naturschutz auf Hoher See schließen.
Die Bundesregierung hat der Unterzeichnung des UN-Hochseeschutzabkommens zugestimmt. „Wir werden jetzt die Möglichkeit haben, die so wichtigen Ozeane besser zu schützen“, sagte Umweltministerin Steffi Lemke am Mittwoch in Berlin im Anschluss an die Kabinettssitzung.
„Es wird Gebiete geben, in denen nicht mehr wahllos gefischt werden kann. Es wird Gebiete geben, in denen kein Tiefseebergbau stattfinden kann und in denen Schutzgebiete für die Meeresumwelt eingerichtet werden können.“ Bislang fehlten Regeln für den Naturschutz auf der Hohen See. „Diese Lücke schließen wir jetzt“, sagte die Grünen-Politikerin.
Mit dem Hochseeabkommen würden die Staaten der Welt den Meeresschutz Schritt für Schritt konkreter und verbindlicher machen. Lemke will das Abkommen kommende Woche gemeinsam mit Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) in New York unterzeichnen.
Nach jahrelangen Verhandlungen hatten die Vereinten Nationen im Juni ein Abkommen zum Schutz der Weltmeere verabschiedet. Der Pakt schafft unter anderem die Grundlage für die Ausweisung großer Schutzgebiete auf Hoher See.
Auch werden Verfahren festgelegt, um wirtschaftliche Projekte, Expeditionen und andere Aktivitäten in den Meeren auf ihre Umweltverträglichkeit hin zu prüfen. Zwei Drittel der Ozeane gehören zur Hochsee und waren damit bislang weitgehend rechtsfreier Raum.
Montag, 6. März 2023
Seit mehr als einem Jahrzehnt ringen die Länder der Welt um ein Abkommen zum Schutz der Weltmeere. Nun erzielen die UN einen Durchbruch.
Es ist sicherlich zum Jubeln - doch wie viele bejubelte Projekte wurden gar nicht erst umgesetzt?
Das 1,5° Ziel zum Beispiel... Wir wissen inzwischen leider aus bitterer Erfahrung, dass Politik lieber redet als handelt. Zumindest im Klima- und Umweltschutz.
Heise hier 05.03.2023 Benno Schwinghammer, Valentin Frimmer, dpa
Einigung auf Hochseeschutz – Umweltschützer reagieren positiv
Es brauchte eine fast 40-stündige Marathonsitzung für den Durchbruch. Die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen (UN) haben sich am Samstagabend in New York nach Jahren zäher Verhandlungen auf ein Abkommen zum Schutz der Weltmeere geeinigt. Es schafft unter anderem die Grundlage für die Ausweisung großer Schutzgebiete auf hoher See. Naturschützer reagierten positiv auf das Ergebnis, mahnten aber auch schnelles Handeln an. Der Vertragstext selbst war zunächst nicht veröffentlicht.
Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) sprach von einem "historischen und überwältigenden Erfolg für den internationalen Meeresschutz, der mich persönlich tief bewegt". EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen schrieb auf Twitter: "Wir haben es geschafft!" Der Vertrag werde das Meer über nationale Zuständigkeiten hinaus schützen.