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Mittwoch, 22. Juli 2026

Ein stillgelegter Forstbetrieb kann in den ersten Jahrzehnten besonders viel Kohlenstoffdioxid aufnehmen

Thünen-Institut

Lässt man den Forstbetrieb in Buchenwäldern ruhen, können die Buchen enorme Mengen an Kohlenstoff speichern. 

Die Einnahmeverluste aus dem Holzverkauf könnten Waldbewirtschaftende kompensieren, indem sie CO₂-Zertifikate verkaufen. 

Das zeigt eine neue Studie der Thünen-Fachinstitute für Waldwirtschaft und für Waldökosysteme. Sie gibt Waldbesitzenden und politischen Entscheidungsträger*innen erstmals konkrete Zahlen an die Hand.

Sonntag, 15. März 2026

Landnutzungssektor verfehlt Klimaziele

 

Thünen-Institut/ LinkedIn

Zwar sind die Treibhausgas-Emissionen aus Wäldern, organischen Böden und landwirtschaftlichen Nutzflächen im Jahr 2025 um mehr als 30 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente gesunken. Mit der Emission von 26,9 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalenten blieb der deutsche Landnutzungssektor aber eine erhebliche Quelle für Treibhausgase.

Bis 2030 wird sich daran nichts ändern. Das zeigt die Projektion 2026, die künftig zu erwartende Emissionen modelliert.

Im Klimaschutzgesetz war vorgesehen, dass in Wald und Böden im Mittel der Jahre 2027 bis 2030 mindestens 25 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente pro Jahr dauerhaft eingebunden werden. Nun zeigen die aktuellen Berechnungen des Thünen-Instituts, dass stattdessen diese Menge bis 2030 freigesetzt wird. 

Dienstag, 25. März 2025

Welchen Einfluss hat eine zunehmende pflanzenbasierte Ernährung auf das Einkommen von Landwirt*innen?

 Thünen-Institut Linkedin  24.3.25

🔎 Eine Studie von Forschenden des Thünen-Instituts hat diese und weitere Fragen untersucht.

🎖 Jetzt wurde die Veröffentlichung durch den Wiley Verlag als eine der am häufigsten zitierten Arbeiten des Jahres 2023 ausgezeichnet. 

 🤨 Die Landwirtschaft steht einer Ernährungsumstellung auf mehr pflanzenbasierte Lebensmittel oftmals kritisch gegenüber.

💶 In ihrer Studie zeigen die Wissenschaftler*innen jedoch, dass solch eine Umstellung die landwirtschaftlichen Einkommen steigern könnte – auch in Regionen, in denen aktuell die Tierhaltung überwiegt. So könnten bis 2050 in der deutschen Landwirtschaft die Einkommen um bis zu 20 Prozent und in der Europäischen Union um bis zu 70 Prozent steigen. 

🐂 Regionen mit intensiver Tierhaltung würden kurzfristig Verluste erleiden, aber langfristig von der Anpassung profitieren. Die Studie empfiehlt, die Transformation politisch zu unterstützen, beispielsweise durch finanzielle Förderungen und Angebote zur Umschulung.

Autor der Studie ist Dr. Jörg Rieger, Co-Autoren sind Alexander Gocht, Florian Freund, Frank Offermann und Inna Geibel. Beteiligt waren die Fachinstitute für Betriebswirtschaft und für Marktanalyse. 

📖 Hier findet ihr das vollständige Whitepaper “From Fork to Farm: Impacts of More Sustainable Diets in the EU-27 on the Agricultural Sector”: https://lnkd.in/eRC4yr8k


#Kaufverhalten #Lebensmittel