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Dienstag, 23. Dezember 2025

Vier indonesische Inselbewohner klagen gegen Zementriese Holcim

Zeit hier  22. Dezember 2025,Quelle: DIE ZEIT, dpa, hap

Indonesien: Schweizer Gericht lässt erstmals Klimaklage aus dem Ausland zu

Die indonesische Insel Pari ist vom Meeresspiegelanstieg bedroht. Bewohner klagen in der Schweiz gegen einen Baustoffkonzern, dessen CO₂-Ausstoß die Insel gefährden soll.

Ein Schweizer Gericht im Kanton Zug hat erstmals eine Klimaklage aus dem Ausland gegen einen Großkonzern zugelassen. Drei Fischer und eine Fischerin aus Indonesien werfen dem Baustoffkonzern Holcim vor, dass sein klimaschädlicher CO₂-Ausstoß zum Anstieg des Meeresspiegels beitrage. Der bedrohe die Insel Pari, auf der die Kläger leben. 

Montag, 14. April 2025

Klimaklage gegen Schweizer Zementkonzern Holcim

 Frankfurter Rundschau hier  Stand:23.03.2025,Von: Sereina Donatsch

‚Carbon Majors‘ müssen Verantwortung übernehmen“

Juristin Theresa Mockel über die Klimakosten-Klage der indonesischen Insel Pari gegen den Schweizer Zementkonzern Holcim. Ein Interview.

Dienstag, 21. Januar 2025

Die Bauwirtschaft könnte künftig eine bedeutende Rolle im Kampf gegen den Klimawandel spielen

 Focus hier  19.1.25

Bild:  hier eventure.de

Riesiges Potenzial - Jetzt beginnt die grüne Bau-Revolution 

Deutsche Traditionsfirma ist vorn dabei

Noch wird beim Bau viel Kohlendioxid produziert. Das könnte sich schon bald ändern, prognostizieren Forscherinnen und Forscher: Das grüne Bauen ist im Kommen. Ein deutscher Konzern tüftelt bereits seit Jahren an Lösungen.

Sonntag, 1. Dezember 2024

Kanalrohre: Klima-Innovationspreis geht an Beton-Unternehmen

Zeit hier 28. November 2024, Quelle: dpa Niedersachsen

Für die Herstellung von Betonrohren wird üblicherweise Zement benötigt, bei dessen Produktion viel CO2 entsteht. 
Für die Entwicklung eines zementfreien Betonrohrs hat ein Unternehmen aus Steinfeld bei Vechta den Klima-Innovationspreis des Landes Niedersachsen gewonnen. 

Sonntag, 12. Mai 2024

Kreativität schlägt Ignoranz

Frankfurter Rundschau  hier  Stand:01.05.2024,  Von: Klaus Staeck

Der Minister, dessen Name nicht genannt werden darf, sollte sich beim Klimaschutz ein Beispiel an der Beton-Industrie nehmen. Die Kolumne.

Eigentlich sollte der FDP-Verkehrsminister in meinen Kolumnentexten nicht mehr vorkommen. Seine argumentativen Tricksereien zum Vermeiden einer von fast allen europäischen Staaten als vernünftig angesehenen Tempobeschränkung sprechen für sich und die ultimative Drohung mit Fahrverboten haben den Minister endgültig disqualifiziert.

Dienstag, 23. April 2024

Klimakiller Zement

Es gibt allerdings auch andere, vielversprechende  Ansätze für eine bessere Beton-Produktion  hier

Zeit hier  21. April 2024, Quelle: dpa Hamburg/Schleswig-Holstein

Spatenstich für klimaneutrales Zementwerk in Lägerdorf

Die Umrüstung des Zementwerkes des Unternehmens Holcim in Lägerdorf in eine klimaneutrale Produktionsstätte soll am Montag (12.00 Uhr) beginnen. Für den ersten Spatenstich werden unter anderem Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) und der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) erwartet, wie das Unternehmen mitteilte.

Bei der Zementproduktion entsteht verhältnismäßig viel klimaschädliches Kohlenstoffdioxid (CO2). Der Industriesektor gilt als schwierig bei der Dekarbonisierung. Der CO2-Ausstoß soll daher nach Angaben von Holcim durch eine neue Ofentechnik jährlich um 1,2 Millionen Tonnen CO2 gesenkt werden. Bis 2029 soll das Zementwerk dann klimaneutral werden.

© dpa-infocom, dpa:240418-99-725162/3

Donnerstag, 22. Februar 2024

Rasanter Wettlauf um den Beton ohne Zement

Handelsblatt hier  23.2.24  Geschichte von Schumacher, Harald 

© Bereitgestellt von Wirtschaftswoche

Ladesäulen-Fundamente, Abwasserrohre, Pflastersteine – die Palette zementfreier Beton-Fertigteile mit geringer CO2-Emission wächst stark. Unternehmen, die sie nutzen, helfen die Produkte, Ausschreibungen zu gewinnen.

Donnerstag, 16. November 2023

Beton mit weniger Zement, dafür Holzkohle soll 80 Prozent klimafreundlicher sein

Standard hier  14. November 2023

Wäre die Betonproduktion ein Staat, wäre er der drittgrößte CO2-Emittent der Welt. Österreichische Unternehmen suchen nun nach Alternativen zum klimaschädlichen Baustoff

Beton ist der mit Abstand meistverwendete Baustoff der Welt – rund 30 Milliarden Tonnen werden Jahr für Jahr davon verbaut. Dabei trägt die Betonproduktion maßgeblich zum Klimawandel bei: In den vergangenen 20 Jahren haben sich die Emissionen der Branche auf 2,9 Milliarden Tonnen CO2 pro Jahr mehr als verdoppelt. Das sind rund acht Prozent der globalen CO2-Emissionen und mehr Treibhausgase, als die EU oder Indien ausstoßen. In Österreich sucht ein Forschungskonsortium aus zehn Unternehmen nun nach Lösungen, um den Baustoff nachhaltiger zu machen.

Mittwoch, 13. September 2023

Treibhausgase: Städtebau soll klimafreundlich werden

Zeit hier  12. September 2023, Quelle: dpa

Der Bausektor könnte einem Bericht zufolge bis 2050 weltweit klimaneutral werden. Möglich sei dies, wenn Material gespart, Baustoffe wie Beton und Stahl klimafreundlicher hergestellt und zudem mehr nachwachsende Rohstoffe genutzt würden. Das betont ein am Dienstag veröffentlichter Bericht des UN-Umweltprogramms (UNEP) und des Zentrums für Ökosysteme und Architektur (CEA) der US-Universität Yale.

37 Prozent des CO2-Ausstoßes aus dem Bausektor

Demnach entstehen weltweit so viele neue Gebäude, dass rechnerisch alle fünf Tage eine Stadt von der Größe der französischen Hauptstadt Paris hinzukommt. Der Bausektor sei derzeit insgesamt für 37 Prozent des CO2-Ausstoßes verantwortlich. Bis 2060 soll sich die Bodenfläche ebenso wie die Verwendung von Rohstoffen nach Schätzungen so gut wie verdoppeln.

Mittwoch, 12. April 2023

Klimasünder Beton - Wie Beton den Klimawandel antreibt

 05.04.2023  hier im Südkurier

Geht es um Klimasünder, wird das meist mit Flugzeugen oder Pkw illustriert. Lkw mit Betonmischer hingegen haben es noch nicht auf die Fahndungsliste der öffentlichen Wahrnehmung geschafft. Dabei stehen sie für besonders hohe CO2-Emissionen, jenseits ihres Dieselmotors. Es ist der Beton: ein Gemisch aus Sand, Kies, Wasser und Zement. Dieses kalkbasierte Bindemittel hinterlässt bei der Herstellung gut die Hälfte seines Eigengewichts an CO2.

Dienstag, 12. Januar 2021

Es kommt auch darauf an wie man baut !

 Seit Jahren wird in Deutschland so viel gebaut wie selten zuvor - die Baubranche boomt. Der Wohnungsmarkt scheint unersättlich, vor allem in den Ballungszentren. Der beliebteste Baustoff ist nach wie vor Beton. Doch der Rohstoff gilt als unterschätzter Klimakiller, denn er weist eine katastrophale CO2-Bilanz auf.

Bild links: Suzan Hahnemann /neues Baugebiet in Salem


Umweltschäden durch Betonherstellung

Laut einer Analyse der Umweltschutzorganisation WWF ist die Herstellung von Zement, die ein wichtiger Bestandteil von Beton ist, für zwei Prozent aller CO2-Emissionen in Deutschland verantwortlich. Weltweit sollen es sogar acht Prozent sein. Hinzu kommen weiter Umweltschäden durch den hohen Verbrauch von Sand und Kies, die oft in sensiblen Naturgebieten abgebaut werden ( da kommen wir wieder ganz direkt zum Aktionsbündnis) ...........


Der grüne Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer macht erst kürzlich auf sich aufmerksam, als er forderte, Holzbauweise in der Universitätsstadt zur Pflicht zu machen. Damit stieß er auch in der baden-württembergischen Landesregierung auf Gehör, die Holz als nachwachsenden Baustoff für Gebäude verstärkt fördern will.

https://weather.com/de-DE/wissen/umwelt/news/2019-09-19-klimakiller-beton-soll-holzbauweise-pflicht-werden


siehe dazu auch: 

Die Architects for Future haben gerade am 8.1.2021 die Hürde für ihre Petition genommen: Maßnahmenpaket für ein Klima- und Sozialverträgliches Bauen https://baubiologie-magazin.de/architects-for-future