Die 3 Kreise Ravensburg, Sigmaringen und Bodenseekreis haben trotz lauter Proteste keinen zukunftsfähigen Regionalplan bekommen. Wo steht Deutschland, Baden-Württemberg und seine Kommunen aktuell beim Klimaschutz? Welche Möglichkeiten gibt es und wo gibt es Anregungen, die übernommen werden könnten?
Samstag, 3. Januar 2026
Frankreich verbietet PFAS, die sogenannten "Ewigkeitschemikalien" aus wachsender Sorge über die gesundheitlichen Folgen
Freitag, 20. Juni 2025
Montag, 27. Mai 2024
Mittwoch, 22. März 2023
Umweltschutz: Riesiger Substanzgruppe droht Verbot
Artikel von dpa • 21.3.23 hier
Es ist ein bislang einmaliger Vorstoß: In der EU soll eine Chemikaliengruppe mit geschätzt mehr als 10.000 einzelnen Substanzen weitgehend verboten werden. Die Stoffe - abgekürzt PFAS genannt - finden sich in Alltagsgegenständen wie Anoraks, Pfannen und Kosmetik. Sie sind aber auch Teil von Industrieprozessen und technischen Anwendungen.
Dienstag, 7. März 2023
Krebserregende Chemikalie im Bodensee: Wie groß ist die Gefahr durch PFAS für die Region?
Südkurier hier Alexander Schulz, David Hilzendegen
PFAS. Vier Buchstaben, die derzeit Schlagzeilen machen. Sie stehen für „per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen“. Dahinter verbergen sich chemische Stoffe, die extrem langlebig sind und in vielen Industriezweigen verwendet werden – und sie sind offenbar ein großes Problem in weiten Teilen Deutschlands.
Wie eine gemeinsame Recherche von NDR, WDR und „Süddeutsche Zeitung“ ergab, lassen sich an mehr als 1800 Orten in der Bundesrepublik Belastungen mit den sogenannten Ewigkeitschemikalien nachweisen. Ein Drittel davon, also 606 Orte, liegen in Baden-Württemberg.
Montag, 27. Februar 2023
Jahrhundertgift PFAS: Wie verseucht ist Deutschland?
NDR hier Stand: 23.02.23
Es war einer der größte Einsätze der Kieler Feuerwehren seit Jahrzehnten: 2009 brannte eine Abfüllanlage für Paraffin am Ufer des Nord-Ostsee-Kanals, mehrere Tanks waren explodiert. Das Feuer wurde gelöscht, doch der Löschschaum, der damals eingesetzt worden ist, war wohl giftig: Das zeigen Bodenproben, die ein Panorama-Reporter unlängst an der Stelle des Brandes genommen hat. Das Ergebnis der Labor-Analyse des Fraunhofer-Instituts: Der Boden könnte mit PFAS verseucht sein, auch noch knapp 14 Jahre nach dem Brand. Die Chemikalien steckten offenbar im Löschschaum. Weitere Testungen sind wohl notwendig.
Film auf NDR-Seite abrufbarWenn PFAS einmal in die Umwelt gelangt, dann bleibt es dort
Bei den sogenannten PFAS, per- und polyflourierte Chemikalien, handelt es sich eine Gruppe von mehr als 10.000 künstlich hergestellten Stoffen. PFAS sind wasser-, fett- und schmutzabweisend und werden fast überall eingesetzt: Nicht nur in Löschschaum, sondern auch in Regenjacken und beschichteten Pfannen, in Kettenfett, Zahnseide, Burgerpapier, Kosmetik oder Ski-Wachs. Die Stoffe kommen in der Natur nicht vor und können weder durch Wasser, noch durch Licht oder Bakterien zeitnah abgebaut werden.
Das heißt: Je mehr PFAS produziert werden und in die Umwelt gelangen, desto mehr reichern sie sich an, und könnten Tiere und Menschen krank machen. Es wird verdächtigt, Krebs zu verursachen, unfruchtbar zu machen und das Immunsystem zu schwächen. Und wenn es einmal in die Umwelt gelangt, dann bleibt es dort. Für sehr lange Zeit.
Langlebige Chemikalien werden in Deutschland zum Problem
23.02.2023 hier im Südkurier
Das Problem mit den oft gesundheitsschädlichen ewigen Chemikalien ist in Deutschland größer als bekannt. Laut Medienberichten könnten per- und polyfluorierte Chemikalien, kurz PFAS, an mehr als 1500 Orten hierzulande Boden und Grundwasser verseuchen. Die Bevölkerung werde oftmals nicht darüber informiert.
Zur Gruppe der PFAS gehören mehrere Tausend Chemikalien. Sie kommen in zahlreichen Produkten wie Shampoos oder Pizzakartons zum Einsatz und sind in der Natur extrem langlebig. Studien kommen zu dem Schluss, dass PFAS Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit haben oder zu Entwicklungsverzögerungen bei Kindern führen können. Auch ein erhöhtes Risiko für bestimmte Krebsarten wird angeführt.



