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Dienstag, 16. Juni 2026

Die Bedeutung und das Ausmaß dieser Pilze lassen sich kaum überbewerten

Auch die regenerative Landwirtschaft hat ihr Interesse an Pilzen entdeckt. Die Salemer Markgräfliche Landwirtschaft zumindest arbeitet damit, indem sie Pilzkulturen anzüchtet und ausbringt.

Standard hier Karin Krichmayr  13. Juni 2026,

Erste Pilz-Weltkarte enthüllt das verblüffende Ausmaß unterirdischer Netzwerke

Rätselhafte Subkultur: 
Erste Pilz-Weltkarte enthüllt das verblüffende Ausmaß unterirdischer Netzwerke
Würde man das Geflecht entwirren, würde es eine Milliarde Mal von der Erde zur Sonne reichen. Es versorgt Pflanzen mit Mineralstoffen und transportiert enorme Mengen an CO₂ in den Boden

Donnerstag, 23. Januar 2025

Innovation greifbar: Pilz-Myzel ersetzt Erdöl

Hier  Spektrum  Claire Turrell  22.1.25

Öko-Asphalt aus Pilzen

Wer Straßen bauen will, braucht Bitumen. Dieses Bindemittel wird jedoch aus Erdöl hergestellt. Forscher haben nun eine umweltfreundliche Alternative entwickelt: aus Pilzmyzel.

Freitag, 9. Juni 2023

10 Grad kühler mit Pilzen – der etwas andere Kühlschrank

Noch ein bisher unbekannter Aspekt der Pilze, siehe dazu auch hier

Heise  hier 22.05.2023  Andrea Hoferichter

Ob Schimmel, Hefen oder Champignons: Pilze sind kälter als ihre Umgebung – und sie taugen als essbare Kühlmittel.

Radamés Cordero von Johns Hopkins University in Maryland, USA, ist so etwas wie ein Papparazzi für Pilze. In einem lokalen Park machte der Forscher schon mehrfach Jagd auf sie – mit einer Infrarotkamera. Rund 20 Arten konnte er so ablichten. Die Wärmebilder zeigen: Alle Pilze waren kälter als die Umgebung, oft um mehrere Grad Celsius. Zwar ist das Phänomen nicht neu. Aber es seien aber die ersten Untersuchungen des Effekts in freier Wildbahn und mit Wärmebildkamera, so Cordero.

Hinzu kommt: Infrarotaufnahmen von Schimmel- und Hefepilzen im Labor zeigen den gleichen Befund. "Die sogenannte Hypothermie, die von manchen Pilzen schon bekannt war, trifft auch auf die mikrobielle Welt zu. Die Welt der Pilze ist ganz offensichtlich besonders kalt", sagt Arturo Casadevall, ein Kollege Corderos und Co-Autor der kürzlich im Fachblattt "PNAS" veröffentlichten Studie.

Mittwoch, 7. Juni 2023

Win-Win mit Pilzwäldern: Wie sich mit Speisepilzen die Klimaerwärmung bremsen ließe

Standard hier Klaus Taschwer 14. März 2023

Forscher schlagen vor, in Wäldern gezielt Pilze anzubauen – in unseren Breiten Edel-Reizker. Das hätte gleich doppelt positive Folgen fürs Klima

Die Lebensmittelproduktion leistet oftmals einen unterschätzten Beitrag zur Erwärmung des Planeten. Eine neue Studie kam erst vor wenigen Tagen zu dem Schluss, dass allein durch die Herstellung von Lebensmitteln die Durchschnittstemperatur auf dem Planeten bis zum Jahr 2100 um 0,9 Grad steigen könnte. 60 Prozent davon würden auf das Konto von Methan entfallen, weitere 20 Prozent auf CO2. Für die restlichen 20 Prozent sorgt das weniger bekannte Treibhausgas Lachgas, das vor allem von Düngemitteln stammt.

Wie also ließe sich Essbares klimaneutraler herstellen? Zwei britische Forscher warten im Fachblatt "PNAS" mit einem Vorschlag auf, der auf zweifache Weise gegen die Klimaerwärmung hilft: Wenn bewirtschaftete Flächen gezielt zur Speisepilzproduktion genützt würde, könnten solche zusätzlichen Wälder zum einen mehr Kohlenstoff binden. Zum anderen gäbe es mit den Speisepilzen eine proteinreiche und zudem kohlenstoffneutrale Nahrungsquelle.