Marco Te Brömmelstroet hier auf LinkedIn
Diese Maschine bekämpft den Klimawandel... Und es kann Sie dabei versehentlich glücklicher, gesünder und entspannter machen.
(Part of PedalOnParliament guerilla campaign for COP26 in glasgow)
Die 3 Kreise Ravensburg, Sigmaringen und Bodenseekreis haben trotz lauter Proteste keinen zukunftsfähigen Regionalplan bekommen. Wo steht Deutschland, Baden-Württemberg und seine Kommunen aktuell beim Klimaschutz? Welche Möglichkeiten gibt es und wo gibt es Anregungen, die übernommen werden könnten?
Marco Te Brömmelstroet hier auf LinkedIn
Diese Maschine bekämpft den Klimawandel... Und es kann Sie dabei versehentlich glücklicher, gesünder und entspannter machen.
(Part of Hashtag#PedalOnParliament guerilla campaign for Hashtag#COP26 in Hashtag#glasgow)
Süddeutsche Zeitung hier 6. Januar 2022
Was bringen eigentlich Konferenzen wie neulich die in Glasgow? Mit ein paar Wochen Abstand lässt sich sagen: Es geht voran. Aber gut wäre, wenn es schneller ginge.
Gastkommentar von Antje Boetius, Meeresforscherin, ist Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts in Bremerhaven.
Von allen Fragen zum Klimawandel, die ich 2021 bekommen habe, war die häufigste: Haben Sie nach der Klimakonferenz von Glasgow noch Hoffnung?
links: Grafik aus einem anderen Artikel der Süddeutschen Zeitung
Klimakonferenzen stehen in einer Reihe mit anderen Konferenzen zu internationalen Konventionen: dem Vertrag über die Nichtverbreitung von Atomwaffen, den Übereinkommen zum Schutz der Artenvielfalt oder der Ozonschicht. Sie alle geben uns ein Fundament für das Zusammenleben dieser einen Menschheit, die wir sind, auf dem einzigen lebensfreundlichen Planeten im Universum, den wir kennen. Schon dass Klimakonferenzen wiederkehrend und fast alle Nationen dabei sind, macht mir Hoffnung - wie sonst sollte die Menschheit umfassende Ziele und Regeln für Klima- und Naturschutz aushandeln?
TAZ hier
Wer zahlt für die Schäden der Klimakrise? Afrikanische Staaten wollen das Thema auf der Konferenz in Ägypten oben auf die Tagesordnung setzen.
Nicola Sturgeon hat die Grenzen des Sagbaren gesprengt. Zumindest die
Grenzen dessen, was die Vertreterin eines Industrielands auf einem
Klimagipfel sagen kann. Schottlands Regierungschefin sprach im November
auf der Weltklimakonferenz in Glasgow von „Reparationen“ und kündigte
an, eine Million Britische Pfund in einen Fonds für arme Länder
einzuzahlen. Das Geld soll helfen, wenn die Klimakrise zerstört hat,
wenn es Schäden gibt. Später verdoppelte sie die Summe.
DER SPIEGEL – SPIEGEL Klimabericht <themennewsletter@newsletter.spiegel.de>
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Auf der
Uno-Klimakonferenz in Glasgow hatten rund 20 Staaten angekündigt, nach Ende des
Jahres 2022 keine Kohle-, Erdöl- und Erdgasprojekte im
Ausland mehr zu finanzieren. Auch Deutschland schloss sich, nach erstem Zögern,
der Initiative an. Viele Klimaschutzorganisationen begrüßten die
Entscheidung, denn ohne die Abkehr von fossilen Brennstoffen bleiben die Ziele
des Pariser Klimaabkommens unerreichbar. Doch in das Lob für die Initiative mischen sich
kritische Stimmen. Und einige Fachleute werfen den reichen, westlichen
Industrienationen Heuchelei vor: Während sie den Abbau fossiler Brennstoffe in einkommensschwachen
Ländern stoppen wollen, treiben viele unter ihnen die Förderung von Öl, Kohle
und Gas im eigenen Land munter voran. |
Dieser Bericht stammt aus der äußeren Ecke der Klima-Rebellion und von einem, der sein eigenes Leben aktiv in die Waagschale wirft, um unserer aller Welt zu retten. Das sollte man im Hinterkopf behalten, wenn man diesen Artikel liest.
Das ist der große Gegenpol zu den vielleicht eher "gesitteten", aber furchtbar langsam wirkenden Treffen am Verhandlungstisch, die immer noch von der #Klimaschmutzlobby beeinflußt werden.
Ich persönlich glaube, wir brauchen Beides ganz dringend.
Und jeder kleine Trippelschritt in die richtige Richtung führt uns näher an den Punkt heran, an dem ein positiver Kipp-Punkt für den Klimaschutz erreicht werden kann, und von dem an es dann alles viel schneller geht. Das soll selbstverständlich kein Plädoyer dafür sein, die Hände in den Schoß zu legen, ganz und gar nicht!
Klimareporter hier ein Gastbeitrag von Tino Pfaff
Der Sozialarbeiter, Sozialpädagoge und Umweltaktivist war zwei Jahre Sprecher von Extinction Rebellion Deutschland. Zurzeit studiert er Gesellschaftstheorie an der FSU Jena. Unter anderem engagiert er sich in der Initiative Lobbyland und ist Neumitglied bei den Grünen
Mit Olaf Scholz wird uns die SPD wieder verraten. Das Pariser Klimaabkommen ist gescheitert, "weiter so" geht nicht mehr.
Rational ist es, Widerstand zu leisten. Die Protestformen der sozialen Bewegungen müssen sich transformieren, ziviler Ungehorsam und friedliche Sabotage sollten dabei im Zentrum stehen.
Doch die Jungen werden weiterhin im Stich gelassen.
Egal ob von den Eltern, Onkeln und Tanten, Großeltern oder Kinderlosen.
Untätige Erwachsene, die heute noch stolz darauf sind, dass junge Menschen auf die Straßen gehen, haben es noch immer nicht verstanden.
Wie viel Zynismus sollen die Jungen eigentlich noch ertragen?
In einer solidarischen Gesellschaft kämen Erwachsene zu der Erkenntnis, den Jungen die erschlagende Last abzunehmen und an ihre Stelle, zumindest aber an ihre Seite zu treten.Doch das tut die Mehrheit nicht. Da ändert es auch nichts, dass es Gruppen wie die Scientists, Psychologists, Parents oder Grandparents for Future gibt.
Auch von der Politik werden die jungen Generationen im Stich gelassen. Der vorgebliche "Klimakanzler" Olaf Scholz hat noch vor Amtsantritt klargemacht, dass er nicht zur grundlegenden Lösung der Probleme beitragen wird. Indem er etwa den Bau weiterer Gaskraftwerke ankündigte, lässt er Zweifel daran, dass er an der Seite einer sozial-ökologischen Transformation zu einer gerechten, solidarischen und von Katastrophen verschonten Gesellschaft steht.
"Wer hat uns verraten?", hallte es am 22. Oktober durch die Straßen, als Aktivist:innen von Fridays for Future und anderen sozialen Bewegungen die Parteizentrale der SPD blockierten.
Auch der gerade veröffentlichte Koalitionsvertrag lässt zahlreiche Fragen offen. Wenn er auch weit über die bisherige CDU-Logik hinausreicht und aus dieser Perspektive als fortschrittlich zu bezeichnen ist, enthält er doch zu viele unkonkrete Aussagen. Umweltverbände, Fridays for Future und die Grüne Jugend kritisieren den Koalitionsvertrag scharf: Die Inhalte werden das Überschreiten der 1,5-Grad-Marke nicht verhindern.
Drittens sind es die Mächtigen der Welt, die die Jungen im Stich lassen. Das Fazit der COP 26, der 26. Weltklimakonferenz, ist katastrophal.
Wurde die COP 26 vor Beginn noch als die wichtigste seit der Klimakonferenz in Paris vor sechs Jahren angepriesen, ist das Ergebnis wenig richtungsweisend. So mag der weltweite Kohleausstieg "eingeläutet" sein, eine Initiative von mehr als 100 Staaten die Abholzung der Wälder bis 2030 stoppen wollen oder die Gesamtheit der Staaten versprochen haben, "ineffiziente" Subventionen für Öl, Gas und Kohle zu streichen.....
Viertens schließlich sind es die Konzernchefs, die die Jungen und die Gesellschaft im Stich lassen. Es sind jene, die mitten in der Coronapandemie alles dafür tun, ihren Aktionären die Dividenden auszuzahlen, und deren Lobbyist:innen durch die Parlamente streifen, um den Abgeordneten ihre Interessen unterzujubeln.
Sie sind es, die über die Zerstörung der Lebensgrundlagen entscheiden, trotz der immer wiederkehren wissenschaftlichen Warnungen und der unübersehbaren Folgen eintretender Katastrophen.
....Den Aktiven ist es nicht zu verdenken, wenn sie ernüchtert und enttäuscht sind. Doch die daraus wachsende Wut und die zunehmende Hoffnungslosigkeit dürfen nicht zur Inaktivität führen. Alle sind dazu angehalten, sich Gedanken darüber zu machen, wie es weitergehen kann und muss.
Den ganzen Artikel lesen hier
| DER SPIEGEL – SPIEGEL Klimabericht <themennewsletter@newsletter.spiegel.de> von Viola Kiel | ||||
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Dringend erforderliche Anpassungsinvestitionen für von der Landwirtschaft abhängige Regionen wie Afrika, die am wenigsten zur Klimakrise beigetragen haben, aber am meisten darunter leiden
Angesichts der zunehmenden Beweise, dass der Klimawandel die von der Landwirtschaft abhängigen Regionen wie die afrikanischen Länder südlich der Sahara am härtesten treffen wird, hat eine Koalition von Geldgebern auf dem Klimagipfel der Vereinten Nationen heute 575 Millionen Dollar zugesagt, um Landwirten in einkommensschwachen Ländern über das globale CGIAR-Netzwerk von Agrarforschungspartnerschaften klimafreundliche Lösungen zu bieten. Zusammen mit den 256 Millionen Dollar, die kürzlich auf der Global Citizen Live-Veranstaltung zugesagt wurden, und weiteren Zusagen aus Schweden und Belgien verfügt die CGIAR in diesem Jahr über 863 Millionen Dollar zur Bewältigung einer Vielzahl sich rasch verschärfender klimatischer Herausforderungen, die den weltweiten Kampf gegen Hunger und Armut auf den Kopf stellen könnten.
Es besteht auch das Potenzial für erhebliche zusätzliche Investitionen in die CGIAR, die im Laufe dieser Woche auf der COP26 bekannt gegeben werden.
"Dieser entscheidende Investitionsschub ist eine willkommene Anzahlung für die Beschleunigung der Klimaanpassungsbemühungen der CGIAR, die bereits Millionen von Landwirten mit Innovationen wie stresstoleranten Pflanzensorten und neuen Strategien zur Wiederherstellung degradierter Böden versorgt", sagte Kundhavi Kadiresan, Managing Director, Global Engagement and Innovation bei CGIAR. "Wir haben ein tiefes Verständnis für die vielfältigen Auswirkungen des Klimawandels auf die Nahrungsmittelproduktion in schnell wachsenden Regionen wie Afrika südlich der Sahara und Südasien und ein Engagement für den Aufbau von Widerstandsfähigkeit durch integrierte, ökologisch nachhaltige Lösungen, die die Beziehung der Landwirtschaft zur Natur wieder ins Gleichgewicht bringen
CGIAR ist die weltweit größte Forschungspartnerschaft des öffentlichen Sektors, die sich um die Bedürfnisse von mehr als 500 Millionen Kleinbauern kümmert, die für die Ernährung von Milliarden von Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika verantwortlich sind. Die Auswirkungen des Klimawandels auf Kulturpflanzen, Fisch und Vieh sind ein Schlüsselfaktor für den stetigen Anstieg des Hungers, der die jahrelangen Fortschritte zunichte macht.
Das Ausmaß der Klimabedrohung ist in den afrikanischen Ländern südlich der Sahara besonders beängstigend, da dort die meisten Menschen in der Landwirtschaft arbeiten und die Auswirkungen auf die Nahrungsmittelproduktion ein Hauptgrund dafür sind, dass der Klimawandel die afrikanischen Länder bis zu 15 Prozent ihres BIP bis 2030 kosten. Es gibt auch Befürchtungen, dass die Klimaauswirkungen auf die Landwirtschaft in Regionen, die bereits unter einer hohen Rate an Armut und Unterernährung leiden, es unmöglich machen werden, die globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) zu erreichen, die ein Ende des Hungers und der extremen Armut bis 2030 vorsehen, wenn nicht ernergische Anstrengungen unternommen werden, um Landwirten bei der Anpassung zu helfen.
...."Die Dringlichkeit ist klar: Wenn sich die Weltgemeinschaft wirklich für die Beendigung von Hunger und Armut einsetzt, dann muss sie jetzt handeln, um kleinbäuerliche Gemeinschaften zu unterstützen, die bereits stark vom Klimawandel betroffen sind", sagte Claudia Sadoff, Executive Management Team Convener und Managing Director, Research Delivery and Impact bei CGIAR. "Es gibt viele spannende Innovationen. Aber selbst mit den heutigen Ankündigungen klafft immer noch eine große Lücke zwischen dem Ausmaß der Klimabedrohung für Kleinbauern und den erforderlichen Investitionen, um sie bei der Anpassung zu unterstützen."
Sadoff wies darauf hin, dass Investitionen in die Anpassung auch eine "historische Chance zur Umsetzung naturfreundlicher Ansätze für die Nahrungsmittelproduktion in einigen der wertvollsten und empfindlichsten Ökosysteme der Welt darstellen."
"Bei der Anpassung in der Landwirtschaft geht es darum, einen grüneren Weg einzuschlagen", sagte sie. "Dazu gehört die Bereitstellung von Technologien, die den Landwirten helfen, mehr Nahrungsmittel mit weniger Wasser anzubauen, und die Wiederbelebung geschädigter Landschaften durch ganzheitliche Strategien, die sowohl die Nahrungsmittelproduktion als auch die Ökosystemleistungen unterstützen."
Redaktioneller Hinweis:
Informationen zu CGIAR
CGIAR ist eine globale Forschungspartnerschaft für eine ernährungssichere Zukunft. Die CGIAR-Wissenschaft widmet sich der Umgestaltung von Nahrungsmittel-, Land- und Wassersystemen in einer Klimakrise. Die Forschung wird von 13 CGIAR-Zentren/Allianzen in enger Zusammenarbeit mit Hunderten von Partnern durchgeführt, darunter nationale und regionale Forschungsinstitute, Organisationen der Zivilgesellschaft, Hochschulen, Entwicklungsorganisationen und der Privatsektor. www.cgiar.org