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Dienstag, 4. August 2026

Österreich: Wasserkraftwerke produzieren weniger Strom

ORF  29. Juli 2026 Niklas Varga, noe.ORF.at

Die Trockenheit sorgt derzeit dafür, dass die Pegelstände der niederösterreichischen Flüsse sinken. Das hat auch Auswirkungen auf die Wasserkraft. An den Donau-Kraftwerken des Verbunds wird derzeit etwa 30 Prozent weniger Strom produziert als im langjährigen Schnitt.

Freitag, 27. Februar 2026

Sammelsurium des Klimawandels: Neun Stürme in Folge rund ums Mittelmeer

 

hier  ORF 26. Februar 2026,

Heftige Niederschläge haben im Jänner, Februar in Spanien und Portugal große Zerstörungen angerichtet. 

An den Tagen mit den stärksten Niederschlägen wurde die Regenintensität durch den Klimawandel um ein Drittel verstärkt,
konnte ein internationales Forschungsteam nun zeigen.

Donnerstag, 8. August 2024

Wie geht es weiter nach dem Ende der Letzten Generation Österreich?

hier  ORF  Von Siri Malmborg

In einer enttäuscht klingenden Aussendung verkündet die Letzte Generation Österreich das Ende ihrer Kampagne. Sie sehe „keine Perspektive für Erfolg“ mehr. Laila Fuisz von der Letzten Generation nennt es einen „gut überlegten Schritt“. Wie geht es jetzt weiter?

Vor rund einer Woche hat die Letzte Generation Österreich noch am Flughafen Wien Schwechat protestiert. Heute schreibt sie auf X und in einer Aussendung: „Wir haben vielfältig protestiert, trotz Hass & Morddrohungen weitergemacht. Die Regierung nimmt in Kauf, für den Tod von Milliarden Menschen verantwortlich zu sein. Die Gesellschaft hat versagt. Dieses Projekt endet. Der Widerstand bleibt.“

Mittwoch, 30. März 2022

„Krisen offenbaren unseren Selbstbetrug“

Das ist ein Interview das es in sich hat. Es ist nicht ganz einfach zu verstehen und an manchen Stellen etwas langatmig, aber schon alleine die Sätze : "Dringend sollten die Menschen die demokratische Kontrolle über ihr Leben wiederherstellen. Und auch in einer Gesellschaft der täglichen Mitbestimmung leben" enthalten für mich eine große Lebensweisheit. Es ist interessant ihre Gedankenansätze dazu zu verfolgen.

Streeruwitz  hier in ORF

„Die Pandemie hat unsere Selbstflucht schonungslos offengelegt“, sagt die Schriftstellerin Marlene Streeruwitz in einem ausführlichen ORF.at-Interview zum Stand der Gesellschaft. Auch den momentanen Ukraine-Krieg sieht sie als eine Form des Ausgeliefertseins an narzisstisch gestrickte Eliten. Dringend sollten die Menschen die demokratische Kontrolle über ihr Leben wiederherstellen. Und auch in einer Gesellschaft der täglichen Mitbestimmung leben. Die Öffentlichkeit habe man privatisiert, mit den Folgen, dass das Büro und der Ort des Wohnens zu einer Einheit zusammenfielen – und wir „in einem Dauerstress gehalten werden“.

Mittwoch, 9. März 2022

„Die Klimakrise ist ein Frauenthema“

 Ökofeminismus in ORF.at  hier

Frauen als Speerspitze gegen die Klimakrise 

Von „Fridays For Future“ bis Lobau-Camp – im Kampf gegen die Klimakrise stehen an vorderster Front oftmals Aktivistinnen. Doch warum ist das so? Eine Antwort darauf will Ökofeminismus geben. Dieser geht davon aus, dass die Wurzeln der Zerstörung der Natur und der Unterdrückung der Frauen die gleichen sind. Soll die Welt also gerettet werden, gilt es, das Patriarchat zu überwinden, so die Argumentation. Im Gespräch mit ORF.at erzählen Expertinnen, warum es dieses ganzheitlichen Blicks bedarf, welche Rolle unbezahlte Arbeit dabei spielt und wieso Ökofeminismus nichts mit esoterischen Yoga-Schwesternzirkeln zu tun hat.  

„Die Klimakrise ist ein Frauenthema“, heißt es seitens der UNO-Frauenorganisation, die sich weltweit für die Stärkung von Frauenrechten und die Gleichstellung der Geschlechter einsetzt. So sind Frauen etwa ungleich stärker von der Klimakrise betroffen als Männer – vor allem „weil sie zu einem größeren Teil unter Armut leiden und proportional stärker von bedrohten natürlichen Ressourcen abhängig sind“.

Dienstag, 11. Januar 2022

"Vegane Kost hilft doppelt"

Studie  ORF.at   hier

Klimakrise

Gemüsereis statt Schnitzel: Schädliche Treibhausgase würden weltweit signifikant sinken, wenn sich die Bevölkerung einkommensstarker Länder pflanzlich ernähren würde, so das Ergebnis einer neuen Studie. So könnten Emissionen durch die Tierzucht eingespart werden, und die freien Flächen würden im Kampf gegen die Erderwärmung ebenfalls enorm helfen.

Zudem würden die Männer, Frauen und Kinder in reichen Staaten – wie Österreich – durch eine fleischlose Ernährung gesünder leben. Krankheiten, die auf übermäßigen Fleischkonsum zurückgehen, würden deutlich abnehmen. Das berichten die internationalen Studienautorinnen und -autoren, unter ihnen auch Martin Bruckner von der Wirtschaftsuniversität (WU) Wien, im Fachmagazin „Nature Food“. Die Experten wiesen aber darauf hin, dass ein gesamtgesellschaftlicher Wechsel auf vegane Ernährung langwierig und mit vielen Hürden versehen sei. Die Politik müsste dafür mit gezielten Förderungen und Kampagnen tätig werden.

Die globalen Auswirkungen unserer Essgewohnheiten dürften nicht unterschätzt werden. Das Ernährungssystem ist jedes Jahr für 26 Prozent der menschengemachten Treibhausgase verantwortlich. Selbst wenn die ganze Welt ab sofort keine fossilen Brennstoffe mehr nutzen würde, wären allein die Emissionen aus dem Ernährungssystem für die Erderhitzung um 1,5 Grad und bis Ende des Jahrhunderts sogar bis zwei Grad verantwortlich. Im Pariser Klimaabkommen einigte sich die Staatengemeinschaft auf das verankerte Ziel, die Erderwärmung zum Schutz des Planeten und seiner Bewohner möglichst auf 1,5 Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit zu begrenzen.

Nutzen für Biodiversität und Ökosysteme

Das Ergebnis der Studie legt laut Expertinnen und Experten nahe, dass alleine die Wiederherstellung der Ökosysteme durch eine Ernährungsumstellung der Bevölkerung reicher Länder das Potenzial habe, den Emissionsausstoß so zu reduzieren, dass diese Staaten nur durch diese Maßnahme das 1,5-Grad-Ziel erreichen. Im Jahr 2013 war der Fleischkonsum pro Kopf in einkommensstarken Ländern fast sechsmal so groß wie in Staaten mit niedrigem Einkommen.