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Dienstag, 26. Mai 2026

Anpassung macht Sinn

 

Tim Schumacher

An diesem sehr heißen Tag eine kleine Erinnerung daran, warum wir in jeder Stadt mehr Bäume, mehr Pflanzen und mehr Grün brauchen

Und ein Dankeschön und ein Dankeschön an Ecosia für das Pflanzen so vieler Bäume (inzwischen mehr als 250.000.000, sogar einige in Städten!) und für die erfolgreiche Unterstützung der BaumEntscheid Initiative, die allein in Berlin eine Million Bäume pflanzen wird.

Dienstag, 19. August 2025

Boden- Temperaturen ganz konkret betrachtet

 

Taylan Kaydul hier auf  LinkedIn

Alle Jahre wieder eine verpasste Chance?

🌡️ 19 °C auf der Wiese.
 🌡️ 50 °C auf dem Pflaster.

 📸 Siehe Bild – das ist kein Einzelfall, das ist Alltag in unseren Städten.

Jedes Jahr die gleichen Schlagzeilen: Hitzewellen, UV-Warnungen, Gesundheitsrisiken.

Und trotzdem bleiben viele Stadtviertel unverändert – grau, versiegelt, aufheizend. Versiegelte Flächen speichern die Hitze, fehlende Bäume und Begrünung verschärfen die Wirkung. 
Was bleibt, sind überhitzte Plätze, belastete Menschen – und oft nur Symbolpolitik als Reaktion.


Hashtag#Klima Hashtag#Stadtklima Hashtag#Hitzeinsel Hashtag#Stadtplanung Hashtag#Architektur Hashtag#Entsiegelung Hashtag#bau

Wo ein Plan ist, wächst auch die Begrünung

 

Taylan Kaydul  hier auf  LinkedIn

Einheitliche Förderung in Singapur – lokaler Erfolg in Hamburg. Reicht das für Deutschland ❓ 

Singapur setzt seit 2009 auf ein einheitliches Förderprogramm für Dach- und Fassadenbegrünung.

Das Skyrise Greenery Incentive Scheme (SGIS) fördert 50 % der Investitionskosten – mit klaren Regeln und Fördersätzen für das gesamte Land.

Das Ziel von 200 Hektar begrünten Flächen bis 2030 wurde bereits 2015 erreicht.

Die Wirkung ist wissenschaftlich belegt:

Montag, 14. Juli 2025

Hitzeabstufungen machen den Unterschied!

 

Taylan Kaydul hier LinkedIn

Alle Jahre wieder eine verpasste Chance?

🌡️ 19 °C auf der Wiese.

 🌡️ 50 °C auf dem Pflaster.

Siehe Bild – das ist kein Einzelfall, das ist Alltag in unseren Städten.

Jedes Jahr die gleichen Schlagzeilen: Hitzewellen, UV-Warnungen, Gesundheitsrisiken.

Und trotzdem bleiben viele Stadtviertel unverändert – grau, versiegelt, aufheizend. Versiegelte Flächen speichern die Hitze, fehlende Bäume und Begrünung verschärfen die Wirkung. Was bleibt, sind überhitzte Plätze, belastete Menschen – und oft nur Symbolpolitik als Reaktion.

Hitzeschutzpläne?

Häufig zahnlos, unkonkret oder gar nicht umgesetzt.

Die Frage an alle Architekt:innen, Planer:innen und Stadtgestaltenden: Was kann – und was muss – heute schon anders geplant werden?


Samstag, 12. Juli 2025

Strategisch gedachte Stadtkühlung in Medellin, Kolumbien

 Video Credits: Respective Owner: World Economic Forum  hier in facebook

Taylan Kaydul   hier  auf  LinkedIn

Das nenne ich mal ein Hitzeschutzkonzept!

Während vielerorts über Trinkbrunnen und Info Flyer diskutiert wird, setzt Medellín ein Zeichen – und zwar flächendeckend.



Sie zeigen eindrucksvoll, wie es gehen kann:

✔️ 30 grüne Hauptachsen quer durch die Stadt

✔️ 880.000 neue Bäume, 2,5 Mio. Pflanzen

✔️ 5.000 m² vertikale Gärten, 65 Hektar neue Grünfläche

Donnerstag, 5. Juni 2025

Es ist mutig - es ist umstritten - und es ist genau die Art von Führung, die Städte jetzt brauchen.

 

Jasper Steinhausen  hier auf  LinkedIn

Paris steht kurz davor, 10.000 weitere Parkplätze zu streichen.
(Und die sind nicht für Einkaufszentren oder Luxuswohnungen)

Sie schaffen Platz für Bäume, Fahrräder und Menschen. Nicht für den Verkehr.

Die Pariser stimmten dafür, 500 weitere Straßen in begehbare Grünflächen umzuwandeln.

Jetzt wird es interessant. 




Es ist der nächste Schritt in einer stadtweiten Veränderung, die bereits:

seit 2020 zu 84 km Radwegen führte 

Verdreifachte Parkgebühren für SUVs.

Verbotene Elektroroller.

10.000 Parkplätze wurden entfernt.

Im Falle einer Genehmigung werden 500 Straßen in Paris in grüne, begehbare Flächen umgewandelt.

Es ist mutig.

Das ist umstritten.

Und es ist genau die Art von Führung, die Städte jetzt brauchen.


Dienstag, 3. Juni 2025

Immer wenn wir über klimafreundliche Städte sprechen, schauen wir nach Paris. Oder Amsterdam. Oder Barcelona. Aber selten nach Deutschland.

 

Manuel J Niederhofer  hier  auf  LinkedIn

Dabei haben wir hier ein ziemlich starkes Beispiel – nicht aus der Hauptstadt, sondern aus einer deutschen Großstadt.

Ich spreche von Münster.

Immer wenn ich dort bin, denke ich: Wahnsinn, was für eine Stadt. Wahnsinn, dass die Münsteranerrinnen und Münsteraner einfach machen. Münster beschäftigt sich ernsthaft mit Stadtentwicklung und Nachhaltigkeit.

Und das sieht man nicht nur, das zeigt auch eine große Bürgerumfrage aus dem Jahr 2023. Die Stadt hat dabei rund 10.500 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger gefragt, wie sie zu unterschiedlichen Maßnahmen im Bereich Klimaschutz und Klimafolgenanpassung stehen.