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Montag, 23. Februar 2026

In Deutschland wird mehr Zucker über Getränke konsumiert als über Süßigkeiten

 

KLUG - Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit

Mehr als 40 Verbände fordern: Herstellerabgabe auf Süßgetränke jetzt!

In Deutschland wird mehr Zucker über Getränke konsumiert als über Süßigkeiten, besonders auch von Kindern. Zuckergesüßte Getränke tragen maßgeblich zur Entstehung von Adipositas, Typ-2-Diabetes und Karies bei. Erkrankungen, die immer häufiger auftreten und enorme gesellschaftliche Kosten verursachen.

Wir, 46 Organisationen aus Gesundheit, Wissenschaft sowie Kinder- und Verbraucherschutz, wenden uns in einem offenen Brief gemeinsam an die Bundesregierung. Wir unterstützen ausdrücklich die Initiative des CDU-Landesverbands Schleswig-Holstein, eine Bundesratsinitiative zu starten und die Abgabe auf Süßgetränke auf dem CDU-Parteitag voranzubringen.

Freitag, 18. April 2025

140 Millionen Euro - soviel würde allein McDonald's geschenkt bekommen.....

Im Radio hab ich gehört, dass Merz mit seiner Reisetruppe vor 2 Tagen am Bodensee war und die alle gemeinsam bei McDonalds in Überlingen  eingekehrt sind. So ein Zufall!

Chris Methmann auf Linkedin
Für ehrliches, gesundes und zukunftsfähiges Essen - gegen Werbelügen und Greenwashing | Geschäftsführer foodwatch e.V. | 

💸 140 Millionen Euro - soviel würde allein McDonald's geschenkt bekommen, wenn Schwarz-Rot die Mehrwertsteuer für die Gastronomie senkt. 

Die Heute-Show hat die foodwatch Deutschland Recherche zu den Lobbyverstrickungen von Union und Gastro-Wirtschaft aufgegriffen. Hier ein klitzekleiner Ausschnitt aus dem sehenswerten Beitrag: https://lnkd.in/etTHnaAs

Und hier alle Hintergründe zur Lobby-Verstrickung: https://lnkd.in/gFi2kPWY

Montag, 24. März 2025

Fast ✍🏻 500.000 Unterschriften unter unseren Appell zu den Merz-Fragen

Chris Methmann auf Linkedin

foodwatch e.V. | Für ehrliches, gesundes und zukunftsfähiges Essen - gegen Werbelügen und Greenwashing | Geschäftsführer

Fast ✍🏻 500.000 Unterschriften unter unseren Appell zu den Merz-Fragen - das hat SPD-Generalsekretär Matthias Miersch heute sehr beeindruckt. 🤯

Er sicherte zu, sich in den anstehen Verhandlungen mit der Union dafür zu sorgen, dass weitere Angriffe auf die Zivilgesellschaft unterbleiben. Dafür sind wir sehr dankbar - und werden die weitere Entwicklung genau beobachten.

Was aus unserer Sicht besonders wichtig ist:

Donnerstag, 24. Oktober 2024

Milchmärchen von Foodwatch

Foodwatch  hier

Deutschlandfunk  hier 22.10.2024

Ernährung und Umwelt - Foodwatch: Zahl der Milchkühe in Deutschland halbieren

Die Verbraucherorganisation Foodwatch fordert, die Haltung von Milchkühen und die Milchproduktion in Deutschland deutlich zu verringern.

Die Produktion verursache enorme Klimaschäden und großes Tierleid, sagte die für Recherche und Kampagnen zuständige Foodwatch-Vertreterin Botzki bei der Vorstellung eines Reports in Berlin. Die Organisation plädiert für mindestens eine Halbierung der Zahl der fast 3,7 Millionen Milchkühe hierzulande sowie für eine Umstellung der Ernährungsweise hin zu mehr pflanzlichen Milchalternativen.

Samstag, 13. Januar 2024

Tatsächlich ist die Agrardiesel-Vergütung eine eher nebensächliche Subvention. Zur Klimakrise trägt sie nur minimal bei.

 foodwatch hier

Willkürliche Kürzungen der Ampel auf der einen Seite, die militante Rhetorik des Bauernverbandes auf der anderen – wer auf keiner der beiden Seiten stehen will, hat es in diesen Tagen schwer. Dass nicht alle Bauern gleich sind, warum einige zurecht wütend, aber leider auf die Falschen sind, und was jetzt passieren müsste, lesen Sie in unserer Analyse.

Die Wut der Bauern ist in diesen Tagen allgegenwärtig. Ich muss sagen: Ich kann sie verstehen. Und dennoch – bzw. gerade deshalb – finde ich, greifen die Proteste zu kurz.

Der Kern ist schnell erzählt: Die Ampel vergeigt ihren Haushalt. Dann greift sie in ihrer Not den Bauern in die Kasse, nicht aber den Vermögenden im Land. Andere klimaschädliche Subventionen tastet sie nicht an. Aber von heute auf morgen streichen SPD, FDP und Grüne eine Subvention, die komplett auf das Einkommen der Höfe durchschlägt.

Politische Tölpelei

Was mich daran ärgert: Einen solchen Großkonflikt zu riskieren, ist politisch einfach nur ungeschickt. Tatsächlich ist die Agrardiesel-Vergütung eine eher nebensächliche Subvention.
Zur Klimakrise trägt sie nur minimal bei.
Und bei Gewinnen im vergangenen Jahr von mehr als 100.000 Euro für einen durchschnittlichen Betrieb entscheiden ein paar tausend Euro nicht darüber, ob ein Hof dichtmachen muss. Für die Preise im Supermarkt spielt das alles übrigens keine Rolle – auch wenn die Bauernlobby gerne das Schreckgespenst höherer Lebensmittelpreise an die Wand malt.

Dienstag, 26. Dezember 2023

Foodwatch: Laue Landwirtschafts-Politik durch Konzernmacht, Kompetenzstreit, Konfliktscheue

Auch ich empfinde die Bilanz von Cem Özdemir als sehr enttäuschend. Ich hatte mir sehr viel mehr für eine zeitgemäße Landwirtschaft erhofft. Gut - die Transformation der Landwirtschaft gilt als besonders schwierig, aber so wenig  Fortschritt - im Grunde gar ein Rückschritt wenn man an das Glyphosat- Dilemma denkt ?
In den Schubladen des Ministeriums stapeln sich doch schon seit Langem die guten Vorschläge, man denke nur an die bereits erfolgreich verhandelten Kompromisse der Borchert- Kommission bzw. Zukunfts-Kommission (hier), die von den vergangenen Landwirtschaftsministern gleich weggeschlossen wurden - warum holt sie Cem Özdemir nicht jetzt heraus und setzt sie um? Man kann es einfach nicht verstehen, warum er so rückwärtsgewandt agiert, jetzt wo er die Chance hätte etwas anzustoßen.

foodwatch  hier bzw. hier

Zur Halbzeit fällt die Bilanz von Cem Özdemir ernüchternd aus: Wenig hat er in Agrar- und Ernährungspolitik bewegt. Woran liegt das? Und warum besteht dennoch Grund zur Hoffnung? Lesen Sie hier die Analyse von foodwatch-Geschäftsführer Dr. Chris Methmann. 

Mittwoch, 22. Juni 2022

 

foodwatch warnt hier

Eine Eukalyptus-Wüste mit Glyphosat und Insektentod: Wer bei Aldi vermeintlich „klimaneutrale“ Milch kauft, unterstützt ein zweifelhaftes Waldprojekt in Uruguay – das mit Umweltschutz wenig zu tun hat.
Das belegen jetzt Recherchen von foodwatch und ZDF. Fluten Sie deshalb mit uns die Postfächer von Aldi. Wir fordern: Stoppt die Klimalüge!

Samstag, 11. Juni 2022

Gesunde Tiere statt Tierqual-Label

Hallo, ich habe gerade die Aktion "Gesunde Tiere statt Tierqual-Label!" von foodwatch unterzeichnet. Bist du auch dabei? Darum geht es bei der Aktion: Millionen Tiere leiden Schmerzen – in großen und kleinen Betrieben, bio und konventionell. Nun will die Regierung ein neues Haltungslabel einführen. Doch am millionenfachen Leid ändert es nichts. Denn die Gesundheit der Tiere spielt für das Label keine Rolle. Schreibe jetzt an Bundesminister Cem Özdemir und fordere echte Verbesserungen statt hübscher Labels!




Sonntag, 29. Mai 2022

Agrosprit - Kein Essen mehr in den Tank!

 Foodwatch  hier

Agrosprit ist Irrsinn: Jeden Tag landet Getreide für umgerechnet 15 Millionen Brote in Europas Autotanks. Gleichzeitig drohen in Ländern im Nahen Osten und in Afrika katastrophale Hungersnöte. In diesen Wochen wird die Bundesregierung entscheiden, ob Essen im Tank bald der Vergangenheit angehört. Denn „Bio“-Diesel und Co. werden noch immer staatlich gefördert. Damit muss endlich Schluss sein!


Stern hier  24.02.2022

Neue Studie Deutsche Umwelthilfe
Agrosprit ist schädlicher fürs Klima als fossile Kraftstoffe

Agrosprit soll eigentlich zum Klimaschutz beitragen. Eine von der Deutschen Umwelthilfe in Auftrag gegebene Studie ist allerdings zu dem Ergebnis gekommen: Der pflanzenbasierte Kraftstoff ist klimaschädlicher als fossile Kraftstoffe.

"Pflanzenbasierte Agrokraftstoffe sind noch klimaschädlicher als bisher bekannt". So heißt es in einer aktuellen Studie des ifeu-Instituts. Grund dafür ist demnach der "enorme Flächenbedarf".

Derzeit seien über 1,2 Millionen Hektar Agrarflächen in der Welt für den Anbau von Raps, Getreide und Co. zur Produktion von Agrosprit für deutsche Diesel- und Benzinautos belegt. "Dieser immense Flächenverbrauch macht den angeblichen Klimavorteil von Agrokraftstoff gegenüber fossilem Sprit mehr als zunichte", so die Studie. Schließlich könnte sich dort auch natürliche Vegetation entwickeln, welche CO2 binde.

  Deutsche Umwelthilfe fordert sofortiges Ende von Agrosprit

Freitag, 27. Mai 2022

Das zutiefst unmoralische Geschäft mit dem Hunger

Foodwatch hier

Es ist ein zutiefst unmoralisches Geschäft: Seit Russlands Panzer ukrainische Weizenfelder verheeren und der Krieg den Handel blockiert, steigen die Preise für Weizen und andere Nahrungsmittel rasant.

Doch dahinter steckt nicht nur die Angst vor Knappheit, sondern auch die Geldgier von Finanzinvestor:innen: Sie spekulieren an den Börsen mit Getreide, um sich ihre Taschen zu füllen. 

Bereits in den ersten Tagen des Krieges flossen Milliarden Euro und Dollar in Fonds, die mit Nahrungsmitteln spekulieren.  Anleger wetten an den Rohstoffbörsen auf steigende Kurse und treiben so die Börsencharts steil nach oben. Der ehemalige UN-Berichterstatter für das Recht auf Nahrung, Olivier de Schutter, bringt es auf den Punkt: "Die Spekulation ist zurück, hier wird auf steigende Preise gewettet, also quasi auf Hunger."