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Montag, 19. Oktober 2026

Es scheint, es geht nicht um Freiheit, nicht um Demokratie, nicht um Gerechtigkeit, nicht um organisierte Kriminalität, nicht um Rassismus und auch nicht um Antisemitismus.

 

Kalle Pipoh / LinkedIn

Totalitäre Kapitalisten und die Freiheit

Während über das Erstarken der AfD geschwiegen wird, läuft das bürgerliche Lager Sturm gegen linke Regierungsoptionen. 

Zeit, mit den Mythen aufzuräumen und über die wirkliche Bedrohung für unsere Freiheit zu sprechen: einen entfesselten, totalitären Kapitalismus.

Mittwoch, 14. Oktober 2026

Diese Freiheit ist paradiesisch bequem. Die Zumutung, möglicherweise selbst falschzuliegen, entfällt.

Ich finde diesen nachdenklichen Text von J. Kremer phantastisch und möchte ihn deshalb weiter geben an alle, die schier verzweifeln unter den heutigen Maßstäben, die einfach nicht mehr stimmen!

Jörg Kremer / LinkedIn

Von der Freiheit, rechtsextrem zu sein.

Es muss eine unglaubliche Erleichterung sein, rechtsextrem zu werden. Wie viel Ballast man abwerfen kann. Erziehung, Umgangsformen, Skrupel, intellektuelle Selbstzweifel. Weg.
Was andere kultivieren, darf man verwildern lassen. Und wird dafür auch noch geliebt.

Samstag, 10. Oktober 2026

Strategiepapier der AfD: Es passiert EXAKT das, was die AfD plant. Mit dem Ziel, die Union abzulösen.

 Christian Stöcker @christianstoecker.de / Strategiepapier Politico hier

Ich kann allen in der Union nur empfehlen, sich diese Strategiepräsentation der AfD von 2025 noch einmal genau anzusehen. 

Es passiert EXAKT das, was die AfD plant. Mit dem Ziel, die Union abzulösen. Ziel: “Alice im Kanzleramt”.
Die Union spielt munter mit. Die AfD feiert. 

Die strategische Blindheit der Unionsparteien ist erschütternd. Wie kann man sich nur so mit Ansage selbst verzwergen.

Manfred Weber fordert jetzt GENAU DAS, was in einem 15 Monate alten Strategiepapier der AfD als Ziel auf dem Weg zur Vernichtung der Union steht. Ich verstehe es einfach nicht.hier


Aus der “Zeit”  11. Juli 2025, hier  Eine Analyse von Christian Parth

Wie die AfD an die Macht kommen will

Einen Kulturkampf mit der Linken entfesseln und Schwarz-Rot spalten: Die AfD skizziert in einem Strategiepapier, wie sie den Weg ins Kanzleramt ebnen will.

Mittwoch, 7. Oktober 2026

Mindestens 4 Stimmen der CDU für die AFD

 Hermann Ude / LinkedIn

Mit den 39 Stimmen der AfD und mutmasslich den 5 Stimmen des BSW also mit den Stimmen der Putinfraktionen wurde ein Parlamentspräsident aus den Reihen einer gesichert rechtsextremen Partei gewählt.

Er hat außer den Stimmen der AfD und des BSW mindestens 4 weitere Stimmen bekommen. 

Es war eine geheime Wahl aber es ist anzunehmen, dass es Stimmen aus den Reihen der CDU Deutschlands waren - anders als mit Uneinigkeit wäre nicht zu erklären, dass die Fraktionsführung mit einer Empfehlung zur Stimmenthaltung angetreten war, eine relative Mehrheit im 3. Wahlgang also mindestens billigend in Kauf genommen hätte. 

Hetzkampagne gegen Links macht AFD Salonfähig

 

Edelweiss Netzwerk @edelweissnetzwerk.de

Was hat der Berliner Linken-Wahlsieg mit der Brandmauer zur AfD zu tun? Wir haben uns angesehen, wie NIUS, Apollo News & Co. seit der Wahl berichten. Der Umweg führt über die Linke.

Montag, 5. Oktober 2026

"Ein Verfahren vor dem BVerfG, das nicht mit einem Verbot endet, ist kein Fehlschlag, sondern ein Erfolg - nicht nur für die Partei, sondern für die Demokratie."

 Chan-jo Jun / Mitglied Bay. Verfassungsgerichtshof, 

Das heute journal brachte meinen Eröffnungssatz isoliert: "Ein Verfahren vor dem BVerfG, das nicht mit einem Verbot endet, ist kein Fehlschlag, sondern ein Erfolg - nicht nur für die Partei, sondern für die Demokratie." Das scheinbare Paradoxon löst sich auf. 

Ein solcher Fall ist nur denkbar, wenn sich die Partei - was gar nicht so wahrscheinlich ist - radikal verändert. 

Mäßigung reicht dabei nicht, Distanzierung muss so umfassend sein, dass die Anhänger die Partei nicht mehr wiedererkennen.

Sonntag, 4. Oktober 2026

Die Gründe für den AfD-Erfolg, über die niemand spricht - im Volksverpetzer Podcast

hier  Volksverpetzer Podcast

Unsere neue Podcast-Folge ist draußen! Freddy und Thomas machen eine Analyse der Wahlen im September - mit wichtigen Erkenntnissen, die im Diskurs untergehen. Warum die AfD wirklich erfolgreich ist und was wir dagegen tun können: 

https://lnkd.in/eRXhptxp

Dienstag, 29. September 2026

Darin liegt eine ungeheure Freiheit: Meinen Hass bekommt Ihr nicht

Danke schön! Genau diesen Text habe ich gebraucht.

Jörg Kremer

Rechtsextreme wollen meinen Hass. Und ich verstehe sogar, warum

Hass ist ansteckend. 

Wer lange genug mit ihm beworfen wird, beginnt irgendwann zurückzuwerfen. Dann hassen die einen die Fremden, die anderen die Rechten, und irgendwann stehen alle mit brennenden Fackeln da und halten sich selbst für die Guten.

Da mache ich nicht mit.

Ich werde widersprechen. Laut sein. Mich einmischen. Grenzen ziehen. Aber ich werde mir von Rechtsextremen nicht vorschreiben lassen, was ich fühlen soll.

Denn was wäre, wenn unser Hass genau das ist, was sie von uns brauchen?

Sonntag, 13. September 2026

»Im Westen wird die AfD nicht regieren« - ein ungewöhnlicher Erklärungsversuch

Zeit hier Interview: Philipp Daum 12.9.26

»Im Westen wird die AfD nicht regieren«

Schon lange vor der Teilung hätten sich West und Ost fundamental unterschieden. Aber die Deutschen, sagt der britische Germanist James Hawes, wollten das nicht wahrhaben.

Bei den Wahlmotiven und Gründen für die 44 % der AfD in #SachsenAnhalt geht viel durcheinander – räumen wir auf.

Dr. Hitzelsberger gibt eine Prognose ab, mit der er meines Erachtens gar nicht so falsch liegt. hier 
Schade eigentlich um das Land, das zukünftig wirtschaftlich ein Gewinner der Energiewende hätte sein können (na ja, die Frau Reiche bremst noch....)  hier.
Es hätte gute Chancen gehabt, neue Industriebranchen und Investitionen anzuziehen. Aber so?

Wir werden es erleben.

Dr. Franz Hitzelsberger

Mit 43,8 % Afd stirbt Sachsen-Anhalt aus. 

Weil die AfD-Wähler/-innen drei Bevölkerungsgruppen abschrecken, welche für das Überleben eines (Bundes-)Landes unersetzlich sind.

"Nie wieder ist jetzt!" - Große Kundgebung in Ravensburg

 

Oberschwaben stabil
650 Menschen heute bei Kundgebung im Park der Demokratie/ Schussenpark 

Kundgebung des Bündnisses Oberschwaben gegen Rechts im Schussenpark "Nie wieder ist Jetzt" am 12.09.

Eine bunte Menge aus 650 Menschen, teils ganze Familien, Junge und Alte, fanden sich vergangenen Samstag im Ravensburger Schussenpark zur Kundgebung "Nie wieder ist jetzt" ein. Das unabhängige Bündnis "Oberschwaben gegen Rechts", hatte im Nachgang zur Landtagswahl in Sachsen Anhalt dazu eingeladen um gemeinsam ein Zeichen für Miteinander und gegen das Erstarken der rechtsextremen AfD mit deren Gedankengut zu setzen.

Samstag, 5. September 2026

Die hitzige Debatte über die Brandmauer der Union zur AfD krankt an einem Missverständnis.

 Moritz Koch / Handelsblatt / LinkedIn

Die Brandmauer hat versagt, sie muss weg, da sind sich immer mehr Kommentatoren sicher. Ich glaube, das ist zu kurz gedacht. 

Die Brandmauer dient nicht nur der Eindämmung der AfD, sondern auch, und das ist noch wichtiger, dem Schutz der CDU. Kurz vor der Wahl in Sachsen-Anhalt habe ich mir im Handelsblatt ein paar Gedanken dazu gemacht.

Donnerstag, 3. September 2026

Das ist keine Energiepolitik. Das ist Heimwerken mit der Kettensäge am eigenen Tragbalken

Achim B.C. Karpf

Die AfD nennt die Förderung erneuerbarer Energien eine „noch nie dagewesene Umverteilung von unten nach oben”. 

Steht so im Regierungsprogramm. 20 Seiten Energiepolitik, „Kehrtwende um 180 Grad”.


Wunderbar. Dann rechnen wir das mal durch. Für einen einzigen Hof in der Altmark.

AFD - 90% wählen sie (noch) nicht, aber sie ist trotzdem eine Gefahr

 

Stefan Lohmann

Wie wäre es mit einer Politik für über 90% der Deutschen? 

Danke an alle stabilen Wähler*innen! 

Danke an alle, die sich für den Erhalt der Demokratie einsetzen, für Gleichstellung, Inklusion und eine lebenswerte Zukunft für alle.

Quelle: Danke an Ruprecht Polenz für diesen Hinweis. 

Danke an Bundeswahlleiter.de 

Sonntag, 30. August 2026

Die Partei engagiert sich dort, wo es Streit um Windkraft gibt - AfD-Taktik macht abhängig von Öl- und Gasimporten

Christian Stöcker @christianstoecker.de

Ich fasse das mal zusammen: Die AfD ist, wie die meisten rechtsextremen Parteien, ein willfähriges Propagandawerkzeug der Öl- und Gasbranche. Deshalb liebt sie Petro-Putin, und Petro-Putin schätzt und fördert die AfD. 

Top-Recherche von @correctiv_org 

Samstag, 29. August 2026

Wann wird aus politischer Entschlossenheit politische Blindheit?

Thomas Reinsch / LinkedIn

Der Satz, der mehr verrät, als er vermutlich sollte

„Die Bundesregierung lässt sich nicht von ihrem Kurs abbringen, wir wissen, was richtig und gut ist für das Land.“

Mittwoch, 26. August 2026

Ein Wolkenkuckucksheim für Atomiker

Martin Jendrischik

Man fragt sich wirklich mittlerweile, warum veröffentlicht die Frankfurter Allgemeine Zeitung einen Beitrag über eine Studie eines ziemlich unbekannten Vereins, die noch dazu beim kurzen Hinsehen als fachlich unfundiert beschrieben werden muss. 

Konkret: Die Studie wirkt wie ein Wolkenkuckucksheim für Atomiker. 

Dienstag, 25. August 2026

Podcast: Drei Wählertypen erklären den AfD-Erfolg

Zeit hier Podcast  Von Philip-Johann Moser / Aus der Serie: Was jetzt?   am 23. August 2026,

Wer wählt die AfD? Forscher haben drei Gruppen identifiziert, keine davon wählt die Partei aus Protest. Warum dann? 
 
Die AfD liegt in Umfragen für die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern vorn. Dort würden sie derzeit mehr als 40 beziehungsweise etwa 35 Prozent der Befragten wählen. In Berlin kommt die Partei auf 16 Prozent. 

Eine neue Studie unterscheidet drei Gruppen innerhalb der AfD-Wählerschaft. 
  • Die größte Gruppe sind konservative Hardliner. Sie besteht vor allem aus Menschen mittleren Alters aus Klein- und Mittelstädten. 
  • Die radikal-rechten Autoritären haben sich weit von demokratischen Werten entfernt und wünschen sich eine autoritäre Führung. 
  • Die moderaten Konservativen sind am ehesten über die Programme anderer Parteien erreichbar. 
Was diese Gruppen an die AfD bindet und warum die Partei in manchen Regionen besonders erfolgreich ist, weiß Sasan Abdi-Herrle. Er ist Leiter der Redaktionsleitungen der ZEIT.



Dr. Tobias Schillinger

hier Surplus (mit Anmeldung 1 Woche kostenlos)

So lesenswert

"Die Unzufriedenheit, die die AfD groß gemacht hat, richtet sich demnach nicht gegen vermeintlich ausufernde Staatsausgaben. 
Sie richtet sich gegen eine Politik, die beim Schutz vor der Inflation versagt hat"

Es ist eben doch diese hirnrissige Politik, welche die Menschen nach rechts treibt 

Sonntag, 16. August 2026

Na, liebe AfD, was ist euer Plan gegen Dürre und Fluten?

Ich muss ganz provokativ fragen: An welcher Stelle kann man bitte erkennen, dass CDU und SPD einen Plan zum Klimaschutz verfolgen? Der Umweltminister, der sich nie durchsetzen kann, nun gut - aber sonst?

Thomas Frey/dpa : Die lagen mal im Wasser: Sportboote im Hafen von Koblenz-Ehrenbreitstein.

Christoph Bals / Germanwatch

Lesenswerter Kommentar von Michael Bauchmüller, Süddeutsche Zeitung : 

„Was in Deutschland und Europa gerade passiert, wird auch AfD-Wählern nicht entgehen: wenn Autobahnen wegen Waldbränden gesperrt werden. Wenn der Elbpegel bei Magdeburg mittlerweile noch bei 37 Zentimetern liegt. Wenn Maisfelder nicht mehr grün sind, sondern hellbraun. Wenn der Opa nur mit Not Hitzewelle um Hitzewelle übersteht, oder der Hitze gar zum Opfer fällt; wie jene 12 500 Menschen, die nach Zahlen des Robert-Koch-Instituts bis Anfang August daran starben. Das könnte doch manchem zu denken geben, ob nicht diese „Klimareligion“ vielleicht doch mehr ist als eine Glaubensfrage.

Sonntag, 9. August 2026

Wir brauchen eine neue Stadtbilddebatte: wie soll denn eigentlich unsere Stadt der Zukunft aussehen?

Sehr interessant zum Anhören. Empfehlenswert !

Deutschlandfunk hier   Rabhansl, Christian | 08. August 2026,



Staatsrechtler Alexander Thiele

Der Staatsrechtler Alexander Thiele erklärt, warum die Demokratie besser funktionieren muss.
Fehlende Schwimmbäder und Eckkneipen stärken den Rechtspopulismus, sagt er.
Eine neue „Stadtbilddebatte“ sei wichtiger als ein Verbotsantrag gegen die AfD.