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Sonntag, 12. April 2026

Statt fossiler Subventionen lieber eine sinnvolle Anwendung überdenken

 Pressemitteilung

hier  21. Oktober 2024

Subventionen für fossil betriebene Dienstwagen kosten Steuerzahlende in Deutschland pro Jahr 13,7 Milliarden Euro

T&E fordert von der Bundesregierung eine Reform der Dienstwagenbesteuerung, um den heimischen Absatzmarkt für E-Autos anzukurbeln, statt eine auslaufende Technologie mit Milliarden zu subventionieren.

Mittwoch, 4. März 2026

Merz kommt am 6.3.26 nach Ravensburg - wir sind schon da

Pressemitteilung vom 04.03.2026 zur Landtagswahl 2026

Unter dem Motto, "Rassismus ist ein Problem im Stadtbild" veranstaltet das Bündnis Oberschwaben gegen Rechts 

am kommenden Freitag, ab 16:30 Uhr, 

auf dem Vorplatz, gegenüber dem Haupteingang der Oberschwabenhalle (Richtung Kuppelnauplatz),
eine Kundgebung.


Montag, 9. Februar 2026

Samuel Bosch tritt zur OB-Wahl am 8. März an

 Pressemitteilung vom 9.2.2026 

"Wie wollen wir Ravensburg? Klimagerecht!" 


Seit Jahren setzen wir uns in Ravensburg für Klimagerechtigkeit ein. Der glücklichste Moment dabei war, als der Gemeinderat einstimmig den Klimakonsens beschloss. 

Oberschwaben setzt Zeichen für Vielfalt und Menschlichkeit

Pressemitteilung 

Ravensburg. 5300 Menschen gingen am Samstag auf die Straße für Menschlichkeit, Toleranz, Respekt ,Zusammenhalt und gerechten Frieden. Gegen soziale Kälte!! Sie folgten dem Aufruf des unabhängigen und interkulturellem Bündnis "Oberschwaben gegen Rechts" das von 186 Organisationen, Vereinen, Sozialträger und Unternehmern unterstützt wurden - Alle zusammen gegen den Faschismus.



Dienstag, 7. Oktober 2025

„Wassermarsch“: Trinkwasser durch Kiesabbau gefährdet!

Pressemitteilung vom 7.10.25

Trinkwasser in Gefahr: Protestmarsch zum Yachthafen von Meichle und Mohr






In 4 Tagen sind sie als sogenannter „Wassermarsch“ mit Schildern und Bannern vom Gebiet des geplanten Kiesabbaus bei Grund zu Fuß bis zum Bodensee gezogen:

Anwohnerinnen und Klimaaktivistinnen aus und um den Altdorfer Wald.

Freitag, 22. August 2025

Räumung im Winter 2025? – Waldbesetzung veranstaltet "Widerstands-Quell-Camp"

Pressemitteilung vom 22.8.2025

Konzert von: Kai und Funky von TON STEINE SCHERBEN feat. Birte Volta

Da der Kieskonzern Meichle und Mohr noch diesen Sommer plant, trotz Jahren des Anwohnerprotests schlussendlich doch den umstrittenen  Rodungsantrag zu stellen, oder diesen möglicherweise bereits hinter verschlossenen Türen eingereicht hat (behördliche Intransparenz deckt den Konzern), bereitet sich die seit mehr als vier Jahren bestehende Waldbesetzung unter Hochdruck auf eine mögliche polizeiliche Räumung vor.

Zwischen dem 29. August und dem 7. September 2025 veranstalten die Aktivist*innen zusammen mit Anwohner*innen ein "Widerstands-Quell-Camp", bei dem es darum geht, Techniken zu teilen, mit denen man eine Rodung erschweren oder sogar verhindern kann. Themen wie Baumhäuser bauen, Wegklettern, Sitzblockaden vor Harvestern oder sogar Anketten werden in Kursen weitergegeben.

Das Highlight ist ein Konzert der bekannten Gruppe "Kai und Funky von TON STEINE SCHERBEN feat. Birte Volta" am 30. August um 19 Uhr. Unter dem Motto "Keine Macht für Niemand" spielen sie in neuer Konstellation die alten Lieder. In den 70er Jahren waren sie es, die den deutschsprachigen Rock erfanden. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.


"Wir werden den Wald mit seinen Quellen
als friedlichen Ort konsequent verteidigen. 

Mit unserem Gewissen ist nur vereinbar,
dem Kiesbaron so viele Steine wie möglich in den Weg zu legen."

 

Der Protest im Altdorfer Wald richtet sich schon lange nicht mehr nur gegen die eine Kiesgrube, und es geht schon lange nicht mehr nur um Baumfällungen in Zeiten der Klimakrise. Quellen, für deren Erhalt nun sogar die zwei Gemeinden Baienfurt und Baindt klagen, und mit deren Bürgermeister Herr Binder, der sogar gemeinsam mit Waldbesetzer*innen auf der Theaterbühne stand, sind in den Mittelpunkt der Diskussion geraten – ebenso wie die Forderung nach einer Bauwende.

"Mit jedem Gespräch, das wir führen, wird uns klarer, dass die Bauindustrie dringed revolutioniert werden muss. Für das Klima und für bezahlbaren Wohnraum. Immer weiter neue teure Häuser bauen und die gerade einmal 70 jahre alten Häuser abreißen bringt uns wörtwörtlich auf den Highway to hell."

Bauwende jetzt!



Das Pogramm:
https://etherpad.wikimedia.org/p/r.1e5d57e58745bdd66dfeff6ec8754349
https://ravensburg.klimacamp.eu/blog/widerstands-quell-camp/


Montag, 2. Juni 2025

"5 Jahre Klimakonsens: – kein Geld – kein Wille ⇒ Klima-Hölle"

Update: am Sa. 31.5. von 13 bis 16 Uhr am Blaserturm in Ravensburg 

Pressemitteilung vom 30.5.2025

Verwaltungsgericht: Langjährige Praxis der Stadt Ravensburg war rechtswidrig - Entscheidung über das Besteigen des Blaserturms steht vor dem VGH

Historisch diente Ravensburgs Blaserturm dazu, bei Feuer Alarm zu blasen. Klimaaktivist*innen möchten diesen Samstag (31.5.) zu dieser Tradition zurückkehren und am Blaserturm vor der Erdaufheizung Alarm blasen. Alle Interessierten sind aufgerufen, um 13:00 Uhr zum Blaserturm zu kommen – und gemeinsam zu diskutieren, wie Wandel für mehr Klimagerechtigkeit organisiert werden kann.

Dienstag, 29. April 2025

Landgericht: Protest gegen den Deutschen Nr.-1-Klimakiller in Ravensburg

Pressemitteilung vom 29.4.2025

Muss Heidelberg Materials CEO Domenik von Achten vor Gericht erscheinen?

Nachdem im vergangenen Oktober zwei Klimaaktivist*innen vom Amtsgericht verurteilt wurden, findet am 6. und 7. Mai die Berufungsverhandlung am Landgericht Ravensburg statt. Das Besondere daran: Die Verteidigung wird über eine bestimmten Paragraphen (§ 220 StPO) Domenik von Achten als CEO des DAX-Konzerns als Zeugen zu laden. So könnte dieser erstmals gezwungen sein, seine Verwicklungen in das dreckige CO2-Emissionsgeschäft offen zu legen – damit das Gericht die Verhältnismäßigkeit der damaligen Protestaktion rechtlich beurteilen kann.
Anders als in eigenen PR-Veranstaltungen wäre Herr Achten vor Gericht gezwungen, die Wahrheit zu sagen.

Donnerstag, 20. Februar 2025

"Klimaschutz ist Heimatschutz - für ALLE"

Pressemitteilung vom 20.02.2025

Spektakuläres Banner am Ravensburger Untertor

3 Tage vor der Bundestagswahl platzieren Klimaaktivist*innen durch eine gewagte Kletteraktion ein 20 Meter langes Spruchbanner am Untertor in Ravensburg. An dem 36 m hohen Turm steht seit heute Morgen: "Klimaschutz ist Heimatschutz für ALLE". Die Kletter*innen wollen damit darauf aufmerksam machen, dass die Klimakrise weiterhin ein wichtiges und bislang ungelöstes Thema ist und bei der Bundestagswahl "gefährlich" unter den Tisch gefallen ist.

Bildstarker Protest gegen rechte Diskursverschiebung 

Donnerstag, 21. November 2024

Bericht vom Scoping-Termin und Nach-Pressemitteilung: Mohr lässt die Katze aus dem Sack

"Scoping" in Vogt - Halle gut gefüllt, es gibt aber noch Platz 

Mohr Junior hat zu uns gesprochen, kein einziges Mensch hat geklatscht als er mit seinen Ausführungen fertig war 😂😂

Ein KLARES Zeichen, dass wir DAGEGEN sind!!!













Mittwoch, 23. Oktober 2024

"Konzert statt Kies" von Lebenslaute - Kunstinstallation "Alte Säcke" von den "Super Vivaz"

 Wie war`s denn nun  im Alti? Bilder der Veranstaltung





Pressemitteilung/Veranstaltungsankündigung für den 20.10.2024

Am Sonntag, den 20.10. 13.30 Uhr findet in der Waldbesetzung im Altdorfer Wald ein Konzert von der Gruppe "Lebenslaute" statt. Der Eintritt ist frei.

Dienstag, 17. September 2024

Wir werden natürlich nicht akzepieren, dass der Normalzustand von solchen Häusern das Leerstehen ist

Pressemitteilung vom 15.9.2024

Nachbarschaftscafé und Kulturzentrum von Polizei verhindert – Zweiter Versuch geplant...

Nachdem am Sonntagmorgen die Hindenburgstraße 7 von einer Gruppe junger Aktivist*innen wieder belebt wurde, hat die Polizei den Wunschzustand des Leerstehens und damit die "Ordnung" wiederhergestellt. Sie stellte den Aktivist*innen eine Räumung in den nächsten Tagen in Aussicht. Da der Protest aber die dauerhafte Belebung des Hauses zum Ziel hatte, kamen die Aktivist*innen freiwillig mit allen bereits organisierten Möbeln und Co. wieder aus dem Haus heraus, nach einer schnellen Personalienkontrolle mussten sie samt Hab und Gut das Gelände verlassen.

"Wir werden natürlich nicht akzepieren, dass der Normalzustand von solchen Häusern das Leerstehen ist, und uns schnell nach weiteren Häusern umschauen. Es ist nicht hinnehmbar, dass in Zeiten von Wohnungsnot und steigenden Mieten Objekte lange Zeit leer und ungenutzt sind.".

Schwierig dürfte das für die Gruppe nicht sein, allein in Ravensburg stehen über 300 Wohnungen leer, im Landkreis sind es sogar mehr als 5000. [1]

Montag, 16. September 2024

"Wäre Jesus Klimaaktivist?" - in Stuttgart heute , mit Filmvorführung um 18 Uhr

Pressemitteilung am 16.9.2024

Münsterkletter*innen hängen zusammen mit Kirchen Vertreter*innen, riesiges Banner an Kirche St. Maria in Stuttgart-Mitte

"Wäre Jesus Klimaaktivist?" stand Anfang Juli diesen Jahres am höchsten Kirchturm der Welt - dem Ulmer Münster. Eine Gruppe aus 20 Aktivist*innen hatten die Aktion vorbereitet und es fertig gebracht ihre Frage nach Gewissen und Verantwortung in Zeiten der Klimakrise dort nachts in 70m Höhe anzubringen. Sie riefen auch alle Kirchen dazu auf, sich zu fragen ob Klimaerhitzung und Artensterben eigentlich nur andere Worte für Schöpfungszerstörung sind.

Engagierte der Kirche St Maria in Stuttgart-Mitte meldeten sich auf diesen Aufruf. Die Aktivist*innen werden am kommenden Dienstag 17.9.2024 um 13 Uhr öffentlich, in Kooperation mit der Kirchengemeinde ein 45 Quadratmeter großes Banner mit derselben Frage wie in Ulm an der neugothische Kirche anbringen.

Dienstag, 2. Juli 2024

Das Banner hängt jetzt! : "Wäre Jesus Klima-Aktivist?" fragen die Alti-Aktivisten

 2. Update am 2.7.24: Jetzt also doch!


Schwäbische Zeitung hier Levin Schröder, Philip Hertle 2.7.24

Klimaaktivisten klettern auf Ulmer Münster und hissen riesiges Banner

Bereits vergangenen Mittwoch sollte das Banner hängen. Seit dem frühen Dienstagmorgen hängt es jetzt. Einer der Klimaaktivisten schickt sogar eine Video-Botschaft.

Viel Rummel am frühen Morgen: Klimaaktivisten sind am Dienstagmorgen gegen 6 Uhr auf den Kirchturm des Ulmer Münsters geklettert, um dort ein großes Banner mit der Aufschrift „Wäre Jesus Klimaaktivist?“ anzubringen. Die Polizei geht aktuell von drei bis vier Klettern aus. 

Die Motivation für die illegale Aktion gab Kletterer Samuel Bosch, bekannter Klimaaktivist aus Ravensburg, preis: im Video hier




Kommentar vom KlimaCamp  hier
Jetzt aber wirklich: Auf dem höchsten Kirchturm der Welt steht: "Wäre Jesus Klimaaktivist?" 

Nachdem wir letzte Woche verpfiffen wurden, konnten wir unsere Füße nicht mehr stillhalten - wir brauchen dringend Zeichen für Klimagerechtigkeit!✊

Unser Appell an alle Gläubigen: Schafft politischen Wind für Klimagerechtigkeit! Die CDU wurde bei den Wahlen stärkste Kraft und nennt sich "christlich". Wie viele Jahrhunderthochwasser braucht es noch, bis sich die CDU auf christliche Werte besinnt?

Jesus leistete zivilen Ungehorsam und schmiß Händler aus dem Tempel: "Kam es zum Konflikt zwischen Gesetz und Menschenwohl, war Jesus auf der Seite des Menschen", so Jesuit Jörg Alt. Ziviler Ungehorsam und Widerstand seien Wege, das Recht mit dem Richtigen in Einklang zu bringen.

Christ*innen überall: Organisiert euch in Gruppen gegen eine Politik, die für das Sterben anderer Menschen verantwortlich ist.
Wir finden: Jesus würde der CDU das 'C' klauen und vielleicht auch mal Öl-Pipelines zudrehen.

Samstag, 1. Juni 2024

Morgen Klima-Notstands Demo in Ravensburg


 Liebe Leute❗️

In Ravensburg rechnet man gerade mit einem Jahrhunderthochwasser. 

Die Gemeinde Meckenbeuren empfiehlt 1.300 Bürger*innen bereits seit Freitagnachmittag, ihre Häuser zu verlassen. 🏠

In Baienfurt werden Sandsäcke geschnürt. 

Eine mögliche Evakuierung in Ravensburg ist im Spiel.

Die Region ist in Aufruhr. 😱


Überraschung? Ganz und gar nicht! Seit Jahren warnen Klimaforscher*innen vor immer mehr Extremwetterereignissen und Naturkatastrophen durch die Erdaufheizung. Trotzdem wird wirksamer und konsequenter Klimaschutz weiterhin blockiert. Damit muss jetzt Schluss sein! 

Mittlerweile überschreiten wir einen Kipppunkt nach dem anderen und die regierenden Politikerinnen und Politikern begnügen sich weiterhin mit schönen Worten und blockieren konsequenten Klimaschutz. Wie viele Hochwasser brauchen wir noch, bevor der Ernst der Lage endlich von Politikerinnen und Politikern erkannt wird! Es ist zu viel CO2 in der Atmosphäre, wir müssen die CO2-Konzentration deutlich reduzieren!", sagt der Meteorologe Roland Roth.

Wer von euch ist bei einer Demo für konsequente Klimaschutzmaßnahmen am Sonntag um 12.15 Uhr in Ravensburg (Marienplatz, Lederhaus) dabei? 

Roland Roth: "Eine wärmere Welt ist eine nassere Welt, das ist allgemein bekannt. Mit jedem Grad Erwärmung kann die Luft 7% mehr Wasserdampf aufnehmen, wodurch stärkere Niederschlagsereignisse möglich sind. Das, was wir aktuell noch als Jahrhunderthochwasser bezeichnen, könnte in Zukunft ein Zehnjahreshochwasser sein."

Dienstag, 14. Mai 2024

Beklebte CDU-Wahlplakate – Waldbesetzung solidarisiert sich mit Unbekannten

Pressemitteilung am 14.5.2024

Durch die Anfrage eines Vertreters des CDU-Kreisverband, am Montag Morgen, aufmerksam geworden, solidarisiert sich die Waldbesetzung bei Vogt/Grund ausdrücklich mit den „Plakat-Korrekturen“, die Unbekannte an CDU-Wahlplakaten im Ravensburger Stadtgebiet vorgenommen haben.

Der Slogan „Miteinander.Zukunft.kaputt Machen“, der nun an mehreren Straßenzügen prangert, sei „zutreffend für die Politik der Unionsparteien, die entgegen christlicher Werte, eigenen Wohlstand und Wachstum, auf Kosten zukünftiger Generationen und den Lebensgrundlagen der Menschen im Globalen Süden erkauft“, so Christiane Erle (26).

„Natürlich sind auch andere Parteien - namentlich Freie Wähler und die FDP - an dieser rückwärtsgewandten, auf weiterem Wachstum basierenden Politik beteiligt. Die Unionsparteien stehen, aufgrund ihren eigenen proklamierten Werten, wie die Bewahrung der Schöpfung, aber im besonderen Widerspruch“, so Erle, die sich als Teil der Waldbesetzung bei Grund bekennt, weiter.

Seit 1949 gestaltet die CDU, wie keine zweite Partei, die Geschicke der Bundesrepublik maßgeblich mit. In vielen Kommunen, auf Landes- und zuletzt 16 Jahre auf Bundesebene waren und sind wichtige politische Ämter mit Vertreter:innen der CDU besetzt.

Freitag, 3. Mai 2024

Workshop-Woche mit europaweiter Strahlkraft im Altdorfer Wald

 Pressemitteilung vom 2.5.2024

Vom 17. bis zum 26. Mai werden in der Waldbesetzung im Altdorfer Wald zahlreiche Aktivist*innen und Bürger*innen aus ganz Europa erwartet. Über zehn Tage lang finden zahlreiche Vorträge, Protesttrainings, Konzerte und Exkursionen zu Themen rund um Leben in der Natur, globale Gerechtigkeit und Klimaschutz statt. 

"Durch unsere 'Workshop-Woche' werden Menschen dazu ermutigt, sich mit den Problemen unserer Gesellschaft inhaltlich auseinander zu setzen und ermächtigt, zielgenaue Aktionen gegen Klimazerstörung vor unserer Haustür zu machen ", erklärt Kiki Köffle, eine der Waldbesetzuer*innen.

Samstag, 27. April 2024

Demo: SUV Attrappen kriechen über Hauptstraßen im Schussental

Pressemitteilung vom 25.4.2024

Als Reaktion auf den umstrittenen Vorstoß des Weingartner Gemeindrates für die abgelegene Version des viel diskutierten Radschnellwegs gibt es am Samstag, den 27.4. ab 15:00 Uhr eine Demonstration für eine sozial gerechte Verkehrswende im Schussental. 

Die Radfahrer*innen kritisieren, dass der Ausbau der "sicheren Radverkehrsachse fürs Schussental" damit blockiert werde, dass Weingarten die Streckenführung außerhalb der Hauptverkehrsachse bauen will. Kern der Demo sind fünf auffällig bebannerte "Gehzeuge" - das sind Holzgestelle, die von je einer Person getragen werden und etwa die Größe eines SUVs haben.


Dienstag, 23. April 2024

Der Altdorfer Wald auf dem Weg zum Landschaftsschutzgebiet – ein VW-Käfer hilft mit

 Pressemitteilung vom 23.04.2024

Seit einigen Wochen können Menschen, die auf der L317 in Oberankenreute unterwegs sind, einen originalen VW-Käfer mit der Aufschrift "Auf dem Weg zum Landschaftsschutzgebiet" bestaunen. Auf der Ladefläche steht ein Miniaturmodell des Altdorfer Walds in Töpfen. Der Käfer fährt direkt auf das mögliche Landschaftsschutzgebiet (Altdorfer Wald) zu.

Dieses Kunstprojekt hat der bekannte Künstler und Autolackierer Ahmet Yardimci aus Weingarten gemeinsam mit Anwohner*innen und Waldbsetzer*innen gestaltet. Er verwandelte so schon hunderte VW-Käfer und Autoteile zu Kunstobjekten, die an vielen Stellen im gesamten Schussental aufgestellt sind.

Da ein solcher VW-Käfer mit Ladefläche nicht hergestellt wird, handelt es sich hier auch um kein Originalfahrzeug. Die Ladefläche wurde in der Werkstatt von Yardimci angebaut.

"Der Altdorfer Wald mit seinen Quellen, seiner Geologie und seinen Ökosystemen ist ein einzigartiges Juwel. Es muss endlich vor zerstörerischen Kisabbauprojekten geschützt werden", erklärt Anwohnerin Johanna Kugler aus Oberankenreute, die Forderung nach der Ausweisung eines Landschaftsschutzgebiets.

Wenn der Altdorfer Wald mit den Waldburger Rücken die Einstufung zum Landschaftsschutzgebiet erhalten sollte, ist die umstrittene Ausweitung des Kiesabbaus vom Tisch. 

Der neue Regionalplan ermöglicht den Kieskonzernen, ihre Kiesgruben allein im Altdorfer Wald fast zu verdreifachen. Von 37 Hektar zu 103,3. 

Freitag, 5. April 2024

Eine Sensation für unsere Demokratie, für die Meinungsfreiheit und für den von der UN geforderten Schutz der Klimaaktivisten!

Pressemitteilung am 4.4.2024

Bundesverfassungsgericht:

Regierung von Schwaben muss sich Kritik gefallen lassen,

Inhaftierung von Samuel Bosch grundgesetzwidrig,

Bosch musste sofort entlassen werden

Claire meint: Ist das nicht mehr als peinlich für ein Gericht, sich sagen lassen zu müssen, was erlaubte Meinungsäußerung ist?Und dann die Jugendlichen in den Knast stecken, obwohl noch eine Revision vor den höheren Gericht ansteht! Amigo-Söder geht in Bayern so gegen Klima-Demonstranten vor.

+++ Pressekonferenz am morgigen Freitag (5.4.) um 11:00 Uhr in der Ravensburger Innenstadt, Marienplatz +++
Volltext des Beschlusses des Bundesverfassungsgerichts

„Lohwald-Rodung trotz laufender Gerichtsverfahren? Frech!“ Ein Banner mit dieser Aufschrift hatten Aktivist*innen und Unterstützer*innen des Augsburger Klimacamps im Oktober 2022 an der Fassade der Regierung von Schwaben angebracht [1,2,3,4,5] – und wurden dafür vom Augsburger Amts- und Landgericht hart bestraft [27-33], die dpa berichtete mehrmals über den Vorgang: drei Wochen Haft für Samuel Bosch (21), eine Woche Haft für Charlie Kiehne (21) und ein halbes Jahresgehalt Geldstrafe für Ingo Blechschmidt (35). 

Das Bundesverfassungsgericht beschloss nun: Die Augsburger Urteile waren rechtswidrig, das Grundrecht auf Meinungsfreiheit wurde von den Gerichten missachtet. Damit musste die Jugendarrestanstalt Göppingen Bosch, in der er bis heute Abend inhaftiert war, sofort entlassen.