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Mittwoch, 20. November 2024

Klimaschutz-Index 2025 wurde heute morgen veröffentlicht

Germanwatch  hier


TAZ hier 20.11.2024  Von Jonas Waack

Neues Klimawandel-Ranking: Die Hoffnung ruht auf China und Indien

Dänemark tut am meisten, um die Erderhitzung zu begrenzen, zeigt der Klimawandel-Leistungsindex. Deutschland rutscht auf die Bewertung „mäßig“ ab.

Montag, 1. Juli 2024

Vorbildrolle für Globalen Süden: „Wir werden genau beobachtet“

hier  9.06.2024, 

Experte Michael Köhler über Deutschlands Vorbildrolle und Verantwortung im Globalen Süden. Ein Interview von Anke Lübbert.

Herr Köhler, in Diskussionen über nötige Vorkehrungen in der Klimakrise hört man oft das Argument, dass es kaum eine Rolle spielt, was in Deutschland getan wird. Schließlich sei der Klimawandel ein globales Problem. Was würden sie erwidern?

Ich bin im Kontakt mit vielen Regierungen und NGOs im Globalen Süden und kann sagen, dass dort ganz genau beobachtet wird, wie der Transformationsprozess bei uns läuft. Wir werden als Vorbild gesehen. Deutschland ist für Entwicklungsländer wie eine Schablone, an der gemessen wird, ob es sich lohnt auch auf diesen Pfad einzuschwenken. Es wird geschaut, ob wir uns an unsere Minderungszusagen aus dem Pariser Abkommen halten. Ob es uns gelingt, klimaneutrale Technologien zu entwickeln, ob wir unsere Industrie umbauen und unseren Treibhausgasaustoß verringern. Oder eben nicht.

Der Expertenrat der Bundesregierung hat bekannt gegeben, dass Deutschland seine Klimaziele bis 2030 mit großer Wahrscheinlichkeit verfehlen wird.

Sonntag, 10. Dezember 2023

Treppchen unbesetzt - Deutschland auf Platz 14: So schneiden die Länder im Klima-Ranking ab

 Focus hier  9.12.23

Ein zwiespältiges Bild zeichnet der Klimaschutz-Index 2024, der heute bei der Weltklimakonferenz in Dubai veröffentlicht wurde. Einem Boom beim Ausbau der Erneuerbaren Energien steht eine Verschlechterung der Klimapolitik in vielen Ländern gegenüber. Auch Deutschland könnte besser dastehen.

Der Klimaschutz-Index von Germanwatch und dem NewClimate Institute stellt die Anstrengungen von ausgewählten Industrie- und Schwellenländern sowie der EU zur Bekämpfung des Klimawandels dar. Seit 2005 erscheint jährlich eine Rangliste, die in diesem Jahr 63 Staaten plus der EU umfasst. Sie sind zusammen für mehr als 90 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich. Neu im Index sind Nigeria, Pakistan, Usbekistan und COP-Gastgeber Vereinigte Arabische Emirate. Bewertet wird in Kategorien Treibhausgasemissionen (40 Prozent), Erneuerbare Energien (20 Prozent), Energieverbrauch (20 Prozent) und Klimapolitik (20 Prozent). 450 Expertinnen und Experten haben an dem Klimaschutz-Index 2024 mit gearbeitet.  

Samstag, 13. November 2021

Update: Vorgerückt auf Platz 13

Stern hier

COP26-Nachrichten von Dienstag, den 9. November:

Klimaschutz-Index: Deutschland rückt im weltweiten Vergleich vor

Im Rennen um den besten Klimaschutz hat Deutschland den Abstand zu den skandinavischen Länder an der Spitze etwas verkürzt. Im neuen Klimaschutz-Index 2022 liegt die Bundesrepublik auf Rang 13, so gut wie seit acht Jahren nicht mehr (Vorjahr: Platz 19). Die Rangliste wurde heute von Germanwatch, dem NewClimate Institute und dem Climate Action Network in Glasgow vorgestellt. Verglichen werden darin die Bemühungen der größten Emittenten, den Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid zu drosseln. Zudem wird bewertet, inwieweit die Staaten auf dem richtigen Pfad sind, das 2015 in Paris vereinbarte Klimaziel zu schaffen – also die Erderwärmung möglichst auf 1,5 Grad zu begrenzen im Vergleich zur vorindustriellen Zeit.

In dem Index belegen Dänemark, Schweden und Norwegen die Ränge vier bis sechs, vor allem dank großer Fortschritte beim Ausbau erneuerbarer Energien und guter Klimapolitik. Die Plätze eins bis drei bleiben erneut frei, "da sich noch kein Land tatsächlich auf einem 1,5-Grad-Pfad befindet", wie es hieß.

Am Ende der Tabelle finden sich den Verbänden zufolge "die größten Bremser": Australien mit der schlechtestmöglichen Wertung 0,0 – noch hinter Brasilien und Algerien. Aber auch fünf EU-Staaten befinden sich bei der Klimapolitik in der untersten Kategorie "sehr schlecht": Das sind Bulgarien, Ungarn, Polen, Rumänien und Tschechien.


Klimaschutz-Index 2022: Erste Staaten gehen voran

Einige Länder machen Fortschritte. Doch der neueste Klimaschutz-Index von Germanwatch und New Climate Institute zeigt noch viel Verbesserungsbedarf bei den 61 größten Verschmutzern. 

hier aus DW