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Sonntag, 2. August 2026

Ein voller Schluck aus der Subventionspulle für die neuen Gaskraftwerke

 

Bundesverband Neue Energiewirtschaft e.V. (bne)

Wer kennt sie nicht – die 41 % Lohnerhöhung zur Mitte des Jahres?

Statt 25 € die Stunde morgen 35 €.

Für uns klingt das absurd. Für Betreiber neuer Gaskraftwerke scheint genau das gerade Realität zu werden. Nun 244.000€/MW/a dürfen es werden.

Für den Stromkunden bedeutet das bei Erreichen des Höchstwertes eine Strompreisumlage von zusätzlich 0,54ct pro kWh (gleichverteilt auf 450TWh). 

Montag, 20. Juli 2026

Die EU ist auf dem Elektrifizierungs- Weg um Millionen zu sparen

Es ist doch zum Heulen: die EU arbeitet an den Elektrifizierungs-Zielen und Frau Reiche in Deutschland zementiert noch mal schnell die Gasabhängigkeit...

Tagesspiegel hier 17.07.2026

Von Öl und Gas zu Strom:
EU-Kommission prüft Ziel für 2040

Europa soll unabhängiger von fossilen Energieträgern werden. Damit könnte man auch klimaschädliche Emissionen einsparen. Dafür soll unter anderem Strom erschwinglicher werden.

Dienstag, 7. Juli 2026

Genau heute ist der deutsche Klimasozialplan in Brüssel seit einem Jahr überfällig und der Klima- und Transformationsfonds wird geplündert

Sven Giegold /  BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

41,7 Grad! Menschen leiden unter Hitze und Straßen schmelzen.
Genau heute ist der deutsche Klimasozialplan in Brüssel seit einem Jahr überfällig. 

Die Bundesregierung muss die Überlebensfrage sozialen Klimaschutz endlich ernst nehmen.  

Was muss noch schmelzen? Friedrich Merz’ Privatflugzeug?

Wir hatten es befürchtet.

 

Dr. Markus Schleuning

Nun ist es offiziell: Der Gebotshöchstwert für die neuen Gaskraftwerke wurde noch einmal kräftig angehoben – um 41 % auf märchenhafte 244.000 € pro MW und Jahr.

Ein voller Schluck aus der Subventionspulle. Die Zeche zahlt mal wieder der Stromkunde.

Gleichzeitig fallen die Kosten für Batteriespeicher immer weiter. Speicherzyklen kosten perspektivisch nur noch rund 1 Cent pro kWh. So heute Tim Meyer. 

Können wir bitte endlich einen marktwirtschaftlichen Mechanismus einführen, der die Bereitstellung steuerbarer Kapazitäten sicherstellt – statt einzelne Technologien mit immer höheren Subventionen zu alimentieren? 

Dienstag, 30. Juni 2026

Für klimaschädliche Subventionen und Anreize gibt die Bundesregierung in diesem Jahr 11 Milliarden Euro mehr aus als zuvor

TAZ hier 29.6.2026  Nanja Boenisch

Klimaschädliche Subventionen: Mehr Milliarden für Fossile


Die Bundesregierung will sparen – steckt aber viel neues Geld in klimaschädliche Finanzhilfen und Steuervorteile, rechnen For­sche­r:in­nen vor.

Mittwoch, 13. Mai 2026

Subventionen kürzen wäre wirklich ne super Idee - ist es klug das mit dem Rasenmäher anzugehen ?


Florian Schuster-Johnson

Jens Spahn und Carsten Linnemann wollen mit dem Rasenmäher Subventionen kürzen. 

Doch der ist in der Gartenhütte besser aufgehoben als in der Haushaltspolitik. 

Die Bundesregierung sollte dringend Subventionen kürzen. Aber mit dem Rasenmäher macht man es sich zu einfach. Man kommt nicht umhin, sich zu überlegen, welche man davon braucht und welche nicht. 

Idee: Subventionen von Arbeitsplatzeffekten abhängig machen

Dienstag, 28. April 2026

Die Niederlande haben angekündigt die Steuern auf Flüge massiv zu erhöhen

 Ingwar Perowanowitsch /  LinkedIn

Wow! Die Niederlande ziehen jetzt Konsequenzen aus der Ölkrise

Bislang galt ein einheitlicher Satz von 29,40€ unabhängig der Fluglänge. Ab 2027 zahlt man auf auf Kurstrecken wie bisher 29,40 €, auf Mittelstrecken jedoch 47,24 € und auf Langstrecken sogar 70,86 € - das ist ein Anstieg von 140%! Die Niederlande werden damit zum teuersten Abflughafen Europas. 

Und in Deutschland? Hier will die Merz-Regierung inmitten der Kerosin-Knappheit allen ernstes ab Juli die Steuern auf Flugtickets sogar senken, damit wieder schön geflogen werden kann. 

Montag, 13. April 2026

Die nächste „Entlastung“ ist da - die Kassen der "armen" Ölkonzerne dürfen sich wieder mal auf Staatskosten füllen


Katharina Dröge, MdB‬  ‪@katharinadroege.bsky.social‬

Liebe Union, diesen Fehler habt Ihr heute wiederholt!

Das Geld wird wieder die Kassen der Mineralöl-Konzerne füllen!


Lorenz Meyer‬ ‪@thereallorenzmeyer.bsky.social‬

Der (schon unter Lindner 2022 kläglich gescheiterte) Tankrabatt ist das politische Äquivalent eines Pflasters auf einem Beinbruch: sichtbar, schnell geklebt, völlig wirkungslos,  aber jeder kann sehen, dass der Arzt was getan hat. Und einer Seite hilft es ja tatsächlich: den Mineralölkonzernen.


Tim Achtermeyer / LinkedIn

Nur, dass ich das richtig verstehe: Weil der Tankrabatt 2022 für 3 Monate und 3 Mrd. nicht gewirkt hat und davon hauptsächlich die Mineralölkonzerne profitiert haben, versucht die aktuelle Bundesregierung es jetzt mit einem Tankrabatt in Höhe von 1,6 Mrd. für zwei Monate?

Sonntag, 12. April 2026

Statt fossiler Subventionen lieber eine sinnvolle Anwendung überdenken

 Pressemitteilung

hier  21. Oktober 2024

Subventionen für fossil betriebene Dienstwagen kosten Steuerzahlende in Deutschland pro Jahr 13,7 Milliarden Euro

T&E fordert von der Bundesregierung eine Reform der Dienstwagenbesteuerung, um den heimischen Absatzmarkt für E-Autos anzukurbeln, statt eine auslaufende Technologie mit Milliarden zu subventionieren.

Mittwoch, 18. Februar 2026

Plug-in-Hybride: Schockierend schlecht fürs Klima

 

Zeit hier   18. Februar 2026, Quelle: dpa

Verkehr: So viel durstiger als angegeben sind Plug-in-Hybride

Im Alltagsbetrieb sind Plug-in-Hybride sehr viel durstiger als auf dem Papier. 

Im Schnitt verbrauchen sie etwa das Vierfache des offiziellen Werts, wie eine Untersuchung des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI) und anderer Organisationen zeigt. Basis der Untersuchung sind Echtdaten von knapp einer Million Fahrzeuge verschiedener Hersteller mit den Baujahren 2021 bis 2023. Zuvor hatte der SWR berichtet.


Donnerstag, 20. November 2025

Das politische Signal ist fatal: klimaschädlichste Mobilität wird gefördert und gleichzeitig fehlt das Geld für den öffentlichen Nahverkehr


Martin Tillich /Chefredakteur Utopia auf  LinkedIn

Unfassbar: Die Union will im Jahr 2025 ernsthaft das Fliegen attraktiver machen – und zeigt damit, wie weit ihre Politik von der Realität entfernt ist.

▶️ Die Union will die Luftverkehrsteuer senken. Die Luftverkehrsteuer ist die einzige nationale Steuer, die jeden Linienflug in Deutschland belastet, egal ob Kurz-, Mittel- oder Langstrecke. 

Mittwoch, 15. Oktober 2025

Warum die Gaskraftwerke noch teurer werden könnten als gedacht

 Rico Grimm LinkedIn

Deutschland will den Bau neuer Gaskraftwerke subventionieren – aber es zeichnet sich schon jetzt ab, dass das alles teurer wird als gedacht.

Die Bundesregierung will erst mal nur den Bau der Kraftwerke anreizen. Den Betrieb sollen die Anlagen am Markt finanzieren. 

Doch genau hier liegt das Problem: Große Batteriespeicher drängen auf all die Märkte, auf denen sich auch die neuen Gaskraftwerke finanzieren sollen. Vom Primärregelleistungsmarkt bis zum normalen Stromhandel – überall verschlechtern sie die Wirtschaftlichkeit der Gaskraftwerke.

Donnerstag, 9. Oktober 2025

"Autogipfel 2025" und "Verbrenner-Aus" Ansagen - unglaubliches Gedönse, obwohl "Alle wissen, dass die Zukunft elektrisch ist."

Allerwelts-Ausrede "Technologieoffenheit" - wer hat diese unsägliche Vernebelungskerze erfunden, hinter der sich alle Verzögerer-Freunde voller Begeisterung verstecken? 

Der Begriff "Effizienzförderung" wäre mal eine nette Abwechslung und würde uns wesentlich weiter bringen....und würde auch ziemlich schnell die üblichen Pseudoauswege deutlich sichtbar machen, auf die mit soviel Herzblut verwiesen wird.

links: hier   / LinkedInPeter Jelinek


Auszug: Aber Autoexperte Frank Schwope fasst es hier perfekt zusammen: "Die Diskussion um den Verbrenner in Europa wird den Herstellern nicht helfen, in China mehr Elektroautos zu verkaufen. Es geht der Industrie beim Autogipfel auch darum, Subventionen abzugreifen.“

All das wirkt wie ein Greifen nach dem letzten Strohhalm ohne sich ehrlich zu machen, Fehler einzugestehen und wirklich mutig voranzugehen. Die Elektrifizierung ist unausweichlich – Punkt.


Spiegel hier Von Markus Becker, Maria Fiedler und Christian Teevs 08.10.2025,

Merz will das Verbrenner-Aus kippen. Die SPD nicht. Geht das zusammen?

Der Kanzler möchte auf EU-Ebene gegen das Zulassungsverbot für neue Verbrenner vorgehen. Doch dazu braucht er seinen Koalitionspartner. Beim Treffen der schwarz-roten Spitzen am Abend wird das nicht der einzige Streitpunkt sein.

Montag, 6. Oktober 2025

Update: Das Deutschlandticket wird teurer

Martin Tillich  hier LinkedIn

Das Deutschlandticket wird ab 2026 auf 63 Euro steigen – trotz gegenteiliger Versprechen der Bundesregierung, den Preis bis 2029 stabil zu halten.

Gleichzeitig werden in Deutschland weiterhin Milliarden für klimaschädliche Subventionen ausgegeben. Und gerne verweise ich nochmals auf das anschauliche Beispiel des sogenannten Dienstwagenprivilegs.

Das ist ein fatales Signal: Statt bezahlbare Mobilität für alle zu sichern, werden klimaschädliche Anreize weiter massiv unterstützt.

Dienstag, 9. September 2025

Es gibt sie noch: Die totgeglaubte Klimaunion meldet sich - endlich - zurück

Und nicht nur das: sie greift aktuelle Themen auf , z.B. die vielbeachtete Drama- Inszenierung um Dunkelflauten. Am Besten gefällt mir der Satz: Dunkelflauten können sicher und klimafreundlich abgesichert werden – ohne neue Dauersubventionen. Genau! Auch wenn das Ein oder Andere sicherlich noch diskutiert werden muss - wir alle sind wohl froh wenn wieder eine sachliche Diskussion stattfinden kann!

 KlimaUnion e.V.  hier August 25 LinkedIn

Unsere neu veröffentlichte Studie zu Dunkelflauten sowie eine dazugehörige Präsentation ist seit heute auf unserer gGmbH-Website zu finden: https://klimaunion.org/

Was tun bei Hashtag#Dunkelflauten?

Wenn weder #Wind noch #Sonne Strom liefern, braucht es flexible und zuverlässige Lösungen – ohne einseitige technologische Fixierung. 

Unsere neue #Studie analysiert, wie #Versorgungssicherheit bis 2038 #technologieoffen und #marktwirtschaftlich funktionieren kann.

Mittwoch, 12. Februar 2025

Österreich diskutiert über klimaschädlichen Subventionen

Standard hier Benedikt Narodoslawsky  12. Februar 2025, 

Aus für klimaschädliche Förderungen: Arbeitsgruppe traf sich erstmals

Das Finanzministerium hat die "AG Kontraproduktive" geformt. Sie wird nun Empfehlungen erarbeiten, welche klimaschädlichen Subventionen Österreich streichen soll

Die Veranstaltung ging ohne mediales Tamtam über die Bühne, dabei könnte sie den Anfang vom Ende einiger klimaschädlicher Förderungen wie des Dieselprivilegs markieren. 

Dienstag, 3. September 2024

Klimaschädliche Subventionen - wieso gibt`s die noch?

Zeit  hier  Von Pia Rauschenberger  19. August 2024, Von Bernhard Pötter, Malte Kreutzfeldt

Umweltschützer beschuldigen die Bundesregierung, eine Studie zu klimaschädlichen Subventionen zu verheimlichen. 

Freitag, 31. Mai 2024

Verkehrspolitik: Umweltverbände und Gewerkschaften drängen auf Abschaffung klimaschädlicher Subventionen

hier  Deutschlandfunk  30.05.2024

Ein Bündnis aus Umweltverbänden und Gewerkschaften drängt die Bundesregierung zu einem Umsteuern in der Verkehrspolitik.

Als eines der Beispiele für klimaschädliche Subventionen im Verkehr nennt der Fünf-Punkte-Plan steuerliche Begünstigungen für Dienstwagen.

Die Organisationen sprachen sich für ein Ende der – so wörtlich – „sozial ungerechten und klimaschädlichen Subventionen“ in dem Bereich aus. Damit ließen sich zugleich Milliardeneinsparungen im Haushalt erreichen, heißt es in einem gemeinsamen Fünf-Punkte-Plan, aus dem die Nachrichtenagentur AFP zitiert. Konkrete Forderungen sind unter anderem mehr Investitionen in das Schienennetz und der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. Außerdem sollten Autobahnen saniert statt neugebaut werden. Im Gegenzug könnten die geltende Pauschalbesteuerung für Dienstwagen mit Verbrennermotor verdoppelt und Vergünstigungen für Hybridfahrzeuge gestrichen werden.

Unterzeichnet wurde das Papier unter anderem von der Klima-Allianz Deutschland, dem BUND und Greenpeace, dem Auto Club Europa sowie von verdi und der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG.

Diese Nachricht wurde am 30.05.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

Samstag, 18. Mai 2024

Landwirtschaft: Mehr Geld, weniger Umwelt

Hier  NDR Sendung: extra 3 | 16.05.2024 | 

Fünf Monate nach den Traktor-Protesten der Landwirte hat sich einiges verändert - oder auch nicht. 

Während die Politik mit dem Green Deal und Agrarreformen reagiert, bleibt die Realität der Landwirtschaft zwischen bürokratischen Hürden und gigantischen Maschinen gefangen. 

Der grüne Landwirtschaftsminister Cem Özdemir schwankt zwischen umstrittenen Entscheidungen und den Erwartungen seiner Wähler. Und während die Fleischlobby triumphiert, fragen sich viele: Muss es wirklich so weitergehen? 

Willkommen in der Landwirtschafts-Realität 2023.