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Mittwoch, 28. Februar 2024

Klimagerechtigkeit - Veranstaltung in Sigmaringen




Die Klimakrise ist auch eine Krise der sozialen Gerechtigkeit

am 09.03. bieten Christians for Future, gemeinsam mit der evangelischen und der katholischen Kirchengemeinde Sigmaringen sowie weiteren Bündnispartnern, die Möglichkeit in Sigmaringen für dieses Thema aufzustehen. Wir wollen Gesicht zeigen und dadurch dem Gefühl der Ohnmacht gemeinsam entgegentreten. Sorgen und Hoffnungen können in einer Andacht um 10 Uhr in St. Johann vor Gott gebracht werden. Danach werden wir gemeinsam vor das neue Rathaus ziehen, wo wir uns dem Thema „(Klima)gerechtigkeit“ widmen.


Dienstag, 23. Januar 2024

Neue Proteste sind angemeldet: Ravensburg, Sigmaringen,Konstanz, Singen, Lindenberg

Pressemitteilung am 22.01.2024 vom KlimaCamp 

Wie viele Tausend werden in Ravensburg gegen Rechts protestieren?

Nachdem letzten Samstag nach Schätzung von FOCUS online über eine Million Menschen in Deutschland gegen Rechts protestierten [1], wird am kommenden Samstag, 27.1. ab 15:00 Uhr auch in Ravensburg eine Demonstration unter dem Motto "Laut gegen Rechts!" stattfinden. Die Veranstalter*innen erwarten tausende Bürger*innen. "Wir sind die schweigende Mehrheit, die für ein vielfältiges und freiheitliches Deutschland steht."

Anlass für den Aufschrei ist das Geheimtreffen von hochrangigen Rechtsextremen und Großindustriellen mit der AfD und anderen politischen Akteuren, in dem es um groß angelegte Deportationspläne, die sogenannte "Remigration" ging. Diese Pläne würden mehrere Millionen Menschen in Deutschland betreffen [2], [3].

"Jetzt wird deutlich, was der wahre Kern der AfD ist. Es ist klar sichtbar welche rassistischen und menschenfeindlichen Ansichten die AfD in die Tat umsetzen möchte. Nie wieder ist Jetzt" sagt Sina Wagner (23) vom Jugendforum und der Waldbesetzung. 

"Der Rechtsruck ist eine ernsthafte Bedrohung für unsere freie und vielfältig Gesellschaft und eine Gefahr für Minderheiten", sagt Sophie Heiß (22) vom Bündnis für Umwelt und Soziales e.V. Aulendorf.

Organisiert wird der Protest von einem breiten Bündnis aus über 20 zivilgesellschaftlichen Gruppen (siehe Logos unten) aus Kunst, Kirchen, Kultur, Politik, Jugendarbeit, Gewerkschaften... Es schließen sich täglich weitere Gruppen an. Die Versammlung beginnt vor dem Bahnhof.

Am 27.1. ist zudem Gedenktag an die Holocaustopfer von Auschwitz.

 AKTUELLE LISTE VON BETEILIGTEN GRUPPEN hier

 






Freitag, 17. November 2023

BUND: Veranstaltung zur nachhaltigen Mobilität in Sigmaringen am 21.11.23

 

Anbei eine Einladung des BUND Sigmaringen zu einem Vortrag über nachhaltige Mobiltät.

Ein sehr aktuelles Thema, in Bezug zur aktuellen Diskussion über den Neubau von

Autobahnen und Bundestrassen. Der Kreis Sigmaringen plant ja gerade den Neubau der B311 zwischen Mengen und Messkirch.

 

Viele Grüße

Jörg

Donnerstag, 25. Mai 2023

 

links hier im Südkurier

Homepage Sigmaringen hier

Sigmaringen bekennt sich zum fairem Handel und fairen Arbeitsbedingungen

Fairtrade Sigmaringen

Die Stadt Sigmaringen bekennt sich zum fairen Handel und fairen Arbeitsbedingungen. Als erste Kommune im Landkreis Sigmaringen durfte die Kreisstadt am 29. September 2019 die Zertifizierung zur „FairTrade-Town“ durch Ehrenbotschafter Manfred Holz entgegennehmen.

„Mit der Zertifizierung möchten wir die Bürger*innen für fairen Handel und faire Arbeitsbedingungen sensibilisieren und damit soziale Verantwortung übernehmen.“, erklärt Silvia Bregenzer, Sprecherin der Steuerungsgruppe.

Donnerstag, 13. Oktober 2022

Terminübersicht Netzwerk von fairwandel in Sigmaringen


08.10. + 15.10. Aktionstage für Arten- und Biotopschutz
13:00 - 16:30 Uhr BUND Ortsgruppe Sigmaringen

Biodiversität und Artenvielfalt sind zentrale Lebensgrundlagen und haben wichtige Funktionen im Ökosystem Erde.

Die BUND-Ortsgruppe Sigmaringen lädt Naturfreunde und Umweltschützer sehr herzlich ein, an zwei öffentlichen Aktionstagen bei der Pflege von Wacholderheiden in Oberschmeien mitzuwirken und damit einen eigenen praktischen Beitrag zur Arten- und Biotopvielfalt zu leisten. Mit Ihrer Teilnahme unterstützen Sie auch die Arbeit der BUND-Ortsgruppe Sigmaringen. 

Die Termine sind Samstag 8.10. und 15.10. , jeweils in der Zeit von 13-16.30 Uhr. Um Anmeldung bei Gerhard Stumpp wird gebeten.

Tel: 07571 1591. Mail: info@bund-sigmaringen.de.


unten kommt noch mehr

Sonntag, 3. Juli 2022

Rückblick: Fahrraddemo im Tunnel

 


Die Fahrraddemo durch die Sigmaringer Innenstadt am Samstag, den 14.5.2022 führte unter anderem durch den Mühlbergtunnel. 

Die rund 40 Teilnehmer protestierten unter dem Motto „Uns gehört die Straße“ dafür, dass sich alle Kinder und Jugendlichen im Stadtgebiet sicher und selbständig mit dem Fahrrad bewegen können. 

Die Demonstration fand im Rahmen eines weltweiten Aktionswochenendes für ein kinderfreundliches Straßenverkehrsrecht statt.


Organisator war das Aktionsbündnis „KIDICAL MASS“, dem unter anderem verschiedene lokale Gruppen des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) angehören. 

Initiatoren der Fahrraddemo in Sigmaringen waren der ADFC Landkreis Sigmaringen und das Nachhaltigkeitsnetzwerk FairWandel Sig e.V.. (Heinrich Sturm)



Donnerstag, 31. März 2022

Sigmaringen: Demo beim Globalen Klimastreik

 FairWandel SIG <info@fairwandel-sig.de> aus dem Newsletter



Weltweiter Klimaaktionstag 25.03.2022

 

Mittwoch, 13. Oktober 2021

Autofreie Innenstädte sorgen nicht nur in Wangen im Allgäu für Streit

Schwäbische Zeitung von Ulrich Mendelin mailto:u.mendelin@schwaebische.de  hier
Auszüge in blau

......Anlass für den Ärger des Metzgers ist ein verunglücktes Experiment der Stadt Wangen im Allgäu. Oberbürgermeister Michael Lang (parteilos) wollte den Autoverkehr für vier Wochenenden im Juli und August aus der historischen Altstadt verbannen, jeweils von Freitag, 11 Uhr bis Montag, 6 Uhr.
Mit dem Vorstoß ging er noch über einen Beschluss des Gemeinderates hinaus, der auf Betreiben der Grünen zustande gekommen war und der Sperrungen nur außerhalb der Ladenöffnungszeiten vorgesehen hatte. Ziel war es, den Einkaufsbummel in der Stadt attraktiver zu machen, und dem Einzelhandel nach den schwierigen Corona-Monaten einen Schub zu verleihen.
Der Schuss ging nach hinten los. Knapp 50 Händler unterzeichneten einen wütenden Brief an Lang. Sie seien „fassungslos und schockiert über völlig überflüssige Testwochenenden zur autofreien Altstadt“, schrieben Metzger Joos und die anderen Unterzeichner. Von einer „diktatorischen Maßnahme“ war die Rede, weil aus dem Rathaus vorab keinerlei Informationen gekommen waren........

In Ravensburg wurde der zentral gelegene Gespinstmarkt nach einer Sanierung zur autofreien Zone erklärt – die Folgen für den Altstadtverkehr sollen nach einiger Zeit evaluiert werden. Außerdem wird ein großer, zentrumsnah gelegener Parkplatz künftig kostenpflichtig.....

In Friedrichshafen stand der Gemeinderat vor der Frage, wie es mit der zentralen Friedrichstraße weitergehen soll, nachdem die Umgehungsstraße B31-neu jüngst freigegeben worden ist. Gesperrt wird die bisherige Hauptschlagader der Stadt zwischen Bahnhof und Uferpark zwar erst einmal nicht. Aber der Verkehr wird auf Tempo 20 gedrosselt. Ein Konzept, das ausdrücklich als Provisorium angelegt ist.

Aus Sicht von Anne Klein-Hitpaß, Leiterin des Forschungsbereichs Mobilität beim Deutschen Institut für Urbanistik in Berlin, überwiegen die positiven Folgen eines reduzierten Autoverkehrs in Innenstädten stark, sowohl für das Klima, für die Lebensqualität, aber auch für Handel und Gewerbe. Die Verkehrsforscherin berichtet von Befragungen, bei denen Einzelhändler die Zahl ihrer Kunden, die mit dem Auto kommen, „stark überschätzt“ hätten. „Wo die Aufenthaltsqualität steigt, wird auch mehr eingekauft“, sagt Klein-Hitpaß.

In Baden-Württemberg ist das Zurückdrängen des Individualverkehrs in den Innenstädten ausdrücklich ein politisches Ziel, festgehalten im grün-schwarzen Koalitionsvertrag. Ein eigenes Förderprogramm des Landes gebe es dafür zwar nicht, sagt Verkehrs-Staatssekretärin Elke Zimmer (Grüne), wohl aber vielfältige Angebote.
„Dazu gehört Unterstützung zum Umbau von Straßen, zum Rückbau von Parkplätzen, zur Errichtung von Radabstellanlagen und zur ÖPNV-Förderung. Instrumente wie der Mobilitätspass und höhere Parkgebühren können Anreize setzen, um das Auto stehen zu lassen und stattdessen andere Mobilitätsformen zu nutzen. Über Car-Sharing wird das Zweit- oder Drittauto unnötig – oftmals sogar der Autobesitz insgesamt.“.....

Alle, Autofahrer genauso wie Fußgänger, sollen ihren Platz in engen Altstadtgassen haben – diesen Ansatz hält Matthias Lieb für völlig verfehlt. „Das Auto muss langsam aus der Stadt verdrängt werden“, fordert der baden-württembergische Landesvorsitzende des ökologisch orientierten Verkehrsclubs Deutschland (VCD). „Wir hatten 50 bis 60 Jahre autozentrische Verkehrsplanung“, sagt Lieb. „Das kann ich nur ändern, indem ich das dominierende Verkehrsmittel einschränke.“ Leider fehle es bei der Umsetzung in den Kommunen „oftmals an der notwendigen Stringenz.“

...Unerschwinglich ist das Parken in Sigmaringen nicht: Die erste halbe Stunde ist frei, ein ganzer Tag kostet zwei Euro. Nur eben nicht direkt vor den Geschäften, sondern im Parkhaus. Das ist von der Fußgängerzone in etwa zwei Minuten zu Fuß zu erreichen. Für SPD-Gemeinderätin Tyrs sind es „absurde Diskussionen“, die sich da abspielen: „Einzelne Händler denken, sie müssen dann ihren Laden dichtmachen.“ 

.......Im kommenden Jahr werden Straßensperrungen und Fahrverbote in vielen Kommunalparlamenten wieder auf der Tagesordnung stehen: In Wangen, in Sigmaringen – und auch in Berlin.....

Samstag, 25. September 2021

2 Pressemitteilungen des KlimaCamps vom 24.9.2021 - "Stoppt Klimakiller Bareiß!"

Pressemitteilung mit Sperrfrist 12:30 

Das Banner "Stoppt Klimakiller Bareiß" kommt noch einmal zum Einsatz -  es überspannt die Donau unterhalb der Hohenzollernburg Sigmaringen


Das Banner des Ravensburger Klimacamps mit der Aufschrift "Stoppt Klimakiller Bareiß" war bereits zwei mal im Einsatz und soll nun kurz  vor der Bundestagswahl noch ein letztes Mal auf das Lobbyismus-Problem von CDU-Direktkandidat Thomas Bareiß aufmerksam machen  (Kontext:Wochenzeitung berichtete ausführlich (11) über den breiten zivilgesellschaftlichn Widerstand). Die Klimaaktivist*innen werden in einer besonderen Kletter- und Schwimmaktion tagsüber in Nähe des Hohenzollernschlosses das Banner über der Donau spannen, wo es für  Fußgänger*innen und andere Verkehrsteilnehmer*innen gleichermaßen gut  sichtbar ist. 

Die Kletteraktivist*innen werden sich auch selbst in die Traverse über die Donau begeben, um eine eindrucksvolle Warnung vor Bareiß zu schaffen.
Die Aktion umrahmt den von Fridays for Future Sigmaringen organisierten Zentralstreik für Klimagerechtigkeit, der um 13:30 Uhr  am Sigmaringer Bahnhof beginnen wird.

"Bareiß ließ sich nicht auf der Landesliste aufstellen. Bareiß sticht in einer Partei, die Korruptionstradition kultiviert, besonders hervor. Wenn wir das Direktmandat für Bareiß verhindern können, sind wir einen großen Schritt weiter!", erklärt Aktivist Samuel Bosch (18) seine Motivation. 



HINTERGRUND

In unsere ersten beiden Pressemitteilungen hatten wir bereits auf die  vielseitigen Lobby-Tätigkeiten von Thomas Bareiß hingewiesen. Er ist nachweislich sowohl in der Aserbaidschan-Connection aktiv (1), als  auch bei der "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft" (INSM), einer  Lobbyorganisation, die eine zentrale Rolle in der deutschen  #Klimaschmutzlobby spielt. Ziel der Initiative ist es, die dringend  notwendige Energie- und Verkehrswende auf Kosten der ärmeren  Bevölkerung zu verzögern (2).

Kletteraktivist Samuel Bosch (18) sagt dazu: "Thomas Bareiß denkt in erster Linie an seinen eigenen Geldbeutel, wenn er politische Entscheidungen trifft. Seinen Wählern tut er nichts Gutes damit! Im  Gegenteil, indem er auch noch vorgibt, dass alles in bester Ordnung  sei, verhindert er dringend notwendige Kurskorrekturen für die  Zukunft. Die Bundestagswahl wird zwar auch nicht den nötigen Wandel  bringen, aber jede Stimme gegen die CDU ist eine Stimme zur Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität." 

Boschs ältere Mitstreiterin Petra Karg  (59) erklärt: "Wir Bürger wollen nicht angelogen werden! Wenn wir  einen Abgeordneten wählen, dann möchten wir, dass dieser unsere  Interessen vertritt!"

„Wir können stolz sein auf das, was wir getan und erreicht haben“, wird Thomas Bareiß erst am 10.9.21 in der Ludwigsburger Kreiszeitung zitiert. „Nach 16 Jahren unter Bundeskanzlerin Merkel steht Deutschland besser  da als alle anderen Länder der Europäischen Union“, betont der  Wirtschaftsstaatssekretär (3).

Wie wenig man solchen Beteuerungen von Thomas Bareiß glauben darf,  bewies die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) erst kürzlich mit  vielen Grafiken. Die FAZ schreibt zur Lage der Infrastruktur in Deutschland:  "Das ließ unser Land im internationalen Vergleich regelrecht abstürzen:  Von Rang 2 in der Befragung 2007/2008 auf Rang 12 zehn Jahre später".
 Das beweist leider, dass die Energie- und Verkehrswende in den letzten 16 Jahren so ziemlich erfolgreich ausgebremst wurde, nicht zuletzt dank Klima-Bremser Thomas Bareiß (4).

Ähnliche Schlagzeilen waren vor Kurzem im Bereich Digitalisierung  bekannt geworden: "In der digitalen Wettbewerbsfähigkeit fällt  Deutschland weiter zurück. Laut einem neuen Ranking reicht es nur noch  für den vorletzten Platz Europas" - vor Albanien (5).

Auch die EU mahnt Deutschland regelmäßig wegen massiver Versäumnisse  beim Schutz unserer Lebensgrundlagen an:
 "Die Wasserqualität in Deutschland zeigt keine Anzeichen für Besserung. Die Qualität des Grundwassers in Deutschland gehört zu den  schlechtesten in Europa“, erklärte der zuständige EU-Umweltkommissar im Juli 2019 (6).
Im Februar 2021 hieß es: "EU-Kommission verklagt Deutschland wegen jahrelanger Verstöße gegen geltendes Naturschutzrecht vor dem  Europäischen Gerichtshof (EuGH)" (7).
Im Juni 2021 schließlich konnte man erfahren: "Deutschland hat lange zu wenig gegen Luftverschmutzung getan, urteilt der Europäische Gerichtshof (8).

Auch in Bezug auf die Steuerlasten der Bürger nimmt es Herr Bareiß  nicht ganz so genau mit der Wahrheit. Er twitterte im Mai 19: "wenn  die Erstwähler mal ihr eigenes Geld verdienen und selber spüren wer  das alles bezahlen muss sieht die Wahl vielleicht auch wieder anders aus"  und bekam starken Gegenwind von vielen Steuerzahler*innen.

Beim IHK-Podium wurde festgehalten "Bareiß will 'eine Politik für den  normalen Bürger', der 'mehr Geld in die eigene Tasche' bekommen  solle." (9)
Das ist wenig glaubwürdig, denn die Realität des  CDU-Wahlprogrammes sieht ganz anders aus: Steuerentlastungen in  bemerkenswerter Höhe sind für die überdurchschnittlich Gutverdienenden  vorgesehen, nicht aber für die Normalverdienenden

Durch diese Pläne wird der Staatshaushalt massiv belastet – "kein Geld  mehr übrig für die dringendsten Probleme unserer Zeit", so Karg (10). 

Boschs Mitaktivistin Charlie Roth (19) erklärt: "Die CDU macht teure Wahlgeschenke an die Reichen und verspielt dadurch den dringend  notwendigen Umbau unserer Wirtschaft, um uns zukunftsfähig zu machen.  Um unsere Zukunft zu sichern müssen wir sofort etwas gegen den  Klimawandel tun. Dieser Umbau ist nicht umsonst zu haben! Aber jedes  Jahr das weiter verzögert wird macht alles noch viel teurer. Wir  stehen mitten in einer der größten Krisen der Menschheit und die CDU  denkt nur an Wahlgeschenke für Reiche. Thomas Bareiß hat keine Probleme damit, seinen gutgläubigen Wählern die Tatsachen zurecht zu  biegen. Aber vermutlich rechnet er bereits in seine eigene Tasche."



Nicht verlinkte QUELLEN

(3) Mobilität und Energie als die großen Themen (lkz.de)

(4) Bilanz von Merkels Regierungszeit: Keine bessere Infrastruktur  (faz.net)

(9) Bundestagwahl 2021: IHK-Podium im Zollernalbkreis - Balingen & Umgebung - Schwarzwälder Bote (schwarzwaelder-bote.de)


HINWEIS

Dort, wo die Traverse errichtet werden wird, gibt es auf der Donau  keine Schifffahrt. Die Aktion ist daher sicher, Dritte werden nicht gefährdet.
Die Aktionsbeteiligten sind erfahrene Kletteraktivist*innen, auch eine  Selbstgefährdung liegt daher nicht vor. Die Aktion ist keine Straftat.

Nähere Auskunft zum Rechtlichen gibt Rechtsanwalt Klaus Schulz (+49 > 15156988228).


Pressemitteilung von 21:00 Uhr (keine Sperrfrist)

Geplante Traverse über der Donau scheitert, Aktivist*innen seilen sich von Eisenbahnbrücke ab

Nachdem die eigentliche Aktion am Mittag des 24.9. (Details dazu unten) durch ein Informationsleck aufflog und die Feuerwehr die bereits in der Nacht vorbereitete Schnur über der Donau entfernte, konnte die Aktion nicht wie geplant ausgeführt werden. Die Aktivist*innen wollten ihr Transparent mit der Aufschrift “Stoppt Klimakiller Bareiß!” dennoch anbringen und somit ihr Kritik am Dirketkandidaten der CDU für Sigmaringen Thomas Bareiß äußern. Deshalb seilte sich dieselbe Gruppe Aktivist*innen noch am gleichen Nachmittag gegen 16:30 Uhr an einer Eisenbahnbrücke beim Sigmaringer Schloss ab und befestigten dort das Banner.

"Wir finden es schade, dass die Feuerwehr heute Morgen die von uns gespannte Schnur entfernt hat. Sie stellte keine Gefahr für Menschen dar und es wurde somit ein unnötig großer Aufwand betrieben" erklärt Aktivist Samuel Bosch (18). Seine Mitstreiterin Charlie Roth (19) führt weiter aus, dass "beim Anbringen des Banners unter der Brücke, die Polizei das Anliegen doch verstanden hatte und glücklicherweise ein weiterer unnötiger Einsatz der Feuerwehr vermieden werden konnte".

Schlussendlich einigte man sich mit der Polizei darauf, das Banner bis zum 27.09, also nach der Bundestagswahl, dort hängen zu lassen, dann wird es von den Aktivist*innen selbst wieder entfernt.

 

FOTOS UND VIDEOS ZUR FREIEN VERWENDUNG

https://www.speicherleck.de/iblech/stuff/.donau

Anmerkung: Es bleibt festzustellen: schon zum 2. Mal wurde die Sperrfrist von der Presse nicht beachtet und dadurch ein Vorhaben im Vorfeld vereitelt (durch die Polizei).
Wie unabhängig und frei ist eine Presse, die sich für so etwas hergibt?

Bleibt ebenfalls festzustellen: Das Banner wurde am Abend des 24. bereits wieder abgehängt. Um 21 Uhr war es wohl schon verschwunden.
Von wem wurde es abgehängt? Wir hoffen sehr, dass die Polizei zu ihrem Wort stand und niemanden beauftragte. Es wäre ansonsten eine große Enttäuschung - mal ganz abgesehen davon, dass die Aktivisten erklärt hatten, dass sie das Banner selbst wieder abbauen - ohne Kosten für die Allgemeinheit.

Freitag, 24. September 2021

Klimastreik in Sigmaringen: Aktivisten lassen sich bei gewagter Aktion von der Polizei nicht aufhalten

Schwäbische Zeitung von Johannes Böhler

Am Abend hängt das Transparent doch noch: Die Klimaaktivisten Samuel Bosch und Charlie Roth hängen es an die Sigmaringer Bahnbrücke. (Foto: Rüdiger Sinn)


Anlässlich des von der Fridays for Future-Bewegung ausgerufenen Klimastreiks haben am Freitag in Sigmaringen verschiedene Veranstaltungen stattgefunden.

Neben einem von Sigmaringer Aktivisten angemeldeten Demonstrationszug mit rund 50 Teilnehmern vom Bahnhof durch die Stadt zu einer Kundgebung am Karlsplatz hatte eine kleine Gruppe um den Ravensburger Klimaaktivisten Samuel Bosch eine unangemeldete, waghalsige Aktion geplant.

Samuel Bosch und Charlie Roth wollen mit einer waghalsigen Aktion am Sigmaringer Donauufer zur Abwahl des CDU-Abgeordneten Thomas Bareiß aufrufen. (Foto: Johannes Böhler)

An einem Seil wollte die Gruppe ein Banner quer über die Donau spannen, das zur Abwahl des CDU-Bundestagsabgeordneten Thomas Bareiß aufruft. Die Polizei hatte jedoch wohl bereits im Vorfeld Wind von der Aktion bekommen, und so rückten bereits vor Ankunft der Aktivisten Polizei und Feuerwehr an, um das an der Uferstelle gespannte Hilfsseil wieder abzuhängen.

Bosch gab sich bei seiner Ankunft vor Ort enttäuscht über den Abbruch: „Wegen uns hätte es keinen Feuerwehreinsatz geben müssen, das kostet ja schließlich Steuergelder.“
Bereits in der Nacht zum Freitag war die 19-jährige Charlie Roth aus Ulm durch die Sigmaringer Donau geschwommen, um eine Maurerschnur über den Fluss zu spannen.

Ebenfalls mit dabei war der 66-jährige Manfred Scheurenbrand, der sich als Vertreter des Vereins „Natur- und Kulturlandschaft Altdorfer Wald“ gegen Kiesabbau einsetzt.

Dass sie die Aktion nicht angemeldet haben, bereuen die Klimaschutzaktivisten aber nicht: „Das wäre uns sowieso nicht genehmigt worden“, sagt Samuel Bosch.

Am späteren Nachmittag bahnte sich eine Fahrraddemonstration mit rund 30 Teilnehmern ihren Weg von der Hedinger Kirche Sigmaringen bis nach Laiz.

Die Initiative „FairWandel SIG“ will damit auf fehlende Schutzstreifen für Radfahrer, fehlende Radweganbindungen sowie fehlende Fußgängerüberwege aufmerksam machen. Außerdem fordern die Organisatoren ein Tempolimit von 30 Kilometern pro Stunde innerorts.

Am Abend hängt das Transparent mit der Aufschrift "Stoppt Klimakiller Bareiß" doch noch über der Donau. Die Aktivisten haben heimlich einen zweiten Versuch gewagt und es an der Bahnbrücke aufgehängt.

Montag, 28. Juni 2021

*Arbeitsgruppe fordert hartnäckig Klimakommission*

aus der Schwäbischen Zeitung, Sigmaringen von Mareike Keiper, Auszüge in blau

Mehr Bürgerbeteiligung gewünscht Ravensburger Umweltamt-Chefin stellt im Gemeinderat Konzept vor

Kann eine Klimakommission in Sigmaringen funktionieren? In dieser Frage gehen die Ansichten der Stadt und der Arbeitsgruppe (AG) Klimaschutz des Vereins Fairwandel stark auseinander. Der Verein sieht das Ravensburger Modell als Vorbild, die Stadt lehnt die Klimakommission ab, weil sie zu teuer und Ravensburg mit Sigmaringen nicht vergleichbar sei, argumentierte Bürgermeister Marcus Ehm bisher. Am Dienstag besucht nun die Leiterin des Umweltamts in Ravensburg, Veerle Buytaert, den Gemeinderat, um im Hinblick auf die Fortschreibung des Klimaschutzkonzepts zu beraten. Doch dieser Schritt der Stadt reicht der Arbeitsgruppe nicht. Sie fordern nun öffentlich einmal mehr Bürgerbeteiligung, am besten in Form einer Kommission.

Für die Gruppe spielt beim Thema Klimawandel die gesamte Bevölkerung eine große Rolle, sagt Rüdiger Sinn, Teil der AG und Vorstandsmitglied von Fairwandel. „Wir alle haben den Klimawandel verbockt, jetzt müssen wir gemeinsam etwas tun“, so begründet er den Wunsch, auch die Bürger ins Boot zu holen. Doch derzeit erwecke der Gemeinderat den Eindruck, genau das nicht voranzutreiben.

Zwar war im Frühjahr noch angedacht, eine breit angelegte Bürgerbeteiligung zu organisieren, doch für die Arbeitsgruppe stellt sich die Frage, wann das stattfindet und wie das aussehen wird. „Das können ja auch schon Vorträge sein, aber es braucht mehr. Die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung müssen in die Entscheidung des Gemeinderats fließen“, fordert Rudi Neusch, einer der Sprecher der AG. Was die Gruppe nicht will, ist, „einmal gehört zu werden und am Ende geht es doch nicht in die Entscheidung ein“, so Sinn. Er wolle wirkliche Beteiligung, die viele Meinungen an einen Tisch holt und Raum für neue Ideen lässt.....

Aus diesem Grund plädieren sie weiterhin hartnäckig für die Klimakommission. „Es ist eine gute Form, denn dort sind Mitglieder der Fraktionen involviert, aber auch die Wissenschaft, die Wirtschaft, die Industrie“, lobt Sinn. Ziel der Kommission in Ravensburg war, einen Konsens zu finden, den letztlich der Gemeinderat abgesegnet hat - im Sinne aller. Genauso könne es auch in Sigmaringen laufen, findet die AG. Doch stattdessen ist seit der Sitzung im Februar, in der über die Kommission gesprochen wurde, in Sachen Bürgerbeteiligung nichts mehr passiert, was Neusch und Sinn wundert. „Uns fehlt die Verbindlichkeit“, sagt Neusch. Ihren Verdacht fasst Sinn zusammen: „Der Gemeinderat will sich das Zepter nicht aus der Hand nehmen lassen.“


Mittwoch, 16. Juni 2021

Nachtrag zur Kein-Kalkabbau-Demo


Rund 200 Demonstranten protestieren gegen den geplanten Kalkabbau im Donautal
Regio TV (regio-tv.de)   hier


Hochreiner Kalk ist ein seltener Rohstoff und dementsprechend wertvoll – er soll nun zwischen Fridingen und Sigmaringen abgebaut werden. Der Plan des Prinzen zu Fürstenberg, dem der im Donautal liegende Mittelberg gehört, sieht vor, rund 30 Jahre lang etwa 200.000 Tonnen hochreinen Kalk an diesem Berg abzubauen. Das Projekt ist Bestandteil des aktuellen Regionalplanentwurfs Bodensee-Oberschwaben. In der zweiten Juni-Hälfte steht die Genehmigung an. Doch seit Jahren regt sich Widerstand gegen dieses Vorhaben. Am Wochenende fand in Sigmaringen wieder eine Demonstration gegen den Kalkabbau statt. Rund 200 Menschen aus verschiedenen Initiativen haben hier demonstriert. Sie fordern, dass das Projekt aus dem Regionalplan gestrichen wird.

Montag, 14. Juni 2021

Bilder zum Kein-Kalkabbau-Protest

 



Bilder von Irmgard Kempf von der Gögginger Initiative "Lebenswertes Göggingen".
Sie meint zur Demo: "Wir Gögginger standen zwar nicht im Fokus, wir wurden aber  mit unseren aussagekräftigen Plakaten sehr wohl von der Bevölkerung und der Presse wahrgenommen. Schließlich kämpfen wir gemeinsam gegen die Ressourcenverschwendung und den Flächenfraß im Regionalplan!"


Daniel als Verkehrsexperte merkt Folgendes an:
"Stilllegung des Bahnhaltes Tiergarten wäre mal das erste (und auch einfachste), was man beheben sollte, um mehr Straßenverkehr im Donautal zu vermeiden.
Noch geht das einfach, weil die Anlagen noch im betriebsfähigen Zustand sind. Schon nächstes Jahr könnte die Falle "muss erst instand gesetzt werden" zuschnappen und dann dauerts aus fadenscheinigen Gründen wieder min 5 Jahre!

In Göggingen gäbe es auch einen reaktivierbaren Bahnhof....."

Freitag, 11. Juni 2021


Demo gegen Kalkabbau im Donautal - Sigmaringen, Samstag, 11 Uhr - das Abbaugebiet steht immer noch im Regionalplanentwurf schön, wenn möglichst viele Menschen kommen!

Baugebiet: Klimaschützer setzen Stadt unter Druck

hier der Artikel von SIG in voller Länge, Auszüge in blau

Das neue Laizer Ergat II soll klimaneutral werden - So lauten ihre Forderungen
Von Michael Hescheler


Fünf Hektar Land sollen über den Dächern von Laiz bebaut werden. Laut den Planungen der Stadt finden im Ergat II bis zu 350 Menschen ein neues Zuhause. Doch wie viel Klimaschutz steckt im künftigen Wohngebiet? Der Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) und der Sigmaringer Verein Fairwandel haben den Eindruck, dass die Stadt mehr für den Klimaschutz tun müsste.....

Dass die Bauherren ihre Häuser klimaneutral errichten müssen, soweit will Stumpp im ersten Schritt nicht gehen, aber die Stadt müsste verbindliche Regeln festlegen: Ein Verbot von fossil betriebenen Heizungen wie Gas oder Öl und eine Pflicht für Solardächer, wie von der neuen Landesregierung im Koalitionsvertrag verankert.

Während in der Landesbauverordnung in Wohngebieten ein Stellplatz pro Wohneinheit gefordert werde, habe die Stadt bislang 1,5 bis 2 Plätze verlangt. „Wir müssen aufhören, zwei Stellplätze zu fordern, denn das kostet Geld“, sagt Stumpp.

Geld, das der BUND-Ortsvereinsvorsitzende in eine alternative Mobilität investieren würde.... Der Verein Fairwandel, der sich auch mit alternativem Bauen beschäftigt, möchte sogar, dass der Autoverkehr in dem Gebiet möglichst außen vor bleibt. Für Rad- und Fußverkehr soll es Vorrang geben.

Der Sigmaringer Verein hat einen Alternativvorschlag zum angedachten Bebauungsplan entworfen. Hierbei werden sowohl ökologische, ökonomische als auch soziale Gegebenheiten berücksichtigt, teilen die Vertreter einer Arbeitsgruppe Thorsten Orlamünder, Rudi Neusch und Rüdiger Sinn mit.


 


Sonntag, 23. Mai 2021

 


In Sigmaringen gestern Unterschriften gesammelt, war nicht ganz so leicht aber tolle Aktive vor Ort!!!

Montag, 15. Februar 2021

Frau Burger, die Berichterstatterin der ersten Stunde, muss tüchtig nach- senfen

Berichterstatterin des Regionalplans  selbstverständlich !

hier geht`s zum Bericht

Wow,  diese steile Karriere hatte tatsächlich in Salem begonnen - und als müsste es so sein: es begann mit der "Gegenveranstaltung der Fraktionen von CDU-FDP-SPD" zu der vorigen Veranstaltung des Aktionsbündnisses Grünzug Salem.  Auch vor einer wichtigen Wahl damals, die Gemeinderatswahl fand 3 oder 4 Wochen später statt!

Es kann nicht anders sein: Ich glaube das ist ein Deja-vu- Moment der Geschichte!

Sonntag, 14. Februar 2021

Schwäbische Zeitung: Da braut sich was zusammen

 

Die Schwäbische Zeitung bemerkt das erste Aufflammen des Wahlkampfes an der Einladung der CDU-Kreistagsfraktion zum Pressegespräch in Mengen. Allerlei CDU-Regionalverbands-Größen wie Thomas Kugler, Bürgermeister in Pfullendorf und Stefan Bubeck, Bürgermeister in Mengen sowie Landrätin Stefanie Bürkle laden zum Pressegespräch über den Regionalplan. 

Auch Doris Schröter von den Freien Wählern, Bürgermeisterin in Bad Saulgau, und Matthias Seitz von der SPD sind freundlich geladen


Und wer fehlt dabei?
Tja die "grüne Abweichler-Fraktion" aus dem Regionalverband, die sich höchst unzufrieden mit der Fortschreibung des Regionalplans zeigt!

Die sollen wohl vorsichtshalber außen vor gehalten werden, damit man sich schön auf sicherem Terrain bewegen kann, während man zum Angriff bläst!

Gleichzeitig findet man in der Schwäbischen dann auch eine Anzeige der Altdorfer Wald- Aktivisten.
Die finden die Pläne des Regionalverbandes auch ziemlich bescheiden. Aber auch die müssen natürlich draußen bleiben wenn drinnen "die Großen reden".